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Zahlen, Daten und Fakten zum Schnurlostelefon

Vom Funktionsprinzip her unterscheiden sich Schnurlostelefone nicht von ihren kabelgebundenen Vorläufern. Beim Telefonieren wird die Sprache wird von in einem Handgerät integrierten Mikrofon aufgenommen und in elektrische Signale verwandelt. Parallel dazu empfängt der Nutzer die Stimme des Gesprächspartners über den im oberen Ende des Mobilteils angebrachten Lautsprecher.

Die Anwahl des Gesprächsteilnehmers erfolgt über die Eingabe der Telefonnummer. Die Annahme eines Gesprächs erfolgt durch Drücken der Empfangstaste. Im Unterschied zu schnurgebundenen Telefonen klingeln beim schnurlosen Telefon sowohl Basisstation als auch Handgerät.
Sind mehrere Mobilteile eingebucht, läuten alle Handsets, sofern keine andere Konfiguration vorgenommen wurde. Zum Beenden eines Gesprächs wird die Verbindung wie beim Handy durch Drücken einer entsprechenden Symboltaste unterbrochen. Doch das moderne Schnurlostelefon bietet weit mehr als das klassische Telefon vergangener Tage.

Aufbau des Schnurlostelefons

Schnurlostelefone neuer Bauart machen das Telefonieren einfach und bequem. Die Sprachqualität und der Bedienkomfort wurden in den letzten Jahren immer weiter verbessert. Noch in den 80er Jahren standen überwiegend schnurgebundene Telefone mit Wählscheibe in deutschen Haushalten.

Die Stimme des Gesprächspartners wurde beim Standardmodell der Deutschen Post über ein einfaches Kohlemikrofon übertragen. Das Ergebnis war eine schlechte Sprachqualität, die zudem von durch die analoge Übertragung des Sprachsignals bedingten Stör- und Nebengeräuschen beeinträchtigt war. Besonders bei Gewitter musste mit störenden Nebengeräuschen gerechnet werden. Heutige Schnurlostelefone erlauben eine Verbindung in stabiler Sprachqualität und verwenden hochwertige elektronische Bauteile. Während der Hörer beim analogen Telefon im wesentlichen nur Mikrofon und Lautsprecher integrierte, besitzt das Mobilteil eines Schnurlostelefons weitere elektronische Komponenten:

Lautsprecher

Der Lautsprecher wandelt das ankommende elektrische Signal in akustische Wellen um. Die gute Verständlichkeit des Gesprächsteilnehmers hängt zwar nicht nur vom Lautsprecher ab, da ein minderwertiges Mikrofon im Mobilteil des Gesprächpartners oder eine Verbindungsstörung auch durch einen exzellenten Lautsprecher nicht aufgehoben werden kann. Allerdings stellt der Lautsprecher das entscheidende letzte Glied bei der Übertragung der Sprachsignale dar und sollte daher eine gute Qualität besitzen.

Elektret-Mikrofon

Das Mikrofon nimmt die Schwingungen der Stimme entgegen und verwandelt sie in elektrische Signale. Zum Glück für die Käufer aktueller Schnurlostelefone ist die Zeit der in alten Festnetztelefonen verwendeten Kohlemikrofone endgültig vorbei. Doch auch minderwertige Elektret-Mikrofone können die Sprachqualität beeinträchtigen. Hochwertige Schnurlostelefone sind mit geprüften und schlagfesten Mikrofonen ausgestattet.

Tastenfeld

Das Tastenfeld ermöglicht die Anwahl eines Gesprächsteilnehmers und ist teilweise mehrfach belegt. Zwei meist mit grünem und rotem Symbol gekennzeichnete Tasten dienen zur Annahme und dem Beenden eines Gesprächs. Weitere Tasten übernehmen Wahlwiederholung, Blättern im Adressbuch und Bedienung des Funktionsmenüs.

Rufsignal

Mobilteile von Schnurlostelefonen geben das Ankommen eines Gesprächs akustisch und optisch aus.

Meist lässt sich unter einer mehr oder weniger großen Anzahl von Klingeltönen auswählen. Im Display erscheint der Name des Anrufers, sofern die Anruferkennung vom Anrufer freigeschaltet wurde.

Funkeinheit

Basisstation und Mobilteil sind mit einem Funkmodul ausgestattet. Über integrierte Antennen stellen beide Sende- und Empfangsmodule eine Funkverbindung her. Der Nutzer kann sich innerhalb des Funkradius frei im Raum bewegen. Die Sendeleistung wird den Erfordernissen automatisch angepasst.

Display

Das Display im Mobilteil ist in den meisten Fällen als LCD-Display ausgeführt und gibt neben Informationen zum Datum und zum Anrufer eine Reihe weiterer Daten aus.

Akku

Der Akku stellt die Stromversorgung des Handgeräts her und wird beim Einsetzen des Handgerät in der Ladeschale bei Bedarf aufgeladen.

Die Steuerzentrale: das Tastaturfeld

Das uns heute selbstverständlich erscheinende Tastaturfeld an einem Mobilteil hat erst in den 70er Jahren Jahren allmählich die Wählscheibe abgelöst. Während Smartphones ein virtuelles Tastaturfeld aufweisen, besitzen die meisten Handgeräte von Schnurlostelefonen Kurzhubtasten, die dem Nutzer ein haptisches Feedback geben. Die Eingabe auf dem Tastaturfeld wird dem Nutzer über die Ausgabe im Display bestätigt.

Zur Anwahl einer Telefonnummer werden die vom Nutzer eingegebenen Ziffern im Arbeitsspeicher des Handsets abgelegt. Erst wenn die Taste mit dem grünen Telefonsymbol gedrückt wird, erfolgt die Anwahl der Telefonnummer. Diese Abfolge erlaubt die Korrektur einer falsch eingegebenen Telefonnummer. Das Display im Mobilteil gibt Uhrzeit und Datum aus und informiert den Nutzer über im Adressbuch abgelegte Telefonnummer und Gesprächsteilnehmer. Über diverse Steuerungstasten lassen sich im Menü des Mobilteils weitere Funktionen aufrufen und Einstellungen vornehmen.

Gute Verbindung zwischen Basisstation und Mobilteil

Die Funkeinheit eines Handgeräts unterscheidet sich nur wenig vom Funkmodul in einem Mobiltelefon, allerdings wird ein anderes Frequenzband und eine andere Art der Verschlüsselung gewählt. Auch bei der Sende- und Empfangsleistung gibt es Unterschiede. Das Mobilteil eines Festnetztelefons nimmt stets die Verbindung zur nahe gelegenen Basisstation auf, während das Handy unter mehreren Basisstationen die mit der besten Verbindungsqualität auswählt und meist eine wesentlich weitere Entfernung überbrücken muss.

Bei der Verbindung mit der Basisstation handelt es sich um eine Duplex-Verbindung: sowohl das ankommende Signal des Gesprächsteilnehmer als auch die Stimme des Nutzers werden gleichzeitig übertragen. Dies erlaubt eine Gesprächsführung, wie wir es vom kabelgebundenen Festnetztelefon gewohnt sind.

Durch die räumliche Trennung von Mikrofon und Lautsprecher im Mobilteil bleibt der Nutzer vor unangenehmen Rückkopplungen bewahrt.
Störungen durch Rückkopplung können bei Nutzung der Funktion Freisprechen auftreten, dies wird jedoch bei den meisten Geräten durch den Einsatz einer Rückkopplungsunterdrückung wirkungsvoll verhindert.

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