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Rasendünger kaufen - darauf sollten Sie achten

Rasenflächen lassen sich mit Monokulturen im Gemüsebeet und dem Ackerbau vergleichen. Über viele Jahre wird dem Boden immer der gleiche Nährstoff entnommen, da Gräser andere Bedürfnisse haben als etwa Gemüse- oder Obstpflanzen. Es ist also die logische Folge, dass mit der Zeit eine Bodenmüdigkeit auftritt, die sich nur durch die Gabe von Düngern eingrenzen oder ganz abstellen lässt.

Organisch, anorganisch und Mischung aus beiden

Es gibt drei unterschiedliche Arten von Düngern. Das sind zum einen die natürlichen (organischen), die mineralischen (anorganischen) und eine Mischung aus beiden Düngern. Zu den natürlichen gehören Kuh- und Pferdemist oder Kompost und auch Hornmehl oder Hornspäne zählen zu den organischen Düngern.

Die anorganischen Dünger werden aus chemischen Zutaten gemischt. Sämtliche Dünger haben den Zweck, Pflanzen zu kräftigen und sie so vor Krankheiten zu schützen. Gut durchgewurzelte Gräser haben den Vorteil, dass sie sich gegen ungewünschten Wildwuchs durchsetzen können.

Es spielt keine Rolle, mit welchen Düngern der Rasen versorgt wird. Wichtig ist nur, dass die Düngergaben regelmäßig erfolgen. Bei der Entscheidung zum Kauf spielt die Bodenbeschaffenheit, die Lage des Grundstücks und die Qualität der Gräser eine Rolle.

Nur gesunder Rasen kann gut wachsen

Kein Dünger ist in der Lage, minderwertige Samen dauerhaft in einen satt grünen Rasen zu verwandeln. Wer auf Produkte aus organischen Bestandteilen zurückgreift, hat den Vorteil, dass sie den Gräsern nur langsam und ohne Schäden durch Verbrennung zur Verfügung stehen.

Dünger, die aus natürlichen Stoffen hergestellt werden, unterstützen den normalen Kreislauf der Natur. Weder bei der Herstellung noch beim Gebrauch belasten sie diese. Organische Dünger gibt es als Voll- oder Spezialdünger. Volldünger enthalten sämtliche Nährstoffe, die der Rasen im Laufe des Jahres benötigt.

Neben NPK sind es auch die Spurenelemente und Mineralien, die das Bodenleben fördern. Sie ernähren hier Bakterien und Pilze, die wiederum Stickstoff binden und sie den Gräsern in verwertbarer Form zur Verfügung stellen.

Genug Nährstoffe auf lange Zeit

Sogenannte Langzeitdünger versorgen den Rasen dauerhaft mit allen Nährstoffen, die er zum gesunden Wachstum benötigt. Der Dünger wird in pelletierter Form angeboten und hier genügt es, wenn er zweimal jährlich aufgebracht wird.

Nicht ausdrücklich so deklariert, aber mit dem gleichen Effekt, arbeiten organische Dünger. Dabei handelt es sich um Volldünger, die unter anderem aus Kuhmist hergestellt werden. Keine Sorge, er riecht nur dann, wenn er nass wird und auch nur sehr dezent. Eine Überdüngung ist ausgeschlossen, da sich darin keine chemisch hergestellten Salze befinden.

Es ist ein Universaldünger, der bei allen Pflanzen eines Hausgartens nützlich ist. In Zeiten eines ökologischen Bewusstseins greifen immer mehr Gartenbesitzer auf diese Volldünger zurück. Es gibt immer mehr Hersteller, die auch Pferdemist als vollwertigen Langzeitdünger anbieten. In pelletierter oder gekörnter Form, ist er als Langzeitdünger für den Rasen ebenfalls empfehlenswert.

Hornspäne und Hornmehl sind reine Stickstoffdünger und müssen auch so behandelt werden. Da sie viel von dem Nährstoff enthalten, dienen sie den Pflanzen als Lieferant für kräftiges Grün und vermehrtes Wachstum. Um das Bodenleben zu aktivieren und gleichzeitig das Wachstum der Bakterien zu fördern, können sie im Frühjahr eingesetzt werden.

Dennoch ist die gleichzeitige Gabe eines Volldüngers empfehlenswert. Die Gabe von Einzeldüngern ist dann erforderlich, wenn der Rasen deutliche Zeichen eines Nährstoffmangels zeigt.

Moos kein Zeichen Von Nährstoffmangel

Partielles und über die Maße Vorkommen von Moos hat nicht zwingend etwas damit zu tun. Hier spielen andere Faktoren eine Rolle. Verdichteter Boden mit anhaltender Staunässe oder viel Schatten fördert das Wachstum von Moos. Hier bewirkt das Ausbringen eines Eisendüngers nur, dass das Moos verbrennt. Es muss an der Struktur des Bodens gearbeitet werden. Auch spezielle Gräser, die für die Aussaat im Schatten geeignet sind, verhindern den Bewuchs mit Moos.

Sparen Sie nicht beim Kauf von Rasendüngern. Kaufen Sie keine Sonderangebote bei diversen Discountern, sondern verlassen sich lieber auf etablierte Fachhändler. Und nein, Sie bezahlen nicht für den Namen. Langjährige Erfahrung und permanente Studien zeichnen diese Experten aus. Sie bieten nicht nur ihre Produkte an. Sie beraten auch gleichzeitig und liefern detaillierte Produktbeschreibungen.

Rasendünger, die mit Unkrautvernichter ausgestattet sind, sollten Sie mit Vorsicht behandeln. Einige Herbizide haben den Ruf, dass sie Auslöser für maligne Tumoren sind. Glyphosat ist in aller Munde und der Kampf für ein Verbot noch nicht beendet.

Unkrautvernichter, die das Mittel enthalten, dürfen nur von Gärtnern mit Sachkundenachweis ausgebracht werden. Achten Sie auf ein gesundes Bodenleben und düngen Sie Ihren Rasen regelmäßig. Dann sind die Pflanzen kräftig und entwickeln sich so, dass Wildwuchs keine Chance hat.

Kaufen Sie nicht zu viel Rasendünger auf Vorrat. Auch sie haben ein Verfallsdatum und werden danach nicht mehr so wirken, wie Sie es erwarten. Falls Sie sich bei der großen Auswahl nicht für ein bestimmtes Produkt entscheiden können, schauen Sie nach Bewertungen und Testergebnissen von Experten. Wichtig ist dabei, dass Sie sich nicht auf die Ausführungen der Hersteller alleine verlassen. Im Internet gibt es viele Seiten, die unabhängig testen und bewerten.

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