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Repeater sicher entsorgen - darauf müssen Sie achten

Die Intervalle, in der sich Technologie weiterentwickelt und verbessert, erfolgen in immer kürzeren Abständen. Wenn auf der jährlichen Technologie-Messe CeBIT in Hannover die neuesten Geräte vorgestellt werden, stellt sich die Frage, die vorhandenen Netzwerk-Komponenten auszutauschen. Mehr Funktionen und schnelleres WLAN sind schon Argumente, das bisherige Level zu verbessern.

Repeater und alte Elektrogeräte müssen vom Hausmüll separat entsorgt werden. Wie bisher können Eigentümer ihre Altgeräte kostenlos bei Wertstoffsammelstellen abgeben. Seit 2016 sind Händler unter bestimmten Voraussetzungen zur Rücknahme alter Elektrogeräte verpflichtet. Das trifft zu, wenn die Verkaufsfläche für Elektronik- und Elektrogeräte 400 m² oder größer ist. Somit unterliegen alle großen Elektronikmärkte dieser Regelung, doch nicht Discounter mit gemischtem Angebot oder kleinere Geschäfte. Auch im Online-Handel gilt die Rücknahmepflicht bei einer mindestens 400 m² großen Lagerfläche.

Die Rücknahme des Altgeräts erfolgt, wenn Sie es selbst bei dem Elektromarkt abgeben und vor Ort ein neues Gerät gleicher Art kaufen.

Online-Marktplätze wie Amazon regeln die Rücknahme über ihren Kundenservice. Elektrische Kleingeräte mit einer äußere Abmessung bis zu 25 cm, wie ein Repeater, können ohne anschließenden Neukauf bei Händlern abgegeben werden.

Persönliche Daten vom Repeater löschen

Bevor Sie sich dazu entscheiden, den Repeater zu entsorgen, sollten Sie dafür sorgen, dass niemand Ihre persönlichen Daten auslesen kann und damit Schaden anrichtet. Zwar gibt es einen Netzwerkschlüssel, der encoded werden müsste, doch sollte mit den persönlichen Netzwerkdaten niemand ins Internet gelangen. Wir raten Ihnen trotzdem, dass Sie bei der heutigen Cyber-Kriminalität wirklich auf Nummer sicher gehen sollten.

Ganz vorsichtige Nutzer greifen zum Hammer und zerstören das Altgerät. Ansonsten reicht es aus, den Stromstecker einzustecken und den Reset-Knopf zu betätigen, um den werksseitigen Auslieferungszustand wiederherzustellen. Dieser befindet sich meist in einer kleinen Öffnung am Gehäuse, sodass Sie einen Zahnstocher oder Ähnliches benötigen.

Einen Repeater kostenlos zurückschicken

Die Rücknahmepflicht nach dem Energie-Gesetz können Kunden bequem über den Postversand nutzen. Es empfiehlt sich daher, die originale Verpackung aufzuheben, der Kaufbeleg muss nicht beigefügt werden.

Eine Rücksendung ist portofrei, wenn Sie sich auf der Webseite der Deutschen Post eine Freimachung ausdrucken und auf das Päckchen kleben.

Einen Repeater während der Garantiezeit zurückgeben

Achten Sie schon beim Kauf eines elektronischen Geräts auf die Dauer der Garantiezeit. Je nach Produkt gewähren Hersteller zwei bis fünf Jahre Ersatz, Rücknahme oder Umtausch bei Defekten, die nicht durch unsachgemäßen Gebrauch entstanden sind. Innerhalb der Frist können Kunden das Gerät einschicken. Bewahren Sie dazu unbedingt den Kaufbeleg auf, dessen Datum für die Garantiezeit bindend ist. Möglicherweise ist auch eine Reparatur möglich oder der Hersteller bietet den Austausch an.

Bei älteren Modellen wird der Support nach einer bestimmten Zeit eingestellt (EOS – End of Support). Das bedeutet, es werden keine Aktualisierungen der Sicherheits-Standards mehr bereitgestellt und Updates für verbesserte Funktionen der Software enden auch. Wann das genau ist, erfahren Sie auf der Hersteller-Webseite. Trifft dies zu, bleibt nur noch die ordnungsgemäße Entsorgung. Damit werden Wertstoffe aus den Gerätekomponenten der Wiederverwendung zugeführt.

Die clevere Alternative: Ältere Router als Repeater weiter nutzen

Der Kauf eines neuen Routers muss nicht bedeuten, dass Sie den voll funktionsfähigen Vorgänger nun entsorgen müssen. Nutzen Sie doch das alte Modell, um das heimische WLAN-Netzwerk zu vergrößern! Der Router wird zum Repeater, womit sich die flächenmäßige Erreichbarkeit des Heimnetzwerks deutlich erweitert. Sie greifen mit dem Repeater auf Smartphones, PCs, Drucker oder andere Endgeräten zu und steuern deren Funktionen.

 

Schnurlose Telefone mit dem Repeater betreiben

Schnurlose Telefone nutzen den DECT Funkstandard, was abgekürzt “Digital Enhanced Cordless Telecommunications “ bedeutet. Die Reichweite beträgt etwa 50 Meter in Gebäuden, da eine Station immer mit der Basis in Kontakt bleibt.

Eine weitere interessante Option ist die Nutzung des Repeaters als zweite Telefonanlage im Haushalt. Die im ersten Router gespeicherten Rufnummern stehen auch im zweiten zur Verfügung.

Das neue und das alte Gerät kommunizieren miteinander, da beide mit den gleichen Netzwerkdaten arbeiten. Am zusätzlichen Repeater können Sie wiederum neue Telefone anmelden und so theoretisch aus jedem Zimmer erreichbar sein.

Kostenfalle bei Provider-Wechsel

Sie haben Ihren Internet-Provider gewechselt und freuen sich über die gelungene Weiterverwendung Ihres alten Routers als Repeater im Heimnetzwerk. Oder Sie haben den originalen Provider-Router unbenutzt irgendwo im Keller deponiert, weil Sie eine Fritzbox mit viel umfangreicheren Features angeschlossen haben. Mit der Kündigung ist alles glatt gelaufen, doch das dicke Ende kommt noch: Internet-Anbieter wie Telekom, O2, Vodafone und andere stellen ihren Kunden den Router leihweise zur Verfügung.

Bei einigen Anbietern geht das Gerät nach Ablauf der Vertragsdauer in Ihr Eigentum über, oder es soll zurückgeschickt werden. Diese Tatsache geht schnell im Kleingedruckten unter, doch kann sich Mißachtung zu einem teuren Spaß ausweiten

Ein Beispiel dazu: Nach zwei Jahren läuft der Telekom-Vertrag aus. Der geliehene Router dazu hat einen Neuwertvon 165 Euro. Der Wert beträgt nach der abgelaufenen Vertragsdauer noch 60 %. Dies entspricht 99 Euro, die der Kunde zahlen muss. Die Telekom verlangt die sich stetig verringernde Miete so lange weiter, bis sich nach 5 Jahren der Wert des Routers auf null reduziert hat.

Bei Vodafone und Kabel-Anbieter Unitymedia ist das Alter eines vom Kunden einbehaltenen Routers nicht relevant. Der Kunde muss je nach Gerät einen Festpreis ab 100 Euro aufwärts zahlen. O2 verlangt zu dem Restwert des Routers noch 12 Euro Bearbeitungsgebühren, doch hier greift die Abschreibung bereits nach drei Jahren (Stand: Dezember 2017).

Positiv hebt sich der Anbieter 1&1 ab: Nach Ablauf der Vertragslaufzeit darf der Kunde den Router behalten.

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