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Stiftung Warentest vergleicht alle Sieger-Matratzen

Screenshot der Seite über Matratzen Tests von Stiftung Warentest

Screenshot: Stiftung Warentest

Eine qualitativ hochwertige Matratze ist unabdingbar für einen guten Schlaf. Wer auf der Suche nach der geeigneten Matratze ist, verliert sich allerdings oft im breiten Spektrum von Matratzentypen. Zu den Klassikern bei Matratzen zählen die Federkern-Matratzen, die mittlerweile auch von Möbelgeschäften und Discountern auch im unteren Preissegment angeboten werden. Doch wie der Test von Stiftung Warentest zeigt, hängt die Qualität oft nicht vom Preis ab: Auch im höheren Preissegment haben einige Matratzen im Test nicht gut abgeschnitten.

Federkernmatratzen: Der Allrounder

Neben Latexmatratzen, Kaltschaummatratzen und Boxspringbetten sind vor allem Federkernmatratzen sehr populär. Diese haben vor allem den Vorteil, dass sie Feuchtigkeit sehr gut transportieren und sich durch die geringe Wärmedämmung nicht zu schnell erwärmen. Hervorzuheben ist auch die Anpassungsfähigkeit der Matratze: Federkernmatratzen besitzen meist eine gute Punktelastizität, sie geben also nur an belasteten Bereichen nach und passen sich dadurch besser an den Körper an. Besonders positiv aufgefallen sind Matratzen mit Taschenfederkernen: Diese haben den Vorteil, dass sie weniger nachschwingen als herkömmliche Bonnellfederkernmatratzen.
Allerdings besitzen Federkernmatratzen eine geringe Wärme-Isolierung, was dazu führen kann, dass man in der Nacht leicht friert. Nach längerer Benutzung können sich außerdem Kuhlen in der Schaumstoffauflage bilden – was sich letztendlich negativ auf den Schlaf auswirken kann. Federkernmatratzen haben ein vergleichsweise hohes Gewicht, und sind daher schwerer zu wenden.

Unter den 342 von Stiftung Warentest unter die Lupe genommenen Matratzen befanden sich auch einige Federkernmatratzen, 21 Taschenfederkernmatratzen sind ganz neu ins Testprogramm eingeflossen. Und kam auf das Ergebnis, dass es sehr gute Federkernmatratzen schon um wenig Geld zu holen gibt.

Boxspringbetten: Für maximalen Komfort

Boxspringbetten gehören zur vermeintlichen Königsklasse der Matratzen. Im Aufbau bestehen sie meist aus einer klassischen Federkernmatratze mit einer weiteren Schicht aus Schaumstoff darüber. Meistens bieten diese zwar erhöhten Liegekomfort, sind allerdings trotz ihres höheren Preises nicht so lange haltbar wie andere Matratzentypen. Durch etwaige Konstruktionen wie eine Kunstlederumrandung, so Stiftung Warentest, wird außerdem Feuchtigkeit schlechter transportiert. Besonders positiv ist dafür der Komfort aufgrund der Höhe aufgefallen: Mit etwa 70 cm macht die Matratze das Aufstehen und Hinlegen leichter. Wegen der guten Wärmeisolierung durch die Schaustoffschicht über der Federkern­matratze und sind Boxspringbetten damit eher für Fröstler geeignet.

Wie die 31 getesteten Boxspringbetten im Detail abgeschlossen haben, erfahren Sie nach der Freischaltung auf dem Portal von Stiftung Warentest.

Latex­matratzen: Bequem und zuverlässig

Im Vergleich zu den anderen Matratzentypen bestehen Latex­matratzen – wie der Name schon sagt – aus Latex. Dieses wurde früher aus Kautschuk­bäumen gewonnen – heute wird das Material allerdings meist künstlich hergestellt. Durch das hochwertige Material besitzt die Latex­matratze sehr gute Liegeeigenschaften und bietet ein angenehmeres Liegegefühl. Dieser Matratzentyp ist ebenfalls gut isoliert, wodurch man im Schlaf nicht friert. Positiv aufgefallen ist hier die Haltbarkeit dieser Matratzen. Dafür sind sie auch vergleichsweise teuer, was vor allem Modelle betrifft, die rein aus Kautschuk­bäumen gewonnen wurden.

Im der online abrufbaren Datenbank des großen Matratzen Tests von Stiftung Warentest befindet sich die Benotung inklusive Preisangabe zu 27 Latexmatratzen.

Kalt­schaum­matratzen: Flexibel und belastbar

Diese Matratzenart wird meist aus Polyurethan-Schaum­stoff hergestellt. Im Test ist vor allem die gute Punktelastizität mit geringem Nach­schwingen aufgefallen. Durch die Belastbarkeit des Materials sind Kalt­schaum­matratzen meist länger haltbar und besitzen eine gute Wärme-Isolation. Deshalb ist dieser Matratzentyp besonders für schwerere Schläfer geeignet. Das flexible Material variiert allerdings je nach Ausführung an der Matratzenhärte sehr: Die Angaben des Herstellers stimmen aufgrund einer fehlenden Normierung teilweise nicht überein. Außerdem können Wärmeentwicklung und Feuchtigkeit zu Liegekuhlen führen, weshalb sich die Matratze nicht nicht für starke Schwitzer eignet.

Viskoschaum­matratze: Die Matratze mit Mermory-Effekt

Das Material der Viskoschaum­matratzen ähnelt den Kalt­schaum­matratzen: Meist bestehen sie aus einem Polyurethan-Schaum, der allerdings die Eigenschaft besitzt, bei Belastung einen sichtbaren Abdruck zu hinterlassen. Somit passt sich die Matratze der Körperform perfekt an, und wirkt beschützend und anschmiegsam. Ebenfalls im Test positv aufgefallen ist die Haltbarkeit und die gute Wärme-Isolierung. Allerdings reagieren sie auf Kälte, und können durch ein Erhärten des Materials zu Schlafstörungen führen.

Komfort­schaum­matratzen: Die günstigere Alternative

Wer auf der Suche nach einer etwas preiswerteren Matratze ist, wird hier meist schnell fündig. Diese Matratzenart, auch Standardschaummatratze genannt, wird aus sehr einfachem Polyurethan-Schaum hergestellt und zeichnet sich auch durch sein geringes Gewicht aus. Oft sind diese Matratzen durch ihre Einfachheit sehr lange haltbar und besitzen eine sehr gute Wärme-Isolation. Das primitive Schäumungsverfahren führt allerdings zu einer variierenden Festigkeit und einer ungleichmäßigen Struktur. Dadurch sind die Matratzen meist nicht so komfortabel und für stärkere Schwitzer eher unge­eignet.

Die Testergebnisse aller 342 getesteten Matratzen können auf der Website von Stiftung Warentest um 5,00 Euro online freigeschalten werden.

Quellen:
Stiftung Warentest – Matratzen-Test: Alle Sieger im Vergleich
Das nächste Bett wird ein Boxspringbett? Dann sehen Sie sich doch den neuen Boxspringbett Test 2019 von ExpertenTesten an!

Fragen zu diesem Artikel richten Sie bitte an: Claudia Felbermayer | Mobil: +43 (0) 676 6489269 | Mail: [email protected]

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