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Welche Sicherheitsstufen gibt es?

Der Auffangkorb des Geha Aktenvernichter Home & Office X7CDAktenvernichter sind in erster Linie dazu geschaffen, für Sicherheit von Daten zu sorgen. In Deutschland ist dies in fünf Stufen eingeteilt worden, die nach der DIN 32757 Norm bewertet wurden. Die in der Sicherheitsstufe 6, von einigen Herstellern beworbene Modelle, entsprechen nicht dieser DIN-Norm und sind unnötig, da die höchste Stufe, also Nummer 5, sowieso kaum bis gar nicht genutzt wurde.

Modellreihen der Sicherheitsstufen 2 und 3 sind ideal und ausreichend, da sie am Häufigsten genutzt werden. Der bei der Aufstellung erwähnte Kunststoff bezieht sich auf vertrauliche Mikrofilme und Identifikationskarten.

Sicherheitsstufe 1 ist für das allgemeine Schriftgut empfohlen. Der Schnitt sollte beim Kreuzschnitt maximal 1000 mm² Partikelfläche und beim Streifenschnitt bis zu 12 mm Streifenbreite betragen.

Sicherheitsstufe 2 ist für nicht vertrauliches, internes Schriftgut vorgesehen. Hier sollte der Kreuzschnitt maximal 400 mm² Partikelfläche und der Streifenschnitt bis zu einer Streifenbreite von maximal 6 mm betragen.

Sicherheitsstufe 3 für das vertrauliche Schriftgut. Dies sollte einen Kreuzschnitt von bis zu 240 mm² Partikelfläche mit maximal 60 mm Partikellänge und 4 mm Partikelbreite sowie beim Streifenschnitt mit einer Streifenbreite von maximal 2 mm aufweisen. Bei zu schredderndem Kunststoff sollte die Partikelfläche 1 mm² nicht überschreiten.

Sicherheitsstufe 4 ist für das geheim zu haltende Schriftgut empfohlen. Hierbei sollte der Kreuzschnitt eine Partikelfläche von 30 mm² nicht überschreiten und die Partikellänge maximal 15 mm bzw. die Partikelbreite maximal 2 mm sein. Kunststoff soll mit maximal 0,5 mm² Partikelfläche geschreddert werden und ein Streifenschnitt entfällt hierbei ganz.

Sicherheitsstufe 5 dient den maximalen Sicherheitsanforderungen. Hier ist der Kreuzschnitt mit einer Partikelfläche von maximal 12 mm² angegeben. Zusätzlich sollten die Partikel eine Länge von 15 mm und eine Breite von 0,8 mm nicht überschreiten. Dies bedeutet eine Zerkleinerung in grobe Asche oder am besten mit einer Lösung oder Suspension.

Auch sind diese Maßnahmen als Zerkleinerungen in Fasern tituliert. Kunststoff sollte mit einer maximalen Partikelfläche von 0,2 mm² zerkleinert werden. Ein Streifenschnitt entspricht auch hierbei nicht den Sicherheitsanforderungen.

Im Fellowes Powershred P-35C Aktenvernichter können bis zu fünf Blätter gleichzeitig geshreddert werdenBei den Sicherheitsstufen der DIN-Norm 32757 kann, aufgrund der doppelten Definition des Kreuzschnitts, beim Endlospapier eine niedrigere Sicherheitsstufe erreicht werden, als bei DIN-A 4 Bögen. Die Partikelflächen für Kunststoff-Artikel sollten immer eine kleinere Fläche als das Papier aufweisen.

Im Oktober 2012 wurde die allgemeine Regelung durch die DIN-Norm 32757-1 widerrufen und durch einen Ersatz die DIN 66399-1+2 geschaffen. Somit erfolgte eine Neuschaffung der Sicherheitsstufen 6 und 7 wie auch eine Umstrukturierung der alten Sicherheitsstufen. DIN 66399-2 ist nun für die Prüfung und Anforderung an die Maschinen sowie die Anforderungen an die Betriebsanleitung. DIN 66399-2 ist hingegen für die Grundlagen, Umstrukturierung und Begriffe zuständig. Seit August 2009 gibt es zusätzlich eine europäische Norm EU-Norm 15713, die in Deutschland als DIN EN 15713 bezeichnet wird.

Sicherheitsstufe 6, die in der alten DIN-Norm nicht vorgesehen ist, jedoch von einigen Herstellern nach DIN 66399-1+2 angeboten wird, bezieht sich auf geheimdienstliche Sicherheitsanforderungen. Hierbei ist ein Kreuzschnitt vom maximal 5 mm² Partikelfläche mit einer Breite von maximal 1 mm sowie einer Länge von maximal 5 mm vorgesehen. Auch dies wird als feine, zerkleinerte Asche, Lösung, Faser oder Suspension tituliert.

Sicherheitsstufe 7 gilt für alle modernen Medien wie:

optische Datenträger (DVDs, CDs, Blue-ray, usw.)

elektronische Datenträger wie z. B. Laufwerke, Mobiltelefone sowie Memorysticks

magnetische Datenträger wie z. B. Ausweise, Kassetten, Disketten oder magnetische Bänder, usw.

Festplatten mit magnetischen Datenträgern, externen Festplatten oder Laptops.

Nach der Umstrukturierung ergibt sich folgende Berechnung:

Papierprodukte Stufe 1 = 12 mm Streifenschnitt oder maximale Partikelgröße von 2000 mm²
Papierprodukte Stufe 2 = 6 mm Streifenschnitt oder maximale Partikelgröße von 800 mm²
Papierprodukte Stufe 3 = 2 mm Streifenschnitt oder maximale Partikelgröße von 320 mm²
Papierprodukte Stufe 4 = Geheimschnitt von maximal 160 mm² mit einer Partikelbreite von maximal 6 mm sowie einer Partikellänge von maximal 25 mm
Papierprodukte Stufe 5 = Geheimschnitt von maximal 30 mm² mit einer Partikelbreite von maximal 2 mm sowie einer Partikellänge von maximal 15 mm
Papierprodukte Stufe 6 = Geheimschnitt von maximal 10 mm² mit einer Partikelbreite von maximal 1 mm sowie einer Partikellänge von maximal 10 mm
Papierprodukte Stufe 7 – Geheimschnitt von maximal 5 mm² mit einer Partikelbreite von maximal 1 mm sowie einer Partikellänge von maximal 5 mm.

Andere Datenträger (Filme) werden in unterschiedlichen Kategorien von maximal 160 mm² bis maximal 0,2 mm² Partikelfläche zerkleinert. Optische Datenträger in diversen Kategorien von maximal 2000 mm² bis maximal 0,2 mm², elektronische Datenträger in Kategorien von funktionsuntüchtig bis maximal 2,5 mm², magnetische Datenträger in Kategorien von funktionsuntüchtig bis maximal 0,5 mm² und Festplatten in Kategorien von funktionsuntüchtig bis maximal 5 mm² zerkleinert.

 

Die individuell richtige Sicherheitsstufe

Der Rexel 2102020EU Aktenvernichter Alpha verfügt über einen 10 Liter Auffangkorb3 Schutzklassen mit 7 Stufen der Sicherheit sind in der DIN 66399 bei den differenzierten Datenträgern definiert. Die Partikelgröße, also der Feinschnitt, muss kleiner werden, je höher die Sicherheitsstufe. Für den optimierten Aktenvernichter sollte dieser einer bestimmten Schutzklasse unterliegen. Aus dieser Schutzklasse können Sie die richtige Sicherheitsstufe ersehen:

Die Klasse 1 (normale Sicherheit) steht für Daten, die Unternehmen Schaden zufügen könnten, wenn diese an die Öffentlichkeit gelangen würden oder für den Identitätsraub. Eine Weitergabe oder Offenlegung dieser Daten kann einem Unternehmen nur begrenzt negative Auswirkung haben. Personenbezogene Daten sind zu sichern, denn sonst kann es zu wirtschaftlichen Schäden oder Schäden der Stellung kommen.

Klasse 2 (höhere Sicherheit) für vertrauliche Daten, die bei einer Veröffentlichung für ein Unternehmen negative Auswirkungen haben können oder bei denen es zu Verletzungen gesetzlicher Bestimmungen kommen könnte. Auch ein Schaden an vertraglichen Verpflichtungen sowie der Schutz der Daten, die eine Person betreffen, muss garantiert werden. Hierbei ist ein wirtschaftliches Verhältnis oder die gesellschaftliche Stellung des Betroffenen zu berücksichtigen und nicht zu beeinträchtigen.

Klasse 3 (höchste Sicherheit) steht für geheime oder vertrauliche Daten, bei denen es durch eine Veröffentlichung zu schweren Schäden an Regierungseinrichtungen sowie Unternehmen kommen könnte. Eine Weitergabe der besonders geheimen, vertraulichen Daten, kann existenzbedrohend für das Unternehmen sein. Es würde ein Verstoß gegen Verträge, Gesetze oder Berufsgeheimnisse bedeuten. Gefahr für Leib sowie Leben oder ein Eingriff in die Freiheit des Betroffenen kann gegeben sein.

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