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Preise und Kosten eines Cloud-Speichers - ein Überblick

Sind die Sicherheitsfragen geklärt, müssen wie uns über die Kosten des Cloud-Speichers Gedanken machen. Ein Cloud-Speicher wird dauerhaft und in der Regel langfristig genutzt. Es fallen also laufende Kosten an, die zum Beispiel den Betriebskosten des Unternehmens zuzurechnen sind. Im Folgenden zeigen wir auf, mit welchen Kosten bei modernen Cloud-Speichern zu rechnen ist.

Kostenpflichtige Cloud-Speicher

Wenn wir die Kosten für Cloud-Speicher untersuchen, müssen die Angebote für Privatkunden und für Unternehmen getrennt voneinander betrachtet werden. Unternehmen stellen höhere Anforderungen an die Sicherheit und an die Zuverlässigkeit, hier ist grundsätzlich mit höheren monatlichen Kosten zu rechnen. Zudem benötigen Unternehmen in der Regel einen deutlich größeren Speicherplatz in der Cloud als Privatnutzer. Alle weiteren Angaben zu Preisen sind aktuell mit Stand April 2018.

Strato HiDrive

Die in Deutschland ansässige Strato AG bietet mit HiDrive Cloud-Speicher für Privatkunden an. Mit HiDrive Business steht ein passendes Produkt für Unternehmen bereit. Privatkunden können sich bei HiDrive zwischen Cloud-Speichern mit einer Größe von 100 und 250 GB sowie 1 und 2 TB entscheiden.

Die Kosten für den Speicher bewegen sich hier zwischen 2 und 15 Euro im Monat. Hinzu kommen Kosten für die Einrichtung in Höhe von 10 Euro. In der Regel darf der Speicher nur durch eine Person verwendet werden, einige Produkte sehen einen Zugriff für bis zu fünf Benutzer vor.

Bei HiDrive Business bewegen sich die Speichergrößen zwischen 1 und 10 TB. Die Preise liegen zwischen 10 und 100 Euro im Monat, auch hier gilt es Einrichtungskosten von 10 Euro zu berücksichtigen. Der Zugriff ist je nach Produkt fünf bis 20 Benutzern gestattet. Zudem bestehen hier grundsätzlich erweiterte Zugriffsmöglichkeiten zum Beispiel über FTP, WebDAV oder Git.

Dropbox Business

Mit Dropbox Business macht Dropbox seinen Unternehmen im professionellen Tätigkeitsbereich ein passendes Cloud-Angebot. Die Abrechnung kann hier monatlich oder jährlich erfolgen, die Kosten bewegen sich zwischen 10 und 15 Euro im Monat. Zu Unterscheiden gilt es das Standard- und das Advanced-Produkt.

Dropbox Business Standard bietet einen Speicherplatz in Höhe von 2 TB, eine Dateiwiederherstellung nach bis zu 120 Tagen und eine Verschlüsselung per 256-Bit-AES sowie viele weitere Vorteile. Dropbox Business Advanced bietet alle Funktionen von Dropbox Business Standard, die Beschränkung des Speicherplatzes ist jedoch aufgehoben.

Die Cloud stellt uns hier immer so viel Speicher zur Verfügung, wie wir benötigen. Wer bereits weiß, dass er sehr viel Speicher brauchen wird, kann bei diesem Angebot von Dropbox also von einem hervorragenden Speicher-Kosten-Verhältnis ausgehen.

MagentaCLOUD

Die MagentaCLOUD wird als kostenloser Cloud-Speicher beworben, natürlich stehen hier aber auch eine Reihe von kostenpflichtigen Produkten mit mehr Speicherplatz zur Verfügung. Dazu gehören die Produkte MagentaCLOUD M mit 50 GB Speicher für 1,95 Euro im Monat und die MagentaCLOUD L mit 100 GB für 4,95 Euro im Monat. Wer einen hohen Speicherbedarf hat, entscheidet sich für die MagentaCLOUD XL mit 1000 GB für 9,95 Euro im Monat.

Es ist leicht ersichtlich, dass es sich hierbei um ein Angebot für Privatkunden handelt. Zu den interessanten Funktionen gehören die passende App, die einen Datenaustausch über Mobilgeräte von jedem Ort aus ermöglicht sowie die MagentaCLOUD Software für das Managen der Datenbestände in der Cloud. Weiterhin bietet die Telekom eine Synchronisierungsfunktion an.

TelekomCLOUD

Mit der TelekomCLOUD bietet die Telekom ein weiteres Cloud-Produkt an, bei dem wir von einem Serverstandort in Deutschland profitieren. Dieses Angebot richtet sich jedoch an Geschäftskunden, der Speicher ist deutlich größer und es werden viele Funktionen für geschäftsspezifische Anwendungen angeboten. Unter dem Namen TelekomCLOUD bietet die Telekom die Open Telekom Cloud an, die in hohem Maße skalierbar sein soll.

Wir können uns hier die gewünschten Leistungen frei zusammenstellen und zum Beispiel auf Server Wert legen, die für einen häufigen und intensiven Zugriff auf die Laufwerke ausgelegt sind. Wir können uns für Server mit einer sehr hohen Ausstattung an Arbeitsspeicher entscheiden oder dafür, dass unsere Daten auf dezidierten Servern abgelegt werden, die wir uns nicht mit anderen Kunden teilen müssen.

Genaue Angaben zu den Preisen können hier nicht gemacht werden, da es sich um in hohem Maße individualisierte Angebote handelt. Es ist aber in jedem Fall von mindestens mehreren hundert Euro im Monat auszugehen.

Kostenlose Cloud-Speicher

Gerade für Privatnutzer stehen auf dem Markt auch zahlreiche kostenlose Speicherangebote zur Verfügung. In der Regel ist es so, dass diese Angebote bis hin zu einer bestimmten Speichergröße kostenlos genutzt werden können. Danach fallen für bestimmte zusätzliche Gigabytemengen zusätzliche Preise an.

Bei OneDrive von Microsoft zum Beispiel ist eine kostenlose Nutzung des Speichers bis zu einer Cloud-Größe von 5 GB möglich.

Wer mehr Speicher benötigt, entscheidet sich hingegen für einen der Business-Pläne, die im Rahmen eines kostenpflichtigen Abonnements Cloud-Speicher mit einer Größe ab 1 Terabyte zur Verfügung stellen. Diese Angebote richten sich aber eindeutig an Unternehmen.

Einen Gratis-Cloud-Speicher mit 15 GB bietet Google mit Google Drive an. Voraussetzung hierfür ist die Einrichtung eines Google-Kontos. Andere Unternehmen wie Apple machen uns ähnliche Angebote. Grundsätzlich gilt dabei: Kostenlose Cloud-Angebote stehen nur mit einem recht stark begrenzten Cloud-Speicher zur Verfügung.

Fazit

Google DriveCloud-Speicher sind tatsächlich in einem sehr breiten Preisspektrum zu finden. Angefangen bei der kleinen Cloud-Lösung mit 5 GB ohne Kosten über kostenpflichtige Privatclouds für Privatanwender für wenige Euro im Monat bis hin zu ausgewachsenen Unternehmenslösungen für viele hunderte Euro ist alles zu finden.

So sollte für jeden ein passender Cloud-Speicher bereitstehen. Vorteilhaft ist es für uns, dass alle Kosten in Form eines Pauschalbetrags monatlich beglichen werden. Das verschafft eine hohe Transparenz und Sicherheit hinsichtlich der Kostenstruktur unserer Cloud. Nur in wenigen Fällen gilt es eine zusätzliche Anschlussgebühr zu berücksichtigen.

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