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Welche Funktionen einer Spiegelreflexkamera sind wirklich wichtig?

Welche Funktionen einer DSLR für Sie wirklich wichtig sind, hängt in erster Linie vom Einsatzzweck ab. Hochwertige DSLRs sind für viele Einsteiger oftmals überdimensioniert. Dennoch möchten Sie auf viele interessante Funktionen nicht verzichten. Nachfolgend können Sie sich über die am häufigsten verwendeten Funktionen einer Spiegelreflexkamera informieren.

Die Automatikfunktionen einer DSLR

Gerade als Einsteiger benötigen Sie Hilfe bei der Bedienung einer DSLR. Aus diesem Grund lässt sich auf dem oberen Programm-Wählrad der Automatikmodus auswählen. Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von internen Verarbeitungsprogrammen, von denen Sie als Einsteiger nicht viel mitbekommen.

Dahinter verberben sich die Funktionen:

  • Autofokus, mit dem das Motiv automatisch scharf eingestellt wird,
  • Auto-ISO, für die richtige Lichtempfindlichkeit während der Aufnahme,
  • Bildstabilisator, mit dem mögliche Bewegungsunschärfen vermieden werden und
  • Gesichtserkennung, mit dem auf erkennbare Gesichter fokussiert werden kann.

Die Live-View-Funktion

Wenn Sie nicht über den optischen Sucher fotografieren möchten, dann können Sie im Live-View-Modus über den rückseitigen Kameramonitor fotografieren. Der Monitor dient gleichzeitig auch dazu, geschossene Aufnahmen darzustellen. Vorteilhaft sind klapp- und schwenkbare Monitore, um auch aus ungewöhnlichen Perspektiven bequem fotografieren zu können. Bei DSLRs müssen Sie den Live-View-Modus über einen Schalter aktivieren.

Der Blitzschuh

Auch wenn Ihre DSLR einen integrierten Aufklapp-Blitz besitzt, sollte die Kamera über einen separaten Blitzschuh verfügen. Auf diese Weise können Sie jederzeit einen leistungsstärkeren Blitz aufstecken, der für bessere Innenaufnahmen sorgt.

Reihenaufnahmen

Zwei wichtige Funktionen sollten auch in einer Einstiegskamera nicht fehlen. Zunächst sollte die DSLR in der Lage sein, Serienbilder zu erstellen. Auf diese Weise kann Ihnen ein toller Schnappschuss nicht entgehen. Wie bereits zuvor erwähnt, hängt die Bildgeschwindigkeit von der Leistungsfähigkeit der Kamera ab. Mindestens 4 Bilder pro Sekunde sollten es aber sein.

Ebenfalls nützlich sind sogenannte Belichtungsreihen. So können auch viele Einsteiger-DSLR hintereinander drei Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen erstellen. Dabei wird ein Foto überbelichtet, das Zweite richtig belichtet und das Dritte unterbelichtet. Mit entsprechender Bildbearbeitungssoftware lässt sich hieraus ein sogenanntes HDR-Bild mit hohem Dynamikumfang erstellen.

Blenden- und Zeitautomatik

Über das Programm-Wählrad sollten Sie die Buchstaben S und A vorfinden, mit dem Sie die Blenden- und Zeitautomatik verwenden können. Bei der Blendenautomatik geben Sie die Belichtungszeit selbst vor und die DSLR ermittelt daraufhin die passende Blendenzahl. Bei der Zeitautomatik geben Sie die Blende manuell vor und die Kamera ermittelt daraufhin die richtige Verschlusszeit.

Der M-Modus

Auch bei Einstiegskameras sollten Sie in der Lage sein, Belichtungszeit und Blende vollkommen manuell einstellen zu können. Erst hierdurch können Sie das Optimum aus Ihrer DSLR herausholen. Verständlicherweise benötigen Sie hierzu ausreichend Fotografier-Erfahrung. Jedenfalls darf eine solche Funktion nicht fehlen.

ISO-Wert einstellen

Der ISO-Wert wird umgangssprachlich auch als Sehnerv der DSLR bezeichnet. Damit können Sie die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors steuern. Bei ausreichender Beleuchtung verwenden die meisten Kameras ISO-Werte von 100 oder 200.

Je höher der ISO-Wert gewählt wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie später ein Rauschen auf den Bildern erkennen. Hohe ISO-Werte werden beispielsweise dann eingesetzt, wenn Sie bei Dunkelheit ohne Blitz fotografieren müssen. Insoweit ist es wichtig, dass Sie die ISO-Werte Ihrer Kamera individuell einstellen können.

Autofokussystem mit 39 Messfeldern und 2.016-Pixel-RGB-Sensor für optimale Ergebnisse

Die Abblendtaste

Die eingestellte Schärfentiefe können Sie bei den meisten Spiegelreflexkameras nicht sofort über den optischen Sucher oder auf dem Display kontrollieren. Erst bei der Auslösung wird die Blende verändert, sodass eine vorherige Kontrolle ohne Abblendtaste nicht möglich ist.

Mithilfe dieser Taste können Sie schon vor der Aufnahme den Schärfentiefenbereich kontrollieren. Dabei werden Sie feststellen, dass sich das Bild beim Drücken der Taste etwas verdunkelt. Mit dieser Funktionstaste wird die kreative Gestaltung Ihrer Aufnahme erweitert.

Filmaufnahmen

Canon EOS 1300D Digitale Spiegelreflexkamera (18 Megapixel, APS-C CMOS-Sensor, WLAN mit NFC, Full-HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm III Objektiv schwarzDie meisten DSLRs können nicht nur Einzel- und Serienaufnahmen erstellen, sondern können auch Videos aufzeichnen. Selbst die aktuellen Einsteiger-Kameras können heute schon in FullHD-Auflösung filmen.

Auch wenn das Handling nicht so komfortabel wie bei einem Camcorder ist, nutzen viele Fotografen zwischendurch Ihre DSLR für unvergessene Videoaufzeichnungen.

Die Laufzeit wird jedoch durch die meist geringe Speicherkapazität der verwendeten Speicherkarte eingeschränkt.

Höherwertige Spiegelreflexkameras können heute sogar schon 4k-Videos aufnehmen. Dabei besitzen viele Kameras im Bereich des Blitzschuhs ein Stereo-Mikrofon, sodass Sie auch Ihre Filmaufnahmen in Stereo vertonen können. Jedenfalls kann eine solche Videoaufnahme-Funktion nicht schaden.

Fernauslösung

Jede DSLR sollte die Möglichkeit besitzen, über eine Fernauslösung bedient werden zu können. Entweder können Sie eine Kabelfernbedienung an der Seite der Kamera anschließen oder Sie können eine drahtlose Fernbedienung verwenden. Vorteilhaft ist, dass Sie damit Stativaufnahmen ohne jegliche Erschütterung erstellen können. Gerade bei Gruppenaufnahmen, auf denen Sie als Fotograf ebenfalls abgelichtet werden möchten, ist eine solche Fernbedienung Grundvoraussetzung.

Wifi- und Bluttooth-Anbindung

Sony Einstiegsbridge DSC-H300Wenn Sie auf einfache Weise Ihre Fotos auf Ihren PC oder gar in eine Cloud übertragen möchten, dann sollte Ihre Kamera über eine Wlan- und Bluetooth-Konnektivität verfügen. Hier hat sich in letzter Zeit auf dem Fotomarkt viel getan.

Während in früheren Zeiten aufwändige und teure Komponenten für eine drahtlose Funkverbindung benötigt wurden, ist diese Technik bereits in den meisten DSLRs enthalten. Sie können beispielsweise auch direkt Ihr Smartphone einbinden und dieses als Fernsteuerung Ihrer Kamera nutzen.

Einfache Menüführung

Moderne DSLR mit Display lassen sich besonders einfach bedienen. Über das Display, welches häufig sogar als Touch-Display ausgeführt ist, können Sie alle wichtigen Kamerafunktionen bequem einstellen.

Bei vielen Modellen ist sogar ein Foto-Ratgeber oder Leitfaden integriert, der Ihnen zu jeder Aufnahmesituation die passenden Tipps und Tricks verrät. Achten Sie beim Kauf einer DSLR auf solche Features.

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