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Anwendung des Rasendüngers - 5 Praxistipps

Diesen Ratgeber beginnen wir mit Tipps zur Aufbewahrung von Dünger. Die meisten Hersteller verpacken ihn in Plastiktüten. Kartons und Papierbehälter sind selten. Wichtig ist, dass die Produkte dunkel und trocken verwahrt werden.

Lagerung

Wir haben uns angewöhnt, dass wir sofort nach dem Kauf beziehungsweise der Lieferung die Tüten aufreißen und in dichte Gefäße umfüllen. In den meisten Fällen sind das Eimer oder Wannen aus Plastik, die mit einem dicht schließenden Deckel ausgestattet sind. Hier bleibt der Nährstoff trocken und kann leichter entnommen werden als aus der Tüte.

Was uns dabei auffiel, ist allerdings, dass organischer Dünger anfängt zu schimmeln. Und zwar auf dem Boden und das ist nur sichtbar, wenn das Gefäß leer ist. Wir hatten einige Jahre pelletierten Kuhmist in einem Eimer, und nachdem wir ihn verbrauchten, sahen wir kleine Schimmelflecken am Boden. Wir haben ihn mit heißem Wasser und Essig ausgewaschen.

Häufigkeit der Düngung

Wie oft der Rasen gedüngt werden muss, liegt unter anderem an der Beschaffenheit des Bodens. Das ist an den Rasenpflanzen zu erkennen. Sind sie kräftig und bilden einen grünen Teppich, dann genügen zwei Anwendungen im Jahr.

Bei Kunstdüngern ist das Tragen von Handschuhen wichtig. Kinder und Haustiere dürfen danach den Rasen nicht betreten. Die Gefahr ist zu groß, dass sie etwas von den leuchtenden „Perlen“ probieren.

Der richtige Zeitpunkt

Bei organischem Dünger besteht keine Gefahr. Gedüngt wird im zeitigen Frühjahr und dann noch einmal im Herbst. Wer seinem Rasen etwas Gutes tun möchte, wird ihn vorher vertikutieren. Dabei werden Pflanzenreste und Moos zum großen Teil entfernt und die Grasnarbe gelockert und aufgebrochen. Nährstoffe gelangen dadurch viel besser an die Wurzeln.

Techniken des Ausbringens

Handelt es sich um eine größere Rasenfläche, dann erleichtern Düngerstreuer das Ausbringen sehr. Die Anschaffung lohnt sich aber nicht für einen Rasen, der weniger als 200 m² misst. Dann ist die Hand eine bessere Alternative. Nehmen Sie eine Handvoll Dünger und stellen sich vor, dass Sie eine Prise Salz in die Suppe geben. Etwa diese Menge lassen Sie Stück für Stück und mit Schwung aus der Hand gleiten. Beim ersten Mal ist es schwierig, doch mit der Zeit stellt sich Routine ein.

Eine gute Übung ist das Verteilen von Sand auf einer befestigten Fläche. Das kann die Terrasse oder Gehweg sein. Eine kleine Tüte Vogelsand genügt, um ein Gefühl für das gleichmäßige Ausbringen von Rasendünger zu bekommen. Er wird danach einfach aufgekehrt und kann immer wieder benutzt werden.

Bei Kunstdünger müssen Sie eine Überdosierung unbedingt vermeiden. Lieber weniger Nährstoffe ausbringen als zu viele. Die Gräser würden verbrennen und auch die Wurzeln nähmen Schaden.

Organischer Dünger führt zu keinen Schäden, wenn Sie ihn nicht gerade pfundweise auf eine Stelle werfen. Damit die Pflanzen die Nährstoffe gut aufnehmen können, ist das anschließende Gießen vorteilhaft. Noch besser ist, wenn es während oder nach dem Düngen sanft regnet. Sanft deshalb, weil ein Platzregen die gut verteilten Düngeperlen auf eine Stelle schwemmt und die ganze Arbeit umsonst ist.

Praxishinweise

Dünger mit Unkrautvernichtern sind eine ganz besondere Spezies unter den Rasendüngern. Viele Hersteller mischen ihren Produkte Eisen bei und versichern ihren Kunden, dass dadurch das Moos verschwindet. Das mag stimmen, weil der Wirkstoff das unbeliebte Grün verbrennt. Andere Produkte wirken nicht nur gegen Moos, sondern bekämpfen Gänseblümchen, Löwenzahn oder Klee. Sie müssen mit Handschuhen aufgetragen werden und die Dosierung ist genau einzuhalten.

Zu viel an Nährstoffen lässt die Pflanzen verbrennen. Der Rasen wird erst eine Woche nach dem Ausbringen gemäht und der Schnitt kann auf dem Kompost entsorgt werden. Bis dieser Reif ist, vergeht genug Zeit, dass sich das Gift im Unkrautvernichter abbaut. Keineswegs darf ein Mulcher eingesetzt werden. Das im Unkrautvernichter enthaltene Gift würde zu lange auf der Grasnarbe lagern.

Spielen und Toben auf der Rasenfläche sollten nicht vor dem ersten Schnitt erfolgen. Bei diesen Rasendüngern ist besonders wichtig, dass sie nur an windstillen Tagen ausgebracht werden. Dann ist ausgeschlossen, dass Zierpflanzen etwas abbekommen und durch das Herbizid Schaden nehmen oder sogar eingehen.

Flüssigdünger für den Rasen sind dann eine Alternative, wenn die Fläche bis zu etwa 200 m² groß ist. Er muss nach Anweisung mit Wasser gemischt werden. Das Aufbringen mit einer Gießkanne soll zwar möglich sein, wir raten aber davon ab. Es ist zu schwierig, dabei die empfohlene Dosierung exakt einzuhalten.

Einfacher und sicherer ist der Einsatz einer Gartenspritze. Sie wird entweder über der Schulter oder auf dem Rücken getragen. Feine Düsen erlauben eine gut dosierte Nährstoffgabe. Der Transport auf dem Rücken ist einfacher als das einseitige Tragen auf der Schulter. Rückenspritzen sind mit einer Pumpe ausgestattet, deren Hebel sich seitlich befindet und während der Arbeit bedient werden kann.

Sie haben auch mehr Volumen und das lästige Nachfüllen des Behälters ist auf ein Minimum begrenzt. Wer sich für Flüssigrasendünger mit Unkrautvernichter entscheidet, arbeitet sicherheitshalber mit einem Spritzschirm. Der wird auf den Spritzstab geschraubt und ist mit einer feinen Düse ausgestattet. Das Herbizid wird nur auf dem Rasen und nicht auf umliegende Pflanzen verteilt.

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