Sunday Natural Protein Coffee Natural Cinnamon im Test: Erfahrungen, Geschmack und Nährwerte

Nach wenigen kräftigen Bewegungen im Shaker entsteht aus dem Sunday Natural Premium Protein Coffee Natural Cinnamon ein hellbraunes, cremiges Getränk mit deutlich wahrnehmbarem Robusta-Kaffee und einer warmen Zimtnote. Genau diese unkomplizierte Verbindung aus Kaffee und pflanzlichem Protein prägt meinen einwöchigen Praxistest: Statt morgens mehrere Produkte zu kombinieren, reicht eine abgewogene Portion Pulver, kaltes Wasser oder Pflanzendrink und ein Shaker.

Eine Portion mit 30 g liefert 23 g Protein, etwa 87 mg Koffein und 122 kcal. Damit richtet sich das Pulver vor allem an vegan lebende Erwachsene, sportlich Aktive und Menschen, die ihre Proteinzufuhr erhöhen und gleichzeitig ein kaffeeähnliches Getränk trinken möchten. Als vollständiger Frühstücksersatz ist es nicht gedacht, denn dafür fehlen je nach persönlichem Bedarf weitere Bestandteile wie Obst, Gemüse oder komplexe Kohlenhydrate.

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Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Anwendung

  • 23 g pflanzliches Protein pro Portion: Ackerbohne, Erbse und Sonnenblume bilden die Proteinbasis.
  • Etwa 87 mg Koffein je 30 g: Die Menge lässt sich im Tagesablauf gut berücksichtigen.
  • Schnelle Zubereitung: Mit 200 bis 300 ml kaltem Wasser oder Pflanzendrink verteilt sich das Pulver im Shaker gleichmäßig.
  • Unterschiedliche Geschmacksprofile: 200 ml ergeben ein kräftigeres Getränk, 300 ml eine leichtere Variante; Pflanzendrink macht die Konsistenz runder.
  • Geringer Zuckergehalt: Pro Portion bleiben die Zuckerwerte unter 0,5 g, gesüßt wird mit Steviolglycosiden.
  • Praktischer Beutel: Der 1-kg-Standbodenbeutel lässt sich nach dem Öffnen mit einem Zipper wieder verschließen und reicht für ungefähr 33 Portionen.
  • Chargenbezogene Prüfungen: Für die Charge L11504 liegen eine GBA-Untersuchung und ein Eintrag in der Kölner Liste vor.

Was beim ersten Öffnen auffällt

Der Protein Coffee kommt in einem beigen Standboden- und Aromaschutzbeutel mit zusätzlicher Schweißnaht, Aufreißkerbe und integriertem Zippverschluss. Die Erstöffnung gelingt kontrolliert. Das Pulver befindet sich lose im Beutel und ist nach dem Öffnen unmittelbar erreichbar; eine zusätzliche Innenverpackung gibt es nicht.

Bei der ersten Entnahme zeigt sich ein fein vermahlenes, locker geschüttetes Pulver in einem hell- bis mittelbraunen beziehungsweise graubraunen Farbton. Solange ich den Beutel nicht unnötig bewege, entsteht nur wenig Staub. Der Beutel steht stabil und kippt beim Portionieren nicht leicht um. Nach mehreren Öffnungen rastet der Zipper weiterhin zuverlässig ein. In der Verschlussnut bleibt bei sorgfältigem Arbeiten kaum Pulver zurück.

Die Rückseite informiert mehrsprachig über Zutaten, Nährwerte, Zubereitung, Koffein und Lagerung. Auch das vollständige Aminosäurenprofil ist dort berücksichtigt. Die Angabe von 30 g beziehungsweise ungefähr drei Esslöffeln sowie 200 bis 300 ml Flüssigkeit ist direkt auf der Verpackung zu finden. Für wiederholbare Portionen nutze ich im Test dennoch eine Küchenwaage, weil unterschiedlich gefüllte Löffel die Konsistenz und Nährwerte verändern können.

So läuft die Vorbereitung im Alltag ab

Eine technische Inbetriebnahme ist nicht notwendig. Ich wiege 30 g Pulver ab, gebe es in einen Shaker und ergänze kaltes Wasser oder einen kalten Pflanzendrink. Nach einigen kräftigen Bewegungen ist die Mischung gleichmäßig. Der Hersteller empfiehlt den direkten Verzehr nach dem Mixen, weshalb ich das Getränk jeweils unmittelbar nach der Zubereitung beurteile.

Am zweiten Testtag verwende ich 300 ml statt 200 ml Wasser. Dadurch wird das Getränk dünnflüssiger, die Kaffeenote weniger konzentriert und die Süße milder. Mit 200 ml ist die Konsistenz dichter und der Robusta-Charakter kräftiger. Ein ungesüßter Pflanzendrink macht das Mundgefühl runder und cremiger, bringt abhängig von der Sorte aber zusätzliche Kalorien, Fett, Kohlenhydrate und Zucker mit.

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Rezeptur, Nährwerte und Dosierung verständlich eingeordnet

Die Rezeptur setzt auf drei pflanzliche Proteinquellen. Den größten Anteil bildet Ackerbohnenprotein, das mit Erbsen- und Sonnenblumenprotein kombiniert wird. Die Kennzeichnung weist ein vollständiges Aminosäurenprofil mit sämtlichen essentiellen Aminosäuren einschließlich der verzweigtkettigen Aminosäuren, kurz BCAA, aus.

  • Proteingehalt: 77 g pro 100 g beziehungsweise 23 g pro 30-g-Portion
  • Energie: 405 kcal je 100 g und 122 kcal je Portion
  • Fett: 7,1 g je 100 g und 2,1 g je Portion, davon 0,4 g gesättigte Fettsäuren
  • Kohlenhydrate: 6,0 g je 100 g und 1,8 g je Portion
  • Zucker: jeweils weniger als 0,5 g pro 100 g und pro Portion
  • Ballaststoffe: 4,8 g je 100 g und 1,5 g je Portion
  • Salz: 0,55 g je 100 g und 0,16 g je Portion
  • Koffein: 289 mg je 100 g und ungefähr 87 mg je Portion

Bei den einzelnen Aminosäuren entfallen pro Portion unter anderem etwa 1,8 g auf Leucin, 1,5 g auf Lysin, 1,1 g auf Isoleucin und 1,1 g auf Valin. Hinzu kommen beispielsweise 3,8 g Glutaminsäure, 2,4 g Asparaginsäure und 1,9 g Arginin. Die empfohlene Menge liegt bei ein bis drei Portionen täglich. Drei Portionen entsprechen rechnerisch 90 g Pulver, 69 g Protein und ungefähr 261 mg Koffein.

Beim Kaffeeanteil handelt es sich um 7,6 Prozent löslichen Robusta-Kaffee. Der Ceylon-Zimt aus Madagaskar macht 2,3 Prozent der Rezeptur aus. Steviolglycoside aus Stevia übernehmen die Süßung. Das Produkt wird als vegan, glutenfrei, laktosefrei, sojafrei und gentechnikfrei ausgewiesen. Es enthält keinen zugesetzten Zucker, keine künstlichen Aromen und keine künstlichen Süßungsmittel; zusätzlich wird auf der Packung „No colourants“ hervorgehoben. In der Zutatenliste steht allerdings ein natürliches Aroma, das unter anderem Propylenglykol als Trägerstoff enthält.

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Der siebentägige Praxistest nach Nutzungsperspektiven

Tag eins: Verpackung, Pulver und erste Wasserportion

Am ersten Tag prüfe ich Beutel, Schweißnaht, Aufreißkerbe und Zipper. Anschließend wiege ich die Standardmenge ab, beurteile das trockene Pulver und bereite die erste Portion mit 200 ml kaltem Wasser zu. Direkt nach dem Shaken ist das Getränk hellbraun und von einer leichten Schaumschicht bedeckt. Sichtbare Klumpen treten nicht auf.

Die erste Portion wirkt konzentriert und cremig. Der Kaffee erinnert geschmacklich an kräftigen, erdigen und leicht nussigen Robusta. Zimt ist gut erkennbar, überlagert die Kaffeenote aber nicht. Die Süße ist deutlich vorhanden und trägt den typischen eigenen Charakter von Stevia. Ein auffälliger Bodensatz entsteht auch nach einigen Minuten nicht.

Tag zwei: Was 300 ml Flüssigkeit verändern

Mit 300 ml kaltem Wasser bleibt die Mischung gleichmäßig, wirkt aber leichter. Der Kaffee tritt weniger gebündelt hervor, und auch die Süße erscheint milder. Für einen weniger intensiven Start in den Tag ist diese Variante angenehm. Wer den Protein Coffee möglichst kräftig und dicht bevorzugt, erhält mit 200 ml das passendere Ergebnis.

Die Flüssigkeitsmenge ist damit nicht nur eine nebensächliche Zubereitungsfrage. Sie verändert die Wahrnehmung von Kaffee, Zimt, Süße und pflanzlicher Note, ohne dass sich die Nährwerte des Pulvers ändern. Das macht die Portion im Alltag flexibel.

Tag drei: Zubereitung mit Pflanzendrink

Am dritten Tag rühre ich das Pulver mit einem ungesüßten Pflanzendrink an. Die Textur wird runder, weicher und cremiger. Kaffee und Zimt bleiben vorhanden, wirken aber weniger kantig als bei der Wasserzubereitung. Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass ein Pflanzendrink je nach Produkt zusätzliche Nährwerte einbringt.

Die Wasserportion bleibt dennoch vollständig alltagstauglich. Gerade an hektischen Vormittagen ist es praktisch, nicht separat Kaffee, Milch und Proteinpulver vorbereiten zu müssen. Die Mischung aus Pulver, Flüssigkeit und Shaker genügt.

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Tage vier und fünf: Einbindung in den Vormittag

An den beiden folgenden Tagen trinke ich jeweils eine Portion am Vormittag. Die Zubereitung lässt sich ohne zusätzlichen Aufwand in die Routine einbauen. Der Koffeinimpuls entspricht dem, was ich von einem Kaffeegetränk dieser Größenordnung erwarte. Gleichzeitig liefert die Portion eine klar ausgewiesene Proteinmenge und ersetzt dadurch die getrennte Vorbereitung eines Proteinshakes.

Mein persönlicher Favorit bleibt die Mischung mit 200 ml Wasser, wenn ich ein kräftiges Kaffeeprofil möchte. Für einen weicheren Geschmack greife ich zu 300 ml oder Pflanzendrink. Ein leicht pflanzlicher Nachgeschmack ist wahrnehmbar, wird durch Zimt und natürliches Aroma aber gut eingebunden.

Tage sechs und sieben: Verschluss, Dosierung und Gesamtbild

Am sechsten Tag prüfe ich den Beutel erneut nach mehreren Öffnungen. Der Zipper schließt zuverlässig, sofern die Verschlussnut sauber bleibt. Der Standboden erleichtert die Aufbewahrung im Schrank. Gelagert werden soll der geöffnete Beutel kühl, trocken und dunkel.

Am letzten Testtag gleiche ich die praktischen Beobachtungen mit den Angaben zu Portionierung, Nährwerten, Koffein und Zubereitung ab. Das Pulver lässt sich fein dosieren, verteilt sich im Shaker schnell und erzeugt weder Klumpen noch einen auffälligen sandigen Eindruck. Die Haltbarkeit selbst lässt sich innerhalb einer Woche nicht abschließend beurteilen; Verpackung und Verschluss funktionieren in diesem Zeitraum jedoch zuverlässig.

Geschmack und Mundgefühl aus zwei Perspektiven

Der Robusta-Kaffee prägt den Drink klar. Er schmeckt kräftig, erdig und leicht nussig, weshalb das Ergebnis eher an konzentrierten Kaffee mit Proteinbasis als an einen neutralen Shake erinnert. Der Zimt ergänzt die Kaffeenote warm und würzig. Die Stevia-Süße ist deutlich und bleibt im Nachgeschmack erkennbar.

Eine befreundete erwachsene Testperson probiert an zwei Tagen jeweils eine Wasser- und eine Pflanzendrinkportion, ohne die genaue Rezeptur vorab zu kennen. Sie beschreibt das Getränk als „kaffeeähnlich, zimtig und angenehm cremig, mit einer kleinen pflanzlichen Note am Ende“. Außerdem lautet ihr Eindruck: „Die Konsistenz ist cremiger, als ich es bei einem pflanzlichen Proteinpulver erwartet habe.“ Diese Aussagen beziehen sich ausschließlich auf die Verkostung im Rahmen des einwöchigen Tests.

Ich selbst empfinde die pflanzliche Note nicht als störend. Mit 200 ml Wasser ist sie zusammen mit der Stevia-Süße etwas deutlicher, während 300 ml und Pflanzendrink den Gesamteindruck weicher machen. Der kleine individuelle Kritikpunkt bleibt damit die charakteristische Stevia-Wahrnehmung für Menschen, die diesen Süßstoff besonders deutlich schmecken. Im Zusammenspiel mit Robusta und Zimt ist sie für mich gut eingebunden.

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Koffein, Portionsplanung und Sicherheit

Die Menge von etwa 87 mg Koffein pro 30 g ist transparent angegeben. Eine Portion am Vormittag lässt sich im Tagesablauf unkompliziert berücksichtigen. Bei zwei Portionen sind es ungefähr 174 mg, bei drei Portionen rund 261 mg. Kaffee, Tee, Cola, Energy-Drinks und andere koffeinhaltige Lebensmittel kommen gegebenenfalls noch hinzu.

Wer empfindlich auf Koffein reagiert, sollte die eigene Verträglichkeit und den Einnahmezeitpunkt beachten. Bei spätem Konsum kann Koffein den Schlaf beeinflussen. Für sportlich Aktive kann eine Portion vor oder nach dem Training in die Ernährung passen; ob der Zeitpunkt sinnvoll ist, hängt vom persönlichen Tagesablauf und der gesamten Proteinzufuhr ab.

Der Hersteller empfiehlt das Produkt nicht für Kinder, Schwangere und Stillende. Für diese Personengruppen leite ich aus meinem Produkttest keine abweichende Empfehlung ab. Die Hinweise zur Koffeinmenge gehören daher ebenso zur Produktbewertung wie Geschmack und Mischbarkeit.

Qualitätsnachweise für die getestete Charge

Für die Charge L11504 liegt eine GBA-Untersuchungsbescheinigung vor. Als Prüfparameter werden Protein, Koffein, Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen berücksichtigt. Laut Bescheinigung stimmt der ermittelte Proteingehalt innerhalb der einschlägigen EU-Toleranzen mit der Deklaration überein; auch die Koffeinangabe wird durch die Untersuchung hinreichend genau bestätigt.

Zusätzlich ist die Charge L11504 in der Kölner Liste verzeichnet. Die chargenbezogene Prüfung durch das Zentrum für Präventive Dopingforschung der Deutschen Sporthochschule Köln wird dort mit „ohne Beanstandung“ angegeben. Das ist für Sportlerinnen und Sportler ein hilfreicher Qualitätsbaustein. Gleichzeitig weist die Kölner Liste darauf hin, dass eine Listung keine absolute Garantie für die vollständige Abwesenheit sämtlicher verbotener Substanzen darstellt.

Reichweite, Kosten und praktische Aufbewahrung

Der Beutel enthält 1.000 g Pulver. Bei einer Portion von 30 g ergeben sich rechnerisch rund 33 Portionen; bei täglicher Nutzung reicht der Vorrat damit ungefähr einen Monat. Der reguläre Preis liegt bei etwa 28,90 Euro pro Kilogramm, was rund 0,88 Euro je Portion entspricht. Ein Doppelpack mit 2 × 1.000 g kostet ungefähr 54,91 Euro und senkt den rechnerischen Portionspreis auf rund 0,83 Euro.

Für die Aufbewahrung ist kein Umfüllen erforderlich. Der Standbodenbeutel steht stabil, der Zipper funktioniert auch nach wiederholtem Öffnen und der Inhalt bleibt direkt zugänglich. Wichtig ist, den Beutel nach der Entnahme sauber zu verschließen und an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufzubewahren.

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Den Protein Coffee für den eigenen Alltag prüfen

Sunday Natural und das Konzept hinter dem Produkt

Sunday Natural wurde 2013 in Berlin von Dr. Jörg Schweikart gegründet. Aus einer zunächst privat geführten Manufaktur entwickelte sich ein Unternehmen mit mehr als 1.600 Produkten. Zum Sortiment gehören unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzenstoffe, Omega-Produkte, Proteine, funktionelle Lebensmittel, Tee, ätherische Öle und Zubehör.

Als zentrale Leitlinien nennt die Marke Natürlichkeit, Qualität, Reinheit, Transparenz, Innovation und Fairness. Die True-Clean-Philosophie umfasst laut Unternehmen eine möglichst vollständige Deklaration, gentechnikfreie Rohstoffe, direkte Rohstoffbeschaffung und regelmäßige externe Laborprüfungen. Beim getesteten Protein Coffee bedeutet diese Bezeichnung nicht, dass die Rezeptur vollständig frei von Zusatzstoffen ist: Steviolglycoside und ein natürliches Aroma mit Propylenglykol als Trägerstoff sind in der Zutatenliste ausgewiesen.

Sunday Natural arbeitet nach eigenen Angaben mit HACCP-, GMP- und ISO-22000:2018-Standards innerhalb der Europäischen Union beziehungsweise mit ausgewählten Spezialpartnern nach entsprechenden Standards. Ein Forschungs- und Entwicklungsteam aus Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern, Therapeutinnen und Therapeuten, Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberatern sowie Nährstoffspezialistinnen und Nährstoffspezialisten begleitet die Produktentwicklung. Beim Protein Coffee zeigt sich dieses Konzept konkret in der Kombination aus Ackerbohne, Erbse und Sonnenblume sowie der Ergänzung mit Robusta und Ceylon-Zimt.

Der Kundensupport läuft überwiegend digital über E-Mail und Kontaktformular; einen telefonischen Kundenservice gibt es aktuell nicht. Für Lieferungen innerhalb Deutschlands werden etwa ein bis drei Werktage angegeben, der Versand erfolgt unter anderem über DHL und Hermes. Ungeöffnete Ware kann innerhalb von 14 Tagen zurückgegeben werden. Eine zusätzliche, über gesetzliche beziehungsweise allgemeine Verkaufsbedingungen hinausgehende Zufriedenheitsgarantie ist für dieses Produkt nicht ausgewiesen.

Für wen der Protein Coffee im Test besonders passt

Das Produkt ist vor allem für vegan lebende Erwachsene interessant, die Kaffee, Koffein und pflanzliches Protein in einem Getränk verbinden möchten. Auch sportlich Aktive profitieren von der klaren Portionierung und den 23 g Protein. Wer Milchprotein, Laktose oder Sojaprotein vermeiden möchte, findet eine Rezeptur auf Basis von Ackerbohne, Erbse und Sonnenblume.

Die Sorte passt außerdem zu Menschen, die morgens wenig Zeit haben und keine getrennten Zubereitungsschritte für Kaffee und Shake wünschen. Die Wahl zwischen Wasser und Pflanzendrink erlaubt eine leichtere oder cremigere Variante. Weniger geeignet ist das Produkt als alleinige vollständige Mahlzeit, weil die Portion nicht automatisch alle Bestandteile eines ausgewogenen Frühstücks abdeckt.

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Praktische Fragen zur Anwendung

Wie wird eine Portion zubereitet?

Gebt 30 g, also ungefähr drei Esslöffel, in einen Shaker und mischt das Pulver mit 200 bis 300 ml kaltem Wasser oder Pflanzendrink. Im Test verteilt es sich nach wenigen kräftigen Bewegungen gleichmäßig. Mit 200 ml wird der Drink kräftiger und cremiger, mit 300 ml leichter. Der direkte Verzehr nach dem Mixen entspricht der Herstellerempfehlung.

Funktioniert die Wasserzubereitung ohne Klümpchen?

Ja, im Praxistest gelingt die Mischung mit kaltem Wasser ohne sichtbare Klumpen oder auffälligen Bodensatz. Exaktes Abwiegen und ausreichend kräftiges Shaken sorgen für reproduzierbare Ergebnisse. Die Flüssigkeitsmenge beeinflusst vor allem Intensität und Mundgefühl.

Wie viele Portionen liefert der Beutel?

Aus 1.000 g Pulver entstehen bei 30 g je Portion rund 33 Portionen. Bei einer täglichen Portion reicht der Beutel rechnerisch ungefähr einen Monat. Zwei oder drei Portionen pro Tag verkürzen die Reichweite entsprechend und erhöhen zugleich die tägliche Koffeinaufnahme.

Ist das Getränk ein vollständiger Frühstücksersatz?

Nein, eine Portion ist ein proteinreiches koffeinhaltiges Getränk und kein vollständiger Mahlzeitenersatz. Sie liefert 23 g Protein und 122 kcal, enthält aber nicht automatisch alle Lebensmittelgruppen, die zu einem ausgewogenen Frühstück gehören können. Obst, Gemüse oder Kohlenhydratquellen müssen bei Bedarf separat eingeplant werden.

Kann der Protein Coffee heiß angerührt werden?

Für diese Sorte nennt der Hersteller kaltes Wasser oder kalten Pflanzendrink. Eine konkrete Freigabe für heiße Flüssigkeiten ist nicht angegeben. Im Test verwende ich deshalb ausschließlich kalte Flüssigkeit und erhalte damit die gleichmäßige Konsistenz, die für die Bewertung zugrunde liegt.

Wie wird der geöffnete Beutel gelagert?

Der Beutel sollte kühl, trocken und dunkel stehen. Nach der Entnahme wird er mit dem integrierten Zipper verschlossen. Dieser rastet im Test auch nach mehreren Öffnungen zuverlässig ein, sofern die Verschlussnut sauber bleibt.

Welche Bedeutung hat die Kölner Liste für die Charge?

Die Charge L11504 wurde chargenbezogen durch das Zentrum für Präventive Dopingforschung der Deutschen Sporthochschule Köln untersucht und ist dort mit „ohne Beanstandung“ eingetragen. Das unterstützt die Nachvollziehbarkeit für Sportlerinnen und Sportler. Eine absolute Garantie für die vollständige Abwesenheit aller verbotenen Substanzen stellt die Listung laut dem dortigen Hinweis jedoch nicht dar.

Mein abschließendes Urteil nach sieben Tagen

Der Sunday Natural Premium Protein Coffee Natural Cinnamon verbindet im Test eine kräftige Robusta-Kaffeenote mit Zimt, 23 g pflanzlichem Protein und einer klar ausgewiesenen Koffeinmenge. Besonders überzeugend sind die schnelle Mischbarkeit, die feine Pulverstruktur, die cremige Konsistenz und der zuverlässige Zipper des 1-kg-Beutels.

Die Rezeptur passt zu vegan lebenden Erwachsenen und sportlich Aktiven, die ihren Kaffee unkompliziert mit einer definierten Proteinportion verbinden möchten. Die Wahl zwischen Wasser und Pflanzendrink verändert das Mundgefühl sinnvoll, während Nährwerte, Dosierung und chargenbezogene Prüfungen transparent nachvollziehbar bleiben. Die individuelle Koffeinverträglichkeit und die zusätzliche Aufnahme aus anderen Quellen sollten bei der Portionsplanung berücksichtigt werden.

Für die genannte Zielgruppe spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus. Wer einen pflanzlichen Proteinshake mit erkennbarem Kaffee- und Zimtprofil sucht und die Zubereitung kalt im Shaker bevorzugt, erhält ein alltagstaugliches Produkt mit stimmigem Konzept.

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