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Pressemitteilung vom 14.12.2017: Landgericht München I bestätigt Produkttests auf ExpertenTesten

Burghausen, 14. Dezember 2017. Auf ExpertenTesten.de stehen unsere Tests und Vergleiche für interessierte Verbraucher im Mittelpunkt. Im Jahr 2013 gestartet arbeiten aktuell mehr als 70 freie und feste Mitarbeiter an unserem Verbraucherportal. Da trafen uns die haltlosen Anschuldigungen eines Medienunternehmens, wonach wir angeblich nicht selbst testen würden, hart. Deshalb haben wir eine gerichtliche Klärung des Sachverhalts angestrebt. Jetzt äußert sich zum ersten Mal auch ein deutsches Gericht zu unseren Tests aus Verbrauchersicht und gibt uns Recht: Das LG München I untersagt mit der gerichtlichen Entscheidung von Dezember 2017 unter anderem die falsche Tatsachenbehauptung, wonach ExpertenTesten keine eigenen Produkttests mache.

Das Landgericht München I hat in seiner Entscheidung einem Medienunternehmen, bei Androhung eines Ordnungsgeldes bis zu 250.000 Euro oder einer Ordnungshaft bis zu 6 Monaten, untersagt, falsche Tatsachen über das Verbraucherportal ExpertenTesten.de zu behaupten und/oder zu verbreiten. Unter diesen gerichtlichen Entscheid fällt beispielsweise die Aussage „Die Seite macht also keine eigenen Produkttests.“ Das Gericht führt dazu in seinen, durch drei Richter erlassenen, Entscheidungsgründen aus: „Gleiches gilt für die Aussage, die Antragstellerin mache keine eigenen Produkttests.[…] In beiden Fällen folgt daraus ein Anspruch auf Unterlassung.“

Während die Kompetenz der großen Testportale, wie Stiftung Warentest oder Ökotest, seit Jahren in der Durchführung von repräsentativen Labortests und Tests durch Sachverständige liegt, so ist unser Fokus die Ausführung von Tests und Vergleichen aus Verbrauchersicht. In Sachen Schadstoffe mag beispielsweise ein Labortest das Mittel der Wahl sein, wie auch von uns rund um Babyspielzeug durchgeführt, da diese aus Verbrauchersicht nur schwer nachweisbar ist. Im Gegensatz dazu lässt sich, nach unserem Dafürhalten, z.B. die Handhabung eines Rasenmähers durch einen Verbrauchertest unter realen Bedingungen wohl besser abbilden als durch einen Sachverständigen im Labor.

Maximale Transparenz auf ExpertenTesten.de

Im Zuge maximaler Transparenz weisen wir unsere Webseitenbesucher bereits beim Start des Nutzungsvorgangs auf ExpertenTesten.de klar sowohl auf die Durchführung von Tests aus Verbrauchersicht, auf Art, Umfang und Zustandekommen der Tests und Vergleiche als auch auf die Finanzierung unseres Portals hin.

Bei dem Besuch von www.expertentesten.de oder jeder Unterseite erscheint zu Beginn des Nutzungsvorganges prominent am Bildschirmanfang folgender Hinweis, welcher zu jedem Zeitpunkt sichtbar bleibt, außer der Webseitenbesucher selbst deaktiviert diesen aktiv und bewusst durch einen Klick auf “Hinweise schließen”.

Auszug: “Alle Produktlinks sind Affiliate-Links zu Partnerseiten, mit denen Werbeeinnahmen generiert werden können. Der Kaufpreis erhöht sich für Sie dadurch nicht. Bei den Vergleichstests handelt es sich um neutrale und unabhängige Vergleiche. Im Gegensatz zu repräsentativen Warentests basieren unsere Tests nicht auf Laborergebnissen, sondern praktischer Verbrauchererfahrung, technischen Fakten, Kundenmeinungen oder Experteninterviews.”

Damit sehen wir uns als Vorreiter in Sachen Transparenz und verbraucherorientierter Kommunikation.

Michael Fink, Geschäftsführer der ever-growing GmbH, zeigt sich mit der richterlichen Beurteilung der Produkttests auf ExpertenTesten zufrieden und führt aus: „Wir freuen uns sehr, dass das Gericht durch diese Entscheidung für noch mehr Klarheit im Markt der Verbrauchertests gesorgt hat. Damit bestätigt uns diese richterliche Beurteilung des Sachverhalts, die sich im Kern auch mit anderen vorliegenden Beschlüssen deckt, klar in unserem Marktverhalten.“

Update vom 2. Februar 2018:

Die u.g. gerichtliche Entscheidung mit dem AZ 9 O 17749/17 wurde durch das Anerkenntnis der Gegenseite vom 18.01.2018 vollumfänglich rechtskräftig. Damit wird der Beschluss des Gerichtes als endgültige Regelung und wie ein Hauptsachetitel akzeptiert. Auf die wirksame Einlegung von Rechtsmitteln hat die Gegenseite komplett verzichtet, vermutlich, da der Sachverhalt juristisch eindeutig ist und da auch bereits der Tenor des LG München I keinerlei Zweifel auf Seiten des Gerichts erkennen lies. Diese nun rechtskräftige Entscheidung des Landgerichtes München I ist somit wegweisend im Bereich der Rechtsprechung rund um Verbrauchertests und Vergleichstests.

Pressekontakt

Benjamin Schardt | Email: [email protected] | Tel.: 0173 2977381

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