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Regelmäßige Wartung eines Laserdruckers in 7 Schritten erklärt

Ein Großteil der Störungen und Fehler bei Laserdruckern ist auf eine unzureichende Wartung zurück zu führen. Werden die Drucker nicht ausreichend gepflegt, kann es zudem zu einem höheren Verschleiß der mechanischen Teile kommen. Eine regelmäßige Wartung eines Laserdruckers verhindert nicht nur Probleme beim Drucken, es wird auch die Lebensdauer des Gerätes verlängert.

Ein Großteil der Wartungsaufgaben kann jeder Nutzer eines Laserdruckers selbst erledigen. Dafür ist nicht viel technisches Verständnis notwendig, manchmal jedoch etwas Fingerspitzengefühl, damit auch schwer zugängliche Stellen bei der Reinigung erreicht werden.

Die Reinigung eines Laserdruckers im Überblick

  • Schalten Sie den Drucker aus und trennen Sie Ihn vom Stromnetz.
  • Entfernen Sie die Druckkassette und die Papierfächer.
  • Beginnen Sie mit der Reinigung des Gehäuses mit einem trockenen Tuch. Lediglich bei starken Verschmutzungen verwenden Sie Wasser oder Reinigungsalkohol.
  • Wischen Sie das Gehäuse und die Aufnahmerolle feucht ab.
  • Reinigen Sie im nächsten Schritt die Trommel- und Fixiereinheit.
  • Lassen Sie alles gut trockenen und bauen Sie anschließend das Gerät wieder zusammen. Zum Abschluss können Sie einen Testdruck durchführen und gegebenenfalls den Druckkopf reinigen und neu ausrichten.

Den Drucker frei von Staub halten

Für die regelmäßige Wartung des Laserdruckers sollten immer geeignete Reinigungstücher vorhanden sein. Dies werden dazu verwendet um das Gerät außen und innen von Staub zu befreien. Wichtig ist, dass die Tücher fusselfrei sind – ideal sind Mikrofasertücher, an denen der Staub und feine Partikel haften bleiben. Für Ecken oder schwer zugängliche Stellen des Druckers kann ein Wattestäbchen verwendet werden.

HP LaserJet Pro M125nw Laserdrucker Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, WLAN, LAN, HP ePrint, Apple Airprint, 600 x 600 dpi) schwarzEs gibt zwar spezielle Reinigungskits für Laserdrucker, in der Regel ist jedoch ein Tuch, etwas Wasser oder ein Reinigungsalkohol vollkommen ausreichend, um das Gerät von feinen Partikeln zu befreien. Wenn Wasser oder Alkohol zur Reinigung verwendet wird, dann darf das Tuch damit nur benetzt werden. Keinesfalls darf das Tuch so feucht sein, dass etwas in den Innenraum des Lasers tropft.

Wenn für die Reinigung Wasser oder Reinigungsalkohol verwendet wurde, muss gewartet werden, bis alles wieder trocken ist. Erst dann kann das Gerät wieder zusammengebaut werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass alle Teile wieder richtig sitzen und eingerastet sind. Erst dann kann das Gerät wieder in Betrieb genommen werden.

Reinigung von Trommel- und Fixiereinheit

Verschmutzungen durch feinen Tonerstaub kann das Druckergebnis maßgeblich verschlechtern. Daher ist es notwendig, dass nicht nur das Gehäuse des Druckers innen von Staub befreit wird, sondern, dass auch die Elemente des Druckers einzeln entfernt und gesäubert werden.

Besonders vorsichtig müssen Sie bei der Entnahme der Trommeleinheit sein. Ist der Drucker geöffnet, haben Sie Zugang auf die Kartusche und die Trommeleinheit. Bevor diese herausgenommen wird, sollte diese im Zuge der Reinigung immer auf Beschädigungen kontrolliert werden.
Ist dies der Fall, dann ist eine Reinigung hinfällig, da eine beschädigte Einheit immer getauscht werden muss. Ist die Trommeleinheit in Ordnung, werden größere Tonerreste mit einer Pinzette entfernt. Dabei ist größte Vorsicht geboten, da die Trommel nicht zerkratzt werden darf. Kleinere Reste werden mit einem Wattestäbchen, dass in Reinigungsalkohol getaucht wird, entfernt. Nur bei großflächigen Verschmutzungen sollten Sie diese vorsichtig mit einem Tuch abwischen. Wenn Sie bereits die Kartusche in der Hand haben, dann können Sie diese ebenfalls auf Verschmutzungen prüfen und gegebenenfalls reinigen.

Canon-i-SENSYSDie Fixiereinheit sollte ebenfalls regelmäßig gereinigt werden. Dazu muss das Gerät in jedem Fall abgekühlt sein, erst dann können die Halteklammern entfernt und die Fixiereinheit entnommen werden. Die grobe Reinigung kann mit einem Staubsauger auf niedriger Stufe vorgenommen werden. Feine Partikel werden im Anschluss mit einem Tusch entfernt.

Etwas schwieriger ist die Reinigung des Koronadrahtes, da es durch statische Aufladungen bei der Reinigung des Gerätes zu Beschädigungen der Elektroden kommen kann. Keinesfalls dürfen die Elektroden bei der Reinigung berührt werden. Die Position des Koronadrahts kann von Gerät zu gerät variieren und muss im Handbuch nachgeschlagen werden. Darin verzeichnet sind auch die Positionen der Elektronen.

Reinigung der Düsen und des Druckkopfes

War ein Drucker schon länger nicht mehr im Betrieb, dann muss auch der Druckkopf gewartet werden. Dieser muss dafür aber nicht entnommen werden, dafür gibt es eine geeignete Softwareroutine, die das für Sie erledigt. Über das Steuerungsmenü Ihres Druckers können Sie die Funktion starten.

Zu Beginn starten Sie mit einem Testdruck, mithilfe dessen Sie feststellen können, ob eine Reinigung überhaupt notwendig ist. Ist der Testdruck zufriedenstellend, dann müssen Sie keine Reinigung durchführen, da anderenfalls unnötig Toner verbraucht wird. Ist jedoch eine Reinigung notwendig, dann starten Sie einfach diese Funktion. Ist die Reinigung abgeschlossen, wird erneut ein Testdruck durchgeführt. Sollte das Druckbild sauber sein, muss kein weiterer Reinigungsdurchlauf gemacht werden.

Gibt es allerdings Probleme mit verschobenen Linien, dann müssen Sie nach der Reinigung des Druckkopfes noch zusätzlich eine Ausrichtung des Druckkopfes durchführen. Gibt es weiterhin Probleme mit dem Druckbild, können erneut eine Reinigung und Ausrichtung durchgeführt werden, ändert sich dann allerdings noch immer nichts am Ergebnis, sollte das Gerät von einem Fachmann überprüft werden.

Regelmäßige Wartung durch einen Profi

Manche Bereiche des Laserdruckers sind nicht einfach zu reinigen, zudem kann es durch eine falsche Handhabung zu Beschädigungen kommen. Damit Ihnen dies nicht passiert, konzentrieren Sie sich bei der Reinigung vornehmlich auf die Bereiche, die Ihnen keine Probleme machen.

Der Laserdrucker sollte generell regelmäßig von einem Profi gewartet werden. Die Wartungsintervalle sind abhängig, wie häufig Sie das Gerät verwenden. Je mehr das Gerät in Betrieb ist, umso kürzer sollten die Intervalle sein.

Eine regelmäßige Begutachtung durch einen Fachmann hat den Vorteil, dass dieser mit seinem versierten Auge Teile erkennt, die möglicherweise defekt sind oder bald aufgrund von Verschleiß nicht mehr funktionieren. Rechtzeitig reagiert können größere Schäden am Gerät vorgebeugt werden. Zudem kann der Fachmann Wartungsarbeiten am Laserdrucker durchführen, die ein Laie nicht machen sollte. Dazu gehört etwa die Pflege mechanischer Teile mit geeigneten Schmiermitteln oder auch das Erkennen von Gefahrenstellen, wie etwa einem beschädigten Kabel.

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