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Schlechte Noten für Akku Rasenmäher von Stiftung Warentest

Abbildung des öffentlich zugänglichen Artikels über Akku-Rasenmäher bei Stiftung Warentest

Screenshot: Stiftung Warentest

Ein schöner, gepflegter Garten ist ein echter Hingucker, bedeutet aber auch viel Arbeit. Vor allem Rasenmähen kann eine wirklich schweißtreibende Tätigkeit sein. Akku-Rasenmäher versprechen, dabei einiges leichter zu machen und das ohne lästige Kabel oder den Lärm eines Benzinmotors. Rechtzeitig zum Beginn der Gartensaison hat Stiftung Warentest im Frühjahr 2019 elf der akkubetriebenen Mäher unter die Lupe genommen. Die Tester bewerteten dabei unter anderem die Schnittleistung, die Ausdauer der Akkus und Sicherheitsaspekte. Letztlich überzeugen konnten allerdings nur zwei der Mäher.

Mähergebnis hängt oft von den Bedingungen ab

Um ein gutes Testergebnis zu erzielen, mussten sich die Akku-Mäher in unterschiedlichen Disziplinen beweisen. Dabei zeigte sich schnell, dass bei niedrigem, trockenem Gras erwartungsgemäß die besten Schnittergebnisse erreicht wurden. Es zeigte sich aber auch, dass viele der Geräte von hohem Gras vor Herausforderungen gestellt werden und eine im Vergleich zu niedrigerem Gras schlechtere Gesamtleistung abliefern. Ein ähnliches Bild ergab sich, wenn das Gras feucht war. Auch in diesem Fall hatten gleich mehrere der Rasenmäher Schwierigkeiten, ein gutes Ergebnis abzuliefern. Am besten kommen noch die Mäher mit Radantrieb mit dieser Situation zurecht, so die Tester.

Der Akku macht den Unterschied

Ein weiteres wichtiges Merkmal für die Kaufentscheidung ist selbstverständlich die Akkuleistung. Die Produkttester haben überprüft, wie lange eine Akkuladung hält und welche Fläche damit gemäht werden kann. Hier offenbarten sich erhebliche Unterschiede zwischen den getesteten Modellen, von denen einige mit gleich zwei Akkus ausgestattet waren. Die Bandbreite reichte von rund 200 bis zu fast 700 Quadratmetern, wobei die Modelle mit doppelter Akku-Ausrüstung nicht unbedingt garantieren können, eine größere Fläche zu schaffen. Erhebliche Unterschiede bestehen auch in den Preisen für eine mögliche Nachrüstung, so die Stiftung Warentest. Die Preise für Ersatz- oder Zusatzakkus liegen zwischen 62 und 280 Euro. Eine solche Anschaffung wird dann nötig, wenn der Akku im Laufe der Zeit an Leistung verliert oder wenn man einen Ersatz zur Hand haben will, weil die zu mähende Fläche die Kapazität eines Akkus übersteigt. Akkus sind aber nicht nur kostspielig, sondern auch empfindlich, wie die Stiftung Warentest zu bedenken gibt. Für die kalte Jahreszeit beispielsweise sollten die Batterien separat vom Mäher gelagert werden. Das allerdings ist teilweise gar nicht so einfach, denn bei einigen Modellen im Test stellte sich heraus, dass die Herausnahme der Akkus nur schwer möglich ist. Positiv bewerten die Tester dagegen das praktische Angebot einiger der Markenprodukte im Vergleich, deren Akkus nicht nur für den Rasenmäher, sondern auch für andere Produkte des Herstellers einsetzbar sind.

Markenprodukte und No-Names im Vergleich

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Screenshot: Stiftung Warentest

Die Akku-Rasenmäher, die von der Stiftung Warentest unter die Lupe genommen wurden, stammen zu einem Teil von bekannten Markenherstellern, zum anderen sind es aber auch Handelsprodukte aus dem Baumarkt. Unter den Markenprodukten befanden sich Mäher von bekannten Namen der Branche wie Gardena, Husqvarna oder Stihl. Einige der Hersteller sind bereits zum zweiten Mal beim Test dabei, denn die Stiftung Warentest hatte genau zwei Jahre zuvor schon einmal das Angebot im Bereich der Akku-Mäher unter die Lupe genommen. Ob die Rasenmäher, die damals nicht so gut abgeschnitten haben, mittlerweile aber verbessert worden sind, kann herausgefunden werden, indem man einen oder beide Tests auf der Website der Stiftung Warentest herunterlädt.

Testergebnisse zeigen deutliche Unterschiede auf

Beim Anschaffungspreis der Akku-Mäher spielt vor allem die Schnittbreite eine Rolle. Laut Stiftung Warentest sind die Mäher mit Schnittbreiten zwischen 37 und 43 Zentimetern nur etwa halb so teuer wie solche, die einige Zentimeter mehr Schnittbreite bieten. Tatsächlich aber ist die Breite der Schnittfläche im Test nur eines von zahlreichen Bewertungskriterien. Neben den Akkukapazitäten und -preisen zählten zu diesen unter anderem auch Fragen der Sicherheit, die Lärmentwicklung und die Handhabung. In dieser Hinsicht erlebten die Tester einige Überraschungen: So gab es im Test einen Akku-Mäher, der plötzlich von sich aus losfuhr, bei einem anderen brach der Griff und der Motor fiel aus.

So gab es also, trotz der auf der Hand liegenden Vorteile der Akku-Rasenmäher, für die Profitester noch einiges zu bemängeln. Letztlich konnten nur zwei der Mäher mit der Gesamtnote gut abschneiden, für zwei andere reichte es nur zu einer Mangelhaft-Bewertung. Die gesamten Testergebnisse sind bei Stiftung Warentest um einen Beitrag von 3 Euro abrufbar. Im Dossier enthalten sind auch ein Vergleich der Akku-Rasenmäher mit benzingetriebenen und kabelgebundenen Modellen sowie Tipps zur Handhabung und Pflege.

Quellen:
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Fragen zu diesem Artikel richten Sie bitte an: Claudia Felbermayer | Mobil: +43 (0) 676 6489269 | Mail: [email protected]

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