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Sparziele in kurzer Zeit erreichen – mit der richtigen Strategie
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Sparziele in kurzer Zeit erreichen – mit der richtigen Strategie

Sparen für die großen Anschaffungen des Lebens ist gar nicht so einfach. Wer über unsere Test-Plattform ein attraktives Highlight für die nächste Anschaffung gefunden hat, wird dieses Sparziel nicht ohne Weiteres erreichen. Alltägliche und unerwartete Kosten machen es kompliziert, sich in einem klaren Zeitrahmen auf ein Ziel festzulegen. Hier hilft eine strategische Herangehensweise weiter, beispielsweise die Anwendung der 50-30-20-Regel.

Auf unerwartete Ausgaben vorbereitet sein

Manche Ausgaben des Lebens kommen unerwartet und lassen sich nicht einfach aufschieben. Die Reparatur des Autos ist nötig, wenn dieses täglich für die Fahrten zur Arbeit benötigt wird. Und auch für die defekte Waschmaschine muss im eigenen Haushalt schnell ein geeigneter Ersatz her.

Die Vorbereitung auf diese unerwarteten Ereignisse ist wichtig. Viele Haushalte bilden eine kleine Rücklage als „Notstock“, damit diese spontanen Anschaffungen möglich werden. Unabhängig hiervon kann und sollte ein gezieltes Sparen möglich sein. Dieses zielt auf langfristige Ziele ab, beispielsweise den Kauf eines neuen Autos in einigen Jahren oder das Füllen der Urlaubskasse zum Abschalten vom Alltag. Doch wie gelingt das Sparen in Zeiten, in denen scheinbar alles teurer wird?

Sparziele in kurzer Zeit erreichen

Realistische Ziele beim Sparen setzen

Ein wichtiger Schritt zum intelligenten Sparen ist das Formulieren der richtigen Sparziele. Dies heißt konkret: Sich Gedanken zu machen, auf welche Anschaffungen es sich wirklich zu sparen. Gerade für technische Geräte wie einen zeitgemäßen Computer oder ein neues Smartphone ist die Preisspanne groß. Wer hier kleiner ansetzt und nicht auf das neuste Top-Modell spart, wird sein Ziel schneller und einfacher erreichen.

Gleiches gilt für das Verhältnis zwischen dem vorhandenen Einkommen und den gesetzten Sparzielen. Bleibt von den monatlichen Einnahmen nur ein kleiner Teil zum Sparen übrig, kann jeder hochrechnen, nach wie vielen Monaten oder Jahren welche Sparbeträge erreichbar sind. Dies gibt einen Zeitrahmen vor, bis wann die erhoffte Anschaffung getätigt werden kann. Wirkt dies zu lange, sollte auf ein anderes Sparziel fokussiert werden.

Ergänzung um Kreditaufnahme möglich

Natürlich ist kein Haushalt bei einer größeren Anschaffung alleine auf das Ersparte angewiesen. Der fehlende Betrag lässt sich beispielsweise über eine Kreditaufnahme ausgleichen, so dass der Kauf noch vor Erreichen des Sparziels möglich wird. Hierbei empfiehlt es sich aus mehreren Gründen, den Kredit online zu vergleichen und zum persönlichen Top-Angebot zu gelangen.

Der offensichtliche Vorteil: Mit einem unabhängigen Vergleich der Banken und Kreditinstitute lässt sich der persönlich beste Zinssatz für den Kredit ermitteln. Gleichzeitig wird erkannt, dass der Konsumentenkredit des Elektromarktes oder Autohändlers nur selten das individuell beste Kreditangebot darstellt. Da der Vergleich kostenlos möglich wird und nur wenige Minuten dauert, sollte kein angehender Kreditnehmer diese Mühen scheuen.

Wichtig ist, die monatliche Kreditrate fortan zu den Fixkosten des Haushaltes hinzuzurechnen. Mit einem klugen Haushaltsplan zeigt sich, welcher finanzielle Spielraum für die Kreditrate besteht und was dies für eine gesicherte Rückzahlung bedeutet. Um einen strategischen Ansatz zu finden, ist die 50-30-20-Regel eines der wichtigsten Konzepte.

Anwendung der 50-30-20 Regel

Mit der 50-30-20-Regel sind Prozentzahlen gemeint, wie sich die monatlich verfügbaren Einnahmen auf verschiedene Lebensbereiche verteilen sollten. Die Regel hilft, Geld zum Sparen zurückzulegen, die Kosten des Alltags zu decken und sich dennoch manchen Luxus im Alltag zu gönnen. Die Aufteilung der monatlichen Einnahmen sollte nach dem folgenden Konzept erfolgen:

Fixkosten zur Hälfte einplanen

Die 50 % der Regel umfasst die Fixkosten des Haushaltes. Dies sind beispielsweise Miete und Nebenkosten sowie Verträge von Versicherungen bis zum Handyvertrag. Auch die oben erwähnte Kreditrate fällt in diesen Bereich, sofern ein Darlehen für eine besondere Anschaffung aufgenommen wurde.

Wie es der Begriff Fixkosten ausdrückt, sind diese Kosten fest und Monat für Monat einzuplanen. Natürlich gibt es auch hier schleichend Veränderungen, was aktuell primär für die steigenden Nebenkosten gilt. Auch Beiträge für Versicherungen können sich verändern. Hier gilt es, beispielsweise durch Vergleiche unterschiedlicher Anbieter an der Kostenschraube zu drehen. Wichtig ist, nicht zu sehr über die Hälfte des verfügbaren Monatseinkommens zu gelangen.

Das Leben weiterhin genießen

Die 30 % der Regel entfallen auf die persönliche Lebensweise und Ausgaben für die Freizeit. Hierzu gehören alltägliche Anschaffungen wie Kleidung, Bücher oder Heimwerksartikel. Auch der gelegentliche Gang ins Restaurant oder ein Ausflug mit der Familie ist von diesem Anteil des verfügbaren Einkommens abzuwickeln.

Natürlich lässt sich ein Teil dieses Geldes auch ansparen, sollte dabei jedoch der Freizeit zugutekommen. Es geht also nicht um die private Altersvorsorge, sondern beispielsweise um das Auffüllen der Urlaubskasse. Hier herrscht Flexibilität vor, wie viel Sie monatlich zum Erreichen Ihrer Sparziele beitragen wollen und ob dies mit einem gelegentlichen Verzicht im Alltag verbunden ist.

Durch Sparen an die Zukunft denken

Die verbleibenden 20 % der Regel sind ein Anteil zum Investieren und langfristigen Sparen. Es geht bei diesem Anteil um einen langsamen Vermögensaufbau oder die private Altersvorsorge. Für ein sinnvolles Sparen darf auf diesen Anteil zurückgegriffen werden, wenn es zu einem finanziellen Engpass kommt oder eine unerwartete, teure Anschaffung droht.

Das Sparen ist durch den höheren Leitzins seit Sommer 2022 wieder etwas attraktives geworden. Während Kredite durch die Erhöhung etwas teurer werden, wirkt sich die Zinsentwicklung positiv auf Sparprodukte der Banken aus. Es lohnt, auch hier einen Vergleich durchzuführen und Anlageformen zu finden, die den eigenen Vorstellungen in Rendite und Risiko entsprechen.

Einer gesetzten Linie treu bleiben

Die 50-30-20-Regel ist grundsätzlich einfach umzusetzen, scheitert oft jedoch im Detail. Das Problem: Viele Haushalte sind undiszipliniert und halten sich langfristig nicht an diese gesetzten Vorgaben. Hier heißt es, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen und Alternativen zu bisherigen Gewohnheiten zu finden.

Zum anderen unterliegt das Finanzmodell einer stetigen Bewegung. Höhere Einnahmen oder Rückzahlungen geben einmalig oder dauerhaft neue finanzielle Spielräume. Genauso werden Kosten in verschiedenen Lebensbereichen steigen, die eine Neuberechnung der einzelnen Prozentanteile notwendig machen. Sich hierauf einzulassen und der gesetzten Linie treu zu bleiben, wird das Erreichen der gesetzten Sparziele erkennbar erleichtern.

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