Generic filters

Anzeige

Moderne LED-Deckenstrahler: Wie Akzentlicht einen Raum verändert

Beim Renovieren wird das Licht meistens zuletzt geplant. Wandfarbe, Boden, Möbel – und dann bleibt die Deckenleuchte, die schon vorher da war. Schade eigentlich, denn kaum etwas verändert die Wirkung eines Raums so stark wie die Frage, woher das Licht kommt und wohin es fällt.

LED-Deckenstrahler - Akzentlicht für moderne Räume

Eine Lichtquelle reicht selten

Eine einzelne Leuchte in der Deckenmitte beleuchtet den Raum gleichmäßig und macht ihn dadurch ziemlich flach. Alles ist gleich hell, nichts sticht hervor, und abends fühlt sich der Raum meistens etwas ungemütlich an. Sobald man das Licht auf mehrere Punkte verteilt und einzelne Flächen betont, entsteht Tiefe.

Ein Klassiker: Strahler, die eine Wand von oben anleuchten. Die aufgehellte Fläche wirkt näher und wärmer, der Raum insgesamt größer. Ähnliches gilt für Regale, Bilder oder eine Küchenarbeitsplatte, wo gerichtetes Licht nebenbei auch noch praktisch ist.

Wer die Grundbeleuchtung ergänzen möchte, findet moderne LED-Deckenstrahler in unterschiedlichen Abstrahlwinkeln – von eng bündelnd für einzelne Objekte bis breit streuend für ganze Wandflächen.

Abstrahlwinkel und Position entscheiden

Zwei Werte machen den Unterschied zwischen „wirkt teuer“ und „wirkt wie ein Baumarktprovisorium“. Der Abstrahlwinkel bestimmt, wie groĂź der Lichtkegel ausfällt: 24 Grad setzen einen klaren Punkt, 60 Grad decken eine breite Fläche ab. Und der Abstand zur Wand entscheidet ĂĽber die Form des Kegels. Rund 30 bis 40 Zentimeter Abstand ergeben meistens einen schönen, gleichmäßigen Verlauf. Sitzt der Strahler zu weit weg, leuchtet er den halben Boden mit an.

Bei der Lichtfarbe im Wohnbereich gilt: eher warm. 2700 bis 3000 Kelvin wirken abends deutlich angenehmer als neutralweiĂźes Licht, das im BĂĽro genau richtig, im Wohnzimmer aber schnell nĂĽchtern ist.

Dimmen will vorher bedacht sein

Wer die Möglichkeit haben will, das Licht abends runterzuregeln, muss das vor dem Kauf klären. Nicht jeder Strahler ist dimmbar, und nicht jeder dimmbare Strahler verträgt sich mit jedem Dimmer. Die Kombination aus Leuchte und Dimmertyp muss zusammenpassen, sonst flackert es oder der Regelbereich endet bei dreißig Prozent. Ein kurzer Blick ins Datenblatt spart hier viel Ärger.

Auch Feuchträume haben eigene Anforderungen – im Bad braucht es je nach Zone eine passende Schutzart, was schnell übersehen wird. Wer für die verschiedenen Räume ohnehin gerade plant, kann auch gleich weitere LED-Lösungen entdecken und Grund- und Akzentbeleuchtung aufeinander abstimmen.

Ein Detail, das den Unterschied macht

Am Ende ist es selten die Anzahl der Leuchten, die einen Raum gut aussehen lässt. Es sind die Übergänge zwischen hell und dunkel. Ein Raum, in dem es zwei, drei ruhige helle Zonen und dazwischen etwas Schatten gibt, wirkt fast immer wohnlicher als einer, in dem gleichmäßig überall dieselbe Helligkeit herrscht.

Zu unserer Redaktion