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Geschirrspüler entkalken leicht gemacht - mit diesen Hinweisen

PamukkaleKalk kann zwar schön aussehen, ist aber eine viel zu häufig unterschätzte Gefahr für die Geschirrspülmaschine. Daher gilt es die Spülmaschine regelmäßig zu entkalken. Das ist Pflege, die der Spülmaschine einfach zusteht, spült sie doch so oft unser Geschirr und macht es sauber und glänzend für uns.

Das was sie uns an Friede und Zeit bringt, haben wir ihr mit einer regelmäßigen Entkalkung wieder zu geben … und wir zeigen wie man seine Spülmaschine richtig und ordnungsgemäß entkalkt.

Je nach dem wie heiß die Spülmaschine immer läuft und auch wie hart das Wasser im jeweiligen Haushalt ist, werden Kalkablagerungen begünstigt. Das ist nicht so schön für den Geschirrspüler und auch seine Leistungsfähigkeit und Spülkraft wird dadurch eingeschränkt. Zudem dürfen nicht die Kalkflecken vergessen werden, die sich auf sämtliches Geschirr niederlassen. Das muss nicht sein. Wir zeigen wie!

Essig oder Zitronenessenz – die einfachen Hausmittel

EssigEssigessenz ist ein gutes, hilfreiches und vor allem natürliches Reinigungsmittel, mit dem Kalkablagerungen in der Spülmaschine in Angriff genommen werden können. dazu werden einfach ein bis zwei Esslöffel der scharfen Flüssigkeit in den Geschirrspüler gegossen. Am besten verteilt man die Menge gleichmäßig im Innenraum der Maschine, dann reinigt es sich besonders gut und gründlich. Wer den intensiven Geruch von Essig nicht mag, kann auch auf Zitronenessenz zurückgreifen.

Ist die Flüssigkeit eingefüllt, kann die Spülmaschine im Standardprogramm bei 54°C angeschaltet werden. Dazu hat die Spülmaschine natürlich leer zu sein. Denn gespült werden soll mit ganzer Kraft, Wärme und Energie die Spülmaschine selbst und mehr nicht. Vorgespült werden muss übrigens nicht. Das würde die Essigessenz verdünnen und die Kalkreinigung wäre nur halb so effektiv, wie ohne Vorspülgang. Dieses gilt es ggf. also auszuschalten.

Für ein noch besseres Ergebnis kann übrigens mit der Essigessenz gewartet werden, bis sich Wasser in der Maschine gesammelt hat. Einfach den Geschirrspüler nach 15 Minuten seiner Laufzeit aufmachen und die Essigessenz ins brühend warme Wasser spülen. Aber Vorsicht mit dem Wasserdampf, der aufsteigt, der könnte unsere zarte Haut verbrennen.

Essigessenz, wie auch Zitronenessenz ist immer ein sicherer Weg seinen Geschirrspüler nachhaltig, preisgünstig und vor allem sicher zu entkalken. Es ist die im Essig und der Zitrone enthaltene Säure, die den Kalk löst.

Wann ist ein Entkalken nötig?

Um zu wissen, wann eine Entkalkung notwendig ist, kann man ganz einfach den Heizstab der Spülmaschine beobachten. Verfärbt sich dieser weiß und setzt Kalkablagerungen an, ist es ein sicheres Zeichen, dass eine Entkalkung kurz bevor steht. Einmal im Jahr ist das Minimum, die Spülmaschine gründlich zu entkalken. Aber eigentlich ist es noch besser es alle drei Monate einmal durchzuführen.

Dann hat man auch bessere Ergebnisse beim Spülen selbst und kann auch hier Zeit, Energie und bares Geld sparen. Denn wer mit einer kalkfreien Spülmaschine sein Geschirr reinigen möchte, der kann in der Regel immer eine Temperaturstufe tiefer sein Geschirr waschen. Das reicht vollkommen aus und verlangsamt dazu noch neue Ablagerungen von Kalk. Denn Kalk mag es besonders heiß und kann sich dann am besten aus dem Wasser lösen und an Kalkrückstände auf Geschirr und Hitzestab zurückbleiben.

10 1 Klarstein Amazonia 6 MiniHäufig gibt es auch Entkalkungsprogramme die als Spezialspülprogramm der Spülmaschine ausgewählt werden können. Hier hilft zusätzlich ein Blick in die Bedienungsanleitung des Herstellers. Einmal um herauszufinden, ob ein solches Spezialspülprogramm vorhanden ist und zum anderen, ob die Reinigung automatisch oder manuell erfolgt; manuell in dem Sinne, dass ein zusätzliches Entkalkungsmittel in die Spülmaschine zu geben ist. Dann kann man wieder auf die Essigessenz oder Zitronensäure zurückgreifen. Oder aber im Handel einen entsprechenden Entkalkungsreiniger kaufen. Das ist dann aber nicht so natürlich wie mit der Essigessenz.

Generell zählen Geschirrspüler zu jenen Haushaltsgeräten, die häufig, gerne und viel verkalken. Das liegt an dem heißen Wasser, mit dem unser Geschirr gereinigt werden soll. Grundsätzlich gilt: je heißer das Wasser und je heißer der jeweilige Gerätebereich, desto schneller treten Verkalkungen an den entsprechenden Stellen auf. Hier liegt auch der Grund, warum die Heizstäbe so besonders anfällig sind für Verkalkungen und Kalkablagerungen. Ebenfalls gilt, dass der Wasserhärtegrad, das zum Spülvorgang verwendet wird, ausschlagend dafür ist, wie viel und wie schnell Kalk sich ablagert.

Verkalkungen führen zu Schäden an der Maschine. Sie greifen Dichtungen an. Sie greifen die Schläuche an. Sie schädigen den Innenraum der Spülmaschine. Das muss nicht sein. Schließlich will Mann und Frau lange Freude an dem Geschirrspüler haben. Deswegen ist eine regelmäßige Entkalkung auch so wichtig.

Schließlich ist sie auch günstiger als eine teure Reparatur, bei der womöglich noch der Handwerker und Spezialist ausrücken darf, weil einem selbst das handwerkliche Geschick, Wissen und Vertrauen fehlt.

Spezielle Entkalkungs- und Reinigungsmittel

TabsEs gibt auch spezielle Produkte, die beim Entkalken der Spülmaschine helfen sollen. Sie sind in zahlreichen Supermärkten und Drogerien, wie auch im Online Handel erhältlich. Die Anwendung dieser Produkte, wie spezielle Spülmaschinenentkalker, ist sehr einfach.

In der Regel sind die Flüssigkeiten einfach in den Geschirrspüler zu gießen. Unkompliziert, einfach und kaum zeitaufwendig. Wie diese speziellen Reiniger zu verwenden sind, steht in der Regel immer auf dem Produkt selbst. Ebenfalls hilft, wie bereits kurz erwähnt, ein Blick in die Bedienungsanleitung der Hersteller; diese empfehlen gelegentlich auch Reiniger, die zum entkalken zu nehmen sind.

Manche Reiniger funktionieren auch in direkter Anwendung; indem sie nämlich auf ein Tuch gegeben werden und die Kalkflecken an Spülmaschinenwänden einfach abgewischt werden können. Bei solchen Reinigern empfiehlt es sich übrigens, auch die Dichtungen zu behandeln. Besonders auch dann, wenn mit einem heißen Reinigungsprogramm die Maschine entkalkt werden soll. Solche Reiniger wirken in der Regel auch vorbeugend und schützend und legen sich wie eine zweite, schützende, kalkabweisende Haut um die Dichtungen.

Jede Spülmaschine verfügt über eine Wasserenthärtungsanlage. Ohne diese gäbe es keinen Spülgang ohne Kalkflecken auf Gläsern und Geschirr. Ohne wäre einfach die Spülleistung unzureichend. Aber die Spülmaschine und ihre Wasserenthärtungsanlage können nicht alleine die ganze Arbeit erledigen, deswegen ist eine regelmäßige Entkalkung der Maschine auch so wichtig. Vor allem, wenn das Wasser hart ist, wird eine Entkalkung umso wichtiger für die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit der Spülmaschine. Zwei Mal im Jahr ist ausreichend. Vier mal im Jahr ist besser und sicherer.

Es sind übrigens nicht nur die Heizstäbe, die uns Aufschluss über den Grad der Verkalkung geben. Auch wenn das Geschirr nicht mehr richtig getrocknet wird, ist das ein Zeichen für Verkalkungen.
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