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Tipps zum Thema Gymnastikball kaufen

Es gibt zahlreiche Übungen für den Gymnastikball.Das Trainieren mit einem Gymnastikball ist nicht nur gut zur Stärkung der Rücken- und Bauchmuskulatur sowie zur Verbesserung der Bewegungskoordination. Das Üben mit diesen großen, bunten Bällen macht auch so viel Spaß, dass nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene davon begeistert sind.

Die Gymnastikbälle bestehen in der Regel aus einer elastischen Plastikhülle und sind hoch belastbar. Wenn Sie einen Gymnastikball kaufen wollen, empfehlen wir Ihnen, verschiedene Punkte zu beachten.

Größe

Dieses Kriterium ist wahrscheinlich beim Kauf des passenden Gymnastikballs am wichtigsten. Die Bälle werden in verschiedenen Größen angeboten, die von einem Durchmesser von 40 Zentimetern bis zu 85 oder gar 90 Zentimeter reichen.

Welche Richtwerte gelten für die passende Größe?

Laut Wikipedia gelten die folgenden Werte:

  • Körpergröße bis 140 cm – Ballgröße 45 cm
  • Körpergröße bis 155cm – Ballgröße 55 cm
  • Körpergröße bis 175 cm – Ballgröße 65 cm
  • Körpergröße bis 185 cm – Ballgröße 75 cm
  • Körpergröße ab 190 cm – Ballgröße 85 cm

Wie ermitteln Sie die richtige Ballgröße?

Dafür gibt es eine einfache Methode. Blasen Sie den Gymnastikball so prall auf, wie Sie ihn normalerweise zum Üben verwenden. Wenn Sie sich auf den Ball setzen, sollten Ihre Füße auf dem Boden stehen, die Unterschenkel senkrecht nach unten führen und die Oberschenkel waagerecht sein.

Schadstoffe

Beim Training kommt der Gymnastikball in intensiven Kontakt mit Ihrer Haut. Dabei können Schadstoffe aus der Hülle des Balls in Ihren Körper gelangen.

Viele Hersteller aus Nicht-EU Ländern setzen Produkten aus Plastik Weichmacher zu, damit sie sich gut greifen lassen und elastisch bzw. geschmeidig bleiben. Besonders häufig wird die Chemikalie Phthalat eingesetzt.

Sie steht in Verdacht, spontane Veränderungen im Erbgut auslösen zu können und die Entstehung von Krebs zumindest zu begünstigen. Um sich keinem unnötigen Risiko aussetzen zu müssen, empfehlen wir Ihnen, einen Gymnastikball zu kaufen, der ein Prüfsiegel oder Zertifikat besitzt, das aussagt, dass der Ball frei von Schadstoffen ist.

Können Sie Schadstoffe selbst erkennen?

Nein, dafür sind aufwendige Untersuchungen in speziell ausgerüsteten Labors notwendig. Allerdings gibt es ein Merkmal, das zumindest den Verdacht auf schädliche Weichmacher nahe legt. Dieser Verdacht besteht dann, wenn vom Gymnastikball ein starker chemischer Geruch ausgeht. Das ist oft bei Billigprodukten zweifelhafter Herkunft der Fall.

Belastbarkeit

Gute Gymnastikbälle können mit einem Gewicht bis zu mehreren Hundert Kilogramm belastet werden. Spitzenprodukte halten ohne Probleme bis zu 500 Kilogramm aus. Diese Werte beziehen sich jedoch nur auf statische Konditionen, das heißt wenn der Gymnastikball ruhig daliegt und Sie auf ihm sitzen.

Trainieren Sie jedoch mit dem Ball, ist die maximale Belastbarkeit geringer. Trotzdem kommt es nur selten vor, dass ein Gymnastikball platzt.

Wie funktioniert das Anti-Burst-System?

Gymnastikbälle, die mit dieser Sicherheitsfunktion ausgestattet sind, haben eine dickere Hülle als normale Bälle. Das Material weicht ebenfalls vom Durchschnitt ab und ist elastischer als der Durchschnitt. Dadurch schließen sich kleinere Risse oder Löcher fast vollständig und lassen die Luft nur langsam entweichen.

Ein plötzliches Platzen ist zwar nicht vollständig ausgeschlossen, aber die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten dieses Falls ist bedeutend reduziert.

Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich nicht auf das Anti-Burst-System zu verlassen, sondern selbst etwas zu tun, um ein Platzen des Balls zu verhindern. Bevor Sie mit dem Training beginnen, sollten Sie die Übungsfläche nach spitzen Gegenständen absuchen, die den Ball beschädigen könnten.

Das ist besonders wichtig, wenn Sie den Ball im Freien auf einer Wiese benutzen wollen. Dort kann es immer mal wieder passieren, dass ein Gartenwerkzeug oder Spielzeug vergessen wurde und herumliegt oder dass sich im Gras spitze Holzstücke oder scharfkantige Steine verbergen.

Zubehör

Bei vielen Gymnastikbällen ist eine praktische Luftpumpe dabei.Zu einem guten Gymnastikball gehört auch ein Set von Zubehör.Bei vielen Bällen ist zum Beispiel eine Aufblashilfe im Lieferumfang enthalten. Dabei handelt es sich um ein einfaches Röhrchen, das in das Ventil des Balls gesteckt wird. Damit können Sie den Gymnastikball mit dem Mund aufblasen. Falls Sie nur einen Ball besitzen, reicht diese Aufblashilfe in der Regel vollkommen aus.

Bei mehreren Bällen empfehlen wir Ihnen, sich eine Standluftpumpe anzuschaffen. Diese Geräte sind handlich und leistungsstark und benötigen keinen Strom. Sie können auch zum Aufpumpen von Schlauchbooten, Planschbecken oder Luftmatratzen verwendet werden.

Manche Bälle werden auch mit einem Gestell geliefert, in das der aufgeblasene Ball gelegt werden kann. Das erleichtert seine Benutzung als Sitzball. Bei einigen Produkten liegt ein Heft bei, in dem einige grundlegende Übungen mit dem Gymnastikball gezeigt werden.

Nach dem Kauf

Um Transportvolumen zu sparen, werden Gymnastikbälle in der Regel ohne Luft versandt. Herrschen kalte Außentemperaturen, sollten Sie den Ball nicht sofort aufblasen, sondern auspacken und in einem beheizten Raum lagern, damit sich die Hülle akklimatisieren kann. Nach 24 Stunden können Sie den Gymnastikball mit Luft füllen.

Blasen Sie ihn aber beim ersten Mal nicht voll auf, sondern nur zu etwa 75 Prozent, um der Hülle Zeit zu geben, sich zu dehnen. Erst nach ein paar Stunden können Sie den Gymnastikball prall aufblasen. Reinigen Sie ihn nach jeder Benutzung mit einem feuchten Tuch, ohne die Verwendung von Putzmitteln.

Wird der Gymnastikball von mehreren Personen benutzt, beispielsweise in einem Kindergarten, Fitnessstudio oder bei der Reha, empfehlen wir, zur Reinigung der Hülle ein leichtes Desinfektionsmittel zu verwenden.

Fazit

Beim Kauf eines Gymnastikballs sind Sie am besten beraten, wenn Sie sich an Markenprodukte von Herstellern aus der EU halten. Achten Sie auf ein TÜV Siegel und/oder Zertifikate, dass der Ball keine Schadstoffe enthält. Das wichtigste Kaufkriterium ist die Größe des Balls. Gymnastikbälle platzen nicht so schnell, sondern lassen die Luft bei einer kleineren Beschädigung der Hülle nur langsam entweichen.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gymnastikball

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