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Stiftung Warentest zu elektrischen Zahnbürsten

Stiftung Warentest zu elektrischen ZahnbürstenEs ist unbestritten, dass eine elektrische Zahnbürste in Bezug auf die Gesundheit von Zahnfleisch und Zähnen weitaus mehr zu bieten hat, als eine klassische Handzahnbürste. Dies findet sogar die Stiftung Warentest. Die Experten dieses Instituts befinden allerdings auch, dass man sich bei der Suche nach einer elektrischen Zahnbürste möglichst auch Zeit nehmen sollte, um tatsächlich ein Produkt zu finden, das den individuellen Wünschen und Ansprüchen des Verbrauchers in vollem Umfang gerecht wird.

Ganz gleich, ob es um die Suche nach einer Kinderzahnbürste oder nach einer elektrischen Zahnbürste für Erwachsene geht: Es kommt grundsätzlich auf unterschiedliche Faktoren an. Sicherlich spielt hierbei der Kostenaufwand bzw. das individuell zur Verfügung stehende Budget eine wesentliche Rolle. Wer aber glaubt, durch die Anschaffung einer verhältnismäßig günstigen Zahnbürste zu profitieren, der irrt mitunter. Auch hier ist sich die Stiftung Warentests nach eingehenden Untersuchungen sicher, dass es gerade auch die fehlenden bzw. die erforderlichen Zubehörteile sind, die ins Geld gehen und eine zusätzliche finanzielle Belastung sein können.

Eine fundierte Reinigung ist unabdingbar

Die Stiftung Warentest ist darüber hinaus der Ansicht, dass die Reinigung der Zähne zwar effizienter ist, als beispielsweise mit einer Handzahnbürste der Fall. Dass das Zähneputzen allerdings schneller über die Bühne geht und der Nutzer somit Zeit spart, ist de facto nicht der Fall. Wie bei der Handzahnbürste gilt auch bei der elektrischen Zahnbürste: Zwei Minuten morgens und zwei Minuten am Abend ist das Minimum.

Zu langes Zähneputzen ist allerdings mitunter auch schädlich. Vor allem, wenn man ohnehin mit empfindlichen oder gereiztem Zahnfleisch zu tun hat. Generell ist die elektrische Zahnbürste an sich überaus praktisch, denn integrierte Timer oder akustische Signale helfen, den idealen Zeitpunkt abzuschätzen. Nicht nur Kinder profitieren von dieser gut durchdachten Technik, sondern auch die Erwachsenen haben es dadurch leichter.

Natürlich hält der Markt in Bezug auf elektrische Zahnbürsten längst auch Geräte mit umfassenderen Features bereit. So sind elektrische Zahnbürsten bzw. Systeme erhältlich, die beispielsweise anzeigen, wenn der Druck auf das Zahnfleisch zu fest ist, sodass Reizungen, Rötungen oder gar Entzündungen gar nicht erst entstehen.

Ein echtes Plus ist diese vorausschauende Technik auch für Patienten mit verletztem Zahnfleisch, zum Beispiel nach einem operativen Eingriff, nach einer Wurzelbehandlung oder dergleichen. Denn gerade nach einer OP ist es wesentlich, mögliche Verunreinigungen so gut es geht aus der Wunde im Zahnfleisch zu entfernen.

Das Scheuern der Borsten einer Zahnbürste könnte hier einen erheblichen zusätzlichen Schmerz verursachen. Insofern ist die Druck-Sensor-Funktion mitunter eine recht gute Hilfe. Nicht zuletzt lernen auch die lieben Kleinen mit dieser Technik, wie viel Druck ihre Zähne bzw. ihr Zahnfleisch ertragen können.

Im Unterschied zur elektrischen Zahnbürsten hat sich auch die Schallzahnbürste längst am Markt etabliert. Jedoch weist die Stiftung Warentest den Verbraucher darauf hin, dass es keineswegs der Schall ist, welcher für die noch effizientere Reinigung von Zahnfleisch und Zähnen verantwortlich ist, sondern vielmehr die Vibrationen des Bürstenkopfes. Sicherlich sind die Schwingungen der Schallzahnbürste erheblich schneller und sie bewegen sich in einer weitaus höheren Frequenz, sodass die Vibrationen vom Anwender um einiges intensiver wahrgenommen werden.

Schallzahnbürste Philips SonicareWährend eine elektrische Zahnbürste über einen runden Bürstenkopf verfügt, ist der Bürstenkopf bei der Schallzahnbürste länglich geformt. Dieser Aspekt sowie die stärkere Vibration sind ursächlich für die einfachere Anwendung sowie für die effizientere Funktionalität. Mit der elektrischen Zahnbürste müssen Sie jeden Zahn einzeln bearbeiten – und zwar idealerweise von allen Seiten, wohingegen es mit der Schallzahnbürste völlig ausreicht, wenn sie mit dem länglichen Bürstenkopf sanft über die Oberfläche von Zahnfleisch und Zähnen hinweg gleiten. Der Unterschied ist praktisch spürbar, und auch die Reinigungsergebnisse können sich durchweg sehen lassen. Das findet auch die Stiftung Warentest.

Überraschende Resultate

Im Rahmen ihrer Untersuchungen hat die Stiftung Warentest ebenfalls hochwertige Markenbürstenköpfe mit günstigeren No-Name-Produkten verglichen. So konnte unter Beweis gestellt werden, dass der qualitätsbewusste Verbraucher keineswegs unbedingt tief in die Tasche greifen muss, um von einer optimalen Produktqualität zu profitieren. Mehr noch: Die meisten elektrischen Zahnbürsten renommierter Anbieter sind sogar überdies durchaus kompatibel mit den Aufsteckbürsten von sogenannten Billiganbietern.

Grundsätzlich ist es hierbei allerdings erforderlich, die entsprechenden Produktangaben im Kleingedruckten zu lesen. Wer sich einen preisgünstigen No-Name-Aufsatz anschafft in der Hoffnung, dass dieser sicherlich auf die Marke XY anpassen lassen würde, der liegt falsch. Es lohnt sich daher, stets genau hinzusehen. Andererseits kann man es sich ohne Weiteres sparen, Geld für teure Aufsteckbürsten zu investieren, da die meisten günstigen Zubehörteile sehr wohl geeignet sind, um eine adäquate Zahn- und Mundhygiene zu gewährleisten.

Selbiges gilt im Übrigen auch, wenn es um Zahnseide oder Mundwasser geht. Bei unterschiedlichen Tests stellte sich heraus, dass es zwar sinnvoll ist, eine elektrische Zahnbürste bei einem renommierten Markenanbieter zu kaufen. Diese Markentreue muss jedoch keineswegs so weit gehen, dass man jedes kleine Detail für viel Geld ebenfalls von derselben Marke ordern muss.

So überraschend dieses Ergebnis der Stiftung Warentest ist, so sehr beeindrucken auch die Vergleichsergebnisse hinsichtlich des aktuellen Trends hinsichtlich der Zahngesundheit: Immer mehr Menschen jeglichen Alters achten auf eine fundierte Zahnhygiene und sie sind dafür durchaus auch bereit, den einen oder anderen Euro zusätzlich auf den Ladentisch zu legen. Das ist jedoch keineswegs zwingend erforderlich. Insofern lohnt es sich, unsere Produkttests in Augenschein zu nehmen und sich über die diesbezüglichen Entwicklungen am Markt in Bezug auf die produktspezifischen Leistungen und Funktionen zu informieren.

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