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Was sind typische Schwächen besonders günstiger Spiegelreflexkameras?

Für preisgünstige Einsteiger-DSLRs müssen Sie durchschnittlich 400 Euro einplanen. Diese Kameras werden von den meisten bekannten Markenherstellern angeboten. Verständlicherweise sind diese Kameras nicht so üppig ausgestattet, wie die nächsthöhere semiprofessionelle Klasse.

Zu den Schwächen einer solchen Einstiegskamera gehören beispielsweise die nachfolgenden Punkte:

Das Kameragehäuse

Auch wenn sich optisch die meisten DSLRs ähneln, finden Sie große Unterschiede in der Verarbeitungsqualität. Sie werden den Unterschied sofort feststellen, wenn Sie zuerst ein Einstiegsmodell in Händen halten und dann mit einem teureren Modell vergleichen.

Maßgeblich ist die Qualität des Bodys, sprich des Kameragehäuses. Wie Sie feststellen werden, sind Einsteigerkameras verhältnismäßig leicht. Dies liegt daran, dass beim Gehäuse jede Menge Plastik verbaut ist. Während teure Modell zum Beispiel aus einem Magnesium-Gehäuse bestehen, finden Sie in der Einstiegsklasse reine Kunststoffgehäuse, an denen an allen Ecken und Kanten gespart wurde.

Auch auf den ersten Blick machen diese Modelle einen stark plastiklastigen Eindruck. Selbst die Kameraummantelung mit einer rutschsicheren Grip-Oberfläche ist in der Einstiegsklasse nur minderwertig ausgeführt.

Mögliche Beschriftungen auf der Oberfläche sind über eine längere Benutzungsdauer nicht abriebfest aufgebracht. Die Bedientasten sind ebenfalls nur in grauem Kunststoff gehalten, während diese beim nächsthöheren Modell mit einer Metall-Legierung versehen sind.

Einige Kunden haben in einem Test auch dargelegt, dass die Tasten und Schieber schwergängiger sind, als in der semiprofessionellen Klasse. Ein großes Manko besteht in der Qualität des Bajonettanschlusses.

In der Einstiegsklasse ist dieses häufig aus Kunststoff gefertigt, während teurere Modelle hier einen Bajonettring aus Edelstahl verwenden. Sollten Sie also beim Einstiegsmodell einmal ein Objektiv nicht absolut gerade aufsetzen, könnte der Verschluss beschädigt werden.

Auch beim Stativgewinde verwenden einige Hersteller lediglich ein Kunststoffgewinde, während die teureren Modelle einen Stativanschluss aus Metall verwenden.

Wenige Autofokus-Messpunkte

Wenn Sie sich für eine Spiegelreflexkamera interessieren, werden Sie häufig etwas über den Autofokus und seine Messpunkte lesen. Ein Autofokus-Messpunkt ist eine Einrichtung, mit der die Kamera genau auf den bezeichneten Punkt scharfstellt. Je mehr Messpunkte vorhanden sind, desto einfacher fällt es der Kameraautomatik die Bereiche scharf stellen zu können.

Leider verfügen die Einsteiger-DSLRs nur über wenige Autofokus-Messpunkte. In vielen Situationen ist es daher schwierig, der Kamera klarzumachen, auf welchen Punkt sie scharfstellen soll.

Durchschnittliche Megapixel-Anzahl

In der Einstiegsklasse verfügen die meisten DSLRs über 18 Megapixel-Sensoren. Natürlich gibt es auch das eine oder andere Modell mit 24 Megapixeln. Auch wenn für die meisten Aufnahmen diese Auflösung vollkommen ausreichend ist, möchten viele Fotografen jedoch einen Puffer nach oben besitzen. Andererseits stellten 24 Megapixel heute den Standard bei DLSRs dar.

Geschwindigkeit

Panasonic LUMIX DMC-FZ200EG9 Premium-BridgekameraEin leidiges Thema ist die Geschwindigkeit der Einstiegs-DSLRs. Natürlich dürfen Sie diese nicht mit den Top-Modellen oder gar den Vollformat-Kameras vergleichen. Dennoch haben einige Einsteiger-Kameras Probleme mit der Auslöseverzögerung.

Wenn Sie hier auf den Auslöser drücken, kann es noch eine Weile dauern, bis das Foto sozusagen im Kasten ist. Für eine Schnappschuss-Fotografie sollte die Kamera eine sehr kurze Auslöseverzögerung aufweisen.

Grund für eine längere Verzögerung ist meist eine veraltete Kamerasoftware in Verbindung mit etwas langsameren Bildprozessoren. Hier setzen die meisten Hersteller zugunsten des Kaufpreises den Sparstift an. Besonders bemerkbar wird dies bei Serienaufnahmen, wo günstige Modelle maximal vier Bilder in der Sekunde schaffen.

Weniger Funktionen

Insgesamt sind Einsteiger-DSLRs mit weitaus weniger Programmfunktionen ausgestattet, als die semiprofessionellen Modelle. Erkennbar wird dies bei einem direkten Vergleich über das rückwertige Display, auf dem die einzelnen Funktionen aufgelistet und ausgewählt werden können.

Nikon D3400 Gehäuse inkl. AF-P DX NIKKOR 18-55 mm VR

Geringere Konnektivität

In heutiger Zeit spielt die Kamera-Konnektivität eine wichtige Rolle. Hochwertige Modelle können über Bluetooth, Wlan oder NFC mit anderen Endgeräten verbunden werden. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel Fotos direkt auf einen Computer oder in eine Cloud übertragen. Selbst die Fernbedienung einer Kamera wird zum Beispiel über das Tablet oder Smartphone möglich.

Diese Funktionen werden bei den günstigen Einstiegsmodellen eingespart. Stattdessen stehen nur die herkömmlichen Kabelverbindungen zur Verfügung.

Das Display

Nahezu alle digitalen Spiegelreflexkameras werden mit einem rückwärtigen TFT-Display ausgeliefert. Die Standardgröße beträgt auch bei den Einstiegs-Kameras heute 3 Zoll. Jedoch lösen diese einfachen Displays nicht allzu hoch auf.

Dennoch können Sie darüber fotografieren und sich die erstellten Fotos auch wieder ansehen. Die meisten Einstiegskameras bieten diesbezüglich eine Live-View-Funktion, sodass das zu fotografierende Motiv auf dem Display erscheint.

Leider verfügen nur wenige Einstiegs-DSLRs über einen klappbaren Monitor. Dieser ist insbesondere dann praktisch, wenn Sie zum Beispiel auf Veranstaltungen über die Köpfe von Menschenmassen fotografieren möchten. Ebenso erleichtert ein klapp- und schwenkbarer Monitor das Fotografieren in Bodennähe. In der Einstiegsklasse sind nur wenige Modelle mit diesem Feature ausgestattet.

Schneller Modellwechsel

Wenn Sie sich eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera zugelegt haben, sind Sie erst einmal mit der Bedienung und dem Funktionsumfang beschäftigt. Nach geraumer Zeit werden Sie feststellen, dass Ihnen doch die eine oder andere Funktion fehlt oder nicht optimal gelöst ist. Viele möchten dennoch ihre Kamera mit weiterem Zubehör ausstatten.

Interessant ist, dass insbesondere in der Einstiegs-Klasse wesentlich häufiger neue Kameramodelle auf dem Markt erscheinen, als zum Beispiel in der gehobenen Kameraklasse. Erkennbar ist dies immer an der fortlaufenden Modellnummer. Bei Canon wurde seinerzeit die Canon EOS 1000D im Jahr 2008 auf dem Markt vorgestellt.

Dieses Einstiegsmodell besaß eine Auflösung von 10,1 Megapixel. Mit 12,2 Megapixel kam danach die EOS 1100D auf den Markt. Seit 2016 gibt es die EOS 1300D mit 18 Megapixel. Bei anderen Herstellern verläuft der Modellwechsel noch etwas schneller.

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