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Zahlen, Daten und Fakten rund um den Tischkicker

Geht es um das Thema „Tischkicker“, gibt es an Zahlen, Daten und Fakten einiges zu erwähnen.

Zunächst stellt sich vermutlich die Frage, woher der Name „Kicker“ eigentlich kommt.

Angerissen wurde es bereits: Die Bezeichnung hat nichts mit der gebräuchlichen Benennung des Fußballspielers als „Kicker“ zu tun. Vielmehr stammt sie von der schweizerischen Firma, welche den Tisch von Lucien Rosengart nachbaute. Die Tische waren derart beliebt, dass die Bezeichnung des Unternehmens schnell zu einem Synonym für das gesamte Tischkicker-Spiel wurde.

Interessant ist auch, dass es für den Tischfußball sowie für den Tischkicker sehr unterschiedliche regionale Bezeichnungen gibt:

  • Österreich: Wuzzler und Wuzzlkasten
  • Schweiz: Töggelä und Töggelikasten (deutschsprachige Schweiz), Jöggelä, Tschütelichaschtä (Ostschweiz)
  • Hannover und Umgebung: Krökeln
  • Liechtenstein: Tschüttala, Tschuttikäschtala
  • Kärnten: Balankan
  • Saarland: Knack
  • Pfalz: Hackersche

Regeln beim Tischfußballball

Weil Tischfußball vor allem ein Kneipensport ist, sind die Regeln oft auch sehr unheitlich. Jedoch hat die ITSF für die Sportart selbst Spielregeln aufgestellt. Diese gelten natürlich vorrangig für offizielle TurniereSpieltische und Bälle werden streng festgelegt, Griffe und sonstiges Zubehör kann der Spieler wählen. Wichtig ist nur, dass durch dessen Wahl andere Spieler weder benachteiligt noch gefährdet werden.

Die Spiele

Eine Partie bei Tischkickern besteht – wenn vorher nicht etwas anderes bestimmt wurde – aus drei Sätzen. Dabei geht jedes Spiel bis fünf, es muss jedoch eine Mindestdifferenz von zwei Toren bestehen. Bei Erreichen einer Trefferzahl von acht ist das Spiel beendet, selbst wenn die Mindestdifferenz nicht erreicht wurde.

Der Ehrencodex

Für den Tischfußball gilt ein bestimmter Ehrencodex. Durch ist es verboten, unsittliches und natürlich auch unsportliches Verhalten an den Tag zu legen.

So ist ein gegenseitiger Respekt untereinander und zwischen allen anderen Beteiligten von großer Bedeutung.

Tote Bälle und Ausbälle

Wenn sich beim Tischfußball ein Ball im Aus befindet, dann hat er die Spielfläche komplett verlassen oder auch einen nicht zum Tisch gehörenden Gegenstand berührt (z. B. der Torzähler). „Tote Bälle“ sind Bälle die absolut bewegungslos auf dem Kicker liegen und für die Spielfiguren nicht erreichbar sind.

Wann ein Tor als Tor gilt

Überschreitet der Ball die Torlinie regelkonform, dann wird dies als Tor gewertet.

Auch beim Zurückspringen des Balls aus dem Tor auf die Spielfläche oder bei Verlassen der Spielfläche erfolgt eine Wertung des Tors.

Das Rundschlagen der Stangen wird bei den Regeldiskussionen immer wieder gern angebracht, ist nach den offiziellen ITSF-Regeln aber grundsätzlich verboten.

Hineingreifen, Anschlagen und Reset

Auch beim Tischfußball gibt es – wie beim großen Vorbild Fußballverschiedenste Fachbegriffe.

Wird der Tisch beim Spielen bewegt, angehoben oder auch geschoben, ist dies verboten und wird als „Anschlagen“ bezeichnet.

Solange der Ball sich im Spiel befindet, darf von keinem Spieler in die Spielfläche hinein gegriffen werden – ob der Ball dabei berührt wird oder nicht, ist dabei unerheblich. Nur, wenn der Spieler die ausdrückliche Erlaubnis des Gegners hat, darf der andere Spieler in die Spielfläche greifen.

Legt sich ein Spieler den Ball für einen Schuss oder auch Pass bereit und bewegt sich dieser durch das Anschlagen des gegnerischen Spielers, dann ruft der Schiedsrichter „Reset“.

Kleiderordnung – Auch beim Tischfußball von Bedeutung

Auch wenn es sich beim Tischfußball um einen Freizeitsport handelt, gibt es eine Kleiderordnung. Trägertops sowie Kleidung aus Jeansstoff ist bei einem Kicker-Turnier nicht erlaubt.

Kickertische, die auf dem Markt erhältlich sind

Die auf dem Markt erhältlichen Kickertische lassen sich in vier Kategorien einteilen:

Professionelle Kickertische

Professionelle Kickertische sind für höchste Ansprüche ausgelegt und kosten auch entsprechend viel Geld. So muss beim Kauf mit Preisen zwischen ~1.100 Euro und ~1.900 Euro gerechnet werden. Zum Einsatz kommen sie vor allem bei deutschen Turnierserien und in den Ligen des Tischfußballs.

Kickertische für den Hobbyspieler und zum Training

Hobbykickertische sind bereits zu Preisen zwischen ~300 Euro und ~1.000 Euro erhältlich. Natürlich sind sie auch nicht ganz so hochwertig, wie Profitische. Sie sind dennoch solide.

“China-Kracher“

Bei „China-Krachern“ handelt es sich um sehr billige Tischkicker mit Preisen zwischen 50 und 500 Euro. Hergestellt werden sie meist in Fernost. Ihr Geld sind sie allerdings nicht wert, denn die Verarbeitung ist schlecht und die Qualität minderwertig. Sie weisen ein geringes Gewicht auf und zeigen mitunter auch richtige Mängel in Bezug auf die Sicherheit.

Sonstige Tischkicker

Zu den „sonstigen Tischkickern“ gehören Kicker, die nicht auf dem hier üblichen Markt erhätlich sind. Dazu gehören unter anderem der „Flix Libero“ oder auch die Tuniro-Kickertische von maxstore.de.

Beide Modelle gehören zu den eher kostspieligen Varianten, die ihr Geld aber durchaus wert sind.
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