TÜV-zertifizierte Vergleichs- und Testverfahren nach ISO 9001
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Zurück zur Multimeter-Vergleichstabelle Aktualisiert am:

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Multimeter

OhmEin Multimeter kann nicht gänzlich ohne ein bisschen Vorwissen verwendet werden. Denn nur eine falsche Einstellung kann zum Defekt von Geräten oder dem Multimeter selbst führen. Daher sollten Sie als Bastler die Grundlagen der Elektronik kennen. Wir stellen Ihnen nun das Ohm’sche Gesetz vor und führen Sie auf diese Weise in die Welt der Elektronik ein.

Das Ohm’sche Gesetz ist eine der wichtigsten Grundregeln, wenn Sie Messungen an der Elektronik durchführen möchten. Viele kennen diesen Begriff noch aus dem Physikunterricht – wenn auch gleich die entsprechenden Formeln und Grundlagen nicht mehr genau vorhanden sind.

Beim Messen mit einem Multimeter spielen die physikalischen Grundsätze eine wesentliche Rolle. Klären wir also zunächst, was das Ohm’sche Gesetz ist und wie es gerechnet wird. Was ist das Ohm’sche Gesetz?

Als das Ohm’sche Gesetz beschreibt man den Zusammenhang der drei Grundgrößen der Elektrik. Es handelt sich hierbei um die elektrische Stromspannung, Stromstärke und den Widerstand. Sind zwei der Größen bekannt, lässt sich ohne Umstände und auf einfache Weise auch die dritte Größe errechnen. Dieses Gesetz gilt jedoch nur unter ganz peniblen Voraussetzungen sowie für herkömmliche Widerstände. Aber auch nur diese Widerstände, die eine lineare Verbindung zwischen Strom und Spannung herstellen.

DiodentestAuch aufgrund der Tatsachen wird das Ohm’sche Gesetz als Grundlage verwendet, so dass die Verbindungen der elektrischen Schaltkreise zu verstehen sind. Ohne dieses Gesetz ist es kaum möglich, dass Berechnungen im Bezug auf Elektronik und Technik bewerkstelligt werden können.

Im genauen beschreibt das Ohm’sche Gesetz, dass ein Objekt, wenn es an einer elektrischen Spannung angebunden wird, den Stromfluss in der gesamten Stärke zur Spannung proportional verändert.

Das heißt also nichts anderes, als dass der elektrische Widerstand den Quotienten aus der Stromstärke und der Spannung beschreibt. Dieser bleibt jedoch konstant und ist unabhängig von der Stromstärke und Spannung. Kommt es in einem Stromkreis dazu, dass der elektrische Widerstand unter einer konstanten Spannung erhöht wird, verringert sich automatisch die elektrische Stromstärke. Rechnen mit dem Ohm’sche Gesetz.

Um eine Berechnung durchführen zu können, sollten zunächst drei Begriffe bekannt sein:

  • Stromstärke in Ampere (A) angegeben, welches mit dem Zeichen I versehen ist
  • Spannung in Volt (V) angegeben, welches mit dem Zeichen U beschrieben wird
  • Widerstand in Ohm (Ω), das mit einem R gekennzeichnet ist
Um nun eine Berechnung nach dem Ohm’schen Gesetz durchzuführen, sind diese drei Komponenten wichtig. Ein Rechenbeispiel könnte wie folgt aussehen:

U = R x IWiderstand

Also die Spannung ist gleich der Widerstand mal die Stromstärke. Ein anderes Beispiel lautet:

I = U / R

Hierbei ist der Strom gleich Spannung geteilt durch Widerstand. Eine weitere Formel kommt wie folgt zustande:

R = U / I

Der Widerstand ist gleich die Spannung geteilt durch die Stromstärke.

Damit Sie jedoch nicht nur die Formeln kennen, zeigen wir Ihnen nun, wie diese Berechnungen angewandt werden:

Um eine Berechnung des Ohm’schen Gesetzes auszuführen, kann ein normaler Schaltkreis verwendet werden. Es handelt sich dabei um einen geschlossenen Schaltkreis.

Bei einem geschlossenen Schaltkreis sind folgende Daten erkenntlich: Der Strom verfügt über die Stromstärke I sowie einer Spannung U, zusammen fließen diese durch den Widerstand R. Sie können diese Werte ganz einfach mit einem Multimeter nachmessen und erhalten mit dem Gerät die genauen Werte. Hierbei ist es wichtig zu wissen, wie eine Messung durchgeführt wird. Halten Sie sich dabei an die genauen Angaben, die Sie der jeweiligen Anleitung des Multimeters entnehmen können.

Wie kam es zum Ohm’schen Gesetz?

Viele Wissenschaftler setzten sich jahrelang mit dem elektrischen Strom auseinander. Nur einem deutschen Physiker gelang es, ein Gesetz zu ermitteln.

Georg Simon Ohm war derjenige, dem wir heute das Ohm’sche Gesetz zu verdanken haben. Im Jahre 1826 experimentierte er mit der Stromstärke und der Spannung, welche in einem elektrischen Leiter zu finden waren. Um genau zu sein er konzentrierte sich auf die Proportionalität zwischen den beiden Werten.

WiderstandSeit dieser Zeit wird Ohm (Ω) als eine Maßeinheit verwendet, während die Proportionalitätskonstante den elektrischen Widerstand bezeichnet. Er experimentierte unter niederen Bedingungen, da zu dieser Zeit noch keine Messgeräte geschweige denn Multimeter erfunden waren. Daher war es zu dieser Zeit eine enorme Herausforderung Beweise für die Theorie aufzuführen.

Mit einer Idee und einem exzellenten Vorgehen gelang es ihm jedoch, einen Beweis zu erstellen. Nachdem diese Hürde überwunden war, konnte er neben dem Ohm’schen Gesetz noch weitere Beweise in den Bereichen der Physik ermitteln.

Heute zählt Ohm zu einem der einflussreichsten Persönlichkeiten, die es in der Geschichte der Physik jemals gab. Wer sich beruflich, oder als Hobby mit dem Meissen von Spannungen, Stromstärken und Widerständen befasst, sollte das Ohm’sche Gesetz kennen und sich ebenso die unterschiedlichen Rechenformeln merken. Diese sind hilfreich, wenn es um einen zu ermittelnden Wert und um eine explizite Fehlersuche geht. Das Multimeter hilft dabei, die erforderlichen Werte zu ermitteln und diese genau zu erfassen.

Achten Sie jedoch immer darauf, dass Sie ein Multimeter erwerben, welches für Ihre Ansprüche geeignet ist. Die Modelle unterteilen sich in mehrere Kategorien, wobei sich hieraus auch der Anschaffungspreis erklären lässt.

Je höher die Anforderungen und je mehr das Multimeter verwendet und messen soll, umso höher sollte auch die Kategorie und die Qualität des Multimeters liegen.

Ähnliche Themen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3.105 Bewertungen. Durchschnitt: 4,70 von 5)
Loading...