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Zahlen, Daten, Fakten rund um das Fernglas

Olympus-10-30-x-25-Zoom-PCI-Fernglas-mit-TascheWas die Ferngläser anbelangt, werden diese in der Regel nach der Vergrößerungs- und Abbildungsleistung bezeichnet. Das heißt, dass die Vergrößerung des Okulars einfach Multipliziert genommen wird – und zwar mit dem Durchmesser des Objektives. Besitzt zum Beispiel das Okular eine 10-fache Vergrößerung und der Durchmesser des Objektivs beträgt 2 mm, wird das Fernglas als ein 10 x 2 Fernglas benannt. Aus diesen Angaben können ebenso die optischen Eigenschaften des betreffenden Fernglases abgeleitet werden. Das zeigt sich zum Beispiel dahingehend, dass ein Objekt, das sich in einer Entfernung von 100 m befindet, durch das Fernglas dem Betrachter in einer Größe dargestellt wird, als würde es sich in nur 10 Metern Entfernung befinden.

Das errechnet sich folgendermaßen: 100 Meter Abstand durch die 10-fache Vergrößerung bildet das Ergebnis von 10 Metern. Bei dem zweiten Wert erhält man Auskunft über den Durchmesser in Millimeter des Objektivs. Dieser ist ausschlaggebend für den Lichteinfall des Objektivs. Das sagt also aus, dass je größer der Durchmesser des Objektivs ist, desto größer auch der Lichteinfall ist. Damit kann gesagt werden, dass man mit Ferngläsern, Objekte in der Dämmerung oder bei Dunkelheit mit Mondlicht sehr gut erkennen kann und die Ferngläser einen Objektivdurchmesser von 50 mm und mehr vorweisen.

Die Vergrößerungsangaben

Zu den wichtigsten Merkmalen eines Fernglases gehört die Vergrößerung. Zum Beispiel ist der Eschenbach Sektor compact 8x32 B Fernglas grünVergrößerungsfaktor 10 x. Dieser Faktor gibt Aufschluss darüber, um das Wievielfache das gesichtete Objekt vergrößert wird. Da diese Größenangabe aber keiner bestimmten Norm unterliegt, sind auf dem Markt die unterschiedlichsten und sogar unregelmäßigsten Werte vertreten.

Darunter sind zum Beispiel auch Werte wie 8 x. Die entsprechende Vergrößerung ergibt sich aus diesem Grund aus dem Verhältnis des Objektivs zu Okularbrennweite, also den geometrischen Größen wie der Eintrittspupille zu der Austrittspupille. Aufgrund einer besonderen Rechnung ist bei jedem Fernglas die Vergrößerung festzustellen. Das berechnet sich wie folgt: Wird der Wert der Eintrittspupille in dem Fall das Objektiv durch den Wert der Austrittspupille geteilt, dann erhält man den genauen Wert der Vergrößerung.

Dies wird beispielsweise bei einem 10 x 42 mm Fernglas sehr deutlich. 42 mm Eintrittspupille : 42 mm Austrittspupille = 10 fach. Durch die Bezeichnungen und die Rechnungen hört sich das sehr kompliziert an, ist jedoch sehr einfach. Für Sie als Verbraucher ist es daher nur wichtig zu wissen, welche Vergrößerung das Fernglas bietet.

Was es mit der Dämmerungszahl auf sich hat

Olympus 8-16x40 Zoom DPS-I FernglasAufschluss über die Leistungsfähigkeit eines Fernglases gibt immer die Dämmerungszahl, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen in der Dämmerung oder der Dunkelheit. Sie gibt aber auch Aufschluss darüber, in wieweit sich die Struktur des Objektes noch erkennen lässt. Diese Rechnung zeigt sich wie folgt: Zuerst wird die Vergrößerung mit dem Durchmesser des Objektives multipliziert. Darauf wird von diesem Ergebnis die Wurzel gezogen. Zum Beispiel bei einem 10 x 42 Fernglas. Hierbei zeigt sich der Rechenweg wie folgt. 10 x 42 = 420 und die Wurzel aus 420 ergibt somit die Dämmerungszahl 20,49.

Dieses Ergebnis ist eine geometrische Kennzahl, die aber nicht den Lichtdurchlassgrad berücksichtigt, die als Transmission benannt wird. Dieser Wert kann aber bei den unterschiedlichsten Fabrikaten differenzieren und die Leistungsfähigkeit eines Fernglases mehr oder weniger negativ beeinflussen. Für Sie ist diese Zahl ausschlaggebend, wenn Sie ein Modell benötigen, bei dem Sie auch in der Nacht oder eben bei Dämmerung gut sehen möchten.

Wie man die geometrische Lichtstärke berechnet

Mit der geometrischen Lichtstärke bezeichnet man die Maßzahl für die Bildhelligkeit. Die Zahl ergibt sich, wenn die die Austrittspupille mit sich selber multipliziert wird. Das zeigt anschaulich das Beispiel eines 8 x 32 Fernglases. Hierbei hat die Austrittspupille einen Wert von 32: 8, was einen Wert von 4 ergibt. Daraus errechnet sich eine geometrische Lichtstärke von 16 (4×4).

Die Dämmerungszahl errechnet sich aus der Formel Wurzel aus Vergrößerung x Objektivdurchmesser und dies ergibt ebenfalls einen Wert von 16. Somit ist aber der Mindestwert von 17,2 unterschritten, der für eine Beobachtung bei schlechteren Lichtverhältnissen benötigt wird. Anders ist es beim 7 x 42 Fernglas. Hier beträgt die geometrische Lichtstärke 36 und eine Dämmerungszahl 17,14. Ein 8 x 58 Fernglas hat eine Lichtstärke von 52,56 und dagegen eine sehr hohe Dämmerungszahl von 21,16. Mit diesen Werten hat man aber nur einen rechnerischen Wert. Dieser gibt keinerlei Auskunft über die tatsächliche Sehleistung des Fernglases.

Mit einem Blick durch ein Fernglas wird aber nur ein Teil dessen frei, was man ohne das Fernglas sehen könnte – eben nur einen vergrößerten Bildausschnitt. Wenn dieses Motiv ein 1000 Meter entferntes Maßband trifft, könnte man die Breite eines bestimmten Bildabschnitts erkennen. Mit dieser Breite wird das objektive Sehfeld beschrieben.

Wenn Ihnen jetzt schon der Kopf raucht, können wir Sie beruhigen – Sie müssen kein Rechengenie sein um sich ein Fernglas zu kaufen.

Wichtig ist, dass Sie wenigstens im entfernten Wissen um welche Werte es sich bei den Angaben handelt. Ebenso relevant ist, dass Sie ein Fernglas erwerben, welches Ihren Anforderungen gerecht wird.
Mit diesen Werten sind Sie in der Lage, eine gute Kaufentscheidung zu treffen.

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