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VPN Client einrichten in 5 Schritten

Die Nutzung eines VPN Clients hat viele Vorteile und macht das Surfen im Netz sicherer. Sowohl unter Windows als auch unter iOS-Betriebssysteme ist es möglich eine VPN Verbindung einzurichten. Sinnvoll ist das Virtuelle Private Netzwerk, kurz VPN, aber auch für mobile Endgeräte. Hier gibt es ebenfalls die Möglichkeit eine VPN Verbindung in wenigen Schritten einzurichten.

Aktuelle Betriebssysteme unterstützen mittlerweile interne VPN Clients, wodurch es nicht mehr notwendig ist auf externe Tools zurück zu greifen. Dennoch hat Client Software manchmal auch Vorteile, denn sie ist mit einer Reihe von zusätzlichen Features ausgestattet, die für einige Nutzer attraktiv sein kann. Wer jedoch nur einen einfachen VPN Client sucht, der nur die Aufgabe erledigt ein privates Netzwerk zu verwalten, muss nicht zwingend auf Software von Drittanbietern zurückgreifen.

Die Vorteile von VPN

Es gibt mehrere Gründe warum immer mehr Nutzer sich für einen VPN Client beim Surfen entscheiden. Einer der wichtigsten Eigenschaften von VPN ist, dass Daten verschlüsselt verschickt werden. Die Daten werden durch einen VPN Tunnel geschickt, wodurch sie dann für Dritte nicht mehr lesbar sind. VPN ermöglicht quasi eine abhörsichere Internetverbindung. Ein Vorteil ist ebenfalls das anonyme Surfen im Netz.

VPN Dienste sammeln in der Regel keinerlei Daten über die Nutzer, was bedeutet, dass keine Spuren im Netz hinterlassen werden, die zurückverfolgt werden können. Ein Vorteil, denn viele Nutzer von Streaming Diensten an VPN schätzen, ist, dass sich damit Ländersperren umgehen lassen. Voraussetzung dafür ist natürlich die richtige Auswahl des Servers, über den die Verbindung läuft.

VPN beim Mac einrichten

  • Schritt 1: Wählen Sie unter den Systemeinstellungen von Apple den Menüpunkt Netzwerk aus.
  • Schritt 2: Am Ende der Liste der Netzwerkdienste befindet sich ein Plus oder ein Button mit “Hinzufügen”, worauf Sie klicken. Es erscheint eine Liste, aus der Sie “VPN” auswählen.
  • Schritt 3: Wählen Sie nun aus dem Einblendmenü den Verbindungstyp aus. Geben Sie in die Maske Serveradresse und Accountnamen Ihres VPN Dienstes ein.
  • Schritt 4: Vom Netzwerkadministrator des VPN Servers erhalten Sie Benutzeridentifizierungsdaten, die Sie in die Identifizierungseinstellungen eintragen können, wenn Sie diese anklicken.
  • Schritt 5: Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit “OK” und klicken Sie anschließend auf “Verbinden”, damit Ihre Kommunikation über den VPN Client läuft.

VPN unter Windows 10

  • Schritt 1: In der Navigationsleiste finden Sie das Einstellungsmenü, das Sie öffnen.
  • Schritt 2: Wählen Sie als nächstes den Reiter für “Netzwerk und Internet” aus.
  • Schritt 3: Dort finden Sie einen weiteren Reiter mit “VPN”. Wenn Sie diesen anklicken gelangen Sie zu den Einstellungen für den VPN Client.
  • Schritt 4: Klicken Sie auf den Button “VPN hinzufügen”. Anschließend öffnet sich ein neues Fenster, wo Sie sämtliche Informationen zu Ihrem VPN Client eintragen können.
  • Schritt 5: Sobald sämtliche Daten eingegeben sind, können Sie speichern. Danach verbinden Sie sich mit dem Client, damit Ihre Verbindung darüber läuft.

VPN für Android

  • Schritt 1: Öffnen Sie bei Ihrem Smartphone die Einstellungen und wählen Sie “Netzwerke” aus.
  • Schritt 2: Unter den Verbindungen finden Sie den Punkt “Netzwerke” oder “Tethering & Netzwerke”, den Sie antippen.
  • Schritt 3: Tippen Sie nun den Punkt “VPN”, um zu den Einstellungen für Ihren Client zu kommen.
  • Schritt 4: Wählen Sie nun die Verbindungsart für Ihren VPN Client aus und ergänzen Sie die Informationen zum Client in der Maske.
  • Schritt 5: Bestätigen Sie die Informationen und verbinden Sie sich über den Client mit dem Internet.

VPN für iPhones

  • Schritt 1: Öffnen Sie auf Ihrem iPhone die Einstellungen und wählen Sie “Allgemein” aus.
  • Schritt 2: Dort finden Sie den Punkt “VPN”, den Sie antippen, wodurch sich eine neue Maske öffnet.
  • Schritt 3: Tagen Sie sämtliche Informationen zum VPN Server ein. Wählen Sie außerdem die Verbindungsart aus und vergeben einen Namen für Ihren VPN Client.
  • Schritt 4: Bestätigen Sie Ihre Eingaben.
  • Schritt 5: Wählen Sie unter den Netzwerken Ihren eben erstellen VPN Client aus und tippen auf “Verbinden”.

VPN mittels Software

Geräte mit älteren Betriebssystemen müssen nicht zwingend VPN Clients unterstützen. In diesem Fall können Sie zu einer geeigneten Software für VPN greifen. Die Auswahl ist sehr groß und wenn Sie lediglich eine einfache Verbindung benötigen, dann sollen Sie zu einem schlanken und einfachen Tool greifen. Die Konfiguration einer VPN Software läuft ähnlich ab wie bei den Clients, die mittlerweile über das Betriebssystem erstellt werden können. In jedem Fall sind die Informationen über den Server über den die Kommunikation in Zukunft laufen soll, notwendig.

Vor- und Nachteile von Software

Das Angebot an VPN Software hat in den letzten Jahren stagniert, zumal die Betriebssysteme selbst dies Option anbieten und einen einfachen VPN Client zur Verfügung stellen. Deshalb werden viele Clients, die in den letzten Jahren sehr beliebt waren, nicht mehr unterstützt. Dadurch laufen Nutzer Gefahr, dass es Probleme durch mögliche Sicherheitslücken geben kann. Wer sich deshalb für eine VPN Software entscheidet, der sollte in jedem Fall darauf achten, dass es sich um ein aktuelles Programm handelt, dass nach wie vor auch Support erhält.

Es gibt einige sehr gute VPN Tools auf dem Markt, die auch mit zahlreichen Features ausgestattet sind. Dazu gehört beispielsweise der Schutz vor IP- oder DNS-Leaks, ohne dass der Nutzer spezielle Kenntnisse haben muss. Zudem bieten einige Tools auch statistische Auswertungen hinsichtlich des eigenen Surfverhaltens an, die jedoch nur wenige Nutzer benötigen bzw. für sie interessant sind.

In jedem Fall sollte der Client unterschiedliche Verbindungsarten unterstützten. Das tun allerdings nicht alle Clients, vor allem kostenlose Tools sind im Hinblick darauf eher eingeschränkt. Dies kann dann zu Problemen mit Ihrem VPN Dienst führen, vor allem, wenn dieser eine bestimmte Verbindungsart voraussetzt. Hinzu kommt, dass kostenlose Tools oft mit Werbung versehen ist und die Sicherheit der Verbindung oft fraglich ist.

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