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So machen Sie Ihr Haus einbruchssicher

Familie HausAlle zwei bis drei Minuten wird versucht in Gebäude, Fahrzeuge oder Objekte einzudringen. Viele werden durch Alarmanlagen abgewehrt und verhindert. Dennoch bleibt eine Zahl von über 150.000 Einbrüchen jährlich, bei denen ein hoher Schaden entstanden ist. Hochgerechnet ist daher jeder vierte Einbruchsversuch auch erfolgreich. Daher ist es umso sinnvoller, dass Sie Ihr Hab und Gut schützen und Ihr Haus einbruchsicher machen. Den größtmöglichen Schutz erreichen Sie, wenn Sie sich für eine mechanische Absicherung und eine Alarmanlage entscheiden. Darüber hinaus sollten Sie Wertgegenstände sicher an geheimen Orten verstauen, welche die Einbrecher nicht ohne weiteres auffinden können. Wir verraten Ihnen jetzt, welche Maßnahmen Ihr Haus noch einbruchsicher erscheinen lässt und was Einbrecher davon abhält, bei Ihnen einzusteigen.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist seit 2009 um 33 Prozent angestiegen. Dem zufolge werden die Einbrüche weiter steigen, wenn den Tätern nicht zuvorgekommen wird oder diese am Einbruch gehindert werden. Oft sind es Einbrecherbanden aus Osteuropa die ziellos durch Wohngegenden fahren und sich nach Belieben ein Objekt für den Einbruch aussuchen. Sie suchen also spontan nach Objekten, die derzeit unbesetzt erscheinen. Einbrüche finden schon lange nicht mehr nur in den Abendstunden oder nachts statt – auch Vormittags kommt es vermehrt zu Einbruchsversuchen, da zu dieser Zeit meist die Wohnungen und Häuser leer sind. Es wird eingekauft, die Kinder zur Schule gebracht oder sonstige Gänge erledigt. Dies wissen die Einbrecher bereits und suchen daher auch Objekte aus, deren Einbruch sich als leicht erweist. Sie achten auf gekippte Fenster oder Türen, auch auf diese, die man von der Straße aus nicht sieht. Eventuell schleichen die Einbrecher ums Haus, tarnen sich als Paketdienst oder finden sonstige Gründe um das Grundstück zu betreten. Gekippte Fenster und Türen im Parterre sind besonders einladend für die Täter, aber auch der erste Stock kann von diesen meist leicht erreicht werden. In Mehrfamilienhäusern zum Beispiel herrscht im ersten Stock weniger Parteiverkehr als auf den restlichen Etagen. Daher ist dies auch ein günstiges Ziel für Einbrecher. Bei den obersten Etagen verhält es sich genauso, diese enthalten ebenso wenig Parteiverkehr, so dass ein Einbruch weniger auffällig scheint.

Fenster und Türen absichern

Einbrecher im HausVerfügen Sie über normale Fenster und Türen können diese innerhalb weniger Sekunden von Profieinbrechern geöffnet werden. Sie können den Einbrechern das Leben erschweren, indem Sie mechanische Sicherungen anbringen. Ein absperrbarer Fenstergriff zum Beispiel erschwert es den Tätern, von außen den Griff zu betätigen. Die Montage einer Stange vor einem Fenster verhindert ebenfalls, dass jenes einfach zu öffnen ist. Auch wenn der optische Aspekt ein wenig darunter leidet, kann dies jedoch eine optimale Sicherheitsvorrichtung sein. In Mietwohnungen lässt sich die Stange bei einem Umzug einfach mitnehmen und in der nächsten Wohnung verwenden. Ist handelt sich daher auch um eine günstige Alternative zu den teueren Sicherheitsvorkehrungen.

Eine weitere Sicherheitsmaßnahme können einbruchsichere Beschläge darstellen. Einfache Beschläge wie die Rollzapfen, die an den Fenstern angebracht sind, können einfach aus der Führung gerollt werden. Verwenden Sie stattdessen Pilzzapfen, lassen sich diese nicht mehr rollen, sondern rasten im Fensterrahmen ein. Der Einbruchsversuch wird zeitintensiver, in der Regel brechen die Täter den Einbruch ab.

Eine Statistik zeigt: Wenn der Einbrecher sich nicht innerhalb von 5 Minuten Zutritt zum Objekt verschaffen konnte, wird er sich dem nächsten Objekt zuwenden.

Für den Fall, dass Sie längere Zeit nicht anwesend sind, bitten Sie Nachbarn oder Verwandte die Fenster und Türen nach Plastikstreifen abzusuchen. Einbrecher, die Ihr Haus als nächstes Objekt ausgewählt haben, vergewissern sich gerne, dass sie ungestört den Einbruch vollziehen können. Wurden Plastikstreifen angebracht, wollten die Einbrecher auf diese Weise testen, ob sich jemand in den Raumen befindet oder nicht. Wird der Plastikstreifen nach einigen Tagen nicht entfernt, signalisiert dies dem Einbrecher, dass sich derzeit keiner zu Hause befindet und der Einbruch vollzogen werden kann.

Die Eingangstüre richtig absichern

Eine weitere Maßnahme, die Sie im Bezug auf die Sicherheit treffen können, ist das Einsetzen eines Kasten-Zusatzschlosses, welches mit einem Sperrbügel ausgestattet ist. Die Kosten liegen bei etwa 120 Euro. In puncto Sicherheit kann der Sperrbügel jede Menge leisten.

Allerdings besteht hier ein Nachteil, dass sich damit nur eine Seite der Türe sichern lässt. Möchte der Einbrecher unbedingt in Ihre Räume gelangen, wird er wahrscheinlich versuchen die Türe dort aufzuhebeln, wo sich die Scharniere befinden.

Einen weiteren Schutz bietet ein Panzerriegelschloss. Hierbei befindet sich ein Metallbügel über die gesamte Breite der Türe und verhindert ein Eindringen. Der Bügel ist darüber hinaus fest mit der Türe verbunden und in der Wand Tuer und Scluesselverankert. Es lässt sich von außen erkennen, dass ein Panzerriegelschloss angebracht wurde, was meist ausreicht, um den Einbrecher am Einstieg durch die Türe zu hindern. Die Anbringung in einer Mietwohnung erfordert die Erlaubnis des Vermieters, da das Türblatt durchbohrt werden muss. Sollten Sie ausziehen, können Sie das Panzerschloss nicht einfach mitnehmen und sind gezwungen, sich ein neues Panzerschloss zuzulegen. Die Kosten für ein Panzerschloss betragen inklusive der Monate in etwa 340 Euro.

Sicherheit auch in Mietwohnungen

Wenn auch die Kosten für das Panzerschloss sehr hoch liegen, müssen Sie in der Mietwohnung nicht gänzlich auf alle Sicherheitssysteme verzichten. Sie haben als Mieter einen Anspruch darauf, dass die Wohnung den sicherheitstechnischen Zustand entsprechend verbessert. Sind die Sicherheitsvorkehrungen für den Mieter nicht ausreichend, können diese auf eigene Rechnung erweitert werden. Anders herum ist es möglich, dass der Vermieter bei baulichen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit die Miete entsprechend anhebt. Sie können als Mieter oder auch als Wohnungseigentümer Zuschüsse beantragen, die vom KFW im Bezug auf die Sicherheit vergeben werden. Mieter erhalten je nach Aufwand Zuschüsse die bis zu 1500 Euro betragen können.

MietwohnungenSie können als Mieter jedoch noch weiter Sicherheitsmaßnahmen treffen, um dem Einbrecher zu signalisieren, dass sich jemand auch während Ihrer Abwesenheit in der Wohnung befindet. Zeitschaltuhren machen es möglich, dass zum Beispiel LED Lampen automatisch zu einer bestimmten Uhrzeit angehen und dem Einbrecher signalisieren, dass jemand zu Hause ist. Achten sie jedoch darauf, dass Sie unterschiedliche Zeiten angeben. Denn geht das licht täglich zu einer bestimmten Zeit an und zu einer bestimmten Zeit auch wieder aus, kann der Täter den Trugschluss erkennen und wird den Einbruch durchführen. Mit Jalousien verhält es sich ähnlich: Bringen Sie elektrische Öffner an den Jalousien an, können diese ebenfalls zeitgesteuert werden und sich zu bestimmten Zeiten Öffnen und wieder Schließen.

Einbrecher bevorzugen es in Wohnungen einzudringen, in denen sich keine Personen befinden. Sollte es jedoch einmal vorkommen, dass Sie einen Einbrecher auf frischer Tat ertappen, kann es für Sie lebensbedrohlich werden, wenn Sie versuchen dem Täter den Fluchtweg zu versperren. Wir verraten Ihnen im nächsten Ratgeber, wie Sie sich am Besten verhalten, wenn Sie sich zusammen mit einem Einbrecher im Haus befinden.

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