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Sicher tauchen - diese 10 Punkte müssen Sie beachten

Sicherheit ist das oberste Gebot beim Tauchen, weswegen es zahlreiche Tipps und Tricks gibt, die hierbei auf jeden Fall nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Nie alleine tauchen

Der Tauchgang sollte selbst von Profitauchern nie alleine in Angriff genommen werden. Mindestens zwei Personen sollten sich unter Wasser begeben. Wird nur zu zweit getaucht, sollte der sogenannte Buddy ein Taucher sein, der nicht nur Erfahrung mitbringt, sondern auf den sich im Notfall auch verlassen werden kann.

Der Buddy hat im Notfall die Aufgabe, dass er bei Luftmangel, Schwierigkeiten unter Wasser oder bei plötzlich auftretenden gesundheitlichen Problemen hilfreich zur Seite steht.
Vorsicht bei Erkältungen

Nie erkältet tauchen

Beim Abtauchen können verstopfte Nebenhöhlen zu Schmerzen führen, die den Taucher beim Tauchgang negativ beeinflussen können. Wer unter Wasser an starken Schmerzen leidet, wird sich weniger auf die angezeigten Werte konzentrieren können. Im schlimmsten Fall können verstopfte Nebenhöhlen unter Wasser sogar zu einem sogenannten Barotrauma führen. Die verstopften Nebenhöhlen sollten vollständig ausgeheilt sein, bevor ein neuer Tauchgang in Betracht gezogen wird.

Nur tauchen wenn der Taucher sich fit fühlt

Der Taucher sollte sich sowohl körperlich als auch geistig in der Lage fühlen, um unter Wasser gehen zu können. Durchzechte Nächte voller Alkohol stellen keine gute Grundbasis für den Tauchgang dar. Auch bei Krankheiten sollte der Sicherheit zuliebe auf den Tauchgang verzichtet werden.

Ausreichend trinken

Trinken ist wichtig für TaucherTrinken stellt eine wichtige Basis beim Tauchen dar. Wird ausreichend getrunken, kann dem Risiko einer Dekompressionskrankheit ein wenig entgegengewirkt werden. Bei anhaltender Hitze sollte der Wasserhaushalt immer wieder ausgeglichen werden. Auch körperliche Anstrengung wie beispielsweise ein langer Marsch samt Tauchausrüstung zum Ufer sollten eher außer Acht gelassen werden.

Das Tauchen verbraucht zahlreiche Kalorien, welche der Körper dann bereits im Vorfeld konsumiert. Außerdem wird der Körper aufgrund der körperlichen Anstrengung im Vorfeld geschwächt. Selbst wenn ein Tauchgang sehr leichtgängig und sanft aussieht, steckt große körperliche Anstrengung dahinter. Zudem wird der Körper unter Wasser aufgrund des Druckes einer starken Belastung ausgesetzt.

Anstrengung und kaltes Wasser meiden

Je kälter das Wasser ist, desto mehr wird die Nullzeit verkürzt. Dies gilt auch bei Anstrengung. Vor allem Anfänger strengen sich beim Tauchgang sehr an, da diese Situation unter Wasser eine völlig neue ist. Profis haben es hierbei schon ein wenig leichter, das sie sich auf die Gegebenheiten bereits einstellen können.

Wird die Nullzeit verkürzt, bedeutet das für den Taucher, dass er seinen Tauchgang weitaus früher beenden muss, als anfänglich berechnet wurde. Außerdem müssen immer wieder sogenannte Dekompressionsstopps durchgeführt werden.

Weiter atmen, langsam auftauchen

Wenn der Taucher zu schnell nach oben taucht, kann es im schlimmsten Fall zu einem sogenannten Barotrauma kommen. Deswegen ist es wichtig, dass selbst bei Paniksituationen stets ein kühler Kopf bewahrt wird. Vor allem Anfänger haben immer wieder das Problem, dass sie in Panik so schnell wie möglich nach oben tauchen wollen, um wieder etwas Luft schnappen zu können. Hierbei stellt ein ausgebildeter Tauchlehrer eine wichtige Funktion dar.

Der Anfänger muss bereits im Vorfeld gut darüber informiert werden, dass langsames Auftauchen sein Leben retten und einer Dekompressionskrankheit entgegenwirken kann.
Unter Wasser muss der Tauchlehrer dafür sorgen, dass der Anfänger wieder ein wenig beruhigt wird, so dass er sich langsam an die Wasseroberfläche begibt. Zudem muss beim Auftauchen darauf geachtet werden, dass stets weiter geatmet wird, damit es nicht zu einem Riss in der Lunge kommt.

Der Blick nach oben

Die Wasserwelt gehört nicht den Tauchern alleine. Immer wieder kreisen Boote und Schiffe an der Oberfläche. Wer nach oben taucht, sollte stets einen Blick Immer nach oben Sehen beim Tauchenlandwärts werfen, um etwaigen Hindernissen frühzeitig ausweichen zu können. Das große Problem besteht darin, dass Schiffe und Boote den Taucher nicht sehen und demnach auch nicht entgegensteuern können. Das bedeutet, dass der Taucher in diesem Fall vollständig auf sich und sein Blickfeld gestellt ist.

Ausreichend Pausen einlegen

Tauchen mag für viele der Traumsport schlechthin sein und wenn schon Urlaub in einem Tauchgebiet gemacht wird, dann sollte auch jeder Tag genutzt werden. Hierbei gilt es aber zu beachten, dass dem Körper immer wieder eine Pause gegönnt werden sollte.

Ein Tag pro Woche sollte demnach auf den Tauchgang verzichtet werden, um einer Dekompressionskrankheit entgegenwirken zu können. So hat der Organismus dir Möglichkeit, dass die Sauerstoffsättigung wieder angeglichen wird.

Rechtzeitig den Druck ausgleichen

Wer taucht, sollte stets auf den Druckausgleich achten und diesen auch rechtzeitig durchführen. Zudem sollten Anfänger auf jeden Fall den Dekompressionstauchgang meiden. Selbst Profis sollten diese Form des Tauchgangs nur dann durchführen, wenn sie sich ihrer Sache vollkommen sicher sind.

Immer mit Oktopus tauchen gehen

Ein Zweitautomat wird in der Tauchersprache auch genannt. Dieser kann im Notfall Leben retten. Auf Tauchgängen sollte deswegen stets ein zweiter Atemregler im Gepäck sein.

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