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Zahlen, Daten und Fakten zur Daunendecke

Rund um die Daunendecke gibt es einige Begriffe, die für den Dauendecken Test relevant sind und die Nutzer kennen oder von denen sie zumindest schon einmal etwas gehört haben sollten: Die Füllkraft, Füllgewicht und das KIS®-System.

Die Füllkraft

Manteuffel 804840 Comfort Daunendecke Warm, 135 x 200 cmDie Füllkraft hat mit dem Füllgewicht der Daunendecke nichts gemeinsam. Mit dem Begriff Füllkraft wird die Bauschkraft bezeichnet.

Darunter wird die Fähigkeit der Daunen- und Federfüllung verstanden, sich nach einer belastenden Einwirkung wieder in ihr ursprüngliches Volumen zurück zu versetzen.

Feder und Daunen können sehr stark zusammengepresst werden, wodurch das Volumen deutlich geringer wird.

Sobald die Belastung nachlässt, nehmen Federn und Daunen wieder ihr ursprüngliches Volumen ein – sie bleiben also auch bei einer wiederholten Belastung elastisch, die Luftpolster für die Wärmeisolierung bleiben erhalten.

Füllgewicht

Unter dem Füllgewicht wird die Masse der Daunendecke verstanden. Neben der Feder- und Daunenfüllung gehört zum Füllgewicht auch das textile Inlett (Außenhülle). Bei einem hohen

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Füllgewicht ist immer auch von einer hohen Wärmeisolation auszugehen. Wichtig ist jedoch, dass die Bettdecke nicht zu schwer sein sollte, um nicht ungünstig auf den Körper des Schlafenden zu wirken.

Deshalb werden oft Daunendecken bevorzugt, da Daunen sehr leicht sind und gleichzeitig eine hohe Wärmeisolierung und ein großes Volumen aufweisen.

Das Verhältnis von Füllgewicht mit Daunen und Federn und das Gesamtgewicht einschließlich des Inletts sollte möglichst ausgewogen sein. Wenn die Außenhülle zu schwer ist, dann fällt die Wärmeisolation geringer aus, das Schlafgefühl wird dadurch in der Regel vermindert.

Das KIS®-System

Das KIS®-System soll bei der Auswahl der richtigen Daunendecke helfen, wie der Daunendecken Vergleich zeigt. Die Abkürzung steht für „Komfort Information System“ und gibt Aufschluss über den Zudeckenkomfort sowie den Wärmekomfort.

Der Zudeckenkomfort umfasst die allgemeinen Eigenschaften der Daunendecke (z. B. Weichheit, Gewicht, Anschmiegsamkeit. Diese gelten als Grundvoraussetzungen für „Wärme ohne Gewicht“.

Sowohl die Qualität von Daunenfüllung als auch von Inlett sind hier wichtige Kriterien für diesen Wert. Demnach muss das Inlett daunendicht und atmungsaktiv sein, um eine ideale Regulierung der Feuchtigkeit sicherzustellen. Hochwertige Außenhüllen sind leicht und sehr gut verarbeitet.

Eine Einstufung des Zudeckenkomforts erfolgt in „superior“, „excellent“, „high“, „medium“ und „basic“.

Der Wärmekomfort umschreibt das individuelle Wärmebedürfnis und auch die äußeren Einflüsse. So benötigen einige Menschen eine sehr warme Decke, während für andere wiederum eine leichtere Decke ausreichend ist.

Die Einteilung des Wärmebedürfnisses erfolgt in die Kategorien „light“ (sehr geringes Wärmebedürfnis), „medium“ (geringes Wärmebedürfnis), „warm“ (hohes Wärmebedürfnis) und „extra warm“ (sehr hohes Wärmebedürfnis).

Für die Wahl der richtigen Decke ist es notwendig, die fünf Qualitätsstufen des Zudeckenkomforts mit den Qualitätsstufen des Wärmekomforts zu kombinieren und dann die passende Qualitätsstufe daraus zu wählen.

Wer ein sehr hohes Wärmebedürfnis hat, entscheidet sich in der Regel für „superior“-Qualität, bei geringem Wärmebedürfnis ist oft einen Daunendecke der Kategorie „medium“ oder „basic“ ausreichend.

Qualitätskennzeichnungen von Daunendecken

Für Daunendecken gibt es folgende Kennzeichnungen:

  • Klasse 1
  • Klasse 2
  • Daunen- und Federgehalt
  • Daunen
  • Federn
  • Synthetik-Füllungen

Klasse 1

Klasse 1 besagt, dass die Füllung aus ungebrauchtem, also nicht aufgearbeitetem Gefieder von Gänsen, Enten und Wassergeflügel stammt. Bei dieser Qualitätskennzeichnung muss der Bruch weniger als fünf Prozent betragen.

Klasse 2

Daunendecke der Klasse 2 dürfen nicht mit dem Zusatz „neu“ versehen werden, denn der Bruchanteil an Daunen sowie Federn darf bei bis zu 15 Prozent liegen.

Der Daunen- und Federgehalt

Der Daunen- und Federgehalt einer Daunendecke wird in Gewichtsprozent angegeben. In der Regel tragen Daunendecken die Kennzeichnung 90/10. Das bedeutet, dass die Decke mit 90 Prozent Daunen und 10 Prozent Feder gefüllt ist. Bettdecken, welche die Kennzeichnung „reine Gans“ tragen, dürfen maximal zehn Prozent Entenfedern enthalten.

Daunen

Daunen haben feine Verästelungen und können viel Luft speichern. Sie sind weich und flaumig. Während die Farbe keine Rolle spielt, sind Elastizität und Volumen von großer Bedeutung. Ist die Füllkraft hoch, dann müssen weniger Daunen verwendet werden. Dadurch wird die Daunendecke leichter.

Federn

Die flachen Federn bilden die äußere Schutzhülle von Enten und Gänsen. Die Füllkraft ist geringer, zudem sind sie schwerer als Daunen.

Synthetik-Füllungen

Synthetik-Füllungen fallen nicht unter eine Kennzeichnungsnorm.

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