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Sonnenschutz in den eigenen vier Wänden: Welche Möglichkeiten gibt es?
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Sonnenschutz in den eigenen vier Wänden: Welche Möglichkeiten gibt es?

Dieser Sommer war der sonnenreichste seit Aufzeichnungsbeginn. Die Relevanz von guten Sonnenschutzoptionen im eigenen Heim nimmt daher immer zu. Die Hitzewellen werden vermutlich eher stärker als schwächer ausgeprägt sein und unseren Alltag in den Sommermonaten erschweren. Aber welche Möglichkeiten gibt es in Sachen Sonnenschutz für den eigenen Haushalt und was ist dabei zu beachten?

Sonnenschutz in den eigenen vier Wänden
Wenn die Hitze nicht mehr auszuhalten ist, kann auch Sonnenschutz für die Fenster helfen. Bildquelle: @ Yechan Park / Unsplash.com

Sonnenschutzfolien: Eleganter Sonnenschutz für das Haus

Sonnenschutzfolien hat vermutlich jeder schon einmal gesehen. Wirken Fensterflächen wie verspiegelt, dann ist eine Art Sonnenschutzfolie im Spiel. Mittlerweile gibt es diese speziellen Folien auch für den Heimbereich und die Anbringung ist wirklich ein Kinderspiel. Aber was bringt diese Folie?

– Schutz – die Folie schützt vor UV-Strahlen und hält die Hitze ab.
– Sonneneinstrahlung – die Folie schützt mitunter vor der direkten Sonneneinstrahlung in den Innenräumen und wirkt somit auch als Blendschutz. Die ist vor allem bei Bildschirmarbeit ungemein hilfreich.
– Funktion – die Folie ist durchsichtig. Trotzdem besitzt sie eine spezielle Beschichtung, die die Sonnen- und UV-Strahlen reflektieren und ableiten. Nutzer müssen jedoch keine zu starke Abdunkelung des Raumes befürchten.

Die Anbringung dieser Folien funktioniert grundsätzlich sehr einfach. Sie wird schlichtweg auf das zuvor gut gereinigte Fenster aufgebracht. Sollte es sich um das zu schützende Fenster noch um eine Einfachverglasung handeln, so kann die Sonnenschutzfolie sowohl innen als auch außen befestigt werden. Bei allen anderen Fenstertypen inklusive der Dachfenster ist die Außenmontage zu bevorzugen. So lässt sich unter dem Strich nämlich ein besserer Sonnen- und UV-Schutz erreichen, weil das Sonnenlicht reflektiert wird, bevor es die Scheibe erreicht.

Sonnenrollos: Einfache Montage für den Sonnenschutz

Sonnenrollos unterscheiden sich durchaus von gewöhnlichen Rollladen. Zugleich haben sie den Vorteil, dass sie auch in Mietwohnungen mühelos installiert werden können, da bauliche Veränderungen im Regelfall gar nicht notwendig sind. Ein Überblick:

– Typen – es gibt zwei Varianten. Reine Sichtschutzrollos lassen das Licht weiterhin durch, filtern es aber ein wenig. Sonnenschutz- und Verdunklungsrollos hingegen haben auf der dem Fenster zugewandten Seite eine Beschichtung, die das Sonnenlicht wieder reflektiert und somit auch die Hitze im Raum reduziert.
– Befestigung – die simpelste Variante sind Seitenzugrollos der Klemm-Variante. Bohren, Kleben, Schrauben wird hier gar nicht notwendig, denn die Halterungen werden einfach oben über den Fensterrahmen gestülpt. Der Nachteil: Bei geklapptem Fenster steht das Rollo ab, da es natürlich waagerecht nach unten hängt. Ein weiterer Nachteil besteht bei allen größeren Fensterflächen, die nicht geöffnet werden können. Die Befestigung ist nun nur mit Kniffen möglich.

Sonnenschutzrollos gibt es mittlerweile auch als Plissees (Wabenplissees) und beschichtete Jalousien. Jegliche Varianten sind auch in fest installierbarer Form erhältlich.

Weitere Lösungen

Mitunter lässt sich der Sonnenschutz auch schon vor der eigenen Wohnung anpacken. Oft ist es erstaunlich, wie gut eine Markise auf dem Balkon oder der Terrasse hilft, damit die Wärme aus dem Haus bleibt. Mit speziellen Senkrechtmarkisen lassen sich mitunter gar Fenster schützen. Aber welche Lösungen bleiben sonst noch?

– Fensterfolien – sie sind keine echten Sonnenschutzfolien, doch antistatisch aufzubringende Sichtschutzfolien helfen zumindest dabei, dass die Sonne nicht ungehindert in den Innenraum scheinen und blenden kann.
– Thermovorhänge – letztendlich sind viele Sonnenschutzlösungen gleichzeitig Kälteschutzlösungen. Die Beschichtungen der Schutzlösungen halten auch die winterliche Kälte ab. So auch Thermovorhänge. Die absolut lichtundurchlässigen Vorhänge schützen vor der Sommerhitze und der Winterkälte.

Grundsätzlich ist bei Lösungen, die von innen angebracht werden, immer zu bedenken, dass die Hitze und Kälte sich zwischen dem Fenster und der Schutzlösung fangen. Zu allen Jahreszeiten müssen also Blumen auf der Fensterbank im Auge behalten werden, gerade dann, wenn Vorhanglösungen angewendet werden. Bei Rollos im Innenbereich ist zudem im Winter die Belüftung zu beachten. Da der kälteste Punkt auf der Scheibe liegt, bildet sich zwischen Scheibe und Rollo gerne Kondenswasser.

Fazit – die Sonne abhalten und im Winter sparen

Viele Sonnenschutzlösungen helfen durchaus dabei, auch im Winter Heizkosten zu sparen, da sie die Kälte nicht in den Raum lassen. Im Sommer reflektieren sie hingegen die Sonne oder schaffen mit Luftpolstern eine Barriere, die die Sommerhitze aus den Räumen hält. Glücklicherweise sind viele der heutigen Lösungen darauf ausgelegt, in den unterschiedlichsten Gebäuden genutzt zu werden. Eine bauliche Veränderung ist nicht notwendig, sodass auch Mieter meist problemlos eine Lösung installieren dürfen.

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