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VPN Software vs. mobile apps

Bei der Auswahl eines Clients für eine VPN Verbindung, stehen die Nutzer vor einer Fülle von Tools, die es sowohl für Desktopgeräte als auch für mobile Endgeräte gibt. Die Tools einiger Hersteller sind sogar mit verschiedenen Betriebssystemen nutzbar, was für viele Nutzer eine Erleichterung darstellt, weil sie sich an keine neuen Tools gewöhnen müssen. Allerdings muss ein Tool, dass für das Desktopgerät verwendet wird, nicht zwingend auch optimal für ein mobiles Endgerät sein.

Der Vorteil ist allerdings, dass Sie aus zahlreichen Programmen auswählen können, viele davon werden auch direkt von den VPN Anbietern mitgeliefert. Nutzer sind allerdings nicht verpflichtet diese Tools zu nutzen und können die VPN Verbindung in der Regel auch mit anderen Tools herstellen, da in der Regel mit der Anmeldung bei einem Anbieter auch alle relevanten Daten geliefert werden, die es braucht um mit einem VPN Client online zu gehen.

Mobile Version zum Desktopprogramm

Ursprünglich gab es für VPN Tunnel nur Tools für Desktopgeräte, mit dem Aufkommen von mobilen Endgeräten gab es auch zunehmend mobile apps die an die Desktopvariante. Der Vorteil solcher Tools ist, dass sie mit erprobten Konzepten arbeiten, die auch in der mobilen Variante gute Dienste leistet. Der Nachteil ist allerdings, dass diese Tools oft zu starkt an die Desktopvariante angelehnt sind. Dadurch sind sie oft mit Features ausgestattet, die bei der mobilen Kommunikation nur selten oder gar nicht genutzt werden. Dadurch kann die mobile Auskopplung gerade im Hinblick auf den benötigen Speicher unnötig groß ausfallen.

Bevor Sie sich für die mobile Variante eines VPN Clients entscheiden, von dem Sie bereits die Desktopversion nutzen, sollten Sie daher abwägen, ob Sie tatsächlich sämtliche Funktionen benötigen. Oft ist es für Nutzer sogar besser, wenn sie eine schlankere Variante eines Clients wählen, die sich gerade bei mobilen Endgeräten auf die wichtigsten Grundfunktionen konzentrieren.

Tipps für die Auswahl von VPN Software

Grundsätzlich gibt es wie bei zahlreichen Tools bei VPN Software für Desktopgeräte kostenlose und kostenpflichtige Tools. Kostenpflichtige Clients sind in der Regel mit umfangreicheren Features ausgestattet und laufen auch stabiler. Diese kosten natülich auch Geld, weshalb viele Nutzer lieber kostenlose Tools verwenden. Diese haben allerdings den Nachteil, dass sie oft nur eine eingeschränkte Auswahl an Funktionen bieten, vor allem im Hinblick auf die unterstützten Protokolle. Daher sollte immer darauf geachtet werden, ob der Client auch die gewünschten Protokolle unterstützt.

Ein großes Problem für Nutzer ist oft die Werbung, die bei kostenlosen Tools inkludiert sind. Dies beginnt bereits bei der Installation, wo darauf zu achten ist, dass mit dem Client nicht noch eine Reihe von weiterer Software – oft handelt es sich dabei um Shareware – installiert wird. Es gibt natürlich auch Nutzer, die für den kostenlosen Client auch die Werbeeinblendungen akzeptieren. Allerdings kann die Werbung auch ein mögliches Sicherheitsrisiko bei einer VPN Software darstellen.

Tipps für die Auswahl von mobile apps

Werbung ist auch bei mobile apps ein Problem, denn sie ist wie bei der Desktopvariante ebenfalls ein Sicherheitsrisiko. Wenn sich eine App für ein mobiles Endgerät suchen, dann ist es immer wichtig die Quelle zu kontrollieren, von der sie den Client herunter laden. Oft sind Clients aus zuverlässigen Quellen mit Schadsoftware ausgestattet, die heimlich im Hintergrund Lücken öffnet, die für Datendiebe einfach Zugänge bieten.

Nutzer wiegen sich dann mit der VPN Software für das mobile Gerät in Sicherheit, dabei arbeitet im Hintergrund unbemerkt eine Schadsoftware. Wer deshalb einen mobilen VPN Client nutzen möchte, sollte diese immer aus dem App Store herunter laden. Der Vorteil der Software aus dem App Store ist, dass sie vorher überprüft wurde. Nut weil eine mobile app im App Store angeboten wird, muss es sich allerdings nicht zwingend um ein qualitatives Tool handeln. Wie bei Desktoptools können auch hier Bewertungen bzw. Erfahrungen anderer Nutzer hilfreich sein.

mobile apps oft zwingend erforderlich

Wer jetzt verunsichert ist, welche mobile App er als VPN Client nutzen möchte und lieber darauf verzichtet, der bewegt sich allerdings auch nicht auf der sicheren Seite. Viele Nutzer sind dauerhaft online und springen entweder von Hot Spot zu Hot Spot oder nutzen mobile Datennetze. Sie merken oft gar nicht wie viele Daten sie täglich unbemerkt hin und her schicken – viele davon sind nicht gerade für die Öffentlichkeit bestimmt. Dazu gehören auch Nachrichten die über Tools wie Whatsapp verschickt werden. Gerade wer ein Smartphone oder Tablet beruflich nutzt, der sollte in jedem Fall auf eine sichere Kommunikation setzen, denn hier geht es nicht nur um persönliche Daten, sondern auch um die Daten vieler Kunden.

Unzureichende Sicherheitsvorkehrungen können sich sogar nachteilig für Unternehmen auswirken, denn ein Datenklau senkt die Reputation und ist möglicherweise auch mit rechtlichen Konsequenzen verbunden. Ein Schaden durch eine ungesicherte Verbindung kann aber immer entstehen und gerade mobile Geräte sind stärker gefährdet als Desktopgeräte. Vor allem die Verwendung von unbekannten Hot Spots ist riskant, weshalb solche niemals ohne zuverlässigen mobilen VPN Client verwendet werden sollten.

Tracking als Sicherheitsrisiko

mobile apps für VPN haben eine Reihe von Sicherheitsrisiken, die vielen Nutzern nicht bewusst sind. Fast 75% der Apps ermöglichen das Tracking der Nutzer und oft sind diese Informationen sogar Dritten zugänglich.

Solche Tools sind nicht sehr sinnvoll, denn selbst wenn die Kommunikation verschlüsselt ist, ist der Standort des Nutzers jederzeit bekannt. Daneben achten Nutzer viel zu wenig darauf, welche Zugriffsrechte mobile apps wünschen. Ein VPN Client für Smartphones benötigt beispielsweise keinen Zugriff auch die Kontaktdaten, denn er soll ja lediglich die Kommunikation verschlüsseln und nicht auf Informationen des Nutzers zugreifen.

Viele Hersteller von mobilen Geräten inkludieren mittlerweile sogar eigene VPN Clients, wo lediglich noch die Informationen des Anbieters eingetragen werden müssen. Diese Clients sind in der Regel im Funktionsumfang sehr begrenzt und konzentrieren sich tatsächlich auf das wichtigste. Für das mobile Surfen sind sie in der Regel aber immer ausreichend und vor allem sind sie auch sicher, denn sie schicken keine Informationen an den Anbieter bzw. der Anbieter kann auf keine Informationen auf dem Smartphone zugreifen.

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