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Einen Wachstumschub beim Baby erkennen und richtig darauf reagieren

sigikid, Mädchen, Greifling und Rassel SchafIn der ersten gemeinsamen Zeit mit ihrem Nachwuchs sind Eltern mehrmals mit dessen ungewöhnlichem Verhalten konfrontiert.

Dabei handelt es sich meist um Wachstumsschübe, deren Anzeichen durchaus unterschiedlich ausfallen können.

Eine Tabelle gibt Aufschluss darüber wann und wie lange diese Schübe Symptome zeigen. Damit können sich Eltern besser darauf einstellen und gegebenenfalls richtig reagieren.

Was ist ein Wachstumsschub?

Eltern fragen sich vielleicht, was ein Wachstumsschub für ihr Baby eigentlich ist. Die Erklärung ist schnell gefunden und auch eindeutig, denn meist handelt es dabei um einen Entwicklungsschub und nicht so sehr das körperliche Wachstum des Babys.

Dieser führt bei vielen Säuglingen ziemlich genau zeitgleich zu Veränderungen, wobei allein während der ersten 14 Lebensmonate acht Schübe festzustellen sind.

Wann erfolgen die Entwicklungsschübe beim Baby genau?

Eltern, die sich informieren möchten, finden oft bei Kinderärzten oder in entsprechenden Eltern-Kind-Magazinen oder Zeitschriften eine Tabelle, in der die Entwicklungsschübe genau aufgelistet werden.

Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass die Wachstumssprünge bei Babys gleichen Alters durchaus zum gleichen Zeitpunkt festzustellen sind. Abweichungen kommen nur dann vor, wenn Kinder bzw. Säuglinge zu früh oder zu spät geboren wurden. Ist der Nachwuchs zwei Wochen zu spät auf die Welt gekommen, sind auch die Wachstumsschübe entsprechend früher anzusetzen.

Kommt ein Baby hingegen vier Wochen zu früh auf die Welt, beginnen die Schübe vier Wochen später als normal. Das ist ein weiteres Indiz, dass ein Wachstumsschub weniger mit der Zeitpunkt der Geburt verbunden ist, sondern eher mit dem natürlichen Wachstum des Gehirns.

Erster Wachstumsschub ab der 5. Lebenswoche

Zu den häufigsten Anzeichen für einen Wachstumsschub gerade in den ersten Lebenswochen des Nachwuchs, zählt dass das Baby öfter zu stillen ist. Zudem ist das Kleine eher weinerlich und möchte viel kuscheln. Immerhin werden während des ersten Wachstumsschubes die Sinne des Babys besser ausgeprägt. Es kann nach dem ersten Schub deutlicher sehen und auch das Hörvermögen nimmt entsprechend zu.

Stillen klappt während dieser Phase problemlos, denn das Baby zeigt deutlich, wann es möchte und wann es wieder genug hat. Es hat durchaus schon die Kraft, ca. 20 Minuten ohne Einschlafen zu trinken.

Zweiter Wachstumsschub ab der achten Woche

In der Tabelle zu den Wachstumsschüben können Eltern genau erkennen, dass bereits ab der achten Lebenswoche des Babys der zweite Schub einsetzen kann. Dabei zeigt das Kleine typische Anzeichen für Fremdeln, denn es möchte am liebsten in unmittelbarer Nähe zu den Eltern bleiben.

Zudem entwickeln die Kleinen jetzt auch eine Lieblingsfarbe, auf die sie entsprechend positiv reagieren. Genau jetzt ist die Zeit, in der ein erster Schnuller notwendig wird. Das Baby beginnt nämlich zu nuckeln, wobei allerdings das Daumen Nuckeln unterbunden werden sollte.

Ab dem dritten Lebensmonat beginnt der dritte Wachstumsschub

Symptome für den dritten Wachstumsschub sind, dass das Baby deutlich mehr Hunger hat als in seiner ersten Lebenszeit. Das liegt daran, dass sein Magen größer wird. Damit wird das Stillen oft zu einer Geduldsprobe für die Mutter, da sich die weibliche Brust erst an den erhöhten Milch- und Kalorienbedarf des Säuglings gewöhnen muss.

Wichtig in dieser Phase ist auch, dass das Baby merkt, dass es gewisse Rituale und feste Zeiten gibt. Das kann etwa ein kurzes Mittagsschläfchen für den Nachwuchs sein oder aber ein Stillen an Mamas Brust vor dem Zubettgehen.

Wachstumsschub zwischen drittem und viertem Monat

Fisher-Price Mattel DYC85 Äffchen-Spiegel, Rasseln BeissringeWährend dieser Phase erleben Eltern einen großen Entwicklungssprung ihres Nachwuchses. Denn es zeigt erste Anzeichen, vom kleinen hilflosen Säugling zu einem “gefühlten” Kleinkind zu werden. Symptome sind nun unruhige Nächte und ständiger Hunger des Kleinen.

Es wird notwendig, neue Kleidung für das Baby zu kaufen, da es gerade während dieser Phase auch körperlich wächst. Zudem macht es oft Sinn, ein Familienbett für die Nächte zu nutzen. Damit ist das Kleine in unmittelbarer Nähe zu den Eltern, was beiden gut tut.

Oftmals ist diese Phase auch die Zeit erster Beikost, die das Fläschchen oder das Stillen abrundet.

Der Wachstumsschub mit all seinen Anzeichen dauert bei den meisten Babys zwischen vier und fünf Wochen. Danach können die Kleinen deutlich mehr und sind auch viel aufmerksamer seiner Umwelt gegenüber.

Der fünfte Wachstumsschub findet zwischen dem sechsten und siebten Monat statt

Nachdem der vorangegangene Wachstumsschub für viele Eltern eine sehr anstrengende und intensive Zeit mit ihrem Baby war, kommt es häufig vor, dass der nächste Schub gar nicht richtig wahr genommen wird.

Er findet meist zwischen dem sechsten und siebten Lebensmonat statt. Zu den Anzeichen, dass er stattgefunden hat, gehört die Wahrnehmung, dass danach sich viele Babys drehen können und erste Krabbelversuche unternehmen. Meist geht damit einher, dass die Kleinen nun zu brabbeln beginnen und in ihrer eigenen Sprache kommunizieren.

Ab dem neunten Lebensmonat beginnt der nächste Schub

Dieser Wachstumsschub hat eine wichtige Bedeutung für die Bewegung des Babys, das danach oftmals bereits krabbeln kann. Auch die Verständigung zwischen Eltern und ihrem Nachwuchs hat nun deutlich zugenommen, was als ein erster Erziehungsversuch versucht werden sollte.

Damit wird es wichtig, dass Eltern ihr eigenes Verhalten genau unter die Lupe nehmen. Denn ein “Nein” darf keinesfalls mit einem Lachen verbunden sein, denn sonst lacht auch das Baby und kann die Ernsthaftigkeit einer Zurechtweisung nicht umsetzen.

Ende des elften Lebensmonats kommt der siebte Schub

Ab Ende des elften Lebensmonats bzw. bis zum Erreichen des ersten Lebensjahres kann der siebte Wachstumsschub eintreten. Anzeichen dafür sind, dass das Baby erste kleine Wutanfälle zeigt oder aber auch ganze Wörter zu sprechen beginnt. In dieser Phase kann sich das Kleie zeitweise bereits selbst beschäftigen, damit kann es auch ohne weiteres kurz alleine zum Spielen bleiben. Das Baby beginnt nun auch die Welt zu entdecken und entwickelt erste Fingerfertigkeiten.

Letzter Wachstumsschub zwischen 13. und 14.Lebensmonat

In dieser Phase ist das Baby sehr launisch, wobei ein rascher Wechsel von Lachen zum Weinen nichts Ungewöhnliches ist. Möglicherweise beginnt es auch jetzt wieder zu fremdeln.

Nach diesem Schub beginnen viele Kleinkinder zu laufen, womit klar ist, dass alle schweren und unsicheren Gegenstände in der Wohnung beseitigt oder festgemacht werden.

Mit einem Wachstumsschub richtig umgehen

Fehn 081657 3-D-Activity-Decke Esel – Spielbogen mit 5 abnehmbaren Spielzeugen für BabysWer sich anhand der Tabelle informiert und weiß, wann ungefähr die Wachstumsschübe bei seinem Baby einsetzen, kann sich entsprechend darauf vorbereiten. Wichtig ist dabei immer, dass in den jeweiligen Phasen dem Kind viel Nähe und Geborgenheit, aber auch Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Viele Kinder zeigen keine physischen Symptome während eines Schubs, sondern sind vielmehr einfach weinerlich und schlafen unruhiger. Es kann auch vorkommen, dass sie vor gut bekannten Geräuschen plötzlich Angst haben. Beispiele dafür sind der Haarföhn oder die Waschmaschine, aber auch der Geschirrspüler.

Ein erster Schritt, hier entgegen zu wirken, ist es, unterschiedliche Beruhigungsgeräusche auf das Smartphone zu laden. Es genügt aber auch, den Nachwuchs einfach viel auf den Arm zu nehmen, mit ihm zu kuscheln und so die soziale Kompetenz für das spätere Leben zu fördern.

Es kann auch sein, dass gleichzeitig mit einem Wachstumsschub ein erster Zahn für Quengeln und Schreien beim Baby sorgt. Das liegt nicht nur an der Situation selbst, sondern auch daran, dass das Kleine bisher noch keine Schmerzen kannte. Eine neue Situation ist immer Grund genug, unruhig und weinerlich zu werden.

Dauer eines Wachstumsschubes beim Baby

Eltern, die sich fragen, wie lange ein Wachstumsschub bei ihrem nachwuchs dauert, erhalten keine grundsätzliche Antwort. Denn diese Tatsache ist von Kind zu Kind sehr individuell und unterschiedlich.

Während es bei einigen nur wenige Tage dauert, kann es bei anderen bis zu vier Wochen Zeit in Anspruch nehmen. Es kann auch vorkommen, dass ein Wachstumsschub nur drei Tage anhält, während dann der nächste bis zu fünf Wochen lang ist.

Wer sich in diesem Zusammenhang unsicher ist, der sollte bei Unwohlsein des Babys oder außergewöhnlichem Schreiben oder Jammern den Kinderarzt zu Rate ziehen.

Beruhigen auf unterschiedliche Art hilft immer

Baby beruhigenGerade während der Wachstumsschübe gehört unruhiges Verhalten zu den häufigsten Anzeichen, die ein Baby zeigt. Um hier helfen einzugreifen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Grundsätzlich ist klar, dass rhythmische Bewegungen mit dem Kind auf dem Arm wie Schaukeln oder Wippen, den Beruhigungsprozess zusätzlich unterstützen. Ein häufig angewendeter Griff, das Baby gut und bequem au dem Arm zu halten, ist der Wiege- bzw. Fliegergriff.

Dabei wird das Baby mit seinem Bauch auf den Unterarm gelegt. Eine elterliche Hand legt sich zur Sicherung an den Po, damit liegt der Babykopf nahe dem elterlichen Ellenbogen. Die meisten Eltern sind erstaunt, wie rasch das Kleine in dieser Haltung zu schreien aufhört und ganz ruhig wird. Auch das Pucken gehört zu den Möglichkeiten, ein Baby zu beruhigen.

Dabei ist wichtig, dass die Arme des Babys ebenfalls unter der Decke sind und diese schön am Babykörper anliegt. Allerdings ist zu beachten, dass die Decke nicht über den Mund des Säuglings rutscht und so gewickelt ist, dass das Kind mit dem Rücken auf dem offenen Ende zu liegen kommt. Damit kann es sich nicht so rasch befreien.

In jedem Fall eine echte Beruhigung für die Kleinen ist es, wenn sie Mamas Herzschlag spüren. Das hat ihnen während der ganzen Zeit im Mutterleib bereits gut getan und Sicherheit bzw. Geborgenheit vermittelt. Legt sich eine Mutter ihr Baby auf die Brust, beruhigt sich dieses meist sehr schnell.

Kleinkinder zeigen ebenfalls Wachstumsschübe

Auch wenn beim Thema Wachstumsschub meist die ersten Entwicklungsschritte der Babys gemeint sind, sollten Eltern spätere Schübe bei Kleinkindern nicht unterschätzen. Diese können sich allerdings sehr unterschiedlich rasch entwickeln, weshalb ein sicheres Anzeichen unterschiedliche Angstphasen bei den Kleinen sind.

Auch die Tatsache, ob das Kind ältere oder jüngere Geschwister hat oder neu in den Kindergarten kommt, kann Wachstumsschübe beeinflussen. Dazu kommen dann noch Fragen wie der Erziehungsstil oder aber ob die Eltern selbst ängstlich sind. Dies alles kann die Entwicklung eines Kindes durchaus beeinflussen.

Entwicklungsschübe bei Kleinkindern

Nach der Angstphase, die altersabhängig auftritt, durchleben Eltern und ihre Kinder auch die Trotzphase. Dabei ist alles, was Mama und Papa sagen, abzulehnen und wird ignoriert. Das Kleine versucht mit allen Mitteln, den eigenen Kopf durchzusetzen.

Manchmal kann diese Phase ab dem vierten Lebensjahr des Kindes auftreten, wobei das Wort “Nein” dabei ein ständiger Begleiter ist. Eltern sollten hier unbedingt versuchen, Geduld zu haben und sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen. Nach der Trotzphase kann sich eine sehr anhängliche Phase ausprägen. Diese wird gerade nach der turbulenten Zeit des “Nein”-Sagens als sehr harmonisch empfunden.

Kind 4 Jahre altDie Beziehung und Bindung zwischen Eltern und Kind verstärkt sich nun, es wird viel gekuschelt und der Nachwuchs braucht besonders viel Nähe. Diese Phase tritt oft im Alter von zwei oder zweieinhalb Jahren auf, wobei zu diesem Zeitpunkt auch die natürliche Angst des Kindes ausgeprägt wird.

Auch kurz vor der Einschulung kann diese Phase nochmals auftreten, immerhin beginnt mit dem Schulalltag ein neuer Lebensabschnitt, der Kindern schon einmal Angst machen kann. Je nach Sensibilität des Kindes ist nun die Geborgenheit innerhalb der Familie sehr wichtig.

Ist der Wachstumsschub der Abkapselung erreicht, haben es viele Eltern besonders schwer. Denn der Nachwuchs möchte nun seine eigenen Erfahrungen machen und nicht immer im Umfeld der Familie sein.

Die Kinder möchten in dieser Zeit lieber alleine spielen oder möchten vermehrt bei Oma und Opa oder einem Freund schlafen. Das war während der vorangegangenen Entwicklungsschübe noch unvorstellbar, wo dich bei vielen zu diesem Zeitpunkt das elterliche Bett als Kuschelbereich wieder angesagt war.

Auch wenn das Loslassen vielen Eltern schwer fällt, ist die Phase und die damit verbundenen Anzeichen für die Kinder enorm wichtig. Denn nun wird deren Selbstbewusstsein entwickelt und ausgeprägt.

Erste Persönlichkeiten zeigen sich, wobei diese Phase bereits nach der ersten Zeit und den damit verbundenen positiven Erfahrungen im Kindergarten eintreten kann.

Der körperliche Wachstumsschub zeigt Symptome

Auch wenn die meisten Entwicklungsphasen vor allem auf der emotionalen und intellektuellen Basis statt finden, gibt es auch Wachstumsschübe, die körperliche Symptome auslösen.

Gerade wenn Kinder rasch wachsen, können sie während der Nächte unter sogenannten Wachstumsschmerzen leiden. Diese sind nur sehr schwer zu beschreiben und am ehesten mit den Symptomen eines nächtlichen Wadenkrampfes bei Erwachsenen vergleichbar.

Wichtig ist dabei, dass Eltern ihre Kinder nun ernst nehmen und je nach Intensität der Schmerzen einen Kinderarzt aufsuchen. Dieser kann die Beschwerden richtig einschätzen, darüber aufklären und gegebenenfalls mit einer Behandlung gut Abhilfe schaffen.

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