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Sicherheit beim Fahrradfahren

Unfälle im Straßenverkehr lassen sich selbst mit viel Aufmerksamkeit, viel Vorsicht und rücksichtsvollem Verhalten nicht in jedem Fall vermeiden. Ein Unfall kann immer schwer Folgen haben. Und gerade bei Radfahren ist das Risiko in einen tödlichen Unfall zu geraten recht groß.

Das Risiko ist daher so hoch, weil an fast zwei Dritteln aller Unfälle mit Radfahrern auch PKW beteiligt sind.

Für Radfahrer ist es daher enorm wichtig, sich an ein paar Verhaltensregeln im Straßenverkehr zu halten. Diese Verhaltensregeln sorgen für mehr Sicherheit, helfen Unfälle zu vermeiden oder die Folgen von Unfällen zu minimieren.

Immer einen Helm tragen

06-Fahrraeder-StrasseKlar, so ein Helm sieht nicht immer vorteilhaft aus und auf dem Weg zum Büro leidet dann auch die Frisur.

Allerdings besteht gerade in der Stadt ein erhöhtes Risiko in einen Unfall verwickelt zu werden.

Pro Jahr trifft es deutschlandweit etwa 70.000 Radfahrer.

Das Tragen eines Helms kann diese Unfälle zwar nicht verhindern, allerdings kann er die Folgen so eines Unfalls reduzieren.

Experten gehen davon aus, dass das Risiko schwerer Kopfverletzungen bei einem Radunfall um bis zu 80% reduziert werden kann.

Radfahrer haben keine Knautschzone, ganz gleich, ob sie bei einem Unfall gegen einen Baum, eine Straßenlaterne, auf den Boden oder gegen ein Fahrzeug prallen, die Wucht des Aufpralls kann in jedem Fall zu schweren Kopfverletzungen führen.

Diese können auch schon bei geringen Geschwindigkeiten entstehen. Kinder und Erwachsene sollten beim Radfahren daher immer einen Helm tragen.

Beim Kauf eines Helms sollte die optimale Passform im Vordergrund stehen.

Fahrrad-MaedchenFür Kinder empfehlen sich Modelle, die große Teile des Kopfes, so auch die Schläfen, umschließen.

Erwachsene hingegen sollten darauf achten, dass ihr Helm an der Vorderseite eine Krempe besitzt, um den Kopf auch bei einem Frontalaufprall zu schützen.

Selbstverständlich sollten die Helme auch die richtige Größe besitzen und den aktuellen Prüfnormen entsprechen, um die erforderliche Sicherheit zu gewährleisten.

Verhalten im Straßenverkehr

Zunächst einmal sollte sich jeder, der mit dem Rad im Straßenverkehr unterwegs ist darüber im Klaren sein, dass er ein Fahrzeug führt. Der Radfahrer hat sich also so zu verhalten wie ein Autofahrer.

Radfahrer sollten immer den Überblick behalten. Denn häufig entstehen Unfälle wegen fehlender Aufmerksamkeit.

Vorausschauendes Fahren ermöglicht es zum Beispiel rechtzeitig auf die Fehler anderer Verkehrsteilnehmer zu reagieren und so Unfälle zu vermeiden.

Weiterhin sollten Radfahrer offensiv fahren, sich eindeutig verhalten und stets aufmerksam sein. Das bedeutet, dass sich Radfahrer von den motorisierten Verkehrsteilnehmern nicht einschüchtern lassen sollten. Passives, ängstliches Verhalten führt nur dazu, dass Fehler passieren. Fehler, auf die die Kraftfahrer nicht vorbereitet sind. In der Folge daraus kann ein Unfall geschehen.

Eindeutiges Verhalten des Radfahrers bedeutet, dass er beim Abbiegen klare Handzeichen gibt, sich auf der Straße in die richtige Spur einordnet und nicht willkürlich die Richtung oder die Fahrspur wechselt.

So ein Fahrspurwechsel kann für den Radfahrer gerade in der Rushhour natürlich ein Weg sein, um schneller voran zu kommen. Allerdings rechnet nicht jeder Autofahrer damit, dass plötzlich ein Radfahrer neben ihm oder vor ihm auftaucht.

Fahrrad-strasseIm Stadtverkehr sollten Radfahrer an Ampeln besonders vorsichtig sein. Wenn die Ampel auf Grün steht, dann ist natürlich klar geregelt, wer jetzt fahren darf. Allerdings sind Fußgänger– und Fahrradampeln, die sich im Abbiegebereich einer Kreuzung befinden, immer eine Gefahrenquelle.

Deshalb sollten Radfahrer immer vor einer grünen Ampel kurz anhalten, wenn diese sich im Abbiegebereich befindet.

Wenn die Ampel beispielsweise für rechtsabbiegende Autofahrer grün ist und die Fußgängerampel ebenso auf Grün steht, dann wird der Autofahrer durch ein orange blinkendes Symbol darauf aufmerksam gemacht, dass er Fußgängern den Vorrang zu gewähren hat.

Kommt nun aber ein Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit auf diese Kreuzung zugefahren um die Grünphase noch zu erreichen, dann kann das von dem Autofahrer schnell übersehen werden.

Ohnehin ist es für Radfahrer besonders wichtig gesehen zu werden.

Frauen-FahrradGerade bei schlechten Lichtverhältnissen werden Radfahrer häufig übersehen. Daher muss eine gute Beleuchtung, die den Anforderungen der Straßenverkehrsordnung entspricht, unbedingt an jedem Rad vorhanden sein.

Darüber hinaus kann sich der Radfahrer mit Hilfe von Reflektoren an der Kleidung, am Helm oder auch am Rad für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar machen. Das ist in ländlichen Gegenden (auf Landstraßen) noch wichtiger als in den gut ausgeleuchteten Straßen großer Städte.

Ein sicheres Auftreten im Straßenverkehr ist wichtig für das sichere Vorankommen.

Mindestens genauso wichtig ist ein sicheres Fahrrad. Daher sollte das Fahrrad regelmäßig überprüft werden.

Idealerweise lässt man sein Fahrrad regelmäßig in einer Fahrradwerkstatt auf seine Verkehrssicherheit überprüfen. Besonders wichtig bei solchen Überprüfungen ist der Zustand der Bremsen.

Fahrrad-manDenn gut funktionierende Bremsen können im Ernstfall Leben retten. Auch die Beschaffenheit des Rahmens sollte regelmäßig kontrolliert werden. Gerade bei Rädern, die schon etwas älter sind oder bei Rädern mit einer hohen Laufleistung ist das besonders wichtig.

Denn auch an guten Modellen kann es Schwachstellen geben. Hiervon betroffen sein können der Rahmen (vor allem die Verbindungen), der Lenker oder die Gabel.

Ferner sollte auch regelmäßig geprüft werden, ob die Beleuchtung am Fahrrad noch einwandfrei funktioniert.

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