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Nachhaltigkeit für Unternehmen: Umweltschutz im Alltag umsetzen

Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz gewinnen immer mehr an Brisanz. Auch deutsche Unternehmen kommen mittlerweile nicht umher, sich damit auseinanderzusetzen und Strategien zu finden, um Nachhaltigkeit in ihren eigenen Reihen umzusetzen. Aber wie und vor allem: wofür?

Das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger.

Quelle: Pixabay // annca

Mittlerweile dürfte es kaum noch Kritiker geben, welche den Klimawandel oder andere drastische Auswirkungen der Umweltverschmutzung bestreiten. Die Menschen haben zunehmend Angst um ihre Gesundheit – oder die ihrer Kinder und Kindeskinder. Wer möchte in Zukunft schon in einer Welt mit Plastikmüll, Ozonlöchern und immer schwerwiegenderen Naturkatastrophen leben? Es ist zwar spät, doch noch ist es nicht zu spät, um zu handeln. Dieses Plädoyer macht regelmäßig Schlagzeilen und dringt nun auch immer mehr in das Bewusstsein der deutschen Gesellschaft. Als Folge wird das Thema Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen zunehmend wichtiger. Verbraucher achten plötzlich auf die Herkunft ihrer gekauften Produkte oder Fachkräfte berücksichtigen bei der Wahl ihres Arbeitgebers, ob er nachhaltig wirtschaftet. Diese sind nur zwei von zahlreichen Beispielen, welche den aktuellen Sinneswandel und dessen Auswirkungen auf den Alltag deutlich machen.

Unternehmen müssen nachhaltiger werden,…

…wenn sie also auch zukünftig angesichts des Fachkräftemangels noch ausreichend Fachkräfte für ihr Unternehmen gewinnen oder Produkte bei ihren Kunden verkaufen möchten. Ein nachhaltiges Image ist also notwendig, um sich auch in den kommenden Jahren noch erfolgreich gegenüber der Konkurrenz behaupten zu können. Und wie lässt sich so ein nachhaltiges Image am besten kreieren? Ganz einfach: Durch die Implementierung der Nachhaltigkeit auf allen Ebenen des Unternehmens – und durch das passende Marketing. Tatsächlich kann Nachhaltigkeit nämlich als Marketing-Tool genutzt werden, um ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Kunden, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und anderen Stakeholdern zu kreieren. Denn das Thema Umweltschutz ist kein vorübergehender Trend, sondern hat vor allem für jüngere Generationen eine zunehmend wichtige Bedeutung und wird die Unternehmen daher auch in zehn, 20 oder 30 Jahren noch beschäftigen. Aber wieso eigentlich?

Junge Generationen fürchten um ihre Gesundheit

Ganz einfach: Die jüngeren Generationen haben statistisch betrachtet noch deutlich mehr Jahre auf der Erde als ältere. Sie fürchten also die Konsequenzen der Umweltverschmutzung und des Klimawandels in einigen Jahrzehnten mehr als Menschen, die dann ohnehin tot sein werden – um es drastisch auszudrücken. Tatsächlich steigt in der deutschen Gesellschaft vor allem, aber längst nicht nur, bei den jüngeren Menschen die Angst um die eigene Gesundheit, so das Ergebnis einer Studie im Auftrag des BDU. Giftstoffe in scheinbar unbedenklichen Lebensmitteln machen immer wieder Schlagzeilen, die Zahl der Allergien steigt stetig und zahlreiche Orte, die einst als Urlaubsparadies galten, gehen mittlerweile in Müllbergen unter. Die Folgen der Umweltverschmutzung sind bereits jetzt deutlich spürbar, doch Experten sind sich sicher: Das ist erst der Anfang. Um diese Entwicklung noch umkehren oder zumindest aufhalten zu können, sollten alle mit anpacken und Nachhaltigkeit in ihrem Alltag umsetzen. Das gilt auch für deutsche Unternehmen.

Möglichkeiten, um Nachhaltigkeit im Unternehmen umzusetzen

Nachhaltigkeit kann – richtig umgesetzt – also zum Wachstumstreiber für Unternehmen werden und ihnen ein turbulenten Zeiten eine rosige Zukunft sichern. Allerdings findet die Implementierung dieser Nachhaltigkeit in vielen deutschen Betrieben schleppend statt. Es fehlt an den richtigen Ideen, um die gesamte Wertschöpfungskette nachhaltig zu gestalten. Jeder einzelne Mitarbeiter, jede Maschine, ja sogar jedes Blatt Papier sollte zum Grundsatz des Umweltschutzes passen. Es muss sich also um eine grundlegende Überzeugung handeln, die bestenfalls in den Leitwerten verankert wird und sich somit positiv auf das Image sowie – wichtiger noch – natürlich die Umwelt auswirkt. Was auf den ersten Blick nach umfassenden Umstrukturierungen und hohen Kosten klingt, lässt sich auf den zweiten Blick beinahe spielend einfach umsetzen. Die Unternehmen müssen nur eben wissen, wie. Denn schon kleine Maßnahmen wie folgende, machen im großen Ganzen einen erheblichen Unterschied:

• Produktinnovationen immer am Grundsatz der Nachhaltigkeit orientieren.
• Nachhaltige Verhaltensweisen fördern, beispielsweise, dass die Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen.
• Lieferanten und Geschäftspartner (auch) nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit auswählen.
• Recycling-Papier verwenden oder, besser noch, papierlose Büros einführen.
• Reduktion von Abfallprodukten in der Produktion.
• Verwendung von energieeffizienten Leuchtmitteln.
• Zeitschaltuhren sowie Bewegungsmelder installieren.
• Modernes Gebäude mit guter Isolierung bauen beziehungsweise vorhandene Gebäude gegebenenfalls entsprechend sanieren.
• Briefkasten für Ideen der Mitarbeiter zum Thema Umweltschutz einführen.
• Regelmäßige Wartung sowie Entlüftung der Heizsysteme. Bestenfalls wird direkt ein umweltfreundliches Heizsystem eingebaut, beispielsweise eine Solarheizung oder Wärmepumpe.
• Senkung des Wasserverbrauchs in der Produktion sowie durch jeden einzelnen Mitarbeiter, beispielsweise im Badezimmer oder der Küche.

Wie bereits erwähnt, ist es also wichtig, dass das Konzept der Nachhaltigkeit von jedem Mitarbeiter mitgetragen wird. Diese sollten sich zudem trauen, Verbesserungsvorschläge oder innovative Ideen einzubringen, wie die Nachhaltigkeit (noch) besser im Unternehmen umgesetzt werden könnte. Zuletzt bedarf es also einer verbesserten Kommunikation innerhalb sowie außerhalb der Belegschaft.

Wie lässt sich ein nachhaltiges Image kreieren?

Nach außen muss die Kommunikation nun nämlich auch durch Imagekampagnen, Werbemaßnahmen sowie im Marketing-Mix funktionieren, damit die Kunden, potenziellen Bewerber, Geschäftspartner, Zulieferer & Co vom nachhaltigen Engagement des Unternehmens erfahren. Neben der TV-Werbung, sind klassische Werbegeschenke hierbei das zweithäufigste Werbemittel. Dass diese ebenfalls dem Grundsatz der Nachhaltigkeit entsprechen sollten, liegt also auf der Hand. So können beispielsweise personalisierte und hochwertige Kugelschreiber aus Bambus, Kork oder Recycling Papier die richtige Botschaft vermitteln. Wer also die Nachhaltigkeit im Unternehmen richtig umzusetzen sowie zu kommunizieren vermag, der kann daraus zahlreiche Vorteile ziehen, wie eine verbesserte

• Qualität,
• Kundenbindung,
• Mitarbeiterbindung,
• Mitarbeitermotivation,
• Kosteneffizienz,
• u. v. m.

In erster Linie zählt aber, dass dadurch die Umwelt geschützt wird und – wenn alle an einem Strang ziehen – hoffentlich auch noch die jungen Generationen, deren Kinder und Kindeskinder ein schönes sowie gesundes Leben auf der Erde verbringen können.

Fragen zu diesem Artikel richten Sie bitte an: Claudia Felbermayer | Mobil: +43 (0) 676 6489269 | Mail: [email protected]

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