Online-Shoppingbegeisterte kennen die Situation: Ein voller Warenkorb und ein zu hoher Preis. Wenn man da jetzt einen Gutscheincode hätte, dann wäre alles einfacher. Häufig finden sich im Internet passende Codes, aber viele davon sind entweder abgelaufen oder ungültig. Am Ende entscheidet man sich dann entweder tatsächlich zum Kauf des teuren Produkts, oder man lässt es einfach ganz. Die Suche nach dem passenden Gutscheincode beschäftigt aber nicht nur Schnäppchenjäger, sondern auch Gutscheinportale selbst.
Doch warum funktionieren so viele Rabattcodes im Netz eigentlich nicht? Und woran erkennt man seriöse Portale? Wir haben uns mit Sebastian, dem Geschäftsführer von RabattHero zusammengesetzt.
Sebastian, warum gibt es so viele Probleme, rund um das Thema Gutscheincode?
Tatsächlich ist es so, dass viele Gutscheinseiten auf Masse statt auf Prüfung setzen. Viele Webseiten werden also automatisiert befüllt, was bedeutet, dass einzelne Programme einfach wahllos Codes aus dem Internet sammeln, ohne dass diese anschließend konsequent händisch kontrolliert werden. Das kann dann dazu führen, dass Codes entweder alt sind oder einfach nur auf bestimmte Länder zugeschnitten, was wiederum dazu führt, dass sie in anderen Ländern nicht gelten. Für den Verbraucher ist das ungut, weil der natürlich nach dem dritten falschen Code irgendwann einfach aufgibt.
Heißt das: Der Fehler liegt nicht immer beim Shop?
Der Fehler liegt häufig ganz wo anders, ja. Wenn jetzt zum Beispiel ein Gutscheinportal einen Rabattcode nennt, diesen aber nicht im Vorfeld selbst überprüft, dann denkt man oft „Oh, der Shop möchte mich eigentlich nur abzocken“, dabei hat das in den wenigsten Fällen überhaupt irgendwas mit dem Shop zu tun. Viele Gutscheincodes, die im Web landen sind an Bedingungen geknüpft, die bei diesen Portalen nicht transparent dargestellt werden. Also zum Beispiel Mindestbestellwert, oder, dass ein Rabatt nur bei speziellen Marken gilt.
Was müsste ein gutes Gutscheinportal denn besser machen?
Vor allem drei Dinge:
- Prüfen
- Filtern
- erklären.
Wer sich im Internet auf seriöseren Portalen umschaut, der erkennt, dass die Bedingungen zum Einlösen im Regelfall sichtbar sind und nicht im Kleingedruckten versteckt werden. Wer einen Code eingibt, der sollte relativ gleich mal erkennen, ob dieser Code erst ab 50 Euro Einkaufswert gilt, oder wann ein Gutschein zuletzt getestet wurde. Das ist wichtig, sowohl für den Verbraucher, aber eben auch für Shop und Gutscheinportal. Davon profitieren am Ende alle drei.
Welche Rolle spielt dabei Künstliche Intelligenz?
Wenn es sich nur um einen einzelnen Code handelt, dann lässt sich dies natürlich einfach überprüfen. Aber gerade bei Plattformen, wie Rabatt-Hero nutzen wir sehr wohl KI zur Unterstützung von Prüfmechanismen, um ungültige oder abgelaufene Codes fortlaufend auszusortieren. Der Vorteil ist wirklich, dass KI mittlerweile, sofern gut integriert, selbst in der Lage ist, Codes zu testen. Kombiniert mit einem Redaktionsteam, welches die Angebote manuell nochmal gegencheckt, ist das quasi ein Erfolgsversprechen für alle Beteiligten, weil genau diese Kombination aus Technik und menschlicher Kontrolle den Unterschied ausmacht. Forbes Austria ordnet den Trend ähnlich ein: KI kann im Rabattumfeld präziser steuern und Prozesse effizienter machen, braucht aber klare Regeln und saubere Daten, sonst produziert sie nur schneller denselben Mist.
Reicht KI allein also nicht aus?
Leider nicht, haha. KI ist zwar schnell, aber kann im Grunde nur Codes prüfen, Muster erkennen und aussortieren, was im Grunde ungültig ist. Aber im Web gibt es auch viele Sonderfälle, oder Deal-Bedingungen rund um das Einlösen von Code. Dazu braucht es einen Menschen, der die Systeme kennt und das richtige Gefühl dafür hat. Die Kombi ist somit die beste Lösung. Die Maschine kümmert sich um Geschwindigkeit und Aktualität, der Mensch um Kontext und Verständlichkeit. So ist jeder happy.
Was raten Sie Verbrauchern, die wirklich sparen wollen?
Es gibt Studien, die bestätigen, dass viele Menschen erstmal auf Suchmaschinen etwas suchen und dann beim erstbesten Google-Treffer landen, dabei aber übersehen, dass es sich dabei oft um bezahlte Werbung handelt. Daher ist es wichtig sich anzusehen auf welchen Seiten man sich rumtreibt. Wer einen Rabattcode nutzen möchte, der sollte darauf achten, ob das Portal transparent mit Bedingungen umgeht, ein Testdatum nennt und ohne unnötige Zwischenschritte auskommt. Ein gutes Gutscheinportal zeigt nämlich nicht nur einen Code, sondern erklärt auch, wann und wie er funktioniert.
Auf der Website von RabattHero wird dieser Anspruch inzwischen offensiv kommuniziert: Dort ist von täglich geprüften Gutscheinen, KI-geprüften Angeboten und einer breiten Shop-Auswahl (ganz egal, ob Fashion, Sport, oder Hobby) die Rede. Das allein ist noch kein Unabhängigkeits-Siegel, aber es ist zumindest ein nachvollziehbarer Qualitätsanspruch, der zur aktuellen Marktentwicklung passt.
Ihr Fazit?
Wer online sparen will, braucht nicht unbedingt mehr Rabattcodes, sondern bessere. Genau da scheint sich der Markt gerade zu verändern. Weg von wahllos gelisteten Zahlenfolgen, hin zu Portalen, die stärker prüfen, transparenter arbeiten und technische Systeme sinnvoll einsetzen. Oder anders gesagt: Nicht jeder Code, der im Netz herumschwirrt, ist ein Spartipp. Manche sind einfach digitaler Verpackungsmüll.

