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Cloud Speicher im Test auf ExpertenTesten

Cloud Speicher Test - damit ersparen Sie sich den Kauf von Hardware - Vergleich der besten Cloud Speicher 2019

Die Cloud Speicher aus dem Test ersparen es den Nutzern, Hardware zu kaufen und die eigene Speicher-Infrastruktur zu verwalten. Die Käufer können also sehr viel flexibler agieren und jederzeit und von jedem Internetzugang aus auf ihre Daten zugreifen.

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Was ist ein Cloud Speicher?

Western Digital 3TB My Cloud persönliche Cloud NAS Festplatte - LAN - WDBCTL0030HWT-EESN im testDer Cloud Speicher ist eine besondere Art des Datenspeichers. Der Speicherplatz wird dabei nicht direkt vor Ort zur Verfügung gestellt, sondern man greift über Internet darauf zu. Diese Art von Speicherung erhalten die Kunden in Form eines Serviceangebots, das nach Bedarf angepasst werden kann. So hat man stets die gewünschte Kapazität und braucht nicht mehr Speicher zu bezahlen, als man braucht.

Zum Teil steht ein solcher Cloud Speicher kostenfrei für die private Nutzung bereit, doch für den gewerblichen Einsatz und für zusätzliche Funktionen gibt es kostenpflichtige Angebote.

Die getesteten Cloud Speicher stehen in enger Verbindung mit dem verwendeten IT-System und werden daher von den bekannten IT- und Web-Anbietern präsentiert. Die Verbraucher können auf die Online-Speicher direkt zugreifen, sei es, um die eigenen Daten dort zu sichern, oder um sie abzurufen.

Amazon Cloud Drive TestMit Cloud Computing ist es ein Leichtes, die Daten mit verschiedenen Geräten zu verarbeiten und zu aktualisieren. Auf diese Weise unterstützen die Testsieger der Cloud Speicher eine kontinuierliche Synchronisation der Daten, unabhängig von der Datenmenge und von dem benötigten Speicher.

Zu diesem Zweck arbeiten die Clouds mit einer bestimmten Software, die die entsprechenden Updates automatisch initiiert.

Bei den Cloud Speichern aus dem Test gehören spezielle Eigenschaften zur grundsätzlichen Definition. Unter anderem geht es um die verfügbare Speicherkapazität und um mögliche Erweiterungen, die für einen gewissen Zeitraum abonniert werden können. Die Kapazität des Cloud Speichers kann monatlich variieren oder gleich für ein ganzes Jahr vorausgeplant werden.

Die Cloud Computing Lösungen von heute machen es möglich, die online gespeicherten Daten bequem mit anderen Personen zu teilen. Zu diesem Zweck lassen sich die erforderlichen Links generieren. Hier ersetzt der Cloud Speicher das Versenden von Datei-Anhängen. Anstatt die entsprechenden Datenmengen zu versenden, gibt man seinen Kollegen oder Freunden einfach den Link, und schon haben auch andere Personen Zugang zu den Daten in der Cloud.

Wie funktioniert ein Cloud Speicher?

Die Funktion der Cloud Speicher aus dem Test ist zum Teil schon in der Definition enthalten. Diese Form der Internet-Speicherverwaltung basiert auf einer durchdachten Strukturierung, die mit der Bereitstellung der Kapazität beginnt.

Das Speichersystem ist ständig verfügbar und macht es möglich, die darauf abgelegten Daten von jedem Standort aus abzurufen. Beim Zugriff auf die getesteten Cloud Speicher wird ein Speicherprotokoll erstellt oder dieser Weg läuft über eine API.

Häufig gibt es Zusatzleistungen für die Nutzer, die eine übersichtliche Administration inklusive Analyse der Datenmengen unterstützen. Auch die Datenerfassung wird von vielen Cloud-Anbietern unterstützt. Hierzu gehört das Editieren der Dokumente, das online im Internetbrowser möglich ist.

Abhängig davon, für welchen Cloud Speicher man sich entscheidet, ist eine Echtzeit-Nutzung machbar, sodass mehrere Personen gleichzeitig an den Dokumenten arbeiten und sich sozusagen in der Cloud austauschen. Diese Echtzeit-Funktion
eignet sich vor allem für die unternehmerischen Einsätze.

Andere Cloud Speicher mit Verwaltungsservice erleichtern es den Anwendern, ihre Fotos und Videos zu verwalten. Durch solche administrativen Funktionen ist ein flexibles Handling der Cloud Dateien möglich, ob es um Urlaubsfotos oder um Filme geht.

Für den Schutz der mehr oder weniger sensiblen Daten im Cloud Speicher spielt die Verschlüsselungsfunktion eine entscheidende Rolle. Diese Funktion soll ausschließen, dass Fremde die Daten abgreifen. Bei den Favoriten der Cloud Speicher aus dem Test ist eine doppelte Verschlüsselung vorhanden. Das bedeutet, dass die Daten einmal bei der Speicherübertragung auf den Cloud Server verschlüsselt werden, und ein zweites Mal beim Abspeichern selbst.

Bei der Übertragung zum Server des Cloud-Dienstes wird zumeist die Form des SSL-Protokolls als Verschlüsselung gewählt. Die Verschlüsselung auf dem Server erfolgt typischerweise über AES-Blockchiffre.

Amazon Cloud DriveBei den weniger hochklassigen Cloud Speichern ohne diese Verschlüsselung müssen sich die Nutzer selbst mit der Thematik befassen, um ihre Daten unzugänglich für andere zu machen. Teilweise ist nur eine Codierung vorhanden, die beim Datentransport aktiviert wird. Mit der richtigen Vorgehensweise und den geeigneten Programmen lassen sich die gespeicherten Dateien aber ohne viel Aufwand selbst codieren.

Als sicherer Schutz der Speicherdaten gibt es bei einigen Anbietern die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die von der Nutzerseite aus erfolgt. Hier befindet sich die Codierung auf dem Nutzergerät. Die gesicherten Dateien lassen sich nur vom Benutzer entschlüsseln, öffnen und bearbeiten. Auch der Anbieter des Cloud Speichers hat keinen Zugang auf die Daten der Kunden und kann sie daher weder editieren noch weiterleiten.

Die praktische Nutzung des Cloud Speichers aus dem Test 2018 beginnt mit dem Zugang über den Webbrowser. Die Benutzer rufen die Anbieter-Homepage auf und melden sich über den Kunden-Login an. Nach dem Eingeben der Zugangsdaten hat man die Möglichkeit, neue Dateien im Cloud Speicher zu speichern, bereits vorhandene Daten abzurufen und gegebenenfalls freizugeben.

Western Digital 3TB My Cloud persönliche Cloud NAS Festplatte - LAN - WDBCTL0030HWT-EESNDie Cloud Speicher eignen sich mit ihrer großen Kapazität für eine Vielzahl von Arbeitsdokumenten, Bildern und Videos. Natürlich funktionieren sie nicht nur in Verbindung mit dem PC. Auch mit dem Smartphone oder einem Tablet hat man Zugang zu den Speicherdaten. Für das Smartphone ist eine geeignete App zu installieren.

Die Anbieter der Cloud Speicher kennzeichnen ihre Lösungen übersichtlich, sodass die Kunden sofort sehen, für welche Betriebssysteme die Apps infrage kommen. Zum Teil sind die Anwendungen so eingestellt, dass Fotos oder andere Dateien direkt im Online-Speicher abgelegt werden, sodass man die Speicherkapazität des Smartphones nicht belasten muss.

Wenn es sich um einen Cloud Speicher mit Client-Anwendung handelt, können die Benutzer dieses Programm direkt auf ihrem Computer installieren. Auf dem PC wird daraufhin ein Verzeichnis erstellt, das kontinuierlich mit dem Cloud Speicher synchronisiert wird, sobald man online ist. Man muss nur seine Daten in das entsprechende Verzeichnis schieben, um sie bei der nächsten Synchronisierung in die Cloud hochzuladen.

Einige Anwender ziehen eine Web-App vor, anstatt den Browser für den Zugang zum Cloud Speicher zu nutzen. In diesem Fall ist die Auswahl des Endgerätes unerheblich, ebenso wie das Betriebssystem. Hier erfolgt die Kommunikation über ein HTTP-Protokoll.

Western Digital 3TB My Cloud persönliche Cloud NAS Festplatte - LAN - WDBCTL0030HWT-EESN Test

Vorteile & Anwendungsbereiche

One Drive Test MicrosoftDie Datenverwaltung in einer Cloud ist besonders für Unternehmen mit einer mittleren bis großen IT-Infrastruktur interessant. Durch die Nutzung der externen Kapazitäten lassen sich die Betriebskosten stark reduzieren, denn man braucht keine teure Hardware mehr. Anstelle von großen Servern mit viel Speicher bleibt mehr Geld für andere Dinge übrig. Die Cloud Speicher sind immer nur so groß wie nötig und können gegebenenfalls vergrößert werden, falls einmal mehr Speicherkapazität erforderlich ist. Auch Reduzierungen sind natürlich möglich, sodass man lediglich den Speicherplatz bezahlt, den man auch wirklich nutzt.

Die Effizienz durch die Arbeit mit einem Cloud Speicher aus dem Test 2018 zeigt sich auch, wenn es um die Anpassung und Verwaltung geht. Wenn man Daten einfach zur Sicherheit abspeichert, aber nur selten benötigt, kann man diese entsprechend der vorgegebenen Regeln in einem anderen Bereich aufbewahren als die häufig benötigten Dokumente. Durch eine solche Skalierung lässt sich der Cloud Speicher übersichtlich einrichten.

Firmen mit einer eigenen IT-Abteilung profitieren von den maßgeschneiderten Cloud-Angeboten, die sich an die angeforderte Kapazität anpassen und es den Nutzern gleichzeitig ersparen, in neue Infrastruktur zu investieren. Das bedeutet auch, dass die IT-Profis nicht mit dem Handling der Speichersysteme beschäftigt sind, sondern sich auf ihre eigentlichen Aufgaben fokussieren können. Für die Unternehmen ist das ein wichtiger Pluspunkt.

Das gilt auch für die zentrale Speicherung der Datenmengen. Ebenso wie bei den IT-Hardwarelösungen für Unternehmen ist es auch bei einem Cloud Speicher möglich, die Daten nach den individuellen Vorgaben zu staffeln oder zu sperren. Damit wird die firmeneigene IT-Compliance gut umgesetzt.

One Drive Test Dokumente SpeichernDie Verwendung einer Cloud zeigt vor allem bei der Teamarbeit große Vorteile. Mehrere Leute können gleichzeitig auf die Daten in der Cloud zugreifen, trotzdem gibt es durch die ständige Versionierung kein Durcheinander. So weiß jeder immer, welche Datei gerade aktuell überarbeitet wird. Zur Sicherheit lassen sich die älteren Versionen wiederherstellen: So hilft die Cloud auch bei Schwierigkeiten weiter.

Im privaten Bereich punktet ein Cloud Speicher aus dem aktuellen Test durch seine allgegenwärtige Präsenz. Man kann seinen Freunden die letzten Fotos zeigen, auch ohne dass sich diese auf dem Smartphone befinden. Der Speicherplatz der Geräte bleibt für wichtigere frei, sodass man mit den Mega- und Gigabit nicht geizig sein muss.

Dadurch, dass die Daten nicht auf dem lokalen Rechner oder dem Smartphone gespeichert sind, sondern online, lassen sie sich auch mit einem anderen Gerät abrufen. Abhängig davon, für welchen Cloud Speicher man sich entscheidet und wie die Vertragsbedingungen aussehen, muss man nur ein Passwort herausgeben oder man gibt die Daten gleich für seine Bekannten oder auch für alle frei. Das Teilen von Filmen und Bildern wird so zum Kinderspiel, ob man sein Tablet dabei hat oder nicht. Falls ein Gerät einmal kaputtgehen sollte, können die Daten nicht verloren gehen: In dem Cloud Speicher sind sie sicher gespeichert.

Wenn man seinen Cloud Speicher einmal aufräumen möchte, ist das ebenfalls kein Problem. Hin und wieder lohnt sich eine solche Aktion, wenn der Online-Speicher allmählich an seine Grenzen stößt.

Der Papierkorb macht es leicht, veraltete Dokumente und andere Dateien zu löschen. Wem es schwer fällt, sich von den diversen Fotos, Filmen und anderen Dateien zu trennen, der kann natürlich auch die Speicherkapazität erweitern.

Welche Arten von Cloud Speichern gibt es?

Die Cloud Speicher stehen als Objekt- Datei- sowie Blockspeicher zur Auswahl. Diese Speichersysteme haben alle ihre eigenen Vorzüge und eignen sich damit jeweils für einen anderen Zweck.

One Drive TestDer Objektspeicher überzeugt durch seine gute Skalierbarkeit und zeichnet sich durch seine Metadaten-Charakteristik aus. Damit eignet er sich besonders gut für die Generierung von flexiblen und modernen Programme, die skalierbar sind. Gleichzeitig können die Objektspeicher schon vorhandene Datenspeicher leicht importieren. Das ist vor allem im Zusammenhang mit einer Archivierung ein wichtiger Vorteil. Auch bei Arbeiten mit Backups bei Analyseaufgaben sind die Objektspeicher sehr nützlich.

Ein Dateispeicher ist die simple Variante des Cloud Speichers aus dem Test 2018. Er bietet mehreren Nutzern die Möglichkeit, auf die freigegebenen Dateien zuzugreifen. Als Basis dient ein Dateisystem, das typischerweise die Unterstützung eines netzgebundenen Speicher-Servers (NAS-Server) erhält. Solche Speicherlösungen kommen in der Entwicklungsumgebung, als Medienspeicher und als umfangreiche Repositories und Benutzer-Hauptverzeichnisse zum Einsatz.

Die Blockspeicher arbeiten mit recht niedrigen Latenzzeiten für die Hosts und werden mit Direct Attached Storage (DAS) verglichen oder mit einem klassischen Speichernetzwerk (SAN). Ein Cloud Speicher mit blockbasierter Funktion funktioniert mit einem virtuellen Server und ist damit sehr leistungsfähig. Man findet ihn vor allem in Datenbank-Anwendungen oder auch bei der Nutzung von ERP-Systemen.

Bei der Nutzung von Cloud Speichern gilt es, die Vorteile zu erkennen und optimal auszunutzen. Allerdings sollte man auch die Nachteile und Einschränkungen nicht übersehen, sondern das Speichersystem clever auswählen und sicher damit umgehen. Zu diesem Zweck hat man beim Test der Cloud Speicher hier einige der wichtigsten Pros und Contras zusammengestellt.

Die Vorteile beim Cloud Speicher:

  • Guter Schutz vor Datenverlusten, auch wenn die Geräte beschädigt werden oder verloren gehen,
  • große Flexibilität, unabhängig vom Endgerät und vom Standort,
  • hohe Speicherkapazität ohne Hardware,
  • anpassbare Kapazität,
  • regelmäßiges Backup schützt vor Datenverlust,
  • einfaches Teilen von Daten,
  • individuelle Einstellungsmöglichkeiten (Freigabe, Sperren).

Die Nachteile beim Cloud Speicher:

  • Keine hundertprozentige Garantie für Datenschutz durch fremden Server,
  • häufig sind Nutzungsgebühren zu bezahlen,
  • abhängig vom Vertrag längere Laufzeit möglich von bis zu 24 Monaten,
  • zumeist keine Gewährleistung der vollständigen Datenlöschung,
  • beim Abspeichern von großen Datenmengen kann es zu Problemen kommen.

So werden die Cloud Speicher getestet

Beim Test der Cloud Speicher ging es darum, die Angebote zu untersuchen und die seriösen Produkte zu ermitteln. Wer sich für ein Cloud-Abo interessiert, der möchte wissen, dass seine Daten in Sicherheit sind. Bei der Recherche nach den Testsiegern der Cloud Speicher soll nicht nur ein möglichst günstiges Preis-Leistungs-Angebot gefunden werden. Auch die Details zum Standort des Rechenzentrums und zum Datenschutz darf man nicht vernachlässigen.

Diese und weitere Testkriterien werden hier etwas genauer geprüft. Auf der Basis dieser Infos können sich die Käufer ein Bild von den Cloud Computing Anbietern machen. Damit lässt sich die Frage, welcher Cloud Speicher es sein soll, leichter beantworten.

Schutz gegen Datenverlust

Eine zuverlässige Sicherung auf der Cloud gewährleistet, dass die Daten auch dann nicht verloren gehen, wenn es zu ernsthaften Schwierigkeiten kommt. Dafür sind einige Cloud Speicher aus dem Test auf verschiedene Einrichtungen und Geräte verteilt. Selbst wenn es zu einem Systemausfall kommt, bleiben die Daten erhalten. Im Optimalfall sind die Daten in der Cloud nicht nur vor dem mechanischen und menschlichen Versagen geschützt, sondern auch gegen Naturkatastrophen.

Im Rahmen der Sicherung geht es auch um die Wiederherstellbarkeit der Daten, falls es doch einmal zu einem Verlust kommt. Die Datenverfügbarkeit ist enorm wichtig und stellt für die Anbieter eine hohe Herausforderung dar.

Darum sind die Testsieger der Cloud Speicher mit zuverlässigen Wiederherstellungs- und Sicherungslösungen ausgestattet. Dazu gehören die Einhaltung der Datenverwaltungsrichtlinien und die automatische Migration der verschiedenen Frequenz- und Zeiteinstellungen zu günstigen Tiers. Teilweise ist es möglich, Archivtresore einzurichten, die dabei helfen, die gesetzlichen Aufbefahrungsfristen einzuhalten. Ergänzend bieten solche Speicherlösungen gute Skalierungsmöglichkeiten und lassen sich damit auf die jeweilige Branche anpassen.

Sicherheit und Datenschutz

Bei der Sicherheit der Cloud Speicher geht es darum, eine optimale Verschlüsselung herzustellen. Die Daten sollen nicht nur dann vor fremden Zugriffen geschützt sein, wenn sie im Speicher sind. Auch beim Hochladen oder beim Abrufen sind bestimmte Sicherheitsrichtlinien einzuhalten. Ohne Zugriffsberechtigungen sollte niemand auf möglicherweise sensible Daten zugreifen können, daher sollte man den Cloud Speicher aus dem Test mit einem Passwort sichern, ähnlich wie man es bei einem lokalen PC-Speicher macht.

Die Compliance-Vorgaben

Die Compliance-Anforderungen beziehen sich auf eine genaue Kontrolle und orientieren sich an den gesetzlichen Auflagen. Daher sollte man sich für einen Cloud Speicher entscheiden, der die geltenden Anforderungen einhält. Zu diesem zweck wurden spezielle Tools generiert, die die Daten in der Cloud einerseits leicht zugänglich machen und andererseits eine Compliance-Kontrolle durchführen. Es handelt sich dabei um sperrbare Richtlinien, die individuell festgelegt werden können. Damit gehen gute Kontrollmöglichkeiten einher, die es möglich machen, die Daten zu editieren oder eine zukünftige Überarbeitung zu deaktivieren. Die entsprechenden Werkzeuge für die Protokollüberwachung unterstützen die Nutzer dabei, ihre Compliance-Vorgaben konsequent durchzusetzen und gleichzeitig die Zielanforderungen einzuhalten.

Die Verfügbarkeit der Daten

Die Daten, die im Cloud Speicher abgelegt sind, müssen auf Abruf zur Verfügung stehen. Hier unterscheiden sich die Speichersysteme für Produktionsdaten und Archivdaten. Die Top-Produkte bei den getesteten Cloud Speichern bieten kurze Reaktionszeiten beim Zugriff auf die gespeicherten Daten.

Kapazität, Skalierbarkeit und Kosten

Die Frage nach der Speicherkapazität muss nicht bei der ersten Buchung eines Cloud Speichers beantwortet werden. Im Bedarfsfall bucht man einfach zusätzliche Kapazitäten, wenn der bisherige Speicher ausgereizt ist. Genau hier zeigt sich der große Vorteil der flexiblen Cloud Speicher aus dem Vergleichstest. Wenn mehr Speicherplatz erforderlich ist, bucht man ein größeres Volumen, zudem lassen sich auch weitere Benutzerzugänge und zusätzliche Funktionen einrichten. Allerdings lohnt es sich, schon vor der Erstbestellung eine Kostenkalkulation aufzustellen und dabei eine mögliche Erweiterung im Blick zu behalten.

Für die Bereitstellung und die Wartung der Cloud beziehungsweise der Servertechnik ist der Betreiber zuständig. Die Unternehmen müssen sich also nicht selbst um die Cloud-Verwaltung kümmern, wodurch die Ausgaben sinken. Lediglich der benutzte Speicherplatz wird berechnet, sodass sich die Kosten für die eigene IT-Infrastruktur reduzieren.

Die Benutzerfreundlichkeit

Ein hochwertiger Cloud Speicher sollte gut zu bedienen sein und über nützliche sowie übersichtlich eingerichtete Funktionen verfügen. Wenn die Bedienung umständlich ist, weil die Menüs eine ungünstige Strukturierung haben, wird es schwierig, die Vorteile der Cloud effektiv zu nutzen. Umso wichtiger ist die einfache Navigation, die im Bestfall selbsterklärend funktioniert. Ein gut aufgebautes Design der Cloud-Webseite minimiert die Fehlerquote und hält oft mehrere Optionen bei den verschiedenen Aktivitäten bereit.

Der Cloud Speicher sollte nicht nur mit dem PC gut zu bedienen sein, sondern auch, wenn man mit einer mobilen App vom Smartphone oder Tablet darauf zugreift. Wenn man sich bereits an ein bestimmtes Betriebssystem gewöhnt hat, kann es hilfreich sein, einen Cloud Speicher mit dem gleichen System zu verwenden.

Viele internationale Speicherdienste haben eine Menüführung in englischer Sprache, doch es gibt auch deutsche Versionen, die die Handhabung noch erleichtern. Je nachdem, in welchem Zusammenhang man seinen Cloud Speicher verwendet, kommen beide Optionen infrage. Die englischsprachigen Produkte können durch ihren Aufbau eventuell sinnvoller für den individuellen Einsatz sein, allerdings sollte man sich dann auch mit den wichtigen Funktionen und auch mit den Details auskennen.

Die Funktionen

Im Test der Cloud Speicher wurde auch der Funktionsumfang geprüft. Die verschiedenen Funktionen dienen dazu, die Datenerfassung, das Verarbeiten und gegebenenfalls Analysen zu vereinfachen. Teilweise geschieht das in Echtzeit, bei anderen Diensten kann es etwas länger dauern, bis ein Upload oder Download erfolgt. Bei einem Echtzeit-Streaming erhält man einen zeitnahen Blick auf die Informationen und kann entsprechend schnell handeln. Die Funktionalität der Cloud Speicher betrifft außerdem die Tools, mit denen sich die Anwendungen zügig starten lassen. Für welches Produkt man sich schließlich entscheidet, hängt von den verfügbaren Funktionen sowie von der Flexibilität und Verfügbarkeit der Tools ab.

Die Transparenz des Cloud-Anbieters

Wer sich die Angebote der Cloud-Dienste anschaut, hat bei einigen Unternehmen Schwierigkeiten, Informationen zum Standort und zu den Sicherheitsstandards zu finden. Es kann sich um einen europäischen Anbieter handeln, der Speicherkapazitäten außerhalb von Europa nutzt. Und auch bei der Einhaltung der Datenschutzbestimmungen gibt es womöglich Diskrepanzen. Auf der Homepage des Anbieters sollten alle relevanten Infos verfügbar sein, sodass sich die Kunden über die Seriosität und Sicherheit ein Bild machen können. Ohne eine transparente Offenlegung der Speicherorte und der eingesetzten Sicherheitstechnologie sollte man vorsichtig sein, vor allem, wenn empfindliche Daten im Cloud Speicher gelagert werden.

Worauf muss ich beim Kauf von Cloud Speicher achten?

Wer sich für Cloud Speicher interessiert, der erfährt in den Beschreibungen und Fachartikeln viele informative Details zu den aktuell präsentierten Lösungen. Eine Zeit lang wurde Cloud Computing als sehr innovative IT-Lösung betrachtet und man redete von zukunftsorientierter Technologie. Doch die Zukunft ist zur Gegenwart geworden und immer mehr Menschen vertrauen auf die zweckmäßigen und sparsamen Cloud Speicher. Bei der Arbeit ist die Cloud mittlerweile unverzichtbar, denn alle Mitarbeiter können zur gleichen Zeit die Daten ansehen und abhängig von den Zugriffsrechten auch editieren. Die Cloud ist für die Synchronisierung verantwortlich und unterstützt damit die Dokumentfreigabe sowie die Dateierstellung.

Für mehr Mobilität beim Arbeiten sollte man sich deshalb einen Cloud Speicher aus dem Test bestellen, der alle eigenen Ansprüche gut erfüllt und gegebenenfalls erweiterbar ist. Diese Erweiterbarkeit bezieht sich nicht allein auf die Speicherkapazität, sondern außerdem auf die Funktionalität.

One Drive Test PINViele Kunden sind skeptisch, was die Datensicherheit angeht. Die zurzeit noch vorherrschenden Sicherheitsbedenken sollen durch die strenge Qualitätskontrolle der Cloud-Anbieter bald der Vergangenheit angehören. Auf der einen Seite gibt es immer größere Datenmengen, die extern im Cloud Speicher landen. Auf der anderen Seite warnen einige Experten bis heute vor den Sicherheitsrisiken. Tatsächlich kann eine sicher eingerichtete Cloud ebenso gut geschützt sein wie ein lokales Speichersystem.

Auf der Suche nach einem geeigneten Cloud Speicher aus dem Test ist zu erkennen, dass die Anbieter verstärkt auf eine gute Sicherheit inklusive Datenschutz setzen. Zu diesem Zweck investieren die Hersteller viel Geld, um den Schutz der gespeicherten Daten zu erhöhen. Bei der Prüfung der Cloud-Sicherheit müssen die Käufer deshalb genau hinsehen und die Kontrollinstanzen prüfen. Mehrere Punkte sind dabei zu checken. Wenn ein Anbieter einen guten Ruf hat, rückt er schnell zu den Testsiegern der Cloud Speicher auf.

Im Gegensatz dazu sind die weniger bekannten Unternehmen nicht immer ebenbürtig, was die Datensicherheit angeht. Bevor man einen Cloud Speicher Vertrag abschließt, ist es daher empfehlenswert, die Referenzen des Anbieters zu prüfen, das gesamte Serviceangebot und die verfügbaren Kapazitäten. Wenn es sich um eine kleinere Firma handelt, bietet sie womöglich nicht genügend Leistung oder sie kann sich auf dem Markt nicht behaupten.

Wenn der Anbieter keine HTTPS-Webseite hat, ist das ein Zeichen für mangelnde Sicherheit. Nur bei einer HTTPS-Webseite können die personenbezogenen Daten sicher übertragen werden. Ohne diese Verschlüsselung ist es möglich, dass ein Dritter die Anmeldedaten abfängt. So kann ein schädlicher Angriff eingeleitet werden, was man unbedingt vermeiden muss.

Ebenfalls wichtig sind die Sicherheitsprotokolle, die von den anerkannten Anbietern von Cloud-Lösungen verwendet werden. Dazu gehören die entsprechenden Verschlüsselungstechnologien, die ausschließen, dass Fremde auf die privaten oder gewerblichen Daten zugreifen. Je stärker die Verschlüsselung ist, desto sicherer sind die Daten. Das ist auch dann nützlich, wenn der Cloud-Service unabhängig vom eigenen Vertragsverhältnis in Schwierigkeiten gerät und rechtliche Schritte gegen ihn unternommen werden.

Anhand der Datenschutzerklärung erfährt man weitere Details zum Anbieter. Diese Erklärung muss alle relevanten Punkte beinhalten, damit sie unanfechtbar ist. Unter anderem sollte darin stehen, dass die Dateien der Kunden nicht durchsucht werden dürfen. Nicht alle Anbieter haben die gleiche Datenschutzerklärung; es lohnt sich also, genau hinzusehen.

Wenn keine Compliance-Standards erwähnt werden, kann das ein Hinweis darauf sein, dass das Unternehmen nicht die nötige Qualifizierung hat. Das wirkt sich wiederum auf die Datensicherheit aus. In den Branchen gibt es bestimmte Zertifizierungen, die beim objektiven Vergleich der Anbieter nützlich sind. Unter anderem kommen Compliance-Standards wie ISO 27001, HIPAA und FISMA zum Einsatz.

Der Servicevertrag sollte klar und unmissverständlich verfasst sein, sodass eine bestmögliche Transparenz besteht. Neben den Sicherheitskontrollen und dem Speicherort sind noch andere wichtige Fakten im Vertrag festzuhalten, beispielsweise die Art der Verwaltung und die Basistechnologie. Da es keine pauschale Cloud-Lösung gibt, haben die Kunden die Wahl zwischen unterschiedlichen Angeboten, die außerdem auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Genau aus diesem Grund sind so viele Bedingungen vor der Entscheidung für einen Cloud Speicher zu checken.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Die großen Cloud-Dienste kennt man rund um den Erdball, denn sie sind eng mit den allzeit präsenten Webdiensten verbunden. Für welchen Anbieter sich die Kunden entscheiden, richtet sich häufig nach dem Betriebssystem der bevorzugten Endgeräte.

Die Überlegung, welcher Hersteller es sein soll, kann aber auch von Sympathien und von der eingesetzten Sprache der Systeme abhängen. Die hier aufgeführten Unternehmen für Cloud Speicher aus dem Test halten ein großes Spektrum an Cloud-Computing-Lösungen für die Nutzer bereit und können deshalb zu den Testsiegern gerechnet werden.

  • Google Drive
  • One Drive
  • Amazon Drive
  • Apple
  • Box.com
  • Dropbox
  • Tresorit

Google Drive bietet für Privatnutzer einen kostenlosen Cloud Speicher an, der eine Kapazität von 15 Gigabyte hat. Das Unternehmen Google kennt man vor allem durch die unübersehbare Suchmaschine, zudem gibt es noch viele andere zukunftsfähige Produkte und Leistungen mit dem einprägsamen Namen. Der Cloud Speicher von Google gehört mit seiner vielseitigen Funktionalität klar zu den Testsiegern in dieser Kategorie. Wer ein eigenes Google-Account hat, erhält die Google Drive Funktionen gleich mit dazu. Die App sorgt automatisch für die Synchronisierung der Dokumente und macht das Speichern und Abrufen ganz bequem.

Den Markennamen Google gibt es seit 1997. Allerdings begann die unternehmerische Aktivität der Firma schon im Jahr davor, damals noch unter dem Namen BackRub.

Bei OneDrive handelt es sich um ein Cloud-Produkt von Microsoft. Die Bedienoberfläche des Betriebssystems ist vor allem für diejenigen gut zu handhaben, die sich an die üblichen Microsoft-Programme gewöhnt haben. Microsoft OneDrive eignet sich jedoch nicht nur für die Microsoft-Office-Dateien, sondern auch für andere Daten. Bei diesem Cloud Speicher aus dem Test haben die Nutzer erst einmal einen kostenfreien Speicherplatz von 5 GB oder 15 GB, je nachdem, ob man schon vor längerer Zeit eine Registrierung bei Microsoft durchgeführt hat. Wer 50 GB im Monat haben möchte, muss nur geringe Gebühren zahlen. Auch ein Abo kann abgeschlossen werden, um einerseits immer die aktuelle Microsoft-Office-Version zu haben und andererseits einen größeren Cloud Speicher.

Microsoft ist der größte Softwareproduzent auf dem weltweiten Markt. Das Unternehmen besteht seit 1975.

Amazon Drive gibt es für die Prime-Kunden der weltbekannten Marke bis zu einer bestimmten Kapazität gratis, wobei der Fotospeicher sogar unbegrenzt ist. Wenn man mehr Speicherplatz braucht, ist eine Gebühr fällig. Amazon hält die passenden Cloud Speicher für das Windows-Betriebssystem bereit, aber auch für iOS und Android.

Das Unternehmen Amazon hat sich vorrangig als Internet-Versandhändler einen Namen gemacht. Seit den Anfängen in den 1990er Jahren kennt man den Namen auch in diversen anderen Produktbereichen.

Das Unternehmen Apple hat mit der iCloud ebenfalls ein eigenes Produkt. Dieser Cloud Speicher aus dem aktuellen Test ist eine Art Maßanfertigung für den Mac, das iPhone und das iPad. Apple besteht seit 1976 und gehört zu den wichtigsten IT-Unternehmen in den USA.
Bei dem Cloud-Dienst Box.com erhalten die Kunden ebenso wie bei vielen anderen Anbietern einen kostenlosen Grundspeicher für die private Nutzung. Die Marke hat sich aber vor allem auf Content Management und File Sharing Dienste für Unternehmen spezialisiert. Neben den klassischen Cloud-Lösungen für PC gibt es bei Box.com auch nützliche Apps, die einen Zugang via Smartphone und Tablet erlauben. Die Nutzeroberfläche ist sehr übersichtlich aufgebaut und daher gut zu bedienen. Zudem überzeugt diese Cloud-Lösung durch ihre integrierte Verschlüsselungsfunktion.
Dropbox hält für die Nutzer erst einmal einen kostenlosen Cloud Speicher mit 2 Gigabyte bereit. Abhängig von den individuellen Bedingungen können die Kunden die Speicherkapazität erhöhen, ohne dafür einen Aufpreis zu bezahlen. Andernfalls fällt eine monatliche Speichergebühr an. Mit Dropbox lassen sich die Dateien gleich im Browser teilen. Es gibt noch einige weitere Stärken dieser Cloud-Lösung. Der Filehosting-Dienst Dropbox wurde im Jahr 2007 eingeführt und stammt aus Kalifornien, USA.
Bei Tresorit handelt es sich um einen Filehosting-Anbieter, der 2011 ins Leben gerufen wurde. Drei Programmierer aus Ungarn taten sich zusammen, um das Unternehmen zu gründen. Der Fokus von Tresorit liegt auf einer hohen Sicherheit, also auf einer bestmöglichen Verschlüsselung. Dieser Cloud Speicher ist ausschließlich kostenpflichtig erhältlich. Es gibt eine Business-Version, die vor allem auf die Ansprüche der Technologiebranche ausgerichtet ist.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Cloud Speicher am besten?

Wer sich zum Thema Cloud Speicher umfassend beraten lassen möchte, findet bei einem erfahrenen IT-Händler die nötige Unterstützung. Die Fachexperten stehen jedoch nicht nur in den Filialen als Ansprechpartner bereit, sondern auch in den Online-Shops. Im Elektrofachmarkt steht man den Profis direkt gegenüber, doch letztendlich geht es eher um die Inhalte als um den direkten Kontakt. Meistens können die Käufer die vielen Infos ohnehin besser nachvollziehen, wenn sie eine schriftliche Erklärung erhalten, die im Optimalfall mit aussagekräftigen Illustrationen ergänzt wird.

Die Beschreibungen der Cloud Speicher aus dem Test sind eine unverzichtbare Grundlage, um die verschiedenen Angebote zu vergleichen und um sich für ein System entscheiden zu können. Das Internet hilft mit Vergleichstest sowie mit einigen anderen Mitteln. Als besonders hilfreich empfinden die Kunden die Bewertungen anderer Nutzer. Diese sagen nicht nur etwas über die reinen Cloud Eigenschaften aus, sondern auch über die praktische Bedienung.

Über die Links, die man auf den Testseiten und in den Online-Shops findet, gelangt man außerdem schnell auf die Homepage der Hersteller oder auf hilfreiche Vergleichsportale. Hier finden die Kaufinteressenten eine Menge Input zum Thema Cloud Computing.

Gerade bei einem Cloud Speicher bietet sich die Bestellung über Internet an, ob es sich um den Erstkauf handelt oder um eine Zubuchung von mehr Speicherkapazität. Das einfache Verfahren der Online-Bestellung macht es den privaten und gewerblichen Käufern leicht, die eigene Cloud bedarfsgerecht anzupassen. Bei den großen Anbietern wird der Auftrag im Nu durchgeführt, sodass man hier schon am gleichen Tag auf den Cloud Speicher zugreifen kann. Wer sich dafür entscheidet, den Bestellauftrag im Elektrofachgeschäft abzugeben, der braucht ebenfalls nicht lange zu warten, allerdings ist die Internetbestellung eindeutig die bequemere Variante.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Vorzüge beim Cloud Speicher aus dem Test 2018 sind beim Vergleich mit anderen Speichermedien schnell zu erkennen. Mit einer externen Festplatte ist man ortsgebunden, es sei denn, man nimmt die Hardware beispielsweise von zuhause mit zum Arbeitsplatz. Die kleineren Datenträger wie DVDs und USB-Sticks kann man leicht verlieren, außerdem besteht ein erhöhtes Risiko, dass diese Komponenten zerstört werden oder im Laufe der Zeit nicht mehr optimal funktionieren. Diese Schwächen sind bei dem Cloud Speicher nicht vorhanden.

One Drive Test LogoWer sich für eine Cloud-Lösung entscheidet, der sollte sich über die wichtigsten Anwendungstipps sowie über die Möglichkeiten informieren. Zunächst sollte man wissen, dass man die eigenen Zugangsdaten gut schützen muss. Der persönliche Login lässt sich gegebenenfalls ändern und noch sicherer machen, indem man auf eine verbesserte Sicherheit des Passworts achtet. Mit den eigenen Login-Daten ist es anschließend möglich, sich von jedem internetfähigen Gerät aus einzuloggen und neue Daten in die Cloud zu laden oder bereits vorhandene Daten abzurufen und zu verwalten.

Das Hintergrundwissen zum Cloud Computing bezieht sich unter anderem auf das Sicherheitsrisiko, das nie ganz vernachlässigt werden kann. Die Daten in der Cloud liegen auf einem Rechner, der an einem anderen Ort steht und nicht im eigenen Besitz ist. Wer sicherstellen möchte, dass der Datenschutz perfekt eingehalten wird und keine andere Person auf die Dateien zugreift, sollte die besondere empfindlichen Daten deshalb auf einer eigenen Festplatte ablegen. Diese braucht natürlich ebenfalls einen guten Schutz und darf nicht in fremde Hände gelangen.

Neben der Frage, für welchen Cloud-Anbieter man sich entscheidet, sollte man sich auch mit anderen relevanten Punkten befassen. Unter anderem gilt es, den Synchronisierungs-Client bedarfsgerecht einzurichten. Nach dem Anmelden in der Cloud installiert man den ausgewählten Client auf seinem PC. Die Installation alleine reicht jedoch noch nicht aus, um die Daten zu synchronisieren. Dafür muss man die entsprechenden Dateien erst in den Ordner des Clients hineinkopieren. Im Allgemeinen schlagen die Ratgeber vor, diesen Client-Ordner nur für die Sicherung zu nutzen oder für die Dateien, die auf jeden Fall in dem Cloud Speicher landen sollen. Für die einfache Datenablage eignet sich der Ordner hingegen nicht.

Wenn der Synchronisierungs-Client eingerichtet ist, sollte man seine Einstellungen im Detail prüfen und gegebenenfalls bestimmte Dinge anpassen. Dazu gehört beispielsweise die Festlegung, welche Bandbreite für die Datenübertragung verwendet werden darf. Zudem ist es nützlich, das zu synchronisierende Verzeichnis schon am Anfang zu definieren. Dieser Schritt lässt sich aber auch später in den Optionen durchführen.

WD My Cloud EX2 Ultra 4 TB - Network Attached Storage -2 Bay NAS - Streamen auf PC, Mobilgeräte, Spielkonsolen, Mediaplayer - WDBVBZ0040JCH-EESN FestplatteFür die optimale Nutzung der Cloud-Kapazität gibt es diverse Ratgeber, die sich neben der Sicherheit und Synchronisierung auf die weiteren wichtigen Aspekte fokussieren. Die Kunden sollten am Anfang darauf achten, nicht unnötig viel Speicherplatz zu buchen. Bei den meisten Anbietern kann der Cloud Speicher im Bedarfsfall einfach erweitert werden, sodass man erst einmal mit einer geringeren Kapazität starten kann. Auch der Umstieg vom kostenfreien Cloud Speicher zum kostenpflichtigen Service ist möglich.

Bei einem Testsieger der Cloud Speicher, der mit Office-Funktionen und anderen Extras ausgerüstet ist, braucht man sich nicht selbst um die Pflege der Programme zu kümmern. Üblicherweise befasst sich der Anbieter mit der reibungslos funktionierenden Software, vor allem, wenn man ein Premium-Angebot hat.

Der gemeinsame Zugriff auf die Dateien in der Cloud erlaubt es mehreren Personen, die kollaborativen Funktionen zu nutzen. Das ist gerade bei Teamarbeiten sehr hilfreich. Wenn die Teammitglieder gleichzeitig ein Dokument bearbeiten, erfolgt eine kontinuierliche Dateiversionierung. So erkennt jeder sofort, welche Dateiversion die neuste ist. Gegebenenfalls kann eine ältere Version wiederhergestellt werden, falls es zu Unstimmigkeiten bezüglich einer Änderung kommt. Sehr nützlich ist dabei auch die Kommentarfunktion, die die Mitarbeiter beim direkten Austausch unterstützt.

Im Rahmen dieser kollaborativen Cloud-Funktionen sehen die Mitarbeiter in Echtzeit, welche Änderungen die Kollegen durchführen. Ein ständiger Abgleich vereinfacht diesen Prozess und sorgt dafür, dass alle den Überblick behalten.

Wenn es darum geht, die Daten im Cloud Speicher zu teilen, stellt man seinen Ansprechpartnern einen entsprechenden Link zur betroffenen Datei zur Verfügung. Mit diesem Link lässt sich die Datei mit einem Klick herunterladen. Gegebenenfalls lässt sich sogar ein ganzes Verzeichnis über einen Link teilen beziehungsweise freigeben. Abhängig vom Dateiinhalt und von der Situation kann ein Passwortschutz zum Freigabelink sinnvoll sein. Dann können nur diejenigen Personen auf die Datei oder das Verzeichnis zugreifen, die zusätzlich zum Link auch das Passwort kennen. Eine Zeitbegrenzung der Gültigkeit legt fest, dass die Links nur bis zu einem bestimmten Tag verwendet werden können. Danach erlischt das Zugriffsrecht.

Beim Teilen und Weiterleiten von Dateien aus dem Cloud Speicher ist üblicherweise keine Bearbeitung gewünscht. Hier erhalten die Kontaktpartner daher meistens nur die Berechtigung zum Ansehen. Ein Editieren ist also nicht möglich. Wenn man seine Cloud-Bilder über die Galerie-Funktion aufruft, werden die eigenen Fotos direkt im Browser angezeigt, in einer Art Diashow oder als Vorschaubilder. Für Videos gibt es eine Streaming-Funktion, die das Betrachten im Browser unterstützt. Hier muss man die Dateien ebenfalls nicht herunterladen, um sie anzusehen. Für PDF- und Textdateien stehen ebenfalls die geeigneten Funktionen zur Verfügung.

In dem folgenden geschichtlichen Abriss wird die Entwicklung im Bereich Cloud Computing nachvollzogen. Anschließend folgen noch einige andere Informationen, die den Käufern die Anwendung erläutern sollen. Damit fällt der Einstieg in die Thematik etwas leichter und man kann die verschiedenen Angebote besser vergleichen.

Die Geschichte der Cloud Speicher

Die historische Entwicklung der Cloud beginnt schon in den 1950er Jahren. Allerdings wird der Start in das Cloud Computing Zeitalter erst in die Zeit nach 2000 versetzt. Ein Blick in die IT-Geschichte zeigt, dass der Begriff der Cloud tatsächlich noch sehr jung ist. Das National Institute of Standards and Technology in den USA hat im Jahr 2009 eine umfassende Definition der Cloud formuliert. Doch das Konzept, das dem Cloud Speicher zugrunde liegt, besteht schon sehr viel länger.

In den 1950er Jahren kamen immer mehr Großrechner zum Einsatz. Gleichzeitig entwickelte sich das Time Sharing. Mehrere Nutzer und/oder Programme teilten sich die zentral verwalteten Rechnerkapazitäten.

Diese Form von Mainframe kann bereits als eine Vorform der aktuellen Cloud bezeichnet werden. Grundsätzlich handelt es sich auch bei den heutigen Clouds um zentralisierte Speicherkapazitäten.

Im Jahr 1969 wurde mit Arpanet ein Universitätsnetzwerk realisiert. Dabei handelte es sich um eine frühe Variante des Internets. Die Rechner, die miteinander in Verbindung standen, waren nicht am gleichen Ort. Trotzdem fügten sie sich zu einem Netzwerk zusammen. Dies ist ein weiterer wichtiger Bestandteil im Cloud Computing. Die Grundlagen für das Internet sowie für die Cloud waren also tatsächlich schon in früheren Jahrzehnten vorhanden.

Der eigentliche Beginn der Cloud-Realisierung fand jedoch erst in den 2000er Jahren statt. 2006 wurden den Kunden die Amazon Web Services angeboten. Dieser Dienst beinhaltete die Bereitstellung von Rechner- sowie Speicherkapazitäten. Die Kunden, üblicherweise Unternehmen, konnten diese Kapazitäten mieten. In den Jahren darauf wurde die Amazon-Cloud zu einem extrem schnell anwachsenden Produkt. Der Service war eins der erfolgreichsten Software-Geschäfte der Computergeschichte.

Bald folgten auch andere Unternehmen mit ihren Cloud-Angeboten und machten damit dem Internet-Riesen Amazon Konkurrenz. Zu den großen Wettbewerbern auf diesem Markt gehört Apple. Das Unternehmen präsentierte seinen Service iCloud im Jahr 2011. Dieses neue Cloud-System unterstützt nicht nur die Speicherung, sondern auch die automatische Synchronisierung aller angeschlossenen Apple-Geräte.

Die hohe Funktionalität beim Cloud Speicher ist einer der Hauptfaktoren für die individuelle Eignung sowie für die zügige und fehlerlose Bedienung. Inzwischen werden die Cloud Speicher aus dem Test nicht nur für den Arbeitseinsatz verwendet, sondern auch immer mehr im privaten Bereich. Urlaubsvideos, Fotos und andere Daten werden über die Cloud geteilt, man kann bestimmte Verzeichnisse freigeben oder sperren, all diese Aktivitäten sind einfach in die Wege zu leiten.

Für die Nutzung der Cloud Computing Dienste ist eine gute Breitbandverbindung unverzichtbar. Heute ist diese fast überall verfügbar, sodass man auf die Cloud-Dateien ebenso schnell zugreifen kann wie auf die lokal abgelegten Daten. Im Vergleich zu früher konnte die DSL- und LTE-Kommunikation deutlich verbessert werden, sodass die Reaktionszeiten entsprechend kurz sind.

Bezüglich der Datensicherheit werden die Cloud Speicher aus dem Test noch weiter optimiert. Das soll einerseits helfen, die strikten Datenschutz-Richtlinien einzuhalten, und andererseits den Datenverlust so gut wie möglich ausschließen. Der Zugriff von Dritten ist seit einiger Zeit ein wichtiges Thema. Wenn sich die Anbieter der Clouds Gedanken über eine sichere Verschlüsselung machen, geht es nicht nur um die Sicherheit vor Cyber-Kriminalität, sondern auch um den Wunsch nach Privatsphäre.

Der schnelle Wandel in der IT-Branche wirkt sich natürlich auch auf die Nutzungsmöglichkeiten und Kapazitäten der Cloud Speicher von heute aus. Zum Abspeichern der diversen Dokumente und anderen Dateien muss genug Platz vorhanden sein, die Reaktionszeiten sollen immer noch kürzer werden und auch die Verschlüsselung ist in diesem Zusammenhang nicht zu vernachlässigen. Hier gibt es noch ein gewisses Verbesserungspotenzial. Die Hersteller arbeiten daran, den Anwendern die bestmöglichen Cloud-Dienste präsentieren zu können und eine optimale Sicherheit mit Individualisierungsoptionen zu verbinden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Cloud Speicher

Bei den Detailinformationen zum Cloud Speicher zeigt sich, dass die Verschlüsselung ein wesentlicher Entscheidungsfaktor ist. Hierbei handelt es sich um eine gezielte Sicherheitsmaßnahme, die verhindern soll, dass unbefugte Personen Zugang zu den Daten in der Cloud haben. Ein verschlüsselter Datentransfer erfolgt heute standardmäßig über ein SSL-Protokoll. Dieses ist die Mindestanforderung für die heutigen Cloud Speicher. In den Leistungsdaten der Cloud-Anbieter können aber zusätzliche Codierungen auftauchen. Wenn die Anbieter mit einer codierten Übertragung und Speicherung werben, ist die Sicherheit noch höher. Hier gibt es mehrere Varianten.

Bei der Transport-Verschlüsselung findet die Datenübertragung auf den Server mit einer SSL- oder TLS-Protokoll-Codierung statt. Damit erhält man eine hohe Zugriffssicherheit. Die Data-at-Rest-Verschlüsselung funktioniert als Codierung auf dem Cloud-Server. Das heißt, dass die Speicherung der Daten verschlüsselt ist und auf diese Weise fremde Zugriffe abwehrt. Allerdings können die Server-Administratoren theoretisch Zugang zu den Dateien haben. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sorgt für eine durchgängige Codierung. Hier werden die Daten schon auf dem Sendegerät verschlüsselt, in codierter Form übertragen und gespeichert. Erst wenn man sie später wieder herunterlädt, erfolgt die Entschlüsselung.

Diese Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kennt man auch unter der englischen Bezeichnung End-2-End-Encryption oder vereinfacht unter dem Kürzel E2EE. Aktuell handelt es sich um die höchste Sicherheitsstufe bei der Datenverschlüsselung in der Cloud. Die Benutzer sollten sich jedoch klar machen, dass das Verschlüsselungsverfahren den Komfort bei der Cloud-Nutzung beeinträchtigt. Unter anderem kann man die verschlüsselt abgespeicherten Dateien nicht in der Vorschau sehen, was die Suche nach den momentan benötigten Dokumenten erschwert.

Weitere Detaildaten zu den Cloud Speichern aus dem Test 2018 beziehen sich auf die Geschwindigkeit beim Upload und Download. Gerade bei größeren Datenmengen ist hier eine gute Internetanbindung von Vorteil. Viele Anbieter halten einen Offline-Modus für die Kunden bereit, um den mobilen Zugriff zu beschleunigen. Gerade bei der mobilen Nutzung sollte man jedoch mit gewissen Schwächen beim Datenvolumen rechnen. Deshalb sollten sich die Käufer überlegen, welche Leistungsmerkmale ihnen besonders wichtig sind, um den geeigneten Cloud Speicher zu finden und um die erforderliche Internetgeschwindigkeit sicherzustellen.

Im Zusammenhang mit der Skalierung der Cloud gibt es außerdem noch spezifische Details zur Architektur. Hier tauchen teilweise größere Unterscheidungskriterien bei den diversen Anbietern auf. Die Fakten sind für Laien allerdings nicht leicht nachzuvollziehen. Einfacher wird es, wenn man sich einen Rechner mit Festplatte, Arbeitsspeicher, Prozessorkernen und Programmen vorstellt. Die gleichen Bestandteile sind auch in der Cloud vorhanden. Hier liegen sie jedoch in einer Form vor, die eine Skalierung unterstützt.

Die Kenndaten von so einer Cloud-Festplatte sehen anders aus als bei der klassischen PC-Festplatte. Hier spricht man auch von der Persistenzschicht, die eine enorm hohe Kapazität bietet. Bei Google wurden zeitweise die Kapazitäten von 15.000 Rechnern genutzt (Stand von 2009), andere Anbieter sprechen von einer nahezu unbegrenzten Speichermöglichkeit.

Auch bei den anderen Basiskomponenten wie Prozessorkerne und Programme muss man mit entsprechend großen Zahlen rechnen. Eine Information von Google aus dem Jahr 2008 verdeutlicht, welche Maßstäbe hier gelten: In 2008 verteilten sich 10 Milliarden Datensätze auf mehr als 1000 physische Computer. Für die Sortierung brauchten diese Rechner lediglich 68 Sekunden. Bei den Dateien handelte es sich um unkomprimierte Textdateien mit einer Größe von jeweils 100 Bytes.

Cloud Speicher in 8 Schritten richtig einrichten und benutzen

Um einen Cloud Speicher einzurichten, wird im einfachsten Fall eine externe Festplatte mit dem DSL-Router verbunden. Diese Cloud-Option ist praktisch und außerdem sehr günstig. Hier ist lediglich darauf zu achten, dass der Router und die USB-Festplatte kompatibel sind.

Die meisten aktuellen DSL-Router und Fritzbox-Modelle unterstützen diese Verbindung und erleichtern damit den Zugang zur Cloud. Es folgt eine schrittweise Erklärung, wie man bei der Kopplung und bei dem Einrichten des Cloud Speichers vorgeht. Diese Beschreibung kann geräteabhängig variieren, daher sollten die Anwender immer erst die jeweiligen Produktanleitungen durchlesen und sich über die Details der Cloud-Systeme informieren, um Fehler zu vermeiden.

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Schritt 1: NAS mit dem Netzwerk verbinden

Zuerst wird der NAS (Network Attached Storage) am Netzwerk angeschlossen. Bei dem NAS handelt es sich um einen großen Netzwerk- beziehungsweise Internetspeicher. Man kann ihn auch als kleinen Server bezeichnen, der sich aus Festplatten zusammensetzt. Das Netzwerkkabel wird vom NAS zum Router geführt und stellt die Verbindung her. Anschließend öffnet man über den Internet-Browser eine Benutzeroberfläche, um den NAS als Speicher einzurichten. Dieser Netzwerkspeicher lässt sich nun mit zusätzlichen Paketen und Funktionen ergänzen, um einen Online- und Cloud-Zugang zu generieren. In Kombination mit VPN ist es auch möglich, mobil auf den NAS zuzugreifen, ohne dass eine Port-Weiterleitung definiert werden muss.

Schritt 2: Eine dauerhafte Domain herstellen

Eine Internet-Verbindung wird einmal am Tag zwangsweise von dem Provider abgekoppelt. Dadurch verändert sich die IP-Adresse, die man benötigt, um Zugang zu dem gekoppelten Netzwerkspeicher zu haben. Das bedeutet, dass man eine DynDNS oder eine vergleichbare Lösung braucht. Ein solcher Dienst hilft dabei, trotz der sich verändernden IP-Adresse des Internetrouters eine dauerhafte Verbindung zur Domain zu erzeugen. Damit ist der Netzwerkspeicher jederzeit erreichbar.

Schritt 3: Die eigene Cloud nutzen

Ein PC mit Speicherplatz und damit auch mit einem eigenen Server bietet die Möglichkeit, eine eigene Cloud einzurichten. Hierfür gibt es verschiedene Angebote, die den Zugriff via FTP auf den eigenen Web-Speicher unterstützen. Die Einrichtung einer solchen Cloud kostet etwas mehr Aufwand und wird deshalb eher den erfahrenen IT-Experten empfohlen. Bei der Nutzung von Geräten mit Android- oder iOS-Betriebssystem stehen geeignete Apps zur Verfügung, die sich leicht installieren lassen.

Schritt 4: Die Bandbreite prüfen

Am besten prüft man schon vor der Bestellung des Cloud Speichers, wie viel Bandbreite verfügbar sind. In einigen Gebieten bleibt die Bandbreite unter 6.000 kbit/s, doch im Normalfall sollte man mit zumindest 6.000 bis 16.000 oder 16.000 bis 50.000 kbit/s rechnen. Für den komfortablen Zugriff auf die Cloud sollte ein Minimum von 2.000 kbit/s erreicht werden. Ab 16.000 kbit/s geht das Hoch- und Herunterladen deutlich schneller und alles über 50.000 kbit/s gilt in Deutschland als Luxus. Beim Einrichten des Cloud Speichers erhält man genaue Infos über die Bandbreite und den damit einhergehenden Nutzerkomfort.

Schritt 5: Die Verschlüsselung einrichten

Wenn man seine Daten vor dem Zugriff von Fremden zusätzlich sichern möchte, ist eine Verschlüsselung vonnöten. Zu diesem Zweck lädt man eine Verschlüsselungssoftware herunter. Dabei kann es sich um eine separate Software handeln, die oft mit allen Cloud-Systemen kompatibel ist, oder um ein Programm, das zum Cloud Speicher dazugehört. Hier ist darauf zu achten, dass die Software zum Betriebssystem passt. Teilweise sind diese Programme gratis erhältlich.

Das Codierungsprogramm wird nach dem Download installiert. Dabei kann man sich an den üblichen Bedienfunktionen des eigenen Betriebssystems orientieren. Abhängig vom System wird bei Windows der Installer aktiviert, während man beim Apple Mac die Softwaredatei nur in das Programme-Verzeichnis schieben muss.

Schritt 6: Den Tresor einrichten

Wenn man die Programmoberfläche vor sich hat, kann man einen speziellen Speicherordner oder Tresor anlegen. Dieses verschlüsselte Verzeichnis ist der richtige Platz für sensible Daten, die kein Dritter sehen soll. Das Erstellen eines solchen Tresors kostet nicht viel Aufwand und funktioniert ähnlich wie das Einrichten eines neuen Ordners. Am besten wählt man als Speicherort den entsprechenden Cloud-Ordner aus, um den Tresor zu speichern.

Natürlich braucht dieser Speicherordner ein gutes Passwort. Häufig zeigen die Cloud-Verschlüsselungsprogramme an, wie hoch der Sicherheitsgrad des Passwortes ist. Ein richtiges Wort oder ein Name ist meistens eher ungünstig, Besser ist es, Passwörter mit Sonderzeichen und Zahlen zu verwenden, die für Fremde nicht so leicht herauszufinden sind. Endgültig angelegt ist der Tresor erst dann, wenn man eine Bestätigung wie “Tresor erstellen” anklickt.

Schritt 7: Dateien in der Cloud speichern und abrufen

Wenn der Cloud Speicher eingerichtet ist, sollte man sich eine Übersicht über die Strukturierung der Speicherorte und den Speicherort des Tresors verschaffen. Die Ordner in der Cloud verhalten sich wie bei einem normalen Netzlaufwerk. Man kann den Tresor entsperren und wieder verschlüsseln, man kann die Daten aus dem Cloud Speicher auf den PC herunterladen oder Dateien in die Cloud hinein kopieren. Hier geht man nicht anders vor als beim Sortieren von Dateien auf dem eigenen Computer. Wenn es sich um Dateien handelt, die verschlüsselt werden sollen, kopiert man sie jedoch zunächst in das Verschlüsselungsprogramm.

Schritt 8: Die Handhabung der Daten im Tresor

Um an die Dateien im Tresor heranzukommen oder um neue Daten dort hineinzuladen, muss man diesen Ordner zunächst mit dem Passwort entsperren. Nun sind die hier abgelegten Dokumente zugänglich. Zu einem späteren Zeitpunkt, bevor man die Cloud wieder verlässt, darf man jedoch nicht vergessen, den Tresor wieder zu verschlüsseln. Wenn man den wieder gesperrten Tresor anklickt, werden lediglich die verschlüsselten Ordnerinformationen angezeigt. Auch der Cloud-Anbieter hat keinen Zugang zu den hier abgelegten Daten.

Das grundsätzliche Verfahren bei der Cloud-Nutzung ist immer gleich, unabhängig, mit welchem Gerät man auf die Daten des Online-Speichers zugreift. Bei den Smartphone-Apps ist zwar die Nutzeroberfläche anders aufgebaut, doch es stehen einem die gleichen Funktionen zur Verfügung.

 

10 Tipps zur Pflege

Bei der Pflege der Cloud Speicher geht es nicht um die üblichen Reinigungseigenschaften, wie sie bei Hardware-Produkten verwendet werden. Stattdessen steht die Datenpflege im Fokus. Diese bezieht sich unter anderem auf Sicherheit, Wiederauffindbarkeit und ähnliche Dinge. Im Folgenden werden im Zusammenhang mit dem Test der Cloud Speicher ein paar Tipps für den verantwortungsbewussten Umgang mit mehr oder weniger sensiblen Daten aufgeführt.

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Tipp 1: Das Passwort für den eigenen Cloud Speicher sollte möglichst sicher sein. Einfache Zahlenfolgen wie 123456 oder der Name des Kindes sind keine gute Wahl. Anstelle von normalen Wörtern wird empfohlen, ungleichmäßige Buchstabenfolgen in kleiner und großer Schrift sowie Zahlen zu verwenden. Sonderzeichen machen es unbefugten Personen noch schwerer, das Passwort herauszufinden. Natürlich darf man sein Passwort auch nicht auf einen Zettel schreiben und in die oberste Schreibtischschublade legen.
Tipp 2: Sehr wichtige Dokumente, die auf keinen Fall verloren gehen dürfen, sollte man nicht nur im Cloud Speicher ablegen, sondern auch offline speichern. Ein solches Backup verhindert den Datenverlust. Dafür braucht man allerdings eine externe Festplatte oder einen USB-Stick. Diese Hardware wird sicherheitshalber an einem strategisch günstigen Standort aufbewahrt. Wenn es sich um geheime Daten handelt, sollte man diese Speichermedien verschlüsseln.
Tipp 3: Die Kapazität eines Cloud Speichers ist nicht unendlich, daher sollte man hin und wieder die hier abgelegten Dateien durchforsten und gegebenenfalls die Größe der Bilder- und Videomediathek verringern. Auch das Backup in der Cloud kann die Speicherkapazität verkleinern. Die verschiedenen Cloud-Anbieter stellen teilweise spezielle Tools bereit, die dabei helfen, die verfügbare Kapazität optimal auszunutzen und das vorhandene und genutzte Kontingent zu checken.
Tipp 4: Für mehr Datensicherheit lohnt sich der Einsatz von Cloud-Tresoren. Diese gehören zum Teil zur Standardausstattung der Cloud Speicher aus dem Test 2018, doch manchmal ist eine solche Anwendung auch kostenpflichtig. Wenn man mit mehreren Geräten auf diesen speziell gesicherten Cloud-Ordner zugreift, braucht man noch die dazugehörige App auf dem Smartphone. Sonst hat man nur mit am PC die Möglichkeit, den Tresor zu entsperren und die Dateien zu öffnen und zu bearbeiten. Nach der Nutzung muss der Tresor natürlich wieder verschlüsselt werden.
Tipp 5: Mit einer definierten Cloud-Strategie findet man die passende Lösung für die eigenen Anwendungen und ist nicht nur für den gegenwärtigen Bedarf sicher ausgestattet, sondern auch für die Zukunft. Ebenso wie bei einem Unternehmen kann es auch beim Cloud Speicher zu Veränderungen kommen, sodass er sich beispielsweise an das Wachstum anpasst. Zur Cloud-Strategie gehören auch die Transformations-Roadmaps, die häufig zusammen mit den Anbietern definiert werden. Auf diese Weise erhält man ein maßgeschneidertes Servicemodell für die individuelle Cloud-Lösung. Dabei ist es wichtig, die geschäftlichen Aspekte und die IT-Faktoren in Betracht zu ziehen, um die richtige Cloud-Reife zu ermitteln.

Die Auswahl der Cloud-Lösung richtet sich unter anderem nach den IT-Ressourcen. Weitere Details zur Migration in den Cloud Speicher orientieren sich an den spezifischen Anforderungen der Nutzer. Nur wenn man eine passende Cloud-Plattform hat, stehen die nötigen Kapazitäten und Verschlüsselungsmethoden bereit und bieten alle gewünschten Vorzüge.

Tipp 6: Die Pflege der Cloud Speicher bezieht sich auch auf die Verwaltung der Stammdaten. Hier spricht man auch von der Stammdatenpflege. Mit einer gezielten Analyse und Strukturierung lassen sich Dubletten und inkonsistente Daten verhindern. Das wirkt sich positiv auf die verschiedenen Arbeiten und die geschäftlichen Prozesse aus. Missverständnisse durch veraltete Dateien, eine übersichtliche Organisation auch über mehrere Bereiche hinweg, das sind unverzichtbare Bausteine für eine erfolgreiche Management-Lösung.

Im Zuge der Konsolidierung und Harmonisierung der Stammdaten sprechen viele Nutzer auch vom Master Data Management. Hier geht es um die Realisierung eines strukturierten Stammdaten-Managements, das unabhängig vom Szenario für eine perfekte Übersicht sorgt. Wenn mehrere gleiche Objekte mit verschiedenen Identifikationen zusammentreffen, ist es besonders wichtig, Duplikate zu vermeiden und die Informationen zu prüfen. Hier geht es um eine präzise Harmonisierung, die sicherstellen soll, dass die Stammdaten eindeutig erkennbar sind.

Tipp 7: Die Stammdatenpflege kann lokal oder zentral durchgeführt werden. Die lokale Datenpflege findet auf dem Server statt und bezieht sich auf die Stammdatenattribute der jeweiligen Systeme. Beim Anlegen von Daten sowie bei der Pflege verwendet man dabei die entsprechenden Programme. Im Rahmen der zentralen Stammdatenpflege setzt das Verfahren auf dem Stammdatenserver ein. Für den Cloud Speicher bedeutet das: Die Datensätze werden von hier aus den verantwortlichen Personen zugänglich gemacht und verteilt.
Tipp 8: Die Daten in der Cloud sollten für die Übertragung einen möglichst hohen Verschlüsselungsstandard haben. Als Standard wird zumeist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwendet. Diese stellt sicher, dass die Daten beim Client, auf dem Transfer und auf dem Speicherserver verschlüsselt sind. Lediglich die autorisierten Nutzer haben Zugang zu diesen Daten. Selbst der Cloud-Anbieter darf nicht auf die Dateien zugreifen. Edward Snowden und andere IT-Spezialisten haben diese Methode unter dem Namen “Zero Knowledge” bekannt gemacht.
Tipp 9: Wenn es sich um eine reine Business Cloud handelt, sollte man ein intelligentes Benutzermanagement definieren. Hierzu gehört eine individuelle Organisation der Zugriffsrechte, die an die unternehmerischen Bedürfnisse angepasst wird. Oft werden dabei vor allem die hierarchischen Strukturen auf den Cloud Speicher beziehungsweise auf die Rechte übertragen, doch auch andere Aufteilungen sind möglich (Abteilungen, einzelne Personen).
Tipp 10: Mit geschlossenen Datenräumen lassen sich die Daten in der Cloud gut schützen. Solche Datenräume kommen für Teamarbeiten infrage. Ob es sich um personenbezogene Dateninformationen handelt oder um spezielle Entwicklungen, die geheim bleiben sollen, die Datenhoheit wird bei den geschlossenen Datenräumen ausschließlich intern gesteuert.

 

Nützliches Zubehör

Im Test der Cloud Speicher wurden neben den Cloud-Diensten selbst auch die üblichen IT-Komponenten betrachtet. Als Zubehör sind Netzwerk-Festplatten und andere Hardware-Produkte unverzichtbar, denn nicht alles funktioniert virtuell und online. Anders als die integrierte PC-Festplatte ist die externe Netzwerk-Festplatte einzeln zu verwenden. Man verbindet sie mit dem Router, sodass die Festplatte über das Netzwerk zur Verfügung steht.

Das heißt, dass nicht nur eine Person auf den Inhalt dieser Festplatte zugreifen kann. Alle Anwender, die mit dem Netzwerk in Verbindung stehen, haben Zugang zu dem Netzwerk-Festplattenspeicher. Damit eignen sich diese Festplatten sowohl für den Büroarbeitsplatz als auch für die gemeinsame Nutzung im privaten Haushalt.

Ein Vorteil bei solchen externen Festplatten besteht darin, dass man sie mobil verwenden kann. Wer möchte, kann den Zugriff nach dem Anschluss an den Router für das ganze weltweite Netz freigeben. Im Allgemeinen versieht man seine Netzwerk-Festplatte jedoch mit einem Passwort und gibt sie nur für bestimmte Nutzer frei. So lässt sich die Netzwerk-Festplatte fast mit einer kleinen Cloud vergleichen.

Wer hauptsächlich mehr Speicherplatz braucht, kann seine externe Festplatte auch nur mit dem PC verbinden, ohne den Online-Zugang zu aktivieren. Hier sind die Dateien sicherer aufgehoben, trotzdem lohnt es sich, die Zugriffsrechte zu beschränken, falls die Festplatte einmal in fremde Hände gelangt.

Die verschiedenen Festplatten unterscheiden sich in ihrer Speicherkapazität, in der Zugriffsgeschwindigkeit sowie im Energieverbrauch. Teilweise kommen gleich zwei Festplatten zum Einsatz, wobei eine speziell vorwiegend als Speicherort für sensible Daten verwendet wird und die zweite dem Disk Mirroring dient. Hierbei handelt es sich um die Spiegelung der gespeicherten Daten, die das Risiko von Datenverlust minimiert.

Bei der Nutzung eines Cloud Speichers aus dem aktuellen Vergleichstest können weitere Elemente erforderlich sein. Beim Zubehör findet man die geeigneten Router, wobei es sich um Modelle mit Kabel oder um die WLAN-Variante handeln kann. Auch verschiedene Adapter sind eventuell nötig, um alle Komponenten miteinander zu koppeln. Für einen WLAN Router muss möglicherweise ein WLAN Verstärker eingesetzt werden, um die Signalqualität zu verbessern. Beim Netzwerkzubehör finden die Kunden außerdem eine Vielfalt von Kabeln, Netzwerk-Switches und IP-Telefone.

Auch mit einem Cloud Speicher Testsieger ist es manchmal nötig, zusätzliche Speichermedien zu verwenden. Wenn man nur kleine Datenmengen mit sich führen möchte, reicht ein USB-Stick aus. Diese USB-Speichermodule stehen in unzähligen Ausführungen bereit. Sie haben die Form von Schreibtischaccessoires, verbergen sich in einem Schlüsselanhänger oder sogar in einem Stift. Auch Speicherkarten eignen sich für den mobilen Einsatz, allerdings werden sie für PCs eher selten verwendet. Die kleinen Speicherkarten kommen eher bei der Nutzung von Tablets und Smartphones zum Einsatz. Hier überzeugt vor allem die kurze Zugriffszeit.

Auch CDs und DVDs sind noch gefragt, vor allem, wenn es um eine langfristige Datenarchivierung geht. Allerdings muss man bei diesen Speichermedien auf die richtigen Lagerungsbedingungen achten.

10 Fragen zum Cloud Speicher

Frage 1: Wofür braucht man eigentlich einen Cloud Speicher?

Ein Cloud Speicher aus dem Test wird bevorzugt für die Teamarbeit eingesetzt, da mehrere Personen gleichzeitig darauf zugreifen können. Außerdem eignet er sich hervorragend für die mobile Nutzung, denn der Zugang zu den Cloud-Daten ist ortsunabhängig. Das macht den Cloud Speicher in international agierenden Unternehmen zu einem effektiven Instrument, denn er überwindet die vorhandenen Entfernungen und Ländergrenzen.

Frage 2: Wie findet man den geeigneten Cloud Speicher?

Bei der Suche nach einem Cloud Speicher, der die eigenen Bedürfnisse erfüllt, sollte man sich zunächst nach der Speicherkapazität richten, die groß genug sein muss. Des Weiteren sollte man sich überlegen, wie viele Nutzer darauf zugreifen sollen oder ob man den Online-Speicher nur alleine verwendet. Auch die Art der hauptsächlich genutzten Daten (Fotos, Filmdateien oder Dokumente) kann sich auf die Auswahl des Cloud Speichers auswirken.

Frage 3: Welche Vorteile hat man von den Premium-Accounts der Cloud-Anbieter?

Private Anwender können bei vielen Cloud-Anbietern einen kostenfreien Cloud Speicher nutzen, was vor allem für die Wenig- und Erstnutzer eine interessante Lösung ist. Wer eine Cloud-Lösung ohne Einschränkungen und mit verbesserter Funktionalität wünscht, für den ist jedoch ein Premium-Account die bessere Wahl. Dadurch vergrößert sich die Speicherkapazität, man wird nicht von Werbebannern gestört und die Sicherheitsstandards sind deutlich höher. Auch wenn man die Premium-Cloud nicht gewerblich nutzt, sondern für den privaten Gebrauch bucht, kann sich daher ein kostenpflichtiges Angebot lohnen.

Frage 4: Was ist Cloud Computing eigentlich?

Cloud Computing lässt sich mit “Datenverarbeitung in der Wolke” übersetzen. Der Begriff bezieht sich auf die Bereitstellung von Leistungen wie Netzwerk, Server, Rechner- und Speicherkapazität, Software und Online-Service. Diese Dienste stehen im Internet zum Abruf bereit und verlagern so die IT-Prozesse, den Speicherplatz sowie die Computerprogramme selbst von den lokalen PCs ins weltweite Netz.

Frage 5: Wer hat Zugriff auf den Cloud Speicher und wie sieht die Infrastruktur aus?

Nicht bei jedem Cloud-Anbieter ist klar ersichtlich, welche Infrastruktur verwendet wird und welche Personen Zugriff auf die abgespeicherten Daten haben. Wenn man den Cloud Speicher für die Aufbewahrung von steuerlichen Informationen oder von anderen sensiblen Daten nutzt, können spezielle Datenschutzrichtlinien gelten. Grundsätzlich sollten nur die Cloud-Kunden darauf zugreifen sowie die Personen, die von den Vertragskunden die entsprechende Berechtigung haben. Die Cloud-Dienste mit mehr Transparenz liefern den Nutzern alle Fakten zum Speicherort und zu den Zugriffsrechten.

Frage 6: Wie sieht es mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen aus?

Wer nach einem sicheren Cloud Speicher aus dem Test sucht, sollte prüfen, ob es ein TÜV-Zertifikat gibt und ob das betreffende Rechenzentrum innerhalb der EU liegt. Hier wird der Datenschutz im Vergleich zu den US-Anbietern meistens als höher bewertet, da die Datenschutzbestimmungen in Europa strenger sind. Das heißt gleichzeitig, dass der Zugriff von Dritten erschwert wird, was nicht nur bei den deutschen Anbietern ein großer Vorteil ist. Die Nutzer einer Cloud sollten sich trotzdem bewusst sein, dass die hier ausgelagerten Daten auf einem externen, fremden Rechner liegen. Im Sinne des Datenschutzes und der Sicherheitsregulierung sollte man deshalb auf eine hochwertige Verschlüsselung achten.

Frage 7: Wie sicher ist die Verschlüsselung wirklich?

Die Verschlüsselung beginnt nicht erst im Cloud Speicher, sondern schon bei der Übertragung. Zu den wichtigen Verfahren gehört die AES-256-Bit-Verschlüsselung, die als sehr sicher bewertet wird. Auch die End-to-End Verschlüsselung gehört zu den zuverlässigen Sicherheitssystemen, die heutzutage im Einsatz sind. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt die individuellen Login-Daten und ist damit ein sinnvolles Tool beim Cloud Computing.

Frage 8: Wann lohnt sich ein kostenpflichtiger Cloud Speicher?

Ein kostenpflichtiger Cloud Speicher aus dem Test 2018 bietet den Kunden eine Vielfalt von Vorzügen. Die automatische Synchronisierung sorgt für einen guten Überblick und macht es unnötig, ein manuelles Backup auf den jeweiligen Endgeräten anzustoßen. Außerdem steht den Nutzern viel mehr Speicherplatz zur Verfügung. Schon bei den günstigen Cloud-Angeboten profitiert man von einer enormen Kapazität. Vor allem im gewerblichen Umfeld sollte man deshalb nicht mit den verschlankten Gratis-Lösungen vorlieb nehmen, sondern sich für ein kostenpflichtiges Modell entscheiden. Bei einem solchen Cloud Speicher erhält man nützliche Zusatzfunktionen, die den Komfort verbessern. Das kann sich auch beim privaten Einsatz des Cloud Speichers lohnen, wenn man viele Fotos und Videos aufnimmt und gerne mit der Familie teilt.

Frage 9: Wie lässt sich die Größe des Cloud Speichers verändern?

Bei der Buchung eines Cloud-Abos mietet man Ressourcen, die sich skalieren lassen. Wenn die Ansprüche mit der Zeit wachsen und man mehr Speicherplatz haben möchte, kann man die Kapazität nach Bedarf anpassen. Dafür reicht es aus, den Cloud-Anbieter zu kontaktieren, um den Vertrag zu aktualisieren. Eine solche Vertragsänderung kann auch direkt online durchgeführt werden, indem man bei seinem Anbieter die Einstellungen verändert. Teilweise wird auch eine flexible, dynamische Anpassung vereinbart, sodass man immer nur für den Cloud Speicher bezahlt, der auch genutzt wird.

Frage 10: Wie lassen sich die Daten aus der Cloud löschen?

Zu der Verwaltung des eigenen Cloud Speichers gehört es, hin und wieder die gespeicherten Dateien zu archivieren, zu kopieren oder zu löschen. Das Löschen funktioniert ähnlich wie in einem klassischen Betriebssystem. Auch komplette Anwendungen können so deaktiviert oder gelöscht werden, allerdings gibt es einige Apps, die für ein Backup unverzichtbar sind und deshalb in der Cloud bleiben.

Alternativen zum Cloud Speicher

Die Cloud Speicher aus dem Test sind durch die innovativen Verschlüsselungssysteme eine inzwischen recht sichere Sache. Trotzdem gibt es noch einige andere Lösungen, die sich für die Archivierung und Aufbewahrung von Daten eignen und sich an den Sicherheitsbedenken der Skeptiker orientieren. Wer seine persönlichen oder geschäftlichen Daten nicht bei einem großen, internationalen Cloud-Anbieter speichern will, der kann auch einen NAS verwenden. Ein solches System funktioniert ähnlich wie der Cloud Speicher, auch wenn die Kapazität geringer ist. Bei dem NAS stehen den Benutzern vergleichbare Funktionen zur Verfügung. Es handelt sich gewissermaßen um eine persönliche Cloud.

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Für kleine und mittelständische Unternehmen kommt als Alternative ein eigener Server infrage. Dieser braucht natürlich eine ausreichende Kapazität für die geschätzten Datenmengen.

Ein kompakter Speicherserver bietet beispielsweise eine Kapazität von 16 TByte und hat kompakte Abmessungen, sodass er problemlos in den Serverschrank hineinpasst. Die Leistungsaufnahme und die Nutzungsmöglichkeiten richten sich nach den gerätespezifischen Details.

Wenn das Unternehmen eine eigene IT-Abteilung hat, kümmert sich diese um die regelmäßigen Backups des Speicherservers. Auch die Netzwerkprotokolle müssen von den Verantwortlichen initiiert werden. Nicht immer sind diese Funktionen bei den Speicherservern integriert. Daher sollte sich eine kleinere Firma ohne IT-Spezialisten für eine Komplettlösung entscheiden, die gegebenenfalls einen professionellen Kundendienst beinhaltet.

Für den Heimbedarf ist nicht unbedingt eine Cloud erforderlich, auch wenn man viel reist und dabei gerne auf seine persönlichen Daten zugreifen möchte. Ein handlicher USB-Stick findet leicht Platz in der Hosentasche und bietet zugleich einen großen Speicher.

Auch eine Speicherkarte lässt sich mitnehmen, sodass man unterwegs arbeiten oder seine eigenen Bilder bearbeiten kann. Diese kleinen Speichermedien sind jedoch kein vollwertiger Ersatz für den Cloud Speicher.

Zum Einen besteht das Risiko, dass man sie verliert, außerdem handelt es sich um reinen Speicherplatz und nicht um ein dynamisches Cloud-System. Man kann zwar auch die Sticks und Speicherkarten sperren, doch die Verschlüsselung lässt sich nicht mit dem professionellen Schutz der Cloud Speicher Testsieger vergleichen.

Weiterführende Links und Quellen

Daten in der Cloud sicher verschlüsseln

Eigene Cloud einrichten – so könnt ihr's machen

Vom Großrechner 1950 über Amazon bis iCloud: Die Geschichte des Cloud Computing

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