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Zurück zur Rasensamen-Vergleichstabelle Aktualisiert am:

Vorbereitung der Gartenfläche vor dem Säen der Rasensamen

Grundstücke am Neubau benötigen aufwendigere Arbeiten als Gärten, die bereits mehrere Jahre bearbeitet werden. Sämtliche Reste von Bauschutt sind zu entfernen.

Durch ständiges Betreten der Fläche ist der Boden verdichtet und nur das Lockern bietet die Grundlage für gesundes Wachstum. Bei schweren Lehmböden oder Grundstücken ohne Mutterboden ist neben dem Lockern zusätzlich eine Schicht Mutterboden aufzubringen.

Der Aushub für den Keller bietet sich dafür an. Aber nur, wenn es guter Boden ist. Wer hier spart, ärgert sich ein Leben lang. Lieber gesiebte Erde kaufen und sie auf dem Grundstück verteilen. Guter Mutterboden zeichnet sich durch eine feine Struktur aus. In ihm befinden sich keine festen Klumpen oder Steine. Seine dunkle Farbe zeugt von einem hohen Anteil an Humus und Bodenorganismen. Er bildet die ideale Grundlage zum Anlegen eines gesunden Rasens.

Wer vorhandene Beete roden und anschließend Rasen einsäen möchte, hat den Vorteil, dass hier bereits ein guter Boden vorhanden ist. Er muss ihn dann nur noch lockern und einebnen. Je nach Größe der Fläche genügt der Einsatz eines Spatens.

Leichte Böden lassen sich mit einer Grabgabel bearbeiten. Wer im Herbst umgräbt, kann die sogenannte Frostgare für sich arbeiten lassen. Das heißt, dass grobe Schollen liegen bleiben. Sie reißen bei Frost auf und sorgen für eine krümelige Oberfläche.

Für große Grundstücke ist der Einsatz eines Grubbers und anschließender Bearbeitung mit einer Fräse vorteilhaft. Bevor der Samen zum Einsatz kommt, muss der Boden sich setzen. Den Arbeitsgang übernehmen Regen und Sonne und nach zwei bis drei Wochen ist der Effekt deutlich sichtbar.

 

Wichtig ist, dass die Erde krümelig und der Boden plan ist. Krümelig heißt, dass keine Klumpen, die größer als etwa 2 cm auf der Fläche vorhanden sind. Bereits eine minimale Erhebung führt zu unregelmäßigem Schnitt. Der Mäher setzt auf und es entstehen braune Flecken.

Ganz wichtig für die Vorbereitung der Rasensaat ist das Entfernen von Wurzelunkräutern. Giersch und Hahnenklee haben die unschöne Eigenschaft, dass sich aus kleinsten Wurzelstücken im Nu neue Pflanzen bilden.

Die Arbeit kann bei stark verunkrauteten Flächen durch das Ausbringen von Herbiziden erleichtert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Angaben des Herstellers zu berücksichtigen sind. In der Gebrauchsanweisung steht, wie lange die Wartezeit ist.

Das ist die Dauer vom Ausbringen des Unkrautvernichters bis zum Aufbringen der Rasensamen.

Böden mit hohem Lehmanteil können durch die Zugabe von Sand dauerhaft gelockert werden. Etwa eine bis eineinhalb Tonnen pro 100 m² reichen aus. Sandige Böden werden mit einer Schicht aus Gartenkompost angereichert.

Das ist die beste Voraussetzung zum Speichern von Wasser und Nährstoffen. Sind die Bodenvorbereitungen abgeschlossen, folgt das Planieren.

Damit ein Rasensamen aus dem Rasensamen Test einen guten Start hat, wird nach dem Lockern und Planieren Dünger eingearbeitet. Der Arbeitsgang fällt weg, wenn das Saatgut bereits mit Langzeitdünger gemischt wurde.

Eine sehr gute Vorbereitung für eine Rasenfläche ist die natürliche Gründüngung. Die dafür verwendeten Pflanzen lockern den Boden und führen ihm wichtige Nährstoffe zu. Dazu gehören unter anderem Lupinen, Tagetes und Klee.

Lupinen und Klee zählen zu den Schmetterlingsblühern. Sie entwickeln an ihren Wurzeln kleine Verdickungen, die Knöllchenbakterien. Mit ihnen sind sie in der Lage, den Stickstoff aus der Luft in wertvolles Nitrat umzuwandeln. Lupinen bilden Wurzeln, die bis zu zwei Metern ins Erdreich wachsen. Mit ihren kräftigen Ausläufern können sie selbst sehr verdichteten Boden lockern.

 

Damit sich bis zum Winter genug Blattmasse und Wurzelwerk bildet, werden sie bis spätestens Anfang Juli gesät. Tagetes dämmen den Befall mit Nematoden (Fadenwürmer) ein. Das sind Parasiten, die in die Wurzelkanäle der Pflanzen eindringen und ihnen auf diese Weise Nährstoffe entziehen. Ein normales Wachstum ist nicht möglich. Nematoden zeigen sich häufig auf müden und ausgelaugten Böden.

Nach etwa einjähriger Standzeit dienen Blattwerk und Wurzeln der Gründüngepflanzen als zusätzlicher Nährstoff. Sie werden untergegraben und in wenigen Wochen zu Humus. Der EinsatzWolf Turbo-Nachsaat LR 120 für 120 qm, mehrfarbig einer Fräse ist in dem Fall optimal.

Sie zerkleinert die Pflanzen und den Boden so fein, dass nach der Bearbeitung direkt eingesät werden kann. Die Gründüngung ist nichts für ungeduldige Gartenbesitzer. Für den Boden und den darauf wachsenden Rasen aber die beste Art, beide mit Nährstoffen zu versorgen.

Auch die Modellierung der künftigen Rasenkanten ist bei der Vorbereitung des Bodens zu beachten. Vorhandene Plattenwege dürfen nicht bündig mit dem Oberboden abschließen.

Etwa ein bis zwei Zentimeter aussparen bewirkt, dass die Kante später genau so hoch ist, wie die Platten. Sie wird ohne weitere Arbeitsschritte direkt beim Mähen gekürzt. Soll ein Weg durch den Rasen führen, müssen auch hier die Steine vor der Saat und tiefer als der Boden gelegt werden.

Bei der Neuanlage eines Gartens ist es ratsam, dass zunächst die komplette Fläche mit Rasen eingesät wird. Die Wurzeln sorgen dafür, dass der Boden hält und nicht bei starken Regenschauern weggeschwemmt wird. Durch die Gräser verdichtet er nicht und die Beete lassen sich auch später noch ohne Aufwand anlegen. Dazu wird dann der Rasen untergegraben. Blumen, Gemüse und Sträucher profitieren davon, weil die Gräser voller Nährstoffe sind und diese an die Erde abgeben. Beim Rasensamen Vergleich finden Sie eine Hilfestellung dazu, welcher Samen für Ihre Bedürfnisse am besten passt.

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