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Zahlen, Daten, Fakten rund um die Action Cam

Action cams erfreuen sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Sie liefern bei rasanten Geschwindigkeiten, unter Wasser, beim Mountainbiken, Surfen oder Skifahren Aufnahmen aus beeindruckenden Perspektiven. Trotzdem können die kleinen und sehr leichten Kameras nicht als Allzweckwaffe für jedes Einsatzgebiet bezeichnet werden.

Die Weiterentwicklung von Tablets und Smartphones hat es mit sich gebracht, dass diese inzwischen recht brauchbare Filmaufnahmen liefern. Das wiederum hat sich auf die Verkaufszahlen von Camcordern ausgewirkt. Deren Umsatz ging in den ersten drei Quartalen des Jahres 2017 um rund 6% zurück. Dahingegen boomen aus der Kategorie Camcorder die kleineren Geschwister, die Action cams.

Action cams – die Minimalisten unter den Kameras

Action cams wurden aus einer Idee von Sportlern geboren, die es möglich machen wollten, Filmaufnahmen aus der Sicht des Sportlers zu liefern. Aus diesem Grunde mussten diese Kameras auch sehr klein und vor allem leicht sein, da sie am Körper oder an Fahrzeugen befestigt werden sollten.

Action cams aus jeder Preiskategorie sind in ihren Maßen nicht mit einer normalen Kamera zu vergleichen. Die Modelle aus unserer Testserie wiesen Maße von:Aufnahmen mit der Sony Kamera während dem Fahrradfahren

  • 24,7 x 10,3 x 0,5 cm
  • 6 x 5,8 x 4,1 cm
  • 20 x 13,4 x 4,9 cm
  • 5 x 3 x 10 cm
  • 8,2 x 4,7 x 2,4 cm

auf.

Kann in einer so kleinen Kamera noch ausreichend Technik stecken, um qualitativ hochwertige Aufnahmen zu liefern? Das kann mit einem klaren JA beantwortet werden.

Modernste Technik und hohe Auflösung

Die Firma GoPro ist der Vorreiter in der Kategorie Action cams, denn der Gründer dieser Firma, Nick Woodman hatte als Erster die Idee zu einer Action cam. Er entwickelte auch die erste in ein selbst gefertigtes Armband eingenähte Sportkamera, um beim Wellenreiten seinen Fans und Freunden Aufnahmen aus seiner Perspektive liefern zu können.

Die erste Action cam kam im Jahre 2004 zum Einsatz. Seither wird ständig weiterentwickelt, in jedes Folgemodell wird neueste Technik integriert. Die Kameras der letzten Generation sind also vollgestopft mit modernster Technik.

Einer der wichtigsten Aspekte einer guten Action cam ist eine möglichst hohe Auflösung. Von einer guten Action cam werden Auflösungen in Full HD-Qualität verlangt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Vergleichssieger in den Top 10 durchgehend über eine Auflösung von 1080p verfügen. Die neusten Action cams schaffen sogar schon Aufnahmen in Ultra-HD-Niveau. Aber die Auflösung allein reicht nicht aus.

Hohe Bildrate für flüssige Aufnahmen

Um bei Aufnahmen in schneller Bewegung immer noch flüssige Bilder zu bekommen, muss die Framerate entsprechend hoch sein.

Hier gilt, mit steigender Framerate werden die Aufnahmen immer flüssiger.
Dazu muss die Kamera mindestens eine Bildfolge von 25 fps aufweisen, noch besser Action Kamera vor GoPro60 fps. Ist die Kamera sogar mit 120 fps ausgestattet, liefert sie zudem besonders gute Zeitlupenaufnahmen.

Das wird deutlich am Beispiel der neuen GoPro Hero4. Mit der Auflösung von 1080p leistet sie eine Framerate von 120 fps. Wird die höchstmögliche Auflösung von 4k, was Ultra-HD-Niveau entspricht, gewählt, sinkt die Framerate auf 30 fps. Für normale Ansprüche reicht aber bei einer Auflösung von 1080p eine Framerate von 30 fps aus.

Bildstabilisierung und Ton

In Bezug auf die Bildstabilisation können die Action cams allerdings bei Weitem nicht mit den normalen Camcordern mithalten. So können in bestimmten Situationen schon verwackelte Bilder entstehen. Der Action cam-Fan wird sagen, dass dann wenigsten der Stil aufrechterhalten wird, die Aufnahmen tatsächlich so entstehen, wie sie auch der Akteur wahrnimmt. Aber auch in diesem Bereich wird weiterentwickelt, bei einigen Kameras sind schon Fortschritte zu sehen. Die Sony HDR-AS100V verfügt schon über sehr gute Stabilisatoren, welche ruhige Aufnahmen gewährleisten.

Im Gegensatz zu den normalen Camcordern sind die Mikrofone der meisten Action cams nicht wirklich gut. Einige Hersteller, wie Drift, GoPro oder Sony haben hier mit Mikrofoneingängen für Außenmikrofone Abhilfe geschaffen.

Akku-Laufzeiten im Auge behalten

Die mit Wechselakkus ausgestatteten Action cams werden im Normalfall mit nur einem Akku ausgeliefert. Einige Modelle verfügen nicht mal über austauschbare Akkus. Aus diesem Grunde muss die Akku-Laufzeit immer im Auge behalten werden. Der Zeitpunkt des Kamerastarts und möglicher Aufnahmepausen muss entsprechend gewählt werden.

Der normale Standard der Aufnahmezeiten liegt bei rund 90 Minuten. Dann ist im Dauerbetrieb der Akku erschöpft. Dementsprechend sollte für längere Aufnahmezeiten ein zweiter Akku zugekauft werden und immer geladen mit auf die Filmtour gehen.

Kompatible Ersatzakkus können im Zubehör schon für rund 10 Euro erstanden werden. Einzig Rollei liefert bei einigen Modellen 2 Ersatzakkus mit.

Bedienbarkeit der Action cam

Wenn man davon ausgeht, dass eine Action cam bei einem Extremsportler so montiert wird, dass er wenig bis keinen Zugriff mehr auf die Kamera hat, wird das Bedienen schon recht schwierig. Die Knöpfe zum Ein- und Ausschalten sind zumeist so angebracht, dass sie auch “blind” erreicht werden können.
Um während der Aufnahme die Einstellung der Kamera verändern zu können, gibt es verschiedene Steuersysteme.

Während das eine Modell über eine Fernsteuerung verfügt, sind andere mit WiFi oder/und Bluetooth ausgestattet. In Verbindung mit der entsprechenden Hersteller-App kann die Kamera dann vom iPhone oder Android Smartphone aus gesteuert werden. Da die meisten Action cams nicht über ein Display verfügen, hat man mit dem Mobilphone gleichzeitig ein Display zur Verfügung.

Spritzwassergeschützt oder wasserdicht

Sony Action Cam mit SchutzhülleAction cams sind dazu gedacht, bei Wind und Wetter im Einsatz zu sein. Bei gewissen Sportarten wie dem Kanufahren oder Wildwasser-Rafting sind sie zudem zumindest Spritzwasser ausgesetzt. Einzige Kamera aus unserer Testserie, die nicht herstellerseitig spritzwassergeschützt ist, die GoPro. Hier wird aber ein Zusatzgehäuse mitgeliefert.

Die anderen Kameras sind werksseitig mit einer Wasserdichtigkeit bis zu einem Meter Wassertiefe angegeben. Entweder im Lieferumfang oder im Zubehör kann für die meisten Action cams ein Zusatzgehäuse erstanden werden, welches es ermöglicht, bis in Wassertiefen von 30 Metern zu tauchen. Die GoPro-Geräte sind mit dem Zusatzgehäuse sogar bis 40 Meter wasserdicht.

Ein sehr wichtiger Aspekt der Action cam ist auch der Weitwinkel. Action cams sind herstellerseitig mit einem sehr großen Weitwinkel ausgestattet, um möglichst ruhige Bilder zu bekommen. Wird allerdings die größte Winkeleinstellung gewählt, kann es passieren, dass gerade Linien leicht gebogen erscheinen. Mit einem entsprechenden Bearbeitungsprogramm kann das aber später behoben werden.

Ein Problem der Action cams sind immer noch schlechte Lichtverhältnisse oder Kunstlicht. Im Gegensatz zu Tageslichtaufnahmen leidet hier die Qualität.

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