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Wenn Babys zahnen

Zahnbürsten Zahnpflege, Tinabless Baby Kindermundpflege Weiche Fingerzahnbürste inkl. Aufbewahrungsbox für Zähneputzen und Zahnfleischmassage - 4 StückJedes Mal, wenn sich ein Zahn durch das sensible Zahnfleisch kämpfen will, kann das äußerst schmerzhaft sein. Kein Wunder, dass die lieben Kleinen da mitunter quängelig und weinerlich sind. Etwa ab dem 5. bzw. 6. Lebensmonat geht es los.

Dann bahnen sich die ersten Milchzähne ihren Weg durch den Kiefer. Ist der allererste Schneidezahn erst einmal sichtbar, ist die Freude meist groß.

Wenn das Baby etwa 25 bis 30 Monate alt ist, schießt meist der letzte Backenzahn durch. Bis ein Kind all dies überstanden hat, fließt sicherlich das eine oder andere Tränchen. Wie gut, wenn Eltern da von Anfang an richtig reagieren, um die schmerzhaften Symptome des Zahnens zu lindern.

Wenn Kinder zahnen – die ersten Symptome richtig deuten

Oft ist es schon eine Weile vorher spürbar. Einen bis eineinhalb Monate bevor der erste Zahn durchbricht, werden viele Kinder unruhig, sie reagieren unzufrieden und sind häufig müde. Wenige Tage vor dem Durchbruch des ersten “Beißerchens” spannt das Zahnfleisch besonders, es wirkt gerötet und geschwollen. Jede Berührung daran schmerzt.

Ein untrügliches Indiz dafür, dass die ersten Zähnchen im Anmarsch sind! Ein weiteres Anzeichen für das Zahnen sind die stark durchbluteten, roten Wangen. Gleichzeitig ist eine vermehrte Speichelproduktion im Gange.

Dies macht sich dadurch bemerkbar, dass dem zahnenden Kind oft Spucke aus dem Mund läuft. Mit einem schicken Halstuch oder einem Lätzchen können Mami und Papi schnell Abhilfe schaffen und die Spucke zwischendurch immer mal wieder beseitigen. So wird die Oberbekleidung nicht feucht und das Wohlgefühl bleibt so gut wie möglich erhalten.

Ausschlag – ein klassisches Anzeichen fürs Zahnen

Wenn Babys zahnen

Der Ausschlag beim Zahnen äußert sich durch eine deutliche Hautrötung, die oft fleckig anmutet oder sich gleichmäßig über die gesamte Haut des Körpers erstreckt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Ausschlag vornehmlich im Bereich der Gelenkbeugen und am Po auftritt.

Ebenso ist es möglich, dass sich um die Mundpartie herum ein Ausschlag bildet, was meist durch den vermehrten Speichelfluss begründet werden kann. Als wären die Schmerzen beim Zahnen nicht schon schlimm genug, geht der Hautausschlag oftmals mit einem heftigen Juckreiz einher.

Das ist sowohl für betroffene Kinder, als auch für ihre Eltern eine erhebliche Belastung. Nicht jedes Kind ist aber von diesen Symptomen betroffen. In der Medizin stellt man offiziell keine direkte Verbindung zwischen dem Zahnen und einem Hautausschlag her.

Vielmehr gehen erfahrene Ärzte davon aus, dass der Ausschlag gänzlich andere Ursachen hat. So sind Kinder während des Zahnens in einem Alter, in welchen ihr Immunsystem besonders starken Belastungen ausgesetzt ist. Bakterien und Keime haben jetzt leichtes Spiel. Infekte während des Zahnens sind daher keine Seltenheit. Experten sind sich einig: Zahnen ist keineswegs die Ursache für Hautausschläge.

Wenngleich die Gesichtshaut im Bereich des Mundes beim Zahnen oft gerötet sein kann, sollten wir nicht von einem Ausschlag sprechen.

Baby hat Spass

Vielmehr sind Symptome dieser Art ein deutliches Anzeichen für eine Hautreizung durch den Speichel. Hinzu kommt, dass auch das ständige Trockenreiben der Haut die sensible Babyhaut reizen kann.

Eine entsprechende Pflege ist deshalb das A und O. Wenn sich auf der Körperhaut, in den Gelenkbeugen oder am Po Ausschläge zeigen, so ist auch hier Handlungsbedarf gefragt. Das Immunsystem ist einerseits aufgrund der Belastungen, die mit dem Zahnen einhergehen können, beeinträchtigt.

Auf der anderen Seite verhält es sich oftmals so, dass viele Mütter ihre Kinder jetzt abstillen und auf Flaschen- und Breinahrung umstellen. Hauptgründe dafür: Häufig reicht die Muttermilch nicht mehr aus, um das Kind zu sättigen.

Darüber hinaus können die scharfen Zähnchen die Brustwarze erheblich verletzen. Insgesamt trägt das Abstillen nicht gerade zur Stärkung des Immunsystems bei, sondern der ganze Körper muss sich ab dieser Phase einmal an diese neue Gesamtsituation gewöhnen.

Tipp: Wunde Gelenkbeugen oder ein geröteter Po sollte möglichst trocken gehalten und mit leichter, fettfreier Pflegecreme versorgt werden. Regelmäßige Kamillenbäder schaffen Abhilfe und sind eine echte Wohltat für die Kinder.

Fieber in der Zeit des Zahnens

Wie wir wissen, kann das Zahnen das Immunsystem des Babys schwächen. Dadurch sind die Kleinen anfälliger für Infektionen unterschiedlichster Art. Meist zeigen sich diese in Form von Fieber bzw. durch eine erhöhte Körpertemperatur. Fieber ist ein Anzeichen dafür, dass der Körper des Kindes nun “hart zu kämpfen hat” und versucht, sich gegen die auf ihn eintreffenden äußeren Einflüsse zu wehren. Dadurch fühlen sich Kinder zusätzlich geschwächt.

Baby Fieberthermometer CocoBear StirnthermometerWichtig ist es jetzt, ihnen die Zuwendung und Aufmerksamkeit zu geben, die sie brauchen. Außerdem benötigen sie nun viel Ruhe. Sicherlich ist es nun hilfreich, sie zeitig ins Bett oder in den Laufstall zu legen, damit sie schlafen und ihren gestressten Körper erholen können.

Weil ihnen aber die Schmerzen im Mund zu schaffen machen, fällt den Kids das Einschlafen schwer. So kann es ratsam sein, die Kinder so lange auf dem Arm zu halten, bis sie eingeschlafen sind. Allerdings besteht gegebenenfalls die Gefahr, dass das Baby fortan nur noch bei Mama oder Papa auf dem Arm oder auf dem Schoß einschlafen möchte.

Demzufolge könnten die bevorstehenden Nächte schwierig werden. Am besten, Eltern legen ihre Kinder in den Laufstall oder auf die Couch, sodass ihr Sprössling sie jederzeit im Blick hat. Während der Ruhe- und Schlafphasen sollten Mutter oder Vater kühle Umschläge oder wohltuende Kompressen auf die Stirn und an die Waden anlegen, um das Fieber somit zu senken.

Überdies sollten sie darauf achten, dass ihr zahnendes Kind viel Flüssigkeit in Form von zuckerfreien Kräuter- oder Früchtetees bzw. stilles Wasser zu sich nimmt. Schon bald wird sich der kleine Racker wieder wohlfühlen.

Erbrechen, wenn Kinder zahnen

Gibt das Kind größere Mengen Nahrung von sich, sprechen wir von Erbrechen. Meist handelt es sich bei dem Erbrochenen um eine schleimige, leicht gelbliche oder auch durchsichtige Flüssigkeit. Oft sind darin noch Essensrückstände erkennbar.

Zahnbürsten Zahnpflege, Tinabless Baby Kindermundpflege Weiche Fingerzahnbürste inkl. Aufbewahrungsbox für Zähneputzen und ZahnfleischmassageGenerell ist Erbrechen keine typische Begleiterscheinung des Zahnens. Vielmehr ist es möglich, dass das Baby aufgrund des durch das Zahnen geschwächten Immunsystems einen Infekt erlitten hat, dessen Folge Erbrechen, Fieber und Co. sind.

Ein Besuch beim Arzt ist zunächst noch nicht erforderlich. Allerdings ist es unerlässlich, dass der Sprössling mit Flüssigkeit und Salzen versorgt wird, um eine Austrocknung des Körpers zu verhindern. Dieses Risiko ist bereits nach relativ kurzer Zeit gegeben.

Charakteristische Anzeichen einer Austrocknung sind Müdigkeit und Mattigkeit, weiße Haut, ein trockener Mund und ein leicht übel riechender Atem. Erbricht sich das Baby über einen Zeitraum von einem bis zwei Tagen, sollte unbedingt der Kinderarzt um Rat gefragt werden.

Denn es kann eine Viruserkrankung zu Grunde liegen. Leidet das Kind zusätzlich unter Durchfall, so ist dies meist ein klares Indiz für eine Magen-Darm-Infektion. Mami oder Papi sollten versuchen, ihrem Schatz etwa über einen Zeitraum von vier Stunden hinweg schlückchenweise kleine Mengen Tee zu verabreichen.

Die Abstände zwischen den einzelnen Schlucken sollten möglichst kurz sein. Pfefferminz-, Kamillen- oder Fencheltee eignen sich hervorragend, um die Symptome zu lindern. Auch stark verdünnten schwarzen Tee können wir nur empfehlen.

Nach etwa vier Stunden können die Eltern probieren, die Flüssigkeitsmenge auf rund 20 bis 30 Milliliter zu erhöhen. Wichtig ist, nicht zu versuchen, dem Baby feste Nahrung zu geben. Diese sollte es tatsächlich erst erhalten, wenn es danach verlangt.

Denn der Appetit auf feste Nahrung ist häufig ein Signal dafür, dass der Körper sich peu à peu erholt und nun langsam wieder nach Essen “lechzt”. Allerdings ist es dennoch kein Grund zur Beunruhigung, wenn der kleine Wonneproppen wenig später alles wieder erbricht.

Durchfall – typische Begleiterscheinung?

Pampers Active Fit Windeln, Gr.6, Extra Large 15+kg, Monatsbox,1er PackAuch wenn Durchfall kein charakteristisches Symptom fürs Zahnen ist, so ist es doch häufig eine leidige Begleiterscheinung. Durchfall bei zahnenden Kindern ist daher nicht ungewöhnlich. Andererseits kann er aber sehr wohl auch lebensbedrohlich werden.

Warum zahnende Kinder oft unter Durchfall leiden, ist unserer Ansicht nach denkbar aufgrund der Belastungen und Anstrengungen, denen der kindliche Körper jetzt ausgesetzt ist. So verspüren Babys in dieser Zeit erhebliche Druckschmerzen am Zahnfleisch, und der Körper “wehrt” sich gegen diese Einflüsse, indem er mit Fieber, Durchfall etc. reagiert.

So ist der Stuhlgang flüssig und die Windel quillt mitunter über. Sie ist während dieser Phase meist voller als gewöhnlich, und auch der Inhalt kennzeichnet sich durch einen unangenehmen Geruch. Gesetzt den Fall, dass das Baby nicht genügend Flüssigkeit bekommt, besteht – je nach Alter und körperlicher Konstitution – das Risiko einer Dehydrierung.

Ähnlich wie beim Fieber können die Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel durch trockene Lippen, weiße Haut, Mattigkeit, teilnahmsloses Verhalten und eingesunkene Augen zum Ausdruck gebracht werden.

Das Baby muss jetzt regelmäßig, aber vorsichtig mit Flüssigkeit versorgt werden. Gegebenenfalls muss der Kinderarzt eine Infusion verabreichen, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.

Die richtige Hilfe – So können Mami und Papi ihr zahnendes Kind unterstützen

Zahnen tut weh. Deshalb haben Babys in dieser Phase ein besonderes Bedürfnis nach der Zuneigung und Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Diese können bereits “erste Hilfe” leisten, indem sie ihren Schatz trösten und ihm viel Liebe geben. Darüber hinaus benötigen Babys jetzt ebenfalls Hilfe mit Blick auf die Linderung der Zahnfleisch- bzw. Kieferschmerzen.

NUK 10256224 - Kombi-Beißring-Set, 3-teilig, Classic, Soft und Cool, erleichtert dreifach das Zahnen, 1 Set, BPA freiGekühlte Beißringe sind eine ideale Methode, um den Druck zu lindern und die Schwellungen des Zahnfleisches zu reduzieren. Beißringe sind stabile, mit einer gelartigen Flüssigkeit gefüllte Kunststoffringe, welche für Babys sehr leicht greifbar sind.

Sie können sie in den Mund stecken, ohne dass die Gefahr des Verschluckens besteht. Eltern sind folglich auf der sicheren Seite, wenn sie einen oder mehrere Beißringe kaufen. Während einer davon in Verwendung ist, können die übrigen bereits im Kühlschrank gekühlt werden.

Die angenehme Temperatur lindert Schmerzen zusätzlich. Ist gerade kein Beißring zur Hand, empfehlen wir, dem Kind ein trockenes Brötchen oder eine Karotte in die Hand zu geben. Es fühlt sich für sie sehr gut an, wenn sie mit ihrem Zahnfleisch darauf herum beißen können.

Die sanfte Massage lindert den Schmerz und reduziert das Druckempfinden. Im Drogeriemarkt oder in der Apotheke sind hilfreiche Präparate erhältlich, mit denen das Zahnen leichter erträglich wird.

So gibt es beispielsweise Naturtropfen, die schmerzlindernd und entzündungshemmend sind. Diese können tröpfchenweise mit dem Finger auf das gerötete Zahnfleisch aufgetragen werden. Hier entfalten sie ihre Wirkung.

Toller Nebeneffekt: Die meisten Erzeugnisse dieser Produktkategorie überzeugen durch einen sehr angenehmen und lange anhaltenden Geschmack. Dieser lenkt Babys eine Zeitlang vom Schmerz ab.

Von Anfang an die ideale Zahnpflege

NUK 10256396 Mundpflege-Set mit Baby-ZahnpastaSicherlich brauchen Eltern nicht bereits beim Durchbrechen des ersten Zahnes bei ihrem Kind an eine professionelle Mundhygiene zu denken. Sobald der Sprössling aber mehrere Zähne im Mund hat, sollte er spielerisch mit der Zahnbürste vertraut gemacht werden.

Der Handel hält viele lustige Zahnbürstenkreationen bereit, welche stets über besonders weiche Borsten verfügen. Eltern sollten damit beginnen, mit der leicht angefeuchteten Bürste kreisende Bewegungen über Zähne und Zahnfleisch durchzuführen.

Dabei sollten sie diese “Übung” auch von ihrem Kind ausführen lassen. Natürlich sollten Mami und Papi währenddessen darauf achten, dass der kleine Racker die Zahnbürste nicht versehentlich in den Rachen steckt oder dass ihr Kind damit nicht durch die Wohnung läuft. Verletzungsgefahr!

Von Anfang an sollten Eltern ihrem Kind zeigen, dass Zähneputzen etwas Tolles ist. Glitzerzahnpasta oder ähnliche Zahnpflegeprodukte, die auf die Zahnbürste gegeben werden, sind in der ersten Zeit ein gern gesehenes Highlight bei der Zahnpflege und können dabei helfen, die positiven Assoziationen weiter zu verstärken.

Ab wann sollten Eltern mit ihrem Kind zum Zahnarzt?

Sobald der erste Zahn zu sehen ist, brauchen Eltern mit ihrem Kind sicherlich noch nicht zum Zahnarzt. Das hat Zeit – etwa bis zum dritten Lebensjahr. Spätestens dann sind die Milchzähne vollständig vorhanden.

Selbstverständlich sollten die Kleinen bereits jetzt über die Vorzüge des täglichen Zähneputzens Bescheid wissen. Hier sind die Eltern gefragt, von Anfang an entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Das gilt überdies, wenn es darum geht, den ersten Besuch beim Zahnarzt zu planen.

Alles sollte spielerisch erfolgen und der Zahnarzt sollte durch Mama und Papa bereits im Vorfeld informiert werden, dass der neue Patient zum ersten Mal in der Praxis vorstellig wird. Die meisten Zahnärzte gehen gerne darauf ein und zeigen den Knirpsen die Geräte und Instrumente. Sie versuchen so, mögliche Zahnarztangst gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Die Kinder können ihren Mund öffnen, um den Zahnarzt hinein schauen zu lassen. Wenn ihnen das allerdings noch unangenehm ist, sollten sie auf keinen Fall dazu gezwungen werden. Statt dessen lohnt es sich, lieber zwei oder drei weitere Termine in der Zahnarztpraxis zu vereinbaren, um den Sprössling so schonend wie möglich auf die erste Behandlung vorzubereiten.

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