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Standmixer vs. Entsafter

Selbstgemachte Säfte schmecken nicht nur besser als gekaufte, in den meisten Fällen weisen diese auch eindeutig mehr NährstoffeWer zu Hause Säfte selbst herstellen möchte, hat die Wahl zwischen Standmixer und Entsafter. und Vitamine auf. Zudem weiß man bei den selbstgemachten Säften, was sich alles darin befindet und kann die Zusammenstellung selbst entscheiden.

Für selbstgemachte Säfte können sowohl der Standmixer als auch der Entsafter herangezogen werden. Beide Küchengeräte weisen durchaus Vorteile auf, dennoch zeigen sich Unterschiede bei der Art und Weise wie der Saft hergestellt wird.

Der Standmixer

Wer sich für den Standmixer als Gerät der Wahl entscheidet, hat in den meisten Fällen ein Küchengerät, das nach der Saftherstellung relativ einfach gereinigt werden kann. Zudem wird von den Früchten und dem Gemüse wirklich alles verwertet, das geboten wird.

Allerdings sollte an dieser Stelle bedacht werden, dass der Standmixer die Frucht oder das Gemüse lediglich püriert. Damit dabei keine breiige Maße entsteht, sondern wirklich ein Saft, der getrunken werden kann, empfiehlt es sich an dieser Stelle, dass beim Mixen etwas Milch oder Wasser beigefügt werden. So wird der Saft wirklich flüssig und behält nicht seine breiige Konsistenz bei, wie man das beim Mixen gewöhnt ist.

Auch ernährungstechnisch hat der Standmixer seine Vorteile, denn durch das Pürieren bleiben die Nährstoffe und die Vitamine erhalten und auch Ballaststoffe werden dem Saft nicht entzogen.

Selbst wenn nur ein Glas Saft produziert wird, ist der Reinigungsaufwand nach dem Einsatz des Standmixers in den meisten Fällen relativ gering. Die Vorteile des Standmixers liegen klar auf der Hand. Erstens können auch kleinere Mengen Saft zubereitet werden, da der Aufwand des Reinigens kaum ins Gewicht fällt. Zweitens bleiben sowohl die Ballaststoffe als auch die Vitamine enthalten.

Der Entsafter

Mia Edelstahl EntsafterAn erster Stelle muss festgehalten werden, dass es grundsätzlich drei Formen des Entsaftens gibt. Jede dieser Formen hat sowohl ihre Vor- als auch ihre Nachteile zu verzeichnen. Beim Entsaften wird dem Obst oder dem Gemüse der Saft entzogen, die festen Bestandteile gelangen nicht in den flüssigen Anteil.

Nach dem Entsaften bleibt lediglich der flüssige Bestandteil der Früchte oder des Gemüses zurück und wird nicht durch feste Fruchtstücke getrübt. Da beim Entsaften die festen Bestandteile vom eigentlichen Saft getrennt werden, ist von Haus aus eine größere Menge Obst oder Gemüse von Nöten, um entsprechende Saftmengen zu erhalten.

Elektrische Entsafter kommen auch mit der Zugabe von größeren Obst- und Gemüsestückchen ganz gut zurecht. Beim Entsaften werden die festen Bestandteile von den flüssigen getrennt, und ausgeworfen. Damit sich der Aufwand auch wirklich lohnt, sollte eine größere Menge Saft hergestellt werden, denn im Vergleich zum Standmixer ist der Entsafter durchaus aufwendig zu reinigen.

Die Vorteile beim Entsafter liegen grob darin, dass auch größere Mengen Saft hergestellt werden können, wobei auch große Obst- und Gemüsestückchen kein Problem darstellen. Beim Entsafter entsteht klarer Saft, der nicht durch Zugabe von Milch oder Wasser verdünnt werden muss.

Prinzipiell gibt es drei unterschiedliche Entsafter, die sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen.

Der manuelle Entsafter

Hierbei wird der Entsafter mit Hilfe einer Kurbel angetrieben. Vor allem als Einsteigermodell eignet sich dieser Entsafter hervorragend. Die Vorteile liegen darin, dass mit Hilfe des Kaltpressverfahrens Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben.

Zudem kann dieser Entsafter einfach gereinigt werden und aufgrund seiner Größe und seines Gewichts auch für Reisen geeignet. Auch der Anschaffungspreis zeigt bei dieser Entsafterform einen klaren Vorteil. Die Nachteile bestehen vor allem darin, dass die Gewinnung von Saft weitaus mehr Zeit benötigt als bei elektrischen Modellen.

Zudem ist auch die Ausbeute des Saftes weitaus geringer als bei elektrischen Modellen. Wer seinen Saft mit einem manuellen Entsafter gewinnen möchte, muss zudem mit etwas Kraftaufwand rechnen.

Der Zentrifugal-EntsafterVor dem Kauf sollte klar sein, für wie viele Personen der Mixer ist.

Bei diesem Entsafter werden Obst und Gemüse zerkleinert, indem sich der Behälter mit hohen Geschwindigkeiten um sich selbst dreht, wobei bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute erzielt werden können. Bei dieser Bewegung wirkt auf das Obst und das Gemüse die sogenannte Zentrifugalkraft und presst den Saft aus den Gemüse- und Obststücken heraus.

Die festen Bestandteile landen bei diesem Entsafter in den dafür vorgesehenen Behälter. Vor allem im Bereich der Gastronomie werden diese Entsafter immer wieder eingesetzt, da sie schnell und effektiv arbeiten.

Aufgrund der schnellen Rotation werden Obst und Gemüse sehr rasch entsaftet, wodurch auch große Mengen problemlos verarbeitet werden können. Die Reinigung ist zudem relativ einfach. Nachteile ergeben sich vor allem dadurch, dass der Saftertrag im Vergleich zu anderen Entsaftern relativ gering ist.

Durch die Drehgeschwindigkeit kann es zudem zu einer Hitzeentwicklung kommen, die empfindliche Enzyme und Vitamine zerstören kann. Zudem ist der Zentrifugal-Entsafter weder für Blattgemüse noch für Kräuter oder Gräser geeignet. Außerdem nimmt die Schärfe der Messer relativ rasch ab, weswegen diese ständig erneuert werden müssen.

Der nichtzentrifugale Entsafter

Bei diesen Modellen wird das Obst und Gemüse zerkleinert, so dass der Saft sich von den festen Bestandteilen lösen kann. Der Vorteil bei diesem Entsafter besteht darin, dass er für jedes Obst und Gemüse eingesetzt werden kann.

Zudem sind sowohl die Saftausbeute als auch die Saftqualität sehr hoch. Es entsteht keine Hitzeentwicklung, weswegen Vitamine und Nährstoffe weitgehend erhalten bleiben. Im Vergleich zum Zentrifugal-Entsafter sind allerdings der Zeitaufwand und der Reinigungsaufwand ein wenig höher.

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