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Wie schädlich sind e Zigaretten? 5 informative Studien-Ergebnisse

Salcar V60 E Zigarette im Test & VergleichOb E-Zigaretten nun schädlich sind oder nicht, darüber sind sich Experten tatsächlich immer noch nicht einig. Das liegt zum einen daran, dass die sogenannten Experten teilweise von der Tabakindustrie, teilweise auch von Gesundheitsministerien gesponsert sind und unterschiedliche herangehensweisen und Ziele verfolgen. Zum anderen kann es auch einfach daran liegen, dass dieses Thema noch nicht genügend erforscht ist. Studien rund um E-Zigaretten gibt es einige.

Langzeitstudien gibt es leider bisher nur eine einzige, die auch wirklich relevant und wissenschaftlich untermalt ist. Sowohl die Auswertung der Studien, als auch deren Vergleich sind durchaus schwierig. Das liegt zum einen an sehr unterschiedlichen Ergebnissen, aber auch an den wirklich sehr kontroversen Herangehensweisen. So wird in einer Studie eine Langzeitwirkung simuliert indem die Dosis erhöht wird. In einer anderen werden eventuelle Vorerkrankungen durch vorheriges Rauchen nicht ausgeschlossen.

Die Forschung ist längst nicht abgeschlossen und es entstehen immer wieder neue Forschungsprojekte und Studien zum Thema. Die meisten Studien kommen zu dem Schluss, dass E-Zigaretten durchaus gesundheitsschonender sind, als eine echte Zigarette. Das heißt allerdings noch nicht, dass E-Zigaretten gesund sind. Hier einmal ein paar Forschungsergebnisse zusammengestellt.

Die einzelnen Studien lassen sich unter den Veröffentlichungen der verschiedenen Hochschulen, Universitäten und Institute noch genauer nachlesen und hinterfragen.

Vascular Medicine 2018 – “E-Zigaretten erhöhen Blutdruck und Herzfrequenz”

Smok Prince Stick im Test & VergleichRauchen verursacht nicht nur Krebs, sondern auch Herz-Kreislaufprobleme. Zumindest lesen wir das und viele andere Warnungen mittlerweile auf den im Handel erhältlichen Zigarettenpackungen. Ob das für E-Zigaretten auch zutrifft, das wissen wir nicht. Diese Studie hat das Einatmen von nikotinhaltigem Dampf im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten untersucht und kam zu dem Schluss, dass sowohl Blutdruck als auch Herzfrequenz nach dem Einatmen des Dampfes einer E-Zigarette sogar länger anhalten, als nach dem rauchen einer konventionellen Zigarette.

Woran genau das liegt, konnte in der Studie zwar nicht herausgefunden werden. Das Ergebnis führt aber unweigerlich zu dem Schluss, das E-Zigaretten wohl gegen das erhöhte Krebsrisiko helfen können, welches durch den Zigarettenrauch entsteht. Anscheinend aber nicht gegen die erhöhte Gefahr von Herz-Kreislauferkrankungen, die ja ebenfalls als eine Gefahr und Nebenwirkung des Rauchens gelten. Der Vollständigkeit halber, sollte allerdings erwähnt werden, dass diese Auswirkungen auf Herzfrequenz und Blutdruck bei der Vergleichsgruppe mit E-Zigarette aber ohne Nikotin nicht aufgetreten sind.

Annals of Internal Medicine 2017 – “weniger toxische Chemikalien und Karzinogene in Speichel und Urin”

In dieser Studie sollten ebenfalls E-Zigaretten besonders als Alternative zum herkömmlichen Rauchen betrachtet werden. Es gab 5 Testgruppen (Raucher von nur Tabakzigaretten; ehemalige Raucher, die von seit mindestens sechs Monaten nur E-Zigaretten; ehemalige Raucher, die seit mindestens sechs Monaten nur Nikotinersatz-Präparate nutzen; Raucher, die neben E-Zigaretten weiter Tabakprodukte konsumieren; Doppelkonsumenten von Nikotinersatz-Präparaten und Tabak).

Untersucht wurde der Urin und das Blut dieser Testgruppe. Die Ergebnisse zeigten tatsächlich deutlich weniger toxische Chemikalien und Karzinogene in Speichel und Urin an, als bei Tabakrauchern.
Das könnte unter Umständen bedeuten, dass E-Zigaretten ein durchaus ernstzunehmendes Mittel beim Beenden der Zigarettenabhängigkeit ist und als Alternative zu Nikotinkaugummis, -pflastern und anderen Produkten gezählt werden kann. Bevor dies geschieht, sind allerdings weitere Studien notwendig.

New York University School of Medicine 2017 – E-Zigeratten als Krebsversursacher

Smoktech SMOK Mag Kit im Test & VergleichHierbei handelt es sich wohl um die umstrittenste Studie rund um E-Zigaretten. Diese Studie mit Mäusen und E-Zigaretten hat zum Jahreswechsel 2017/2018 große Medienpräsenz und bekanntheit erlangt. Denn sie besagt im Gegensatz zu vielen anderen Studien rund um die E-Zigarette, das das konsumieren des E-Dampfes tatsächlich auch gesundheitsschädigend ist. Der Rauch von E-Zigaretten soll die DNA der Mäuse geschädigt und zu einer Reduzierung der Reparaturaktivität in Mäuselunge, -herz und -blase geführt haben.

Die Versuchsmäuse wurden über 12 Wochen dem E-Zigarettenrauch ausgesetzt, der beim Menschen einer Nutzung von etwa 10 Jahren entsprechen würde. Tatsächlich ist diese Studie durch den wirklich sehr hohen Faktor an Dampf, denen die Mäuse ausgesetzt waren, sehr umstritten. Denn diese hohe Dosierung kann in der Praxis natürlich andere Auswirkung haben, als eine gerinere Dosis über längere Zeit. Wirkliche Langzeitstudien über bis zu 10 Jahre liegen allerdings bisher nicht vor. Deshalb muss vorerst davon ausgegangen werden, dass die Hochrechnung, die auf das menschliche Leben getroffen wurde, stimmen.

Royal College of Physicians 2016 Großbritannien

Diese Studie war mehr eine Befragung und beschäftigt sich mit dem Thema, ob E-Zigaretten eher zum Ausstieg aus dem Tabakkonsum oder als Einstiegsdroge verwendet werden. Hierbei wurden 42.000 Menschen aus ganz Großbritannien zu ihrem Rauchverhalten befragt. Während der Tabakkonsum im Land sich senkte, wurde ein Anstieg von fast 40 % derjenigen Raucher, die eine E-Zigarette als Ausstieg verwenden, wahrgenommen. Es lässt sich daraus schließen, dass viele der Raucher umgestiegen sind und jetzt E-Zigaretten konsumieren.

Was laut einer Mehrzahl der Studien und Erkenntnisse über E-Zigaretten zu Folge, durchaus eine Verbesserung wäre, was die gesundheitlichen Auswirkungen betrifft.
Das würde zusätzlich die These untermauern, dass die E-Zigarette eine ernstzunehmende Alternative zum herkömmlichen Rauchen ist. Denn durch den Konsum der E-Zigarette selbst, vermeiden Nikotinabhängige den zusätzlichen Konsum von Tabak und die damit verbundenen schädlichen Stoffe.

Instituts für Innere Medizin und Klinische Immunologie an der Universität von Catania, Italien 2017 – Keine Gesundheitsschädigungen in der Langzeitstudie

Einen wahren Durchbruch und mittlerweile auch Umbruch im Denken über die E-Zigarette erreichte man Anfang des Jahres in Italien. Denn hier wurden indirekt viele Thesen und Studien, die vorher durchgeführt wurden, widerlegt. Die erste wirkliche Langzeitstudie über drei Jahren und deren Ergebnisse wurden Anfang 2018 veröffentlich.

Entgegen der landläufigen Meinung und vielen vorangegangenen Studien, konnte bei den 21 Studienteilnehmern (9 davon Dampfer, 12 Nichtraucher und Nichtdampfer) keine gesundheitlichen Unterschiede festgestellt werden. Um Vorerkrankungen durchs Rauchen auszuschließen wurden erstmals nur Dampfer in die Studie aufgenommen, die vorher noch die geraucht haben. Deren Anteil an E-Zigerettennutzern allgemein ist zwar verschwindend gering. Aber nur so lässt sich ein direkter Vergleich ohne eine mutmaßliche Tabakvorschädigung erstellen.

Nach diesen und weiteren sehr unterschiedlichen Studien und deren Ergebnissen fordert mittlerweile selbst die Deutsche Ärzteschaft zur Tabakprävention und auch einige EU-weite Ärzteorganisationen ein Ende des Verteufelns von E-Zigaretten. Denn sie könnten das Problem der Nikotinabhängigkeit und deren gesundheitsfolgen durchaus eindämmen. Im Gegensatz zu Nikotinpflastern und Kaugummis wird diese Technik auch von den Betroffenen sehr gut angenommen und als ernstzunehmende Alternative angesehen.

Natürlich ist sie nicht geeeignet um Schulkinder auf dem Hof zu beschäftigen. Aber E-Zigaretten sind nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand durchaus eine Alternative zum Tabakkonsum. Das liegt allein schon in der Tatsache begründet, dass die gesundheitlichen Probleme, die der Tabak selbst auslöst, wegfallen und das Nikotin trotzdem noch konsumiert und somit diese sucht gestillt werden kann.

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