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Tipps, damit die Hände in den Skihandschuhen warm bleiben

Vor allem Wintersportler wissen genau, dass warme und auch trockene Hände entscheidend sind. In wissenschaftlichen Studien konnte inzwischen auch nachgewiesen werden, dass die Hände sich auf die Regulieren des Temperaturhaushalts beim Menschen deutlich auswirkt. Zudem kann ein Frieren der Hände dazu beitragen, dass sich das Risiko für Infektionen erhöht.

Doch worauf kommt es an, damit Skihandschuhe auch tatsächlich richtig gut warm halten?

Die folgenden Tipps helfen, die Hände im Handschuh warm zu halten:

1. Fäustlinge – Nicht nur für Kinder erste Wahl

Eltern setzen schon seit Jahrzehnten auf sie: Die Fäustlinge. Sie sorgen für warme Kinderhände, da sie für mehr Wärme als klassische Fingerhandschuhe sorgen. Und auch Erwachsene greifen jetzt immer mehr auf Fäustlinge zurücke. Lederfäustlinge mit einer Fütterung aus Wolle oder Lammfell sind besonders begehrt.

Im Alltag sind Fäustlinge dabei durchaus praktisch. Es gibt sie mittlerweile auch aus Fleece und Hightech-Fasern, was sie für alpine Touren geeignet macht. Ein Nachteil: Mit Fäustlingen geht die Fingerfertigkeit deutlich zurück – wer auch bei Extremtemperaturen etwas mit den Fingern machen möchte (z. B. telefonieren, fotografieren) sollte sich unter die Fäustlinge am besten noch ein paar dünne Fingerhandschuhe ziehen.

Der Vorteil sollte für Menschen, die extrem auf Kälte reagieren, aber überwiegen: Die Finger wärmen sich untereinander, weshalb Fausthandschuhe immer besser sind, als Fingerhandschuhe. Optional gibt es Handschuhe, die eine Kombination aus Finger- und Fausthandschuhen bildet. Die Fingerhandschuhe verfügen dabei jedoch über keine geschlossene Fingerkuppe, die Kappe lässt sich aber abklappen.

2. Auf wärmende Materialien achten

Auf der Suche nach hochwertigen Handschuhen sollte auch darauf geachtet werden, dass diese möglicherweise bei sehr kalten Temperaturen Wärme liefern sollen. Das Material ist dabei von großer Bedeutung.

Die elegante Variante sind ohne Zweifel Handschuhe aus Leder. Das Naturmaterial ist sehr strapazierfähig und auch bis zu einem bestimmten Grad wasser- und windabweisend. Lederhandschuhe allein wärmen allerdings nicht, weshalb die Handschuhe oft mit Wolle oder Lammfell gefüttert sind. Da Leder zudem sehr pflegeintensiv ist, sind diese Handschuhe nicht für den Wintersport geeignet.

Sehr leicht und auch absolut warm sind Daunenhandschuhe. Bei Kopfkissen kann es überzeugen und es funktioniert auch bei Handschuhen. Daunen selbst sind sehr leicht und bieten eine gute Wärmeisolierung. Werden sie allerdings feucht, kann das ein Problem sein. In diesem Fall verlieren sie ihre Wärmeleistung, denn die Daunen verklumpen durch die Feuchtigkeit.

Kunstdaunen wären eine Alternative dazu – sie besitzen die positiven Eigenschaften echter Daunen und trocknen zudem schnell.
Kunstdaunen wären eine Alternative dazu – sie besitzen die positiven Eigenschaften echter Daunen und trocknen zudem schnell.

Bei Wintersportlern, Wanderern und auch Menschen, die wetterunabhängig aktiv sind, stehen auch Handschuhe aus Fleece hoch im Kurs. In jeder neuen Saison werden die dünneren Fleecehandschuhe verkauft. Sie sind nicht nur sehr leicht, sondern bieten auch eine sehr gute Wärmeleistung. Sie sind jedoch nicht wasser- und windabweisen und für den Wintersport deshalb nur als Einziehhandschuhe geeignet. Für den Alltag wärmen sie die Hände aber zu durchaus günstigen Preisen.

Für den Einsatz von Skihandschuhen im Wintersportbereich sollten Modelle mit Kunstfasern genutzt werden. Sowohl Profi- als auch Hobbysportlern verleihen Skihandschuhe aus modernen Kunstfasern bei extremen Temperaturen sowohl warme als auch trockene Hände. Wirklich gute Skihandschuhe schützen die Hände vor hohen Minusgraden und Feuchtigkeit. Die Hightech-Faser „Primaloft“ startete vor einigen Jahren einen regelrechten Siegeszug, denn vor allem Sportler vertrauen dem wasser- und windabweisenden, wärmenden und sehr leichten Material. Allerdings sind Primaloft-Handschuhe recht preisintensiv. Seine wärmenden Eigenschaften entfaltet das Material, wenn es direkt auf der Haut getragen wird – zusätzliche Fleece- oder Strickhandschuhe sind nicht notwendig.

3. Klettverschluss der Skihandschuhe

Damit die Wärme auch im Handschuh bleibt, ist ein Klettverschluss für Skihandschuhe von großer Bedeutung. Nicht nur, dass der Verlust der Eigenwärme der Hände verhindert wird, es gelangt auch kein Schnee und damit keine Feuchtigkeit in den Handschuh. Immerhin ist ein nasses kaltes Innenfutter in einem Skihandschuh sehr unangenehm.

4. Die Länge der Stulpen eines Skihandschuhs

Im Handel sind Skihandschuhe mit kurzen oder langen Stulpen erhältlich. Kurze Stulpen sind sehr gut zum Tragen unter den Jackenärmeln geeignet. Es kommt keine kalte Luft an die Handgelenke.
Lange Stulpen werden klassicherweise über die Jackenärmel gezogen und konnten oft noch einmal festgezurrt werden. Für einen perfekten Abschluss von Handschuh und Jacke ist es sinnvoll, wenn im Jackenärmel Daumenschlaufen eingearbeitet sind.

5. Wasser- und windabweisende Skihandschuhe verwenden

Wie beim Material schon festgestellt, sind einige Handschuhe nicht dazu geeignet, sie als Skihandschuhe zu verwenden. Gerade Wasser und Wind tragen dazu bei, dass die Hände kalt bleiben.

Werden die Hände nass, dann fühlen sie sich bei frostigen Außentemperaturen auch zwangsläufig kalt an. Wenn der Außenstoff Nässe aufnimmt, gelangt diese zwangsläufig zu den Händen. Sinnvoll sind deshalb Skihandschuhe mit einer wasserabweisenden (DWR) Oberfläche, an der das Wasser einfach abperlt. Das Abperlen ist aber auch nur so lange gewährleistet, wie der Abrieb vorhanden ist. Geht er verloren, wird eine Imprägnierung notwendig.

Durch wasserdichte Membranen wird die darunter liegende Wärmeisolation vor Feuchtigkeit und Nässe geschützt. Ansonsten wird sämtliche Isoliermaterialien die Feuchtigkeit sofort aufnehmen und die Kältebrücke bricht ein. Doch nicht nur Feuchtigkeit von außen muss abgeleitet werden. Deshalb bestehen die Innenseiten der Handschuhe ebenfalls aus isolierenden und wasserabweisenden sowie atmungsaktiven Materialien.

Auch gegen den so genannten „Windchill-Effekt“ müssen Skihandschuhe wirken. Dabei handelt es sich um einen Wert, der den Unterschied zwischen der tatsächlich gemessenen Temperatur der Luft und der gefühlten Temperatur beschreibt. Hierbei gilt: Je höher die Geschwindigkeit des Winds ist, umso niedriger wird die aktuelle Temperatur der Luft eingeschätzt. Für dieses Empfinden muss jedoch die Temperatur der Haut über der der Luft liegen. Als absolut winddicht gelten Materialien, welche maximal fünf Liter Luftvolumen/Sekunde durch einen Stoff-Quadratmeter hindurchlassen.

Materialien wie Polyester- oder Polyamid-Mikrofasern werden so dicht gewebt, dass sie als windabweisend bezeichnet werden können. Zwar sorgen diese und auch in den Handschuh eingearbeitete Wärmeisolierungen für Windschutz, wirklich winddicht wird ein Handschuh aber erst durch entsprechende windabweisende Membranen.
Und nur so bleiben auch die Hände wirklich dauerhaft warm.

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