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Erfolgsmethode im Test: Teilnehmer Jens wird deutlich

Jens Thaler, Teilnehmer der Erfolgsmethode von Matthias Neumann
Jens Thaler arbeitet seit 15 Jahren als Ingenieur. Seit sieben Monaten schreibt er nebenbei Texte für Unternehmen.

Als uns auf expertenmarkt.de eine ungewöhnlich ausführliche Bewertung zur Erfolgsmethode von Matthias Neumann auffiel, stand am Anfang nicht die Frage, ob dieses Coaching hält, was es verspricht. Am Anfang stand die Frage, ob es den Mann überhaupt gibt, der sie geschrieben hat.

Der Markt für Online-Weiterbildung hat in den vergangenen Jahren eine Begleiterscheinung hervorgebracht, die inzwischen kaum noch jemand bestreitet: Ein Teil der Erfolgsgeschichten, die auf den Seiten der Anbieter zu sehen sind, stammt von bezahlten Darstellern, und je professioneller ein Testimonial produziert ist, desto schwerer fällt die Unterscheidung. Wer ein solches Angebot ernsthaft prüfen will, kommt deshalb nicht umhin, zunächst bei den Menschen anzufangen, die darin auftreten.

Ein solches Coaching, das auffällig viele positive Bewertungen und Testimonials nach außen präsentiert, ist die Erfolgsmethode von Matthias Neumann. Teilnehmer sollen darin lernen, als selbstständige Texter für Unternehmen zu arbeiten, also E-Mail-Newsletter, Werbetexte und Verkaufsseiten zu schreiben und sich daraus ein Einkommen aufzubauen. Das Besondere an der Außendarstellung: Die ersten Aufträge sollen aus einem bestehenden Unternehmensnetzwerk direkt an die Teilnehmer weitergegeben werden, ohne dass diese sich selbst Auftraggeber suchen müssen.

Die Bewertung, die uns aufgefallen war, trug den vollen Namen ihres Verfassers, und das Gesicht dahinter kannten wir bereits aus einem Video-Interview des Anbieters. Der Name führte uns zu seinen Profilen in den sozialen Netzwerken, und was dort zu finden war, ergab ein stimmiges Bild: derselbe Mann, derselbe Beruf, dieselbe Biografie, allerdings über Jahre hinweg dokumentiert und nicht erst seit dem Coaching. Wir haben ihn daraufhin kontaktiert, und er war zu einem ausführlichen Gespräch mit unserer Redaktion bereit.

Jens Thaler beim Schreiben von Texten für Unternehmen
Neben seinem Ingenieursjob schreibt Jens Thaler heute Texte für Unternehmen.

Jens Thaler ist Ingenieur, arbeitet seit 15 Jahren in derselben Firma und ist seit sieben Monaten Teilnehmer der Erfolgsmethode. Für diesen Test interessant war er allerdings weniger wegen seiner Zahlen, die kennt man aus dem Video. Es war der Umstand, dass er sich Wochen später noch einmal hingesetzt und eine Bewertung verfasst hat, die er selbst mit dem Hinweis überschrieb, hier folge nun auch die Kritik.

Was die Erfolgsmethode von Matthias Neumann umfasst

Der Einstieg in das Programm erfolgt über einen kostenlosen Videokurs, in dem die grundsätzlichen Textarten und Herangehensweisen vermittelt werden. Das eigentliche Coaching besteht nach Angaben des Anbieters aus wöchentlichen Live-Calls, in denen eingereichte Texte gemeinsam besprochen und auseinandergenommen werden, einer 1 zu 1 Betreuung über Messenger und E-Mail sowie dem Zugang zu einer eigens entwickelten KI-Plattform.

Matthias Neumann, Gründer der Erfolgsmethode
Matthias Neumann hat das Programm im Oktober 2025 gestartet. Die laufende Betreuung übernimmt überwiegend sein Team.

Auffällig ist dabei, dass die laufende Betreuung nicht beim Gründer selbst liegt, sondern beim Team. Sichtet man die öffentlichen Bewertungen auf dem Portal, fallen dort vor allem zwei Namen immer wieder: Esther und Melanie. Sie sehen sich nach der Darstellung mehrerer Teilnehmer nicht nur die späteren Auftragstexte an, sondern auch jede Übungsabgabe aus den ersten Wochen.

Das Programm besteht seit Oktober 2025 und ist damit noch vergleichsweise jung. Nach Angaben des Anbieters haben es seither über 250 Personen durchlaufen, wobei sich diese Zahl ebenso wenig von außen überprüfen lässt wie die Angabe zum Gründungszeitpunkt. Wir führen sie deshalb als das an, was sie ist: eine Selbstauskunft.

Wie wir die Erfolgsmethode getestet haben

Ausgewertet haben wir die frei zugänglichen Inhalte des Anbieters, die öffentlich einsehbaren Bewertungen auf expertenmarkt.de sowie das Gespräch mit Jens Thaler. Im Mittelpunkt standen dabei nicht die Ergebnisse einzelner Teilnehmer, die naturgemäß stark auseinandergehen, sondern jene vier Versprechen, mit denen die Erfolgsmethode nach außen auftritt: die Vermittlung von Aufträgen, der angegebene Zeitaufwand, die Leistungsfähigkeit der programmeigenen KI und die häufig wiederholte Aussage, man müsse für all das nichts verkaufen.

Nicht Gegenstand dieses Tests sind die Kosten des Programms. Der Anbieter nennt sie öffentlich nicht, und auch uns gegenüber wurden sie nicht beziffert.

Werden in der Erfolgsmethode wirklich Aufträge vermittelt?

In den Videos von Matthias Neumann ist regelmäßig davon die Rede, dass Teilnehmer ihre ersten Aufträge nicht selbst einwerben müssen, sondern aus einem über Jahre aufgebauten Unternehmensnetzwerk zugewiesen bekommen. Genau darin liegt das stärkste Argument des Programms, denn die Kaltakquise ist erfahrungsgemäß jene Hürde, an der die meisten Einsteiger scheitern. Entsprechend war das unsere erste Frage an den Teilnehmer.

Die Antwort fällt zugunsten des Anbieters aus, allerdings nur bedingt. Vier Wochen nach seinem Einstieg erreichte Jens Thaler die erste Anfrage, der daraus entstandene Auftrag brachte ihm 1.000 Euro ein. Für jemanden, der zuvor nie einen Werbetext geschrieben hatte, ist das ein bemerkenswert kurzer Zeitraum, und das zentrale Versprechen des Programms ist damit für diesen Fall belegt. Im Interview schildert er den Ablauf so:

„Das System ist so aufgebaut, dass man am Anfang wirklich einige Vermittlungen bekommt, bei mir ging das auch wirklich schnell. Allerdings hieß es dann nach den ersten Aufträgen, dass es jetzt um die eigenständige Auftragsgewinnung gehen wird über Fiverr und Upwork, was ich mit dem Team gemacht habe und auch wirklich bis heute sehr gut klappt.“

Genau an diesem Übergang setzt seine Kritik an, und er hat sie unabhängig von unserem Gespräch bereits in seiner Bewertung auf expertenmarkt.de festgehalten:

„Vermittlungen bekommt man anfangs, aber nicht die 3.000 bis 5.000 Euro pro Monat Retainer-Kunden, die muss man sich selbst aufbauen. Anfangs bekommt man wirklich kleine Aufträge aus dem Netzwerk, aber langfristig baut man sich die Kunden selbst auf, was meiner Meinung nach etwas anders kommuniziert wurde.“

Den Ansatz an sich hält er ausdrücklich für richtig, weil eine dauerhaft fremdgesteuerte Auftragslage keine belastbare Grundlage für eine Selbstständigkeit wäre. Seine Kritik zielt deshalb nicht auf die Sache, sondern auf deren Darstellung. Uns gegenüber formulierte er es so:

„Trotzdem finde ich, hätte man klarstellen müssen, dass man nicht durchgehend die Aufträge bekommt. Aber dennoch macht es natürlich Sinn, sich langfristig seine eigene Akquise-Maschinerie zu bauen.“

Für Interessenten ist genau das der Punkt, an dem sich die Erwartung entscheidet. Wer davon ausgeht, dauerhaft mit Aufträgen versorgt zu werden, wird umdenken müssen.

Warum 30 Minuten am Tag bei der Erfolgsmethode nicht ausreichen

In den frei zugänglichen Inhalten des Anbieters fällt wiederholt die Angabe, ein überschaubarer täglicher Aufwand genüge, um neben dem Hauptberuf Fuß zu fassen. Von 30 Minuten ist dort die Rede, gelegentlich von etwas mehr. Auf diese Zahl angesprochen, wird Jens Thaler im Gespräch mit unserer Redaktion deutlich:

„30 Minuten am Tag reichen nicht, wenn daraus ein Mandat beziehungsweise Retainer-Deal werden soll. Ein einzelner Text kann später in einer Stunde sitzen, das schon, aber wenn man einen Retainer-Kunden haben will, der 3.000 bis 5.000 Euro monatlich zahlen soll, dann musst du dem Unternehmen auch zeitnah antworten und auch wirklich liefern.“

In seiner Bewertung beziffert er den Aufwand noch konkreter und schreibt, man könne unter sieben Stunden pro Woche nicht einmal einen einzigen Retainer-Kunden betreuen.

Eine Arbeitswoche mit einem laufenden Mandat besteht eben nicht aus einem Text. Ein Unternehmen, das monatlich einen vierstelligen Betrag überweist, erwartet zeitnahe Rückmeldungen, Abstimmungsschleifen und verlässliche Lieferung, und dieser Aufwand lässt sich nicht in eine halbe Stunde nach Feierabend verlegen. Damit korrigiert Jens Thaler eine Zahl, die in der Werbung eine prominente Rolle spielt. Wer das Programm als gelegentliche Nebenbeschäftigung einplant, sollte die Erwartung an das Ergebnis entsprechend anpassen.

Was die KI der Erfolgsmethode tatsächlich leistet

Die programmeigene KI-Plattform gehört zu den Bausteinen, die in der Außendarstellung besonders betont werden. Teilnehmer hinterlegen Informationen über das jeweilige Unternehmen, wählen eine Textart aus und erhalten daraufhin einen Entwurf. Was dieses Werkzeug im Alltag leistet, wollten wir von jemandem wissen, der sich auch privat mit solchen Systemen beschäftigt.

Die programmeigene KI der Erfolgsmethode mit vorgegebenen Texter-Templates
Der Nutzer hinterlegt Unternehmensdaten, wählt eine Textart und erhält einen Entwurf.

In seiner Bewertung hält Jens Thaler fest, die Erfolgsmethode-KI sei kein Wundermittel. Sie arbeite ähnlich wie andere gängige Modelle, nur eben mit vorgegebenen Texter-Templates und bereits gut vorbereiteten Anweisungen. Hilfreiches Werkzeug, aber kein absoluter Gamechanger. Im Gespräch mit uns hat er das präzisiert:

„Als jemand, der sich mit KI schon ganz gut auskennt: Das Rad wurde natürlich nicht neu erfunden. Für die Texte finde ich sie dennoch praktischer und besser, weil die ganzen Texter-Strategien, Ansätze und No-Gos schon bei der KI gespeichert sind.“

Beim ersten Einsatz habe er lediglich einige Screenshots und Rahmendaten des Unternehmens eingepflegt, ein Template ausgewählt und binnen kurzer Zeit brauchbare Entwürfe erhalten. Dieses Verhältnis von Aufwand und Ergebnis beschreibt er rückblickend als die größte Überraschung des gesamten Programms.

Eine handfeste Einschränkung nennt er trotzdem:

„Aktuell ist sie eigentlich nur auf der Desktop-Version brauchbar, am Handy ist es mit den Templates zu klein für mich. Das Team meinte, dass es bald auch eine eigene App geben wird, aber das Release-Datum ist noch unbekannt.“

Erwähnenswert ist außerdem, wie sich seine anfängliche Erwartung verschoben hat. Dazu sagte er uns:

„Der Videokurs war sehr lang und sehr viel Input. Ich dachte nicht, dass es doch so viele Strategien und Ansätze gibt, und war eigentlich der Meinung, dass die KI sehr viel an Arbeit übernimmt. Aber dem war anfangs nicht so, weil man viele Methoden erstmal erlernen musste.“

Kommt man in der Erfolgsmethode ohne Verkaufen aus?

Die Aussage, man müsse niemanden von sich überzeugen und keine Kunden anschreiben, gehört zu den wiederkehrenden Botschaften des Anbieters, und sie dürfte für einen erheblichen Teil der Interessenten ausschlaggebend sein. Jens Thaler trennt hier im Gespräch sauber zwischen zwei Situationen:

„Es heißt ja in den Videos auch immer ganz ohne Verkaufen oder so in der Art, und das stimmt auch, weil man anfangs die Aufträge bekommt. Dennoch ist es danach nicht mehr so. Wenn du Aufträge über Fiverr und Upwork entgegennimmst, musst du tatsächlich nicht wirklich verkaufen, da die Kunden bei dir anfragen und du entscheiden kannst, ob du den Auftrag annimmst.“

Anders verhalte es sich bei den laufenden Mandaten, und damit ausgerechnet bei jenem Teil des Geschäfts, der finanziell interessant wird:

„Aber wenn es dann zu den Retainer-Deals kommt, wo es finanziell erst spannend wird, musst du mit den Unternehmen sprechen und diese überzeugen, Vorarbeit leisten und denen genau erklären, wo du was besser machen würdest. Und das ist nun mal Verkauf, was definitiv auch Kompetenz verlangt.“

Begleitet werde man bei diesen Terminen vom Team der Erfolgsmethode, das mit im Gespräch sitzt. Seine Einschätzung bleibt trotzdem eindeutig. Wer sich für dieses Programm entscheidet, weil er Vertriebsgespräche grundsätzlich vermeiden möchte, sollte diesen Punkt kennen, bevor er unterschreibt.

Erfahrungen nach sieben Monaten: Was Jens Thaler erreicht hat

Vor seinem Einstieg war Jens Thaler vollkommen fachfremd. 15 Jahre Ingenieurstätigkeit, ein sicheres Einkommen, keinerlei Berührung mit dem Schreiben von Werbetexten. Verschiedene Modelle hatte er sich zuvor angesehen, darunter auch Kaltakquise, ohne dass ihn eines davon überzeugt hätte.

In dem Video, das einige Wochen zurückliegt, nennt er einen monatlichen Schnitt zwischen 6.500 und 9.000 Euro und gibt 10.000 Euro als Ziel an. Zum Zeitpunkt unseres Gesprächs hatte er diese Marke nach eigener Aussage bereits überschritten. In seinem erlernten Beruf, sagt er, hätte er das nicht erreicht. Diese Angaben beziehen sich ausdrücklich auf seinen individuellen Verlauf und sind weder typisch noch in irgendeiner Form zugesichert.

Bewertung von Jens Thaler zur Erfolgsmethode auf expertenmarkt.de
Trotz seiner Einwände vergibt Jens Thaler die volle Punktzahl. Seine Kritik nennt er selbst Meckern auf hohem Niveau.

Bemerkenswert ist, wie er seine eigene Kritik einordnet. Auf dem Portal hat er dem Programm trotz aller Einwände fünf von fünf Sternen gegeben und bezeichnet seine Anmerkungen selbst als Meckern auf hohem Niveau. Gleichzeitig schiebt er eine Einschränkung nach, die man in Erfahrungsberichten selten liest: Er sei sich sicher, dass es nicht bei jedem Teilnehmer so laufe wie bei ihm, und man müsse wissen, worauf man sich einlässt.

Für wen die Erfolgsmethode geeignet ist

Nach allem, was dieser Test ergeben hat, richtet sich das Programm an Menschen, die bereit sind, über Monate hinweg regelmäßig Zeit zu investieren, die Korrekturen an den eigenen Texten aushalten und die akzeptieren, dass am Anfang das Üben steht und nicht der erste Auftrag. Wer ein Gespür für Sprache mitbringt und keine Scheu vor digitalen Werkzeugen hat, findet hier eine Betreuung vor, die deutlich engmaschiger ausfällt als das, was in diesem Marktsegment üblich ist.

Ungeeignet ist das Programm für alle, die ein passives Einkommen erwarten, die mit einer halben Stunde am Abend kalkulieren oder davon ausgehen, dauerhaft mit fremden Aufträgen versorgt zu werden. Jens Thaler formuliert es in seiner Bewertung deutlicher, als wir es täten: Wer glaubt, dass einem ohne eigene Arbeit fünfstellige Monatsbeträge zufallen, werde auch hier enttäuscht.

Fazit: Erfolgsmethode im Test

Was für einen Test zählt, hält dieses Programm. Aufträge werden tatsächlich vermittelt, und zwar schneller, als man es erwarten würde. Die Betreuung findet statt, sie ist nach übereinstimmender Darstellung persönlich und umfasst auch jene Texte, die nie ein Kunde zu sehen bekommt. Die Erfolgsmethode-KI nimmt spürbar Arbeit ab, auch wenn sie technisch kein Neuland betritt, und der Weg von der fachfremden Ausgangslage zum ersten bezahlten Auftrag hat in dem von uns geprüften Fall vier Wochen gedauert. Bemerkenswert ist zudem, dass sich die Einwände unseres Gesprächspartners weitgehend mit dem decken, was der Anbieter an anderer Stelle selbst einräumt, was für die Konsistenz der Außendarstellung spricht.

Abzüge gibt es dennoch, und sie betreffen durchweg die Kommunikation. Der genannte Zeitaufwand liegt nach der Erfahrung unseres Gesprächspartners erheblich unter dem tatsächlichen, die Auftragsvermittlung wird als dauerhafter Bestandteil wahrgenommen, obwohl sie als Starthilfe konzipiert ist, und die Aussage, es komme ohne Verkaufen aus, trifft nur auf einen Teil des Geschäfts zu. Hinzu kommt, dass sich zentrale Angaben wie die Teilnehmerzahl von außen nicht verifizieren lassen und das Programm mit elf Monaten schlicht zu jung ist, um eine belastbare Bilanz über mehrere Jahre vorlegen zu können.

Unter dem Strich vergeben wir 4,5 von 5 Punkten. Wer bereit ist, die Zeit tatsächlich aufzubringen, die dieses Programm verlangt, findet hier ein handfestes und gut betreutes Coaching vor. Wer sich vom freundlichen Ton der Werbung leiten lässt, wird die Erwartung nach den ersten Wochen korrigieren müssen.

Häufige Fragen zur Erfolgsmethode von Matthias Neumann

Ist die Erfolgsmethode seriös?

Nach den uns vorliegenden Informationen gibt es keine Hinweise auf unseriöse Praktiken. Aufträge werden nachweislich vermittelt, die Betreuung findet statt, und der Anbieter benennt Schwächen des eigenen Programms an mehreren Stellen selbst. Seriös bedeutet dabei weder, dass jeder Teilnehmer vergleichbare Ergebnisse erreicht, noch dass eine Erfolgsgarantie besteht. Eine solche gibt es nicht.

Werden bei der Erfolgsmethode wirklich Aufträge vermittelt?

Ja. Der erste vermittelte Auftrag erreichte unseren Gesprächspartner vier Wochen nach dem Einstieg und brachte ihm 1.000 Euro ein. Die Vermittlung ist allerdings als Starthilfe angelegt. Größere laufende Mandate müssen sich Teilnehmer nach eigener Darstellung selbst aufbauen, überwiegend über Plattformen wie Fiverr und Upwork.

Wie viel Zeit muss man für die Erfolgsmethode einplanen?

Deutlich mehr als die häufig genannte halbe Stunde täglich. Unser Gesprächspartner veranschlagt mindestens sieben Stunden pro Woche, sobald ein laufendes Mandat betreut werden soll.

Was leistet die KI der Erfolgsmethode?

Sie liefert Rohentwürfe auf Basis hinterlegter Vorlagen und vorbereiteter Anweisungen. Grundlegend neu ist die Technologie dahinter nicht, für die konkrete Aufgabe ist sie jedoch besser vorbereitet als frei verfügbare Werkzeuge. Nutzbar ist sie derzeit vor allem am Rechner, eine App ist angekündigt.

Kommt man bei der Erfolgsmethode ohne Verkaufen aus?

Bei vermittelten Aufträgen und bei Anfragen über Plattformen ja. Bei laufenden Mandaten nein, dort ist ein Gespräch mit dem Unternehmen erforderlich, bei dem das Team allerdings begleitet.

Für wen ist die Erfolgsmethode nichts?

Für alle, die ein passives Einkommen erwarten, wenig Zeit mitbringen oder davon ausgehen, dauerhaft mit fremden Aufträgen versorgt zu werden.

Dieser Beitrag gibt die Einschätzung der Redaktion sowie die persönliche Erfahrung eines einzelnen Teilnehmers wieder. Genannte Ergebnisse sind individuell und stellen weder eine Zusage noch einen typischen Verlauf dar. Eine Erfolgsgarantie besteht nicht.

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