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Zahlen, Daten, Fakten rund um das Nachtsichtgerät

Kopfhalterung Yukon 1825025 Nachtsichtgerät Goggles 1x24 (Headmount)Nachtsichtgeräte waren vormals eine Domäne des Militärs, der Polizei, Überwachungsfirmen und Jägern. Für diese Profibereiche wurden Nachtsichtgeräte mit bester Auflösung und hohen Reichweiten entwickelt. Inzwischen sind Nachtsichtgeräte in der 3. Generation.

Nachtsichtgeräte aus der ersten und zweiten Generation liegen im Preissegment in der unteren und mittleren Schiene und werden bereits von vielen Verbrauchern für ihr Hobby benutzt.
Die Geräte der drei Generationen unterscheiden sich maßgeblich in ihrer technischen Ausstattung und den Features.

Handlich, klein und leicht müssen Nachtsichtgeräte sein

Um ein Nachtsichtgerät überall mit hinnehmen zu können, sollte es so klein und leicht wie möglich sein. Je kleiner und leichter sie sind, desto besser liegen sie auch in der Hand. Da ein Nachtsichtgerät oftmals über längere Zeit vor den Augen gehalten werden muss, würden bei einem schweren Gerät die Arme schnell ermüden.

Wie klein und leicht ein Nachtsichtgerät sein kann, zeigt das Beispiel eines Gerätes aus unserer Testserie:

  • Länge 150 mm
  • Höhe 51 mm
  • Breite 95 mm
  • Gewicht 380 Gramm

Ein so kleines Gerät kann mühelos mit einer Hand gehalten und bedient werden. Noch einfacher zu tragen sind Geräte, welche mit einer Kopfhalterung ausgestattet sind. Diese sitzen während der kompletten Observierung gut gepolstert vor den Augen.

Zum korrekten Sitz vor den Augen sind diese Geräte mit einer weichen, anpassungsfähigen Augenmuschel ausgestattet, welche es erlaubt, das Nachtsichtgerät über einen längeren Zeitraum zu tragen, ohne dass es zu drücken beginnt.

Ein ganz wichtiger Aspekt der Nachtsichtgeräte – die Optik

Das A und O eines Nachtsichtgerätes ist die Optik. Ein Nachtsichtgerät muss mit einem guten, lichtstarken Objektiv ausgestattet sein. Dahingegen darf die Brennweite nicht zu weit sein, denn das würde den Lichtdurchlass reduzieren.

Fatal, wenn man bedenkt, dass ein Nachtsichtgerät ein Restlichtverstärker ist. Die Lichtdurchlässigkeit wird in einer F-Zahl angegeben. Für ausreichend Licht sollte die F-Zahl niedriger als F2,0 sein.

Nacht-Bushnell-Nachtsichtgeraet-Color-Digital-Night-VisionDer Objektivdurchmesser sollte nicht unter 18 mm liegen, da die Öffnung ansonsten nicht genug Licht einlässt. Bei einigen Geräten sind Objekte mit bis zu 60 mm Durchmesser verbaut.

Auch das Okular ist sehr wichtig. In Billiggeräten werden oftmals Okulare aus Kunststoff verarbeitet. Diese zerkratzen aber sehr schnell und die Bildqualität wird schlechter.

Nachtsichtgeräte sind in zwei Klassen eingeteilt, monokulare und binokulare Nachtsichtgeräte. Der Begriff “Mono” sagt schon, dass bei diesen Geräten nur mit einem Auge wie bei einem Teleskop, geschaut wird, während bei binokularen Nachtsichtgeräten mit beiden Augen, wie bei einem Fernglas, geschaut werden kann.

Bildwandlerröhren vs. Mikrokanalplatten

Tag Bushnell Nachtsichtgerät Color Digital Night Vision - Pal, schwarz, 3X32, 260333In Geräten aus der ersten und teilweise aus der zweiten Generation sind immer noch die herkömmlichen Bildwandlerröhren verbaut. Diese muss man sich als Elektronenbeschleuniger vorstellen, welche aus dem eingefangenen Restlicht oder der reflektierenden IR-Strahlung Elektronen herausschlagen, sie mittels eines Anodenkegels beschleunigen und auf einen Phosphorschirm lenken, welcher die Energie wieder in Bilder umwandelt.

Bei neueren Geräten oder Nachtsichtgeräten aus der dritten Generation werden diese Bildwandlerröhren durch Mikrokanalplatten ersetzt. Diese MCP, wie sie in der Abkürzung genannt werden, beschleunigen zwar die Elektronen auch noch, aber nicht mit so hoher Geschwindigkeit wie die Bildwandlerröhren.

Die MCP arbeiten grundsätzlich nach dem Prinzip der Elektronenvermehrung. Die MCP sind mit 2 bis 6 Millionen Löchern, den Mikrokanälen ausgestattet. Dort eingeleitete Elektronen schlagen auf die mit einer chemischen Beschichtung versehenen Innenwände der Kanäle und lösen dort weitere Elektronen heraus. Durch diese erhöhte Elektronenanzahl entstehen weitaus bessere Bilder als mit den Bildwandlerröhren.

Vergrößerung und Sehbereich

Die Nachtsichtgeräte sind mit unterschiedlicher Vergrößerung erhältlich. Die Werte schwanken zwischen 1-maliger und 5-maliger Vergrößerung.

Nach der Vergrößerung richtet sich aber auch der Sehbereich. Je höher die Vergrößerung, desto geringer wird das Sehfeld. Mit einer fünffachen Vergrößerung ist der gezeigte Bildausschnitt viel kleiner als bei einer einfachen Vergrößerung.

Je nachdem, zu was das Nachtsichtgerät benutzt werden soll, muss die Reichweite gewählt werden. Geräte aus der 1. Generation, also die günstigeren Geräte für den Hobbybereich verfügen zumeist nur über Reichweiten zwischen 15 und 50 Metern. Für den Amateur- oder Hobbybereich reicht das sicherlich aus, Profis verlangen aber mehr von einem Nachtsichtgerät.

Die Geräte des mittleren und oberen Preissegments weisen Reichweiten ab 100 Meter auf. Unser Vergleichs-Testsieger beispielsweise liefert qualitativ gute Bilder bis zu einer Reichweite von 600 Metern. Gute Bilder auf große Reichweiten sind natürlich auch davon abhängig, wie leistungsstark der integrierte IR-Strahler ist.
Das Nachtsichtgerät Yukon Ranger beispielsweise liefert mit seinem leistungsstarken IR-Strahler bis zu 300 Metern gestochen scharfe Bilder, darüber hinaus immer noch Bilder von guter Qualität bis zu 600 Metern.

Zusätzliche Features

Ein gutes Nachtsichtgerät lebt und stirbt mit seinen Features. Je mehr Features, desto vielseitiger ist das Nachtsichtgerät einsetzbar.

Alle Modelle sind unterschiedlich mit Features ausgestattet. Was fast alle gemeinsam haben, ist ein integriertes Gewinde für ein Stativ. Das erweist sich vor allem dann als sinnvoll, wenn ein Nachtsichtgerät über einen längeren Zeitraum zum Einsatz kommt.

Ist das Gerät auf ein Stativ geschraubt, steht es sicher, die Arme können nicht ermüden und der Blick bleibt immer auf ein bestimmtes Ziel fokussiert. Bei der Objektüberwachung ist das Stativ sehr von Vorteil.

Ein weiteres Highlight ist es, wenn das Gerät über einen externen Stromanschluss mit Strom versorgt werden kann. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn tatsächlich ein Anschluss an das feste Stromnetz möglich ist.

Bei der Wildbeobachtung kann schlecht ein Stromerzeugeraggregat mit seinem Lärmpegel eingesetzt werden.

Ansonsten werden Nachtsichtgeräte mit Batteriestrom versorgt, was voraussetzt, dass der User immer Ersatzbatterien in der Tasche hat.

Digitale Nachtsichtgeräte können zudem über Speicherkarten verfügen. Eines der Geräte aus unserer Testserie ist mit einer SD-Karte ausgerüstet, auf welcher Videoseancen oder Bilder abgespeichert werden können.

Zudem verfügen einige Geräte über einen Videoausgang, über welchen sie beispielsweise direkt an ein Laptop angeschlossen werden können. So können von dem Nachtsichtgerät empfangene Bilder sofort auf dem Laptop abgespeichert werden.

Fazit

Vor dem Kauf eines Nachtsichtgerätes sollten Sie auf jeden Fall einen umfassenden Vergleich in Bezug auf Ausstattung und Preisgestaltung vornehmen. Im Internet sind ausreichend Produktberichte und Preisvergleichsseiten vorhanden, um genau die richtige Wahl zu treffen.

Wichtig ist, dass sie sich im Klaren sind, welchem Nutzen Sie das Nachtsichtgerät zuführen wollen. Für den Bereich Hobby reicht ein günstiges Gerät mit einer Reichweite bis zu 50 Metern.

Sollten Sie ernsthaft in Betracht ziehen, es für die Jagd oder Tierbeobachtungen auf weitere Entfernungen einzusetzen, muss ihre Wahl auf ein Gerät aus dem mittleren oder oberen Preissegment fallen.

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