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Türsprechanlagen - Komfort und Sicherheit für Ihr Zuhause

Sicher haben Sie auch schon so eine Situation erlebt: Sie erwarten keinen Besuch, aber plötzlich klingelt es an der Haustür. In so einem Fall ist es ein großer Vorteil, wenn Ihre Wohnung oder Haus mit einer Türsprechanlage ausgestattet ist. Die Geräte werden auch Intercom oder Gegen- bzw. Wechselsprechanlage genannt und dienen dazu, den Erstkontakt herzustellen. Ursprünglich wurden solche Sprechanlagen für Büros entwickelt, beispielsweise damit der Chef Mitarbeiter in sein Büro rufen konnte. Schnell erkannte man den großen Nutzen der Anlagen und setzte sie auch im privaten Bereich ein.

Türsprechanlage kaufen – Darauf sollten Sie achten

Die Auswahl an Türsprechanlagen ist riesig. Es gibt mehr als 1.500 Modelle von mehreren Dutzend Herstellern. Aus so einem großen Sortiment die passende Türsprechanlage zu finden, ist nicht leicht. Sie müssen auf verschiedene Kriterien achten.

Bauart

Bei der Bauart unterscheidet man zwischen Audio- und Video-Türsprechanlagen. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Audio-Türsprechanlagen sind zum Beispiel in der Regel günstiger im Anschaffungspreis und kommen weitestgehend ohne Wartung und Pflege aus. Sie sind robust und halten viele Jahre. Besonders bequem und daher weit verbreitet sind Modelle, die mit einem Knopf zur Türöffnung kombiniert sind.

Nachteilig ist der Umstand, dass Sie sich gegenüber dem Besucher an der Tür erst bemerkbar machen müssen. Da keine Bildübertragung erfolgt, können Sie leicht darüber getäuscht werden, wer an der Tür steht.

Das ist bei Video-Türsprechanlagen nicht so einfach. Sie bieten ein höheres Maß an Sicherheit. Dafür sind sie jedoch wesentlich teurer und erfordern mehr Aufwand bei der Wartung und Pflege. Sie neigen eher zu Störungen und benötigen mehr Strom. Video-Türsprechanlagen benötigen Zusatzeinrichtungen, um richtig zu funktionieren.

Funktionsweise

Auf diesem Gebiet unterscheidet man klassische, drahtgebundene Türsprechanlagen und drahtlose Systeme, die über Funk, WLAN oder Mobilfunk kommunizieren. Anlagen mit Kabel sind günstiger und robuster. Sie können für eine Vielzahl von Sprechstellen eingerichtet werden und eignen sich gut für Mehrfamilienhäuser und Apartmenthäuser. Dafür erfordern sie einen hohen Aufwand bei der Installation.

Um die Kabel zu verlegen, müssen eventuell Wände aufgestemmt und anschließend wieder verputzt werden. Die Systeme lassen sich nur schwer erweitern und eignen sich kaum für den nachträglichen Einbau, höchstens als Teil von Sanierungsmaßnahmen. Als Mieter kommt der Einbau im Grunde genommen nicht in Frage, da für derart umfangreiche bauliche Veränderungen der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden muss. Zudem sind die Anlagen stationär und können bei einem Umzug nicht einfach abmontiert werden.

Drahtlose Türsprechanlagen eignen sich dagegen wesentlich besser zum nachträglichen Einbau oder zur Installation durch Laien. Da die Verbindung über Funk erfolgt, müssen keine Kabel verlegt werden.
In den meisten Fällen bestehen die Anlagen aus 2 Teilen: dem Innenteil und der Außenanlage. Das Innenteil wird in der Regel einfach mit ein paar Schrauben und Dübeln an der Wand befestigt, während das Außenteil aus Sicherheitsgründen fester verankert sein muss. Trotzdem ist der Aufwand bei der Installation vergleichsweise gering. Da die Anlagen als mobil gelten, ist keine ausdrückliche Genehmigung des Vermieters erforderlich. Sollten Sie Mieter sein, ist es jedoch trotzdem besser, ihn vor der Installation zu fragen.

Von Nachteil ist die größere Störanfälligkeit drahtloser Türsprechanlagen. Die Funksignale können zum Beispiel durch dicke Wände aus Beton oder Lehm (historische Fachwerkbauten) stark gedämpft werden, so dass die Anlage nicht zuverlässig funktioniert. Störungen durch andere Geräte, die Funksignale verwenden (Garagen-Türöffner, elektronische Türverriegelung bei Pkws und ähnliches) sind möglich und können die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen.

Stromversorgung

In dieser Kategorie haben Sie die Wahl zwischen Stromversorgung mit Netzstrom oder mit Batterien. Stromversorgung mit Netzstrom ist zuverlässiger und günstiger. Anlagen mit dieser Bauweise sind günstiger als solche mit Batterien. Dafür sind sie aber meist nur für den stationären Betrieb geeignet. Professionelle Einbrecher unterbrechen zudem manchmal die Stromversorgung, bevor sie in ein Haus einsteigen. Dann fällt natürlich auch die Türsprechanlage aus.

Das kann bei Türsprechanlagen mit Batterien bzw. Akkus nicht passieren. Sie sind unabhängig vom Netzstrom und funktionieren auch, wenn der Strom ausfällt oder abgeschaltet wird. Weil sie unabhängig vom Netz sind, kann die Innenanlage auch als Mobilteil ausgelegt und beispielsweise mit in den Garten oder auf die Terrasse genommen werden. Dafür sind sie im Betrieb teurer, weil Sie entweder kontinuierlich Batterien nachkaufen müssen oder zusätzlich Geld für ein Ladegerät zum Aufladen der Akkus benötigen. Zudem besteht bei Türsprechanlagen mit Batterien immer die Gefahr, dass sie nicht funktioniert, weil vergessen wurde, die Batterien zu wechseln oder den Akku auszutauschen. Es zahlt sich aus, wenn Sie etwas mehr Geld investieren und ein Modell wählen, dass den Ladezustand der Akkus anzeigt und bei niedriger Ladung ein Warnsignal abgibt.

Mobil oder stationär?

Diese Frage bezieht sich ausschließlich auf die Innenanlage. Bei den meisten Türsprechanlagen ist die Innenanlage fest an der Wand montiert, in der Art eines Wandtelefons. Solche Systeme sind robust und günstig in der Anschaffung. Die Sprechanlage hat ihren festen Platz und Sie müssen nicht danach suchen.

So eine fest montierte Innenanalge hat jedoch auch Nachteile. Ältere oder gehbehinderte Menschen benötigen sehr viel Zeit, um zur Anlage zu laufen und die Tür zu öffnen. Inzwischen ist der Paketbote vielleicht schon wieder weiter gegangen. Bettlägrige Personen können überhaupt gar nicht mehr reagieren, wenn es an der Tür klingelt. Dadurch wird es beispielsweise Hilfskräften wie dem Notarzt erschwert, Zugang zum Haus zu bekommen.

Das kann bei einem System mit einer mobilen Innenanlage nicht passieren. Sie ist praktisch immer zur Hand und kann auch von Personen genutzt werden, die nicht oder nur schlecht aufstehen können. Derartige Systeme sind auch ideal, wenn Sie einen großen Garten haben und dort viel Zeit verbringen.
Dann bekommen Sie auch dort mit, wenn jemand an der Tür klingelt. Allerdings ist eine mobile Innenanlage nur dann sinnvoll, wenn sie nicht nur die Kommunikation erlaubt, sondern auch mit einem Türöffner ausgerüstet ist. Bei einer Türsprechanlage mit WLAN können Sie praktisch auf das Innenteil verzichten, weil das System über eine App auf dem Smartphone gesteuert wird. Dadurch ist auch die Anzahl der Sprechstellen nicht mehr begrenzt, weil die Anlage über alle Smartphones gesteuert werden kann, die via App mit ihr verbunden sind.

Sonderfunktionen

Heute gibt es bereits Türsprechanlagen, die über WLAN kommunizieren oder eine DECT-Funktion haben. Derartige Systeme benötigen oft kein spezielles Innenteil mehr. Dafür kann beispielsweise das Smartphone verwendet werden. Die DECT-Funktion verbindet die Türsprechanlage mit Ihrem schnurlosen Telefon. Das übernimmt dann die Funktion der Innenanlage. Derartige Systeme sind sehr bequem, allerdings auch teurer als einfache Modelle.

Qualität

Die Qualität spielt bei Türsprechanlagen eine wichtige Rolle. Schließlich handelt es sich in der Regel um permanente Strukturen, die über viele Jahre ihren Dienst verrichten sollen. Mit guter Qualität sind vor allem die Verwendung hochwertiger Lautsprecher und Mikrofone gemeint. Bei vielen günstigen Anlagen muss der Besucher in das Mikrofon regelrecht hinein schreien, um sich verständlich zu machen. Umgekehrt klingt die Sprache aus dem Lautsprecher blechern und verzerrt, so dass kaum etwas zu verstehen ist. Bei der Videokamera kann es ähnliche Probleme geben. Wenn die Auflösung des Bildes zu niedrig ist, können Sie selbst bei guten Lichtverhältnissen gerade einmal die Umrisse der Person an der Haustür erkennen, jedoch kein Gesicht.

Ein Test ist vor dem Kauf meistens nicht möglich. Sie können aber vorher im Internet recherchieren und die Produktbeschreibung des Herstellers sowie die Meinungen anderer Kunden lesen. Diese Informationen sind eine große Hilfe, um sich eine Meinung über die Türsprechanlage Ihrer Wahl zu bilden.

Um sicher zu sein, dass Sie eine hochwertige Türsprechanlage kaufen, ist es ratsam, Marken bekannter Hersteller zu wählen. Bei den Modellen stimmt nicht nur die Qualität, Sie bekommen auch ein großes Sortiment an Zubehör und können die Anlage später erweitern, zum Beispiel neue Sprechstellen hinzufügen oder eine Zusatzbeleuchtung installieren. Finger weg von Billigangeboten und so genannten Schnäppchen. Am Ende müssen Sie dafür vielleicht teuer bezahlen. Bei Türsprechanlagen geht es ja vor allem um Ihre und die Sicherheit der anderen Hausbewohner.

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