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UV Schutz beim Schnorcheln und Schwimmen

Mit der UV Strahlung ist nicht zu spaßen. Sie ist so gefährlich, weil sich die negativen Folgen oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten zeigen. Um Schädigungen der Haut davonzutragen, muss man nicht erst einen Sonnenbrand bekommen. Deswegen sollten Sie beim Aufenthalt am Strand direkte Sonne so weit wie möglich vermeiden. Schutzmaßnahmen in Form spezieller Kleidung sind unverzichtbar.

Normaler Stoff, aus dem zum Beispiel viele Badehosen oder Bikinis bestehen, bietet zwar einen gewissen Sonnenschutz, aber nur so lange der Stoff trocken ist.

Warum ist UV Schutz bei Aktivitäten im Wasser notwendig?

Dieses Thema wird von vielen Menschen nicht besonders beachtet, sicher einer der Gründe, warum Hautkrebs seit Jahren auf dem Vormarsch ist. Naturgemäß schnorcheln und schwimmen die meisten Menschen bei warmen Wetter und Sonnenschein, Konditionen unter denen die UV Strahlung besonders hoch ist.

Das Wasser bietet dagegen keinen Schutz, sondern verstärkt die Gefahr einer Schädigung noch. Das liegt daran, dass mehr als 60 Prozent aller UV Strahlen noch mindestens 50 Zentimeter tief ins Wasser eindringen. Das ist genau jener Bereich, in dem sich Schwimmer und Schnorchler überwiegend aufhalten. Zweitens kühlt Wasser die Haut, so dass sich die warnenden Zeichen eines Sonnenbrands nicht oder nur mit Verspätung einstellen.

Drittens wäscht Wasser aufgetragene Schutzcremes schnell wieder herunter, so dass die Schutzwirkung verloren geht. Unter gewissen Umständen kann die Wasseroberfläche sogar als eine Art Reflektor wirken und die UV Strahlung örtlich begrenzt verstärken.

Welche Schutzmaßnahmen gibt es?

Sonnenschutzmittel

Der Einsatz von Sonnenschutzmittel ist beim Schwimmen und Schnorcheln unerlässlich. Verwenden Sie dafür aber nur Qualitätsprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF).

Besonders wichtig ist es, dass die angewendeten Mittel wasserfest sind, weil sie sonst sehr schnell abgewaschen werden. Trotzdem bieten Sonnenschutzmittel nur einen bedingten Schutz. Sie müssen jedes Mal nach Verlassen des Wassers und dem Abtrocknen erneut aufgetragen werden. Die Gesamtdauer der Schutzwirkung verlängert sich dadurch jedoch nicht. Mit einem Sonnenschutzmittel des LSF 30 können Sie ungefähr 30 Mal länger in der Sonne bleiben als ohne Sonnenschutz.

Da sich bei empfindlichen Personen erste Hautschädigungen bereits nach 10 Minuten einstellen, bedeutet dass, mit Sonnenschutz LSF 30 können Sie 300 Minuten oder 5 Stunden in der Sonne bleiben. Das sind jedoch nur Durchschnittswerte, die je nach Hauttyp stark abweichen können. Hellhäutige blonde oder rothaarige Menschen sind besonders empfindlich.

Kleidung als Sonnenschutz

Schutzmaßnahmen in Form spezieller Kleidung sind unverzichtbar, wenn Sie nicht permanente Schädigungen der Haut oder gar Hautkrebs riskieren wollen.

Normaler Stoff, aus dem zum Beispiel viele Badehosen oder Bikinis bestehen, bietet zwar einen gewissen Sonnenschutz, aber nur so lange der Stoff trocken ist. Wird er nass (was beim Schwimmen zwangsläufig der Fall ist), sinkt die Schutzwirkung auf nahezu Null.

Dasselbe trifft auch auf T-Shirts zu, die manche Leute als Sonnenschutz beim Schwimmen tragen. Solche Stoffe sind im Grunde genommen nutzlos.

Welche Kleidung gewährt Schutz?

Wirksamen Schutz gegen die UV Strahlung beim Schwimmen und Schnorcheln bietet nur Spezialkleidung, die aus besonders dicht gewebten Stoff hergestellt wird. Dafür wird häufig Lycra verwendet.

Stoffe aus Lycra gewähren Schutz gegen UV Strahlen, sind aber trotzdem leicht und anschmiegsam. Sie behindern die Bewegung nicht und schmiegen sich an den Körper an wie eine zweite Haut. Besonders wichtig am Strand: Kleidung aus Lycra trocknet schnell auf der Haut. Das erspart nicht nur das lästige Wechseln der Kleidung, sondern verhindert auch die Unterkühlung des Körpers.

Es gibt sowohl T-Shirts als Hosen aus UV-undurchlässigen Material zu kaufen. Solche Schutzkleidung ist besonders für Kinder empfehlenswert. Sie hat auch einen weiteren positiven Effekt, schützt sie doch ebenfalls gegen die Nesseln der meisten Quallen. Beim Kauf setzen Sie am besten auf bewährte Markenqualität und bestellen UV Schutzkleidung entweder in einem renommierten Onlineshop oder wählen sich Ihr Produkt bei einem Fachhändler aus.

Selbst in manchen Drogeriemärkten gehört UV Schutzkleidung mittlerweile schon zum Sortiment. Für gewöhnlich ist solche Kleidung mit einem Label gekennzeichnet, das Aufschluss über die konkreten Schutzeigenschaften gibt.

Lassen sie jedoch die Finger von Billigprodukten, die nur einen allgemeinen Hinweis darauf enthalten, dass die Kleidung gegen UV Strahlen schützt. So ein Hinweis besagt gar nichts, weil jede Kleidung einen gewissen Schutz gewährt. Der ist aber bei Billigprodukten völlig unzureichend.

Gibt es noch andere Schutzmaßnahmen?

Mit der UV Strahlung ist nicht zu spaßen. Sie ist so gefährlich, weil sich die negativen Folgen oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten zeigen. Um Schädigungen der Haut davonzutragen, muss man nicht erst einen Sonnenbrand bekommen. Deswegen sollten Sie beim Aufenthalt am Strand direkte Sonne so weit wie möglich vermeiden. Falls es keinen natürlichen Schatten gibt, verwenden Sie am besten einen Sonnenschirm, wenn möglich aus UV-undurchlässigen Gewebe. Wichtig ist auch das regelmäßige Auftragen von Sonnenschutz, übrigens auch unter der Kleidung, besonders wenn Bikini oder Badehose nur aus dünnem Stoff gefertigt sind.

Übrigens brauchen Sie keine Angst zu haben, durch solche Schutzmaßnahmen nicht richtig braun zu werden. Die UV Strahlung verhält sich wie jede andere Strahlung und wird von Felswänden, Gebäuden, Fenstern oder der Wasseroberfläche bzw. dem Sand reflektiert.

Daher wird man auch im Schatten oder unter einem Sonnenschirm braun, wenn auch etwas langsamer. Die bräunliche Verfärbung der Haut ist nichts weiter als eine Schutzmaßnahme des Körpers. Die Haut bildet Farbpigmente in den oberen Schichten aus und versucht damit, tiefer liegendes Gewebe vor Schädigungen durch UV Strahlen zu schützen. Dieser Schutz ist aber nur unvollkommen. Deswegen sollten Sie auf Schutzmaßnahmen gegen UV Strahlen nicht verzichten, auch wenn Sie bereits braungebrannt sind.

Bräunungscremes, die benutzt werden um natürliche Bräune der Haut nachzuahmen, haben keinen schützenden Effekt gegen UV Strahlung. Sie dienen lediglich der Verbesserung der äußerlichen Erscheinung. Bei ihrer Verwendung ist es unbedingt erforderlich, dass Sie sich zusätzlich gegen die schädlichen Anteile der Sonnenstrahlen schützen.

Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp: Wenn Sie Sonnenschutz und Mittel zum Schutz gegen Insekten (Mücken) gleichzeitig verwenden, sollten Sie die Sonnenschutzcreme immer zuerst auftragen. Anders herum würde die Wirkung des Insektenschutzes durch den Sonnenschutz abgeschwächt oder sogar ganz aufgehoben werden. Außerdem hält Insekten-Repellent im Durchschnitt weniger lange vor als Sonnenschutz und muss öfter erneuert werden.

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