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Rasendünger von Oscorna im Test 2019

In Ulm an der Donau steht der Familiensitz der Firma Oscorna. Seit 80 Jahren arbeiten hier Menschen zusammen, die sich um kräftige Pflanzen und die Bekämpfung von Schädlingen Gedanken machen. Das Angebot umfasst neben Düngern und Insektiziden ebenfalls Mittel zur Bodenverbesserung und alles wird aus natürlichen Wirkstoffen hergestellt. Frei nach dem Motto „Von der Natur, für die Natur“, sind auch Produkte zur Unterstützung bei einer raschen Kompostierung unter anderem mit Gesteinsmehl angereichert. Das bedeutet, dass die Nährstoffe erst durch das Zusammenspiel von Bodenorganismen und Wasser ihre Wirksamkeit entfalten. Überdüngung oder gar Verbrennungen sind so nahezu ausgeschlossen.

Der Oscorna Rasendünger

Vor 60 Jahren gab es die ersten reinen Naturdünger von Oscorna. Sie bestehen aus pflanzlichen und tierischen Stoffen und einige sind zudem mit biologisch wirksamen Mineralien angereichert. Als eines der ersten Unternehmen empfahl Oscorna schon im Jahr 1975 die Kompostierung im eigenen Garten. Damals war es keineswegs üblich, auf diese Weise den natürlichen Kreislauf zu unterstützen. Das lag daran, dass der Gartenabfall mehrmals umgesetzt werden musste und es ein Jahr und länger brauchte, bis er sich zu wertvoller Erde entwickelte. Mit neuen Produkten, den Kompostbeschleunigern, wurde die Zeit auf ein Minimum begrenzt, und das ohne den Zusatz chemisch hergestellter Mittel. Innerhalb von 10 bis 12 Wochen wird aus Gartenabfällen Humus. Der Kauf teurer Blumenerde wird überflüssig.

Um den Schutz der Umwelt wirksam zu unterstützen, gibt es seit Jahrzehnten immer mal wieder Maßnahmen zur Vermeidung von Verpackungsmüll. Anfang der 90er Jahre wurde auf Tragegriffe an den Packungen verzichtet und Präsentationen für den Verkauf in Mehrwegcontainern angeboten. Im Jahr 2002 begannen die Mitarbeiter Oscornas damit, in ganz Deutschland Rasenseminare abzuhalten. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass es jährlich 40.000 Hobbygärtner in Deutschland und Österreich sind, die sich an den Seminaren beteiligen. Sie erfahren dabei, wie sie ihren Rasen auf natürliche Weise kräftig und unkrautfrei halten können.

Ab 2004 folgten weitere Seminarthemen, zu denen die naturnahe Rosenpflege und Tipps für den ebenso gestalteten Obst- und Gemüsegarten gehören. Im Jahr 2006 nahmen die Verantwortlichen alle organisch-mineralischen Produkte aus der Produktion. Seitdem gibt es ausschließlich Artikel, die natürliche Inhaltsstoffe enthalten.

Biologisches Düngen mit Produkten von Oscorna

11 Bereiche werden mit den Naturdüngern abgedeckt. Dazu kommen noch die Produkte zur schnellen Kompostierung sowie zur Aktivierung des Bodenlebens. Beachtenswert ist dabei, dass das Unternehmen schrittweise den Gehalt an Phosphor senkte.

Ein Zuviel dieses chemischen Elements sorgt für Schwächung der Bodenlebewesen und dem daraus resultierenden Ergebnis, dass das Wachstum nachlässt und Phosphate ins Grundwasser gelangen. Übermäßiges Algenwachstum ist die Folge und das führt zum Sauerstoffmangel für Fische und andere Lebewesen im Wasser. Auch die Vorkommen an Phosphat sind endlich. Da es diese in Deutschland nicht gibt, müssen sie importiert werden und bis zur Anwendung haben sie eine lange Reise hinter sich. Wer sich das vor Augen hält und sich für den Fortbestand der Ressourcen einsetzt, wird das Handeln der Firma Oscorna begrüßen und unterstützen. Darauf werden auch die Verantwortlichen für Rasendünger Tests 2018 achten.

Oscorna Rasendünger und Bodenaktivator

Selbst der beste und teuerste Rasensamen kann nur dann optimal wachsen, wenn er auf gesundem Boden aufgebracht wird. Vor allen Dingen bei Neubauten ist er häufig mit Abfall vom Hausbau belastet und kann nur durch die Zufuhr von gutem Mutterboden fruchtbar gemacht werden. Auch der Bodenaktivator von Oscorna dient als Unterstützung bei der Neueinsaat von Rasen und andern Pflanzen. Er ist mit Mineralstoffen auf natürlicher Basis und organischen Substanzen angereichert. Das ist wichtig, da nur so sich ein aktives Bodenleben einstellt und Mikroorganismen heimisch werden. Der hier verwendete Kalk aus Algen sorgt bei sauren Böden für ein Gleichgewicht und dass sich der PH-Wert dauerhaft im Normalbereich befindet. Sogar stark verdichteter Boden lässt sich mit dem Bodenaktivator dauerhaft durchlässig machen. Das aber nur mit viel Geduld und regelmäßiger Behandlung. Schnelle Ergebnisse gibt es bei organischen Produkten nicht.

Oscorna Rasendünger ist sowohl Sofort- als auch Langzeitdünger. Wie bei allen Produkten ist auch hier wichtig, dass die Aufwandmenge nicht überschritten wird. Auch ein Zuwenig sollte nicht ausgebracht werden. In beiden Fällen wäre der Erfolg nur mangelhaft.

Das Produkt von Oscorna wird dreimal im Jahr gleichmäßig auf der Rasenfläche verteilt. Die Herbstdüngung wird auf der Homepage von Oscorna als wichtigste Aktion des Jahres beschrieben. Dann wird nämlich die Grundlage für den Start ins Frühjahr gelegt. Die Gräser speichern Stickstoff während der kalten Jahreszeit und Kalium sorgt für feste und prall gefüllte Zellen. Die Gräser sind gegen Frost und viel Niederschlag gewappnet und werden dadurch nicht beschädigt. Die Bodenlebewesen, welche im Winter ebenfalls ihre Aktivitäten zurücknehmen, können von den Depots der Pflanzen profitieren, sobald die Tage länger und die Sonnenstrahlen kräftiger werden. Sobald der Boden abgetrocknet ist, bietet sich das Vertikutieren an. Abgestorbene Pflanzenreste und Moos werden dabei entfernt und die Grasnarbe belüftet. Danach folgt dann die erste Gabe des Oscorna Rasendüngers. Wer den Vorgang im Herbst wiederholt wird sich dauerhaft an seinem Rasen erfreuen können. Dann spielt auch keine Rolle, ob hier Kinder spielen oder der Hund sich wälzt. Die Halme sind so kräftig, dass sie die Strapazen ohne Schaden überstehen.

Oscorna Hornspäne, von der Natur, für die Natur

Wie schon am Namen zu erkennen ist, bestehen Hornspäne aus dem Horn von Schlachttieren. Verwendung finden dabei sowohl Hufe als auch Hörner von Rindern. Hornspäne enthalten viel Stickstoff und eignen sich durchaus als Starterdünger für den Rasen. Das kann sowohl bei der Neusaat als auch im Frühjahr zu Beginn der Gartensaison erfolgen. Wer seinen Rasen mulcht und die Hornspäne nach dem Mulchen auf der Rasenfläche verteilt, bewirkt eine schnellere Verrottung des Schnitts. Es muss nicht befürchtet werden, dass der Rasen überdüngt wird. Wie bei allen organischen Düngern ist das bei korrekter Anwendung ausgeschlossen. Wer den Rasenschnitt im Grasfangkorb sammelt und ihn dann auf dem Kompost entsorgt, beschleunigt den Prozess der Kompostierung durch die Gabe von Hornspänen. Nach jeder Schicht Rasenschnitt kommt eine dünne Lage Hornspäne.

Der Kopost kommt nicht nur schneller zur Ausreife. Er dient dann als humoser Dünger, der für den ganzen Garten zu verwenden ist. Sattes Grün des Rasens und der Koniferen sowie kräftiges und wohlschmeckendes Gemüse ist der Lohn für wenig Aufwand.
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