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Solaranlage – Beitrag zur Energiewende

Laura Glaser Autorin
Laura Glaser

Mit meinem Mann betreibe ich einen kleinen Gasthof nahe Berlin. Als gelernte Köchin und Mutter eines Sohnes liegt mein Fokus auf dem Küchen- und Haushaltsbereich. Seitdem ich bei ExpertenTesten.de bin habe ich eine 3-stellige Anzahl an Haushaltsprodukten testen können und teile mit Ihnen gerne meine Expertise.

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Die Energiewende beginnt bei jedem Einzelnen. Sie hat zwei Gesichter, denn während man einerseits Strom sparen kann, lässt sich andererseits selbstständig Strom generieren, indem man die uns kostenlos zur Verfügung stehende Energie der Sonne anzapft. Der zweite Aspekt klingt ungleich spannender. Da nimmt es nicht Wunder, dass immer mehr Solaranlagen die Hausdächer zieren. Wer das Kapital für den Kauf einer Solaranlage nicht leicht aufbringen kann, die abhängig von der Größe, Dachform und dem Zelltyp zwischen 7.000 und 15.000 Euro kostet, kann eine Solaranlage mieten. Wir stellen dieses Modell vor.

Solaranlage – Beitrag zur Energiewende

Warum eine Solaranlage das Klima schont

Wer eine Solaranlage auf seinem Dach installiert, tut zunächst der Umwelt etwas Gutes. Er senkt seinen eigenen Stromverbrauch und trägt zur Reduktion von Treibhausgasen in der Atmosphäre sowie zur Eindämmung der Luftverschmutzung bei, da er durch sein Verhalten verhindert, dass fossile Energieträger wie Kohle, Gas und Öl beansprucht werden. Zugleich werden die endlichen Ressourcen geschont und ein positives Beispiel für Nachahmer gegeben, denn ein Schneeballeffekt wurde bereits in Studien nachgewiesen. Wenn einer eine PV-Anlage aufbaut, ziehen andere nach. Hier können Sie eine PV Anlage mieten mit Gruenes.Haus.

Wie groß sind die Einspareffekte?

In Zeiten explodierender Strompreise werden die Einspareffekte gern mitgenommen. Experten gehen davon aus, dass eine Solaranlage rund 10 % des Energiebedarfs deckt und zu jährlichen Energieeinsparungen zwischen 500 und 1.000 Euro führt. Die Effizienz der Photovoltaikanlage kann durch die richtige Platzierung gesteigert werden. Dazu gehören die Ausrichtung auf der Sonnenseite, ein Einfallswinkel der Solarpaneele von 30° bis 35° und die Vermeidung von Verschattungen.

Ferner weisen monokristalline Module mit einem Wirkungsgrad von 18 bis 24 % eine signifikant höhere Effizienz auf als polykristalline Module mit 15 bis 20 %. Grundsätzlich haben Kunden die Möglichkeit, den durch die Solarenergie gewonnenen Strom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen und als Gegenleistung eine Einspeisevergütung nach dem EEG zu kassieren. Die Solaranlage passt zum ökologischen Zeitgeist und trägt zur Wertsteigerung der Immobilie bei.

Warum mieten statt kaufen?

Wer eine Solaranlage mietet, anstatt sie zu kaufen, vermeidet die hohen Anschaffungskosten von 7.000 bis 15.000 Euro, was insbesondere in Zeiten temporärer Liquiditätsengpässe eine erhebliche Erleichterung sein kann. Anstelle der Investition werden monatlich zwischen 50 und 200 Euro fällig, die als Miete an den Anbieter gezahlt werden müssen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die mit diesem Leasingmodell einhergehende Bequemlichkeit. Die meisten Anbieter schnüren dem Kunden ein Rundum-sorglos-Paket. Sie übernehmen die Installation, Wartung und den Betrieb gleich mit, bieten einen Kundenservice für Reparaturen an und kümmern sich um die Versicherung.

Was spricht gegen das Leasing?

Langfristig rentiert sich das Modell nicht und es wird in der Summe teurer als beim Kauf einer Solaranlage. Hinzu kommt, dass Leasingverträge mit Solaranlagen nur eine Dauer zwischen zumeist 15 und 20 Jahren mit der entsprechenden Preisbindung aufweisen, sodass danach ein neuer Vertrag geschlossen werden muss. Wer eine Solaranlage mietet, kommt abgesehen von der EEG-Vergütung nicht in den Genuss von Fördergeldern.

Der Gewinner ist die Umwelt

Die Solaranlage ist der sichtbare Beweis dafür, dass man von der Klimawende nicht nur spricht, sondern ihre Ideale auch mit Leben füllt. Der Beitrag für die Umwelt ist enorm und die Einspareffekte sind mit Blick auf die Stromkosten beträchtlich. Das Leasingmodell, eine PV-Anlage zu mieten, schont nicht nur das eigene Vermögen, sondern ist auch mit einem hohen Komfort verbunden, weil der Anbieter sich um alles kümmert. Durch das Modell wird der Aufbau einer Solaranlage niedrigschwelliger, was ebenfalls gut für das Klima ist.

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