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So vermeiden Sie es, gesundheitsgefährdendes Spielzeug für Ihr Kind zu kaufen

Kinderspielzeug wird im Labor untersuchtMan macht sich Gedanken was dem Nachwuchs gefallen könnte, wälzt Spielzeugkatalog über Spielzeugkatalog und verbringt seine Nachmittage in den Spielwarenläden des Landes. Die Auswahl an Spielzeug, das Kinderaugen zum leuchten bringt, ist exorbitant groß und wird stetig erweitert und durch die Medien selbst an die Kleinsten herangetragen.

Was die Kinder weniger interessiert, den Eltern aber immer wichtiger wird, sind die Qualität und die gesundheitlichen Aspekte bei Spielzeugen.

Wir möchten Ihnen in diesem Ratgeber Tipps und Ratschläge geben, wie Sie Schadstoffe in Spielzeugen erkennen und den Kauf von Vorneherein vermeiden können.

Vielleicht befinden sich ja auch im Kinderzimmer Ihres Lieblings mit Schadstoffen kontaminierte Puppen oder Bauklötze, die gut und gerne ausgetauscht werden könnten.

Wir sind der Meinung: Qualität sollte immer vor Quantität stehen.

Natürlich, günstige Preise verlocken gut und gerne einmal zu einem schnellen Kauf. Bei besonders günstigen Spielwaren sollten Sie aber lieber zweimal überlegen, da hier u.U. keine sorgfältige Materialauswahl stattgefunden hat. Auch Kontrollen bezüglich diverser Schadstoffe finden bei günstigen Spielsachen ggf. seltener statt. Der Grund ist denkbar einfach: Das Geld fehlt, denn Kontrollen sind teuer.

Damit Sie beim nächsten Einkauf nicht wieder ratlos im Laden stehen, hier ein paar handfeste Tipps damit Sie qualitativ minderwertiges Spielzeug schnell erkennen:

1. Verarbeitungsfehler vorhanden?

Dieser Makel weist auf eine mangelnde Sorgfalt im Herstellungsprozess hin. Sie möchten sicher nicht, dass sich Ihr Kind an solchen Gegenständen verletzt. Greifen Sie in diesem Fall lieber auf hochwertige, kontrollierte Markenprodukte aus dem 2Hand-Laden zurück. Solche Läden gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt und sind zudem eine Wohltat für den Geldbeutel.

2. Kein Spielzeug mit Lack kaufen!

Laboraufnahme von beschädigtem KinderspielzeugLacke können gefährliche Stoffe enthalten, die auch noch lange nach der eigentlichen Verarbeitung ausdünsten und von Ihrem Kind eingeatmet werden können. Greifen Sie daher lieber auf unlackierte Spielsachen wie zum Beispiel Bauklötze zurück. Immerhin nehmen vor allem kleine Kinder diese Dinge auch gerne einmal in den Mund. Nicht schön wenn man bedenkt was dort alles drin sein kann.

3. Bei weichem Plastikspielzeug auf das „PVC-frei“ und „Phthalat-frei“ achten.

Gerade günstiges Spielzeug das aus Weichplastik besteht, enthält oftmals eine Menge an verschiedenen Weichmachern. Achten Sie daher auf die bestimmten Siegel oder das „Spiel gut“ Zeichen. Sie geben an, dass die Produkte geprüft und für gut befunden wurden.

4. Riechen Sie an den Spielzeugen!

Am meisten verlassen kann man sich immer noch auf seine eigene Nase. Riecht ein Produkt bereits stark nach Chemie oder einem bestimmten (manchmal auch guten) Duft, können Sie davon ausgehen, dass das Spielzeug schädliche Stoffe ausdünstet. Duftstoffe können Allergien auslösen und sollten daher in keinem Kinderzimmer zu finden sein.

5. Auf das GS- Zeichen achten

Bis vor einiger Zeit galt das „CE“-Zeichen (Communauté Européenne) noch als verlässlich was Grenzen von Schadstoffen in Spielzeug anbelangt. Trotz allem wurden mehrfach schon grenzüberschreitende Schadstoffe in Spielzeug gefunden, dass dieses Siegel trägt. Achten Sie daher auf das aussagekräftige „GS“-Zeichen (Geprüfte Sicherheit). Hiermit sind Sie auf der sicheren Seite, da dieses Zeichen unter anderem vom TÜV vergeben wird.

6. Lassen Sie Laborergebnisse von Verbraucherschützern oder direkt von den Herstellern in Ihre Kaufentscheidung mit einfließen

Schadstoffe in Babyartikeln beim Kauf erahnenIm DACH-Raum gibt es eine Hand voll unabhängiger Verbraucherportale wie expertentesten.de welche in regelmäßigen Abständen Prüfberichte zu unterschiedlichsten Produktkategorien zur Verfügung stellt. Aber auch einige Hersteller haben mittlerweile verstanden, was es mit der verbraucherfreundlichen Transparenz mit Hinblick auf die möglichen Schadstoffvorkommen auf sich hat; und publizieren schlicht selbst die Prüfberichte externer Laboratorien zu ihren Produkten.

Noch ein abschließender Hinweis: In Zeiten in denen vieles Online gekauft wird, bietet es sich an die Produkte zu bestellen, sie zuhause in Ruhe und OHNE die Kinder zu prüfen und bei Auffälligkeiten direkt wieder zurückzusenden. So sind Sie auch beim Onlineshopping auf der sicheren Seite und gewährleisten höchste Qualität im Zimmer Ihres Kindes.

Die hier aufgelisteten Hinweise dürften Ihnen beim nächsten Shoppingtrip helfen, qualitativ von weniger qualitativ zu unterscheiden und Ihrem Kind etwas wirklich Gutes zu tun.

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