Ein höhenverstellbarer Schreibtisch soll im Arbeitsalltag mehr können, als nur auf Knopfdruck nach oben und unten zu fahren. In diesem Erfahrungsbericht prüfe ich den elektrisch höhenverstellbaren Bürotisch ofinto Rise in der Konfiguration mit weißen Beinen, Weiß-Holz-Tischplatte, 140 × 80 cm und Kabelmanagement-System. Im Mittelpunkt stehen die Verarbeitung, die Sitz-Steh-Funktion, die Stabilität, die Bedienung, die Montage und die Frage, wie überzeugend das Konzept im täglichen Homeoffice tatsächlich ist.
Der Rise richtet sich vor allem an Berufstätige im Homeoffice, Selbstständige und Familien, die einen aufgeräumten Arbeitsplatz mit regelmäßigen Positionswechseln wünschen. Diese Zielgruppe ist realistisch gewählt, solange die Körpergröße ungefähr zwischen 1,65 und 1,90 m liegt und der Tisch mit üblicher Bürotechnik genutzt wird. Für meine Bewertung teste ich das Modell sieben Tage lang unter normalen Arbeitsbedingungen und berücksichtige dabei auch die sichtbaren Grenzen bei der maximalen Tischhöhe, beim Kabelmanagement und bei der Ausstattung.
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Produktdetails und technische Daten
- Produktname: elektrisch höhenverstellbarer Bürotisch ofinto Rise
- Konfiguration: weißes Gestell, Tischplatte in Weiß-Holz, 140 × 80 cm
- Preis: etwa 658 Euro für die geprüfte Konfiguration inklusive Kabelmanagement
- Basispreis: etwa 549 Euro
- Aufpreis für 140 × 80 cm: etwa 30 Euro
- Aufpreis für das Kabelmanagement-System: etwa 79 Euro
- Tischplattengröße: 140 × 80 cm
- Plattenstärke: 2,5 cm
- Höhenbereich: 70 bis 120 cm
- Verstellweg: 50 cm
- Antrieb: Dual-Motor-System
- Verstellgeschwindigkeit: 40 mm/s
- Herstellerangabe zur Lautstärke: unter 50 dB
- Maximale Belastbarkeit: 100 kg
- Gestellgewicht: rund 28 kg ohne Tischplatte
- Gestell: Stahlgestell mit T-Fuß und zweistufigen Hubsäulen
- Tischplattenmaterial: melaminbeschichtete Spanplatte beziehungsweise MFC
- Oberfläche: matt und leicht strukturiert
- Emissionsklasse: E0.5
- Holzzertifizierung: PEFC
- Bedienelement: digitales Handset unter der vorderen Tischkante
- Anzeige: numerische Darstellung der aktuellen Tischhöhe
- Memory-Funktion: zwei speicherbare Höhen
- Aufsteh-Erinnerung: Bewegungstimer mit Vibration
- Timer: 30, 40 oder 50 Minuten
- Kindersicherung: vorhanden, mit automatischer Wiederverriegelung
- Höhenbegrenzung: individuelle minimale und maximale Fahrhöhe einstellbar
- Kollisionsschutz: automatische Hinderniserkennung
- Sicherheitsabstand: mindestens 25 mm zu umliegenden Gegenständen
- Stromversorgung: 220–240 V, 50/60 Hz
- Maximale Leistungsaufnahme: 350 W
- Standby-Verbrauch: 0,1 W
- Nivellierung: vier vormontierte Nivelliergleiter
- USB-Anschluss: nicht integriert
Besondere Eigenschaften im Alltag
- Dual-Motor-Antrieb: Beide Hubsäulen bewegen die 50 cm Verstellweg gleichmäßig und ermöglichen eine zügige Anpassung der Arbeitshöhe.
- Weiß-Holz-Optik: Die weiße Tischfläche erhält durch die sichtbare holzfarbene Schichtkante einen wohnlicheren Charakter.
- Integrierte Memory-Funktion: Zwei Höhen lassen sich speichern, wobei eine Position für das Sitzen und eine für das Stehen vorgesehen ist.
- Bewegungserinnerung: Der integrierte Timer erinnert per Vibration daran, die Sitzposition zu verlassen.
- Programmierbare Höhenlimits: Die obere und untere Fahrgrenze kann an die räumliche Situation angepasst werden.
- Kindersicherung: Das Handset lässt sich sperren und verriegelt sich nach zehn Sekunden automatisch erneut.
- Kompaktes Kabelmanagement: Die abgerundete Kabelwanne und die Gestell-Abdeckung beruhigen die Tischunterseite optisch.
- Vorbereitete Gewinde: Integrierte Gewindeeinsätze in der Platte vereinfachen die Montage des Gestells.
Im praktischen Eindruck wirkt das Konzept gut durchdacht, ohne den Tisch mit unnötigen Funktionen zu überladen. Besonders sinnvoll sind die Erinnerung, die Höhenlimits und die Kindersicherung. Die zwei Speicherplätze reichen für einen normalen Sitz-Steh-Wechsel aus, lassen aber wenig Spielraum für mehrere Nutzerinnen und Nutzer oder zusätzliche Zwischenhöhen.
Produkttest
Testkriterien
- Verpackung und Unboxing: Ich prüfe, wie sicher Tischplatte, Gestell, Elektronik und Zubehör verpackt sind und ob die modulare Lieferung übersichtlich bleibt.
- Verarbeitung: Im Fokus stehen Kanten, Lackierung, Schweißnähte, Tischoberfläche, Gewindeeinsätze und die fühlbare Stabilität der Konstruktion.
- Montage: Ich bewerte Reihenfolge, Verständlichkeit der Anleitung, benötigtes Werkzeug und den Zeitaufwand.
- Höhenverstellung: Ich beobachte Geschwindigkeit, Laufverhalten, Anzeige, Geräusch und das Verhalten bei Sitz- und Stehhöhe.
- Stabilität: Der Tisch wird bei 70, 95 und 120 cm mit typischer Büroausstattung genutzt.
- Bedienung: Ich prüfe Memory, Reminder, Kindersicherung, Höhenlimits und Reset-Ablauf.
- Kabelmanagement: Die Wanne wird mit Kabeln, Netzteilen und einer normalen Steckdosenleiste praktisch genutzt.
- Alltagstauglichkeit: Ich bewerte Arbeitsfläche, Reinigung, Lautstärke, Sicherheit und den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen.
Ablauf des siebentägigen Tests
Den Test führe ich selbst über sieben Tage in meinem häuslichen Arbeitsumfeld durch. Als Landschaftsarchitektin arbeite ich regelmäßig mit längeren Bildschirmphasen, Unterlagen und wechselnden Aufgaben am Schreibtisch. Dadurch kann ich den Rise sowohl bei konzentrierter Bildschirmarbeit als auch beim Lesen, Schreiben und Organisieren beurteilen.
Am ersten Tag kontrolliere ich die Lieferung und montiere den Tisch. An den Tagen zwei und drei stehen Oberfläche, Höhenverstellung und Sitzposition im Mittelpunkt. An den Tagen vier und fünf nutze ich den Tisch überwiegend im Wechsel zwischen Sitzen und Stehen und prüfe dabei die beiden Speicherplätze sowie den Bewegungstimer. An den letzten beiden Tagen konzentriere ich mich auf Kabelmanagement, Kindersicherung, Höhenlimits, Reinigung und die Alltagseindrücke nach mehreren Arbeitseinheiten.
Die siebentägige Dauer reicht aus, um Bedienung, Passform, Geräusch, Stabilität und den Umgang mit der Oberfläche realistisch einzuschätzen. Eine Aussage über viele Jahre täglicher Nutzung lässt sich daraus naturgemäß nicht ableiten. Positiv einordnen lassen sich jedoch die konkrete Verarbeitung und die im Test unmittelbar beobachtbaren Funktionen.
Unboxing
Der ofinto Rise kommt modular in mehreren Wellpapp- und Versandkartons. Die Tischplatte mit 140 × 80 cm, das Gestell und das Kabelmanagement-System sind jeweils separat verpackt. Diese Aufteilung macht die einzelnen Pakete handhabbarer, bedeutet aber auch, dass die Lieferung nicht in einem einzigen Karton abgeschlossen ist.
Die große Tischplatte liegt getrennt vom Gestell vor. Schrauben und kleinere Montageteile befinden sich in transparenten Kunststoffbeuteln. Zusätzlich liegen die gedruckte Montage- und Bedienungsanleitung, ein kombinierter 4-/5-mm-Inbusschlüssel, das Netzkabel, das Bedienelement und zehn selbstklebende Kabelhalter bei.
Zum Montagesatz gehören 12 Schrauben M6 × 12 mm, acht Schrauben M6 × 30 mm, sechs Schrauben M6 × 14 mm und zwei Schrauben M5 × 16 mm. Das Netzteil ist bereits vormontiert, wodurch sich der elektrische Teil des Aufbaus auf die vorgesehenen Steckverbindungen konzentriert. Die Verpackung präsentiert den Inhalt zweckmäßig und schützt die großen Komponenten ausreichend.
Installation und erste Inbetriebnahme
Der Aufbau erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst werden Unterstützungsbalken und Gestell vorbereitet, danach die beiden Hubsäulen, Füße und Seitenprofile montiert. Anschließend wird die Tischplatte über die vorbereiteten Gewindeeinsätze befestigt, das Bedienelement angebracht und die Strom- sowie Motorverkabelung hergestellt.
Für den normalen Aufbau reicht der mitgelieferte Inbusschlüssel. Für das optionale Kabelmanagement benötige ich zusätzlich eine Ahle und einen Kreuzschlitzschraubendreher. Beide Werkzeuge gehören nicht zum Lieferumfang. Die Montage bleibt grundsätzlich überschaubar, nimmt mit Kabelwanne jedoch eher den Bereich von 30 bis 45 Minuten ein. Zum Umdrehen und Aufstellen des fertig montierten Tisches ist eine zweite Person sinnvoll.
Nach dem Aufbau richte ich den Tisch waagerecht aus. Die vier Nivelliergleiter gleichen kleinere Bodenunebenheiten aus. Vor der ersten Fahrt achte ich auf mindestens 25 mm Abstand zu Wänden, Möbeln und anderen Gegenständen. Die Initialisierung erfolgt, indem ich beide seitlichen Bedientasten zehn Sekunden gleichzeitig drücke, anschließend nach unten fahre und den Tisch vollständig in die unterste Position bringe.
Testverlauf und Testergebnis
Verarbeitung und Materialanmutung
Die Tischplatte fühlt sich durch die melaminbeschichtete Oberfläche glatt, aber nicht rutschig an. Die matte beziehungsweise leicht strukturierte Beschichtung wirkt unempfindlich gegenüber üblichen Fingerabdrücken und lässt sich mit einem weichen, feuchten Tuch unkompliziert reinigen. Die sichtbare holzfarbene Schichtkante hebt die weiße Fläche gestalterisch ab und verhindert, dass der Tisch vollständig kühl oder technisch wirkt.
Die 2,5 cm starke Platte vermittelt eine solide Anmutung. Die vorbereiteten Gewindeeinsätze erleichtern die Befestigung des Gestells und vermeiden, dass die Schrauben direkt wiederholt in die Spanplatte greifen. Kanten, Lackierung und Übergänge erscheinen sauber verarbeitet. Auffällige Lackfehler oder unsaubere Schweißnähte stelle ich im Test nicht fest.
Die weiße Oberfläche passt gut in helle Arbeitsräume und wirkt im Alltag ordentlich. Beim Schreiben auf einem Blatt Papier entstehen keine störenden Schreibabdrücke. Für die Pflege verwende ich ausschließlich ein weiches, feuchtes Tuch. Harte Bürsten, aggressive Reiniger, Messer und Metallschwämme sind für die Oberfläche nicht geeignet.
Montage und Handhabung
Die vormontierten Komponenten sparen Zeit, vor allem beim Netzteil. Die Gewindeeinsätze in der Tischplatte erleichtern das Ansetzen der Schrauben. Die Montageschritte sind nachvollziehbar, verlangen aber Aufmerksamkeit, weil mehrere Schraubenarten zum Set gehören. Ich sortiere die Schrauben vor dem Beginn und vermeide dadurch Unterbrechungen.
Das Kabelmanagement erfordert etwas mehr Geduld als der Grundaufbau. Die kompakte Wanne und die Gestell-Abdeckung werden unter der Platte befestigt. Die zehn selbstklebenden Kabelhalter helfen dabei, einzelne Leitungen zu bündeln und die Unterseite übersichtlich zu halten. Die Konstruktion wirkt nach der Montage sauber, die Wanne selbst bietet jedoch eher eine kompakte als eine großzügige Aufnahmekapazität.
Eine normale, einreihige Steckdosenleiste lässt sich unterbringen. Bei großen Netzteilen, breiten Steckdosenleisten oder einer zusätzlichen Dockingstation wird es enger. Das ist im Alltag kein grundsätzliches Problem, sollte bei umfangreicher Technik aber vor dem Kauf bedacht werden. Die Kabelwanne verbessert die Optik deutlich, rechtfertigt den Aufpreis jedoch vor allem dann, wenn die Unterseite tatsächlich sichtbar oder besonders unruhig verkabelt ist.
Höhenverstellung und Geschwindigkeit
Die Höhenverstellung arbeitet mit zwei Motoren und erreicht 40 mm/s. Der vollständige Verstellweg von 50 cm wird dadurch in relativ kurzer Zeit durchfahren. Das Handset reagiert direkt auf die Hoch- und Runterbewegung, während das Display die aktuelle Höhe numerisch anzeigt.
Im Sitzbereich steht der Tisch stabil und vermittelt beim Tippen einen sicheren Eindruck. Bei 95 cm bleibt die Konstruktion ebenfalls kontrolliert. In der maximalen Höhe von 120 cm werden leichte Bewegungen sichtbarer, vor allem bei kräftigerem Tippen oder wenn ein Monitorarm weit ausgefahren ist. Der Tisch bleibt dabei standsicher, wirkt aber nicht völlig unbeweglich.
Die Geräuschwahrnehmung fällt im Test moderat aus. Der Motor ist während der kurzen Höhenfahrt hörbar, bleibt im normalen Arbeitsumfeld jedoch akzeptabel. Der Klang wirkt bei einzelnen Fahrten etwas höher, weshalb besonders geräuschempfindliche Personen die Lautstärke individuell bewerten sollten. Die Soft-Start- und Soft-Stop-Funktion verhindert abrupte Bewegungen.
Memory-Funktion und Reminder
Die beiden Speicherplätze lassen sich verständlich einrichten. Ich stelle zunächst die gewünschte Höhe ein, drücke kurz die M-Taste und bestätige die Speicherabfrage erneut. Das Display quittiert die Speicherung mit der jeweiligen Position. Für die Sitzhöhe nutze ich eine Einstellung unter 90 cm, für die Stehhöhe eine Position über 90 cm.
Die automatische Fahrt startet durch zweimaliges kurzes Antippen nach oben oder unten. Im Alltag ist das bequem, weil ich nicht neben dem Tisch stehen und die Taste dauerhaft halten muss. Zwei Speicherplätze reichen für den typischen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen aus. Wer mehrere Arbeitspositionen benötigt, muss die Höhe allerdings jeweils manuell nachregeln.
Der Bewegungstimer ist direkt im Handset integriert und benötigt keine App. Einstellbar sind 30, 40 oder 50 Minuten. Die Erinnerung arbeitet nur im Sitzbereich unter 90 cm und macht sich durch Vibration bemerkbar. Drei kurze Impulse, ein langer Impuls oder eine gleichmäßige Vibration stehen zur Auswahl. Das ist im Arbeitsalltag angenehm zurückhaltend und weniger störend als ein lauter Alarm.
Sicherheit und Kindersicherung
Die Kindersicherung lässt sich über das Schloss-Untermenü aktivieren. Nach zehn Sekunden verriegelt sich das Handset erneut. Zum temporären Entsperren muss ich die auf dem Display angezeigte Tastenkombination ausführen. Für einen Haushalt, in dem das Bedienelement nicht dauerhaft frei zugänglich sein soll, ist das eine sinnvolle Ergänzung.
Der Kollisionsschutz reagiert im Test bei festen Hindernissen zuverlässig. Trotzdem ersetzt er keine freie Fahrzone. Die Bedienungsanleitung weist darauf hin, dass die Erkennung während der Initialisierung, in der ersten Sekunde einer Bewegung sowie bei weichen oder mitbewegten Hindernissen eingeschränkt sein kann. Der Sicherheitsabstand von mindestens 25 mm sollte deshalb eingehalten werden.
Die individuell einstellbaren Höhenlimits erhöhen die Alltagssicherheit zusätzlich. Ich kann damit verhindern, dass die Platte in Bereiche mit Fensterbank, Regal oder Unterbaucontainer fährt. Wichtig bleibt, ausschließlich das mitgelieferte Netzteil zu verwenden und elektrische Komponenten nicht selbst zu öffnen oder zu reparieren.
Arbeitsfläche und Alltagstauglichkeit
Die 140 cm breite und 80 cm tiefe Platte bietet genügend Raum für Bildschirm, Tastatur, Unterlagen und ein Notebook. Die Tiefe erleichtert einen angenehmen Abstand zum Monitor und lässt auch beim Schreiben etwas Platz vor der Tastatur. Für meine üblichen Arbeitsaufgaben wirkt die Fläche großzügig, ohne den Raum unnötig zu dominieren.
Die maximale Belastbarkeit von 100 kg bietet für normale Bürotechnik reichlich Reserve. Ein Bildschirm, Notebook, Lautsprecher, Unterlagen und weiteres Zubehör bringen den Tisch nicht in einen kritischen Bereich. Bei sehr schweren Aufbauten sollte die Last gleichmäßig verteilt werden. Außerdem können Monitorarme Bewegungen in großer Höhe stärker sichtbar machen, obwohl die statische Belastung noch im erlaubten Rahmen liegt.
Die vier Nivelliergleiter sind im Alltag praktisch, weil schon kleine Bodenunebenheiten ausgeglichen werden können. Eine waagerechte Ausrichtung ist nicht nur für die Optik wichtig, sondern schont nach Herstellerangabe auch die Motoren. Im Standby zeigt sich der Tisch mit einem angegebenen Verbrauch von 0,1 W sparsam.
Technische Grenzen im Test
Die 70 cm Mindesthöhe passt für viele Nutzerinnen und Nutzer, kann für kleinere Personen bei einer sehr niedrigen Sitzposition jedoch zu hoch sein. Auch die maximale Höhe von 120 cm ist für sehr große Menschen möglicherweise knapp. Diese Einschränkung hängt stark von Körpergröße, Schuhwerk und gewünschter Stehhaltung ab.
Der fehlende USB-Anschluss ist im Alltag bemerkbar, wenn zusätzliche Ladefunktionen direkt am Tisch gewünscht sind. Das Handset konzentriert sich auf die Höhensteuerung und bietet keine integrierte Ladebuchse. Die Bedienung bleibt dadurch übersichtlich, der Tisch übernimmt aber keine erweiterten Aufgaben rund um die Stromversorgung.
Der Motor darf höchstens zwei Minuten innerhalb eines Zeitraums von 20 Minuten betrieben werden. Danach sind 18 Minuten Pause vorgesehen. Bei einem normalen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen ist diese Begrenzung praktisch kaum relevant. Sie sollte jedoch beachtet werden, wenn der Tisch wiederholt vollständig auf- und abfährt oder während der Einrichtung mehrfach getestet wird.
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Persönlicher Eindruck
Nach sieben Tagen hinterlässt der ofinto Rise einen durchdachten und wertigen Eindruck. Besonders gefällt mir die Kombination aus ruhiger Weiß-Holz-Optik, 80 cm Tiefe und dem gut erreichbaren Handset. Der Tisch wirkt nicht wie ein rein technisches Arbeitsgerät, sondern fügt sich auch in einen wohnlich eingerichteten Raum ein.
„Die Weiß-Holz-Kante macht für mich einen sichtbaren Unterschied. Die Oberfläche bleibt hell und sachlich, wirkt aber nicht steril.“
Ein Highlight ist die Bewegungserinnerung. Sie arbeitet unaufdringlich und erinnert daran, nicht über längere Zeit in derselben Position zu bleiben. Die zwei Speicherplätze sind schnell eingerichtet und im Alltag praktisch. Die Vibration lässt sich außerdem so einstellen, dass sie nicht mit einem lauten Signal in eine konzentrierte Arbeitsphase platzt.
„Der Wechsel zwischen Sitz- und Stehhöhe funktioniert schnell und ohne Umwege. Die Höhenanzeige macht die gespeicherten Positionen nachvollziehbar.“
Externe Erfahrungszusammenfassung
Die vorliegenden externen Erfahrungen zeichnen ein überwiegend positives, aber nicht völlig einheitliches Bild. In den Nutzermeinungen werden die intuitive Bedienung, die Gestaltung, die Lieferung und der Support häufig positiv erwähnt. Auch der Aufbau wird teilweise als leicht beschrieben, insbesondere wenn zusätzlich eine Videoanleitung genutzt wird.
Andere Erfahrungsberichte kritisieren eine knapp empfundene gedruckte Anleitung, einzelne problematische Schraubpunkte und die kompakte Kabelwanne. Bei der Lautstärke gehen die Erfahrungen auseinander. Während einige Nutzerinnen und Nutzer den Motor als ruhig wahrnehmen, empfinden andere einen höheren Signalton oder den Antrieb als störend.
Die unabhängigen Ergebnisse reichen von sehr guten Bewertungen bei Stabilität und Haltbarkeit bis zu einer zurückhaltenderen Gesamteinschätzung, bei der Höhenbereich, Geräusch, fehlender USB-Anschluss und die zwei Speicherplätze stärker berücksichtigt werden. Die verfügbaren Erfahrungen bestätigen damit vor allem, dass der Rise im normalen Büroalltag stark ist, seine Eignung bei sehr großen Personen, besonders empfindlichen Setups und umfangreichem Kabelbedarf aber individuell geprüft werden sollte.
Antworten auf häufig gestellte Fragen zum ofinto Rise im Test
Für welche Körpergröße ist der ofinto Rise geeignet?
Der ofinto Rise ist laut Hersteller besonders für Personen zwischen etwa 1,65 und 1,90 m vorgesehen. Sein mechanischer Höhenbereich reicht von 70 bis 120 cm. Für kleinere Menschen kann die Mindesthöhe bei einer sehr niedrigen Sitzposition zu hoch sein, während Personen über 1,90 m die maximale Stehhöhe möglicherweise als knapp empfinden. Innerhalb des Bereichs lassen sich individuelle Höhenlimits programmieren.
Wie groß ist die Tischplatte des ofinto Rise?
Die geprüfte Variante des ofinto Rise besitzt eine Tischplatte mit 140 cm Breite und 80 cm Tiefe. Diese Fläche bietet Platz für Bildschirm, Tastatur, Notebook, Unterlagen und weiteres Büro Zubehör. Die Platte ist 2,5 cm stark und in der getesteten Ausführung weiß mit sichtbarer holzfarbener Schichtkante. Dadurch verbindet sie eine helle Arbeitsfläche mit einer wohnlicheren Optik.
Wie hoch lässt sich der ofinto Rise verstellen?
Der ofinto Rise lässt sich elektrisch von 70 bis 120 cm verstellen. Der gesamte Verstellweg beträgt 50 cm. Die Motoren erreichen eine Geschwindigkeit von 40 mm/s, sodass der Wechsel zwischen Sitz- und Stehposition zügig erfolgt. Über das Handset können zusätzlich individuelle minimale und maximale Fahrhöhen festgelegt werden, wenn bestimmte Bereiche im Raum nicht angefahren werden sollen.
Wie viele Höhen kann der ofinto Rise speichern?
Der ofinto Rise verfügt über zwei Speicherplätze. Eine Position kann für das Sitzen unter 90 cm und eine weitere für das Stehen über 90 cm eingerichtet werden. Nach kurzer Betätigung der M-Taste und erneuter Bestätigung speichert das Display die gewählte Höhe. Die automatische Fahrt startet durch zweimaliges kurzes Antippen der jeweiligen Richtungstaste.
Hat der ofinto Rise eine Aufsteh-Erinnerung?
Ja, der ofinto Rise besitzt einen integrierten Bewegungstimer mit Vibration. Einstellbar sind 30, 40 oder 50 Minuten. Der Timer zählt die Zeit, in der der Tisch unter 90 cm steht. Für die Erinnerung stehen drei Vibrationsarten zur Verfügung. Sie lässt sich über die Glockentaste, durch den Wechsel über 90 cm oder automatisch nach 25 Sekunden beenden.
Wie laut ist der ofinto Rise während der Höhenverstellung?
Der Hersteller gibt eine Motorlautstärke von unter 50 dB an. Im praktischen Betrieb ist der Dual-Motor-Antrieb während der Höhenfahrt hörbar, bleibt bei normalen Arbeitsbedingungen jedoch moderat. Der Klang kann je nach Raum und persönlicher Empfindlichkeit unterschiedlich wahrgenommen werden. Besonders geräuschempfindliche Personen sollten berücksichtigen, dass ein höherer Ton trotz eines moderaten Lautstärkepegels auffallen kann.
Wie viel Gewicht trägt der ofinto Rise?
Die konkrete Spezifikation des ofinto Rise nennt eine maximale Belastbarkeit von 100 kg. Diese Angabe umfasst die gesamte bewegte Last aus Tischplatte, Monitoren, Rechnern, Lautsprechern, Unterlagen und weiterem Zubehör. Für typische Homeoffice- und Büroausstattung bietet das ausreichend Reserven. Schwere Komponenten sollten gleichmäßig verteilt werden, damit die Konstruktion beim Verstellen kontrolliert bleibt.
Ist der ofinto Rise bei maximaler Höhe stabil?
Der ofinto Rise steht auch bei 120 cm sicher, leichte Bewegungen werden in der maximalen Höhe jedoch sichtbarer. Beim Tippen oder mit einem weit ausgefahrenen Monitorarm kann das wahrnehmbar sein. Im Sitzbereich und bei mittleren Höhen wirkt der Tisch besonders fest. Eine waagerechte Ausrichtung, korrekt angezogene Schrauben und eine gleichmäßige Lastverteilung unterstützen die Stabilität im Alltag.
Besitzt der ofinto Rise einen Kollisionsschutz?
Ja, der ofinto Rise verfügt über eine automatische Hinderniserkennung. Im Test reagiert sie bei festen Hindernissen zuverlässig. Sie ersetzt jedoch keine freie Fahrzone. Laut Bedienungsanleitung kann der Schutz während der Initialisierung, in der ersten Sekunde der Bewegung sowie bei weichen oder mitbewegten Hindernissen eingeschränkt reagieren. Rund um die Tischplatte sollten mindestens 25 mm Abstand bleiben.
Hat der ofinto Rise eine Kindersicherung?
Der ofinto Rise besitzt eine Kindersicherung für das digitale Handset. Nach ihrer Aktivierung verriegelt sich die Bedienung automatisch nach zehn Sekunden erneut. Zum vorübergehenden Entsperren muss die auf dem Display angezeigte Tastenkombination eingegeben werden. Das verhindert unbeabsichtigte Höhenfahrten und ist besonders praktisch, wenn der Tisch in einem gemeinsam genutzten Raum steht.
Was gehört zum Lieferumfang des ofinto Rise?
Zum Lieferumfang gehören Gestell, zwei Hubsäulen, zwei Tischfüße, Seitenprofile, Unterstützungsbalken, Netzteil, Netzkabel, Bedienelement, Schrauben, ein 4-/5-mm-Inbusschlüssel und zehn selbstklebende Kabelhalter. Die Tischplatte wird separat verpackt geliefert. Das optionale Kabelmanagement-System besteht aus Kabelwanne und Gestell-Abdeckung und wird in einem eigenen Karton geliefert.
Welches Werkzeug wird für die Montage benötigt?
Für den normalen Aufbau liegt ein kombinierter 4-/5-mm-Inbusschlüssel bei. Für das optionale Kabelmanagement-System werden zusätzlich eine Ahle und ein Kreuzschlitzschraubendreher benötigt. Diese beiden Werkzeuge gehören nicht zum Lieferumfang. Die Montage dauert je nach Erfahrung und Arbeitsweise ungefähr 30 bis 45 Minuten. Zum Aufstellen des fertig montierten Tisches ist eine zweite Person hilfreich.
Wie funktioniert die Initialisierung des ofinto Rise?
Für die Initialisierung werden die linke und rechte seitliche Bedientaste zehn Sekunden gleichzeitig gedrückt, bis das Reset-Symbol erscheint. Danach wird die Abwärtstaste betätigt und der Tisch vollständig in die unterste Position gefahren. Sobald wieder die normale Höhenanzeige erscheint, ist der Vorgang abgeschlossen. Dieser Ablauf kann nach einem Strom- oder Verbindungsproblem erforderlich sein.
Wie groß ist der Verstellweg des Motors?
Der ofinto Rise besitzt einen Verstellweg von 50 cm. Die elektrische Höhenverstellung arbeitet mit 40 mm/s und bewegt die zweistufigen Hubsäulen gleichmäßig. Der Motor darf höchstens zwei Minuten innerhalb von 20 Minuten betrieben werden. Danach ist eine Pause von 18 Minuten vorgesehen. Bei normalen Sitz-Steh-Wechseln wird diese Begrenzung im Alltag kaum erreicht.
Wie wird die Tischplatte des ofinto Rise gereinigt?
Die melaminbeschichtete Tischplatte wird mit einem weichen, feuchten Tuch gereinigt. Staub und Flusen lassen sich vorsichtig absaugen. Das Netzteil darf ausschließlich mit einem trockenen Tuch behandelt werden. Harte Bürsten, aggressive Reiniger, Messer, Metallschwämme und andere scharfkantige Reinigungsgegenstände sollten nicht verwendet werden, damit die Oberfläche und die Beschichtung nicht beschädigt werden.
Ist das Kabelmanagement beim ofinto Rise großzügig dimensioniert?
Das Kabelmanagement des ofinto Rise ist kompakt ausgelegt. Die abgerundete Kabelwanne und die Gestell-Abdeckung ordnen Leitungen und beruhigen die Unterseite optisch. Eine normale, einreihige Steckdosenleiste lässt sich unterbringen. Für breite Steckdosenleisten, große Netzteile oder zusätzliche Dockingstationen kann der Platz knapp werden. Die Eignung hängt deshalb stark von der Form und Anzahl der angeschlossenen Geräte ab.
Verfügt der ofinto Rise über einen USB-Anschluss?
Der ofinto Rise besitzt keinen integrierten USB-A- oder USB-C-Anschluss. Das digitale Handset dient ausschließlich der Höhensteuerung, Anzeige und den Zusatzfunktionen wie Memory, Reminder und Kindersicherung. Geräte müssen daher über eine separate Steckdosenleiste oder ein eigenes Ladegerät versorgt werden. Das hält die Bedienung übersichtlich, bietet aber keine direkte Ladefunktion am Tisch.
Wie hoch ist der Standby-Verbrauch des ofinto Rise?
Der angegebene Standby-Verbrauch des ofinto Rise beträgt 0,1 W. Die maximale Leistungsaufnahme liegt bei 350 W. Im normalen Betrieb fährt der Tisch nur für kurze Zeit und wird anschließend wieder nicht aktiv bewegt. Zusätzlich schützt eine Überhitzungsfunktion das Netzteil. Bei einer Meldung wie „Hot:1“ soll das System laut Anleitung 18 Minuten abkühlen oder kurz vom Strom getrennt werden.
Welche Garantie gilt für den ofinto Rise?
Für das Gestell des ofinto Rise gilt eine freiwillige Garantie von zehn Jahren. Für Antriebs- und elektrische Komponenten sowie für die Tischplatte sind zwei Jahre vorgesehen. Die Garantie gilt grundsätzlich für den Erstkäufer bei sachgemäßer Nutzung im Land des Erstkaufs. Im Garantiefall entscheidet ofinto zwischen Reparatur und Austausch. Die freiwillige Garantie ergänzt die gesetzlichen Verbraucherrechte.
Kann der ofinto Rise innerhalb von 100 Tagen zurückgegeben werden?
ofinto bietet für den Rise eine 100-Tage-Testphase mit kostenloser Rücksendung an. Für diese freiwillige Rückgabe muss die Originalverpackung aufbewahrt werden. Kartons und Verpackungsmaterial sollten daher zunächst nicht entsorgt werden. Die 100-Tage-Regel ist von gesetzlichen Widerrufsrechten zu unterscheiden. Bei einer Rückgabe sollten außerdem Zubehör, Kabelmanagement und Montageteile vollständig vorhanden sein.
Vorstellung der Marke ofinto
ofinto ist eine Schweizer Marke der ofinto ag mit Sitz in Gossau SG. Die Unternehmensgeschichte beginnt im Jahr 2020. Ziel der Gründung ist es, hochwertige Büromöbel im Direktvertrieb einfacher und preislich transparenter anzubieten. Seit 2022 ist die Marke über die Schweiz hinaus in mehreren europäischen Ländern aktiv.
Die Unternehmensphilosophie verbindet ergonomisches Arbeiten, faire Preise, Innovation und Nachhaltigkeit. Der Direktvertrieb soll zusätzliche Handels- und Logistikstufen reduzieren. Die Aussage, Produkte seien bis zu 50 Prozent günstiger, ist dabei als Marketingaussage des Unternehmens einzuordnen und nicht als allgemein unabhängiger Preisvergleich.
Zum Sortiment gehören ergonomische Bürostühle, höhenverstellbare Tische, Beleuchtung, Stauraumlösungen und Zubehör. Beim Rise stehen nicht einzelne technische Spezialfunktionen im Vordergrund, sondern die Kombination aus Dual-Motor, Höhenlimits, Kindersicherung, Bewegungserinnerung, Kollisionsschutz und modularer Ausstattung.
ofinto nennt PEFC- und FSC-zertifizierte Holzquellen, weitgehend recycelbare Rohmaterialien und ein re:new-Programm für aufbereitete Rückläufer. Die Tischplatte des Rise wird nach Herstellerangabe in Deutschland produziert. Das Unternehmen nennt außerdem ein modulares Reparaturkonzept und reduzierte Verpackungsmengen, wobei die geprüfte Lieferung dennoch aus mehreren Kartons und Kunststoffbeuteln für Kleinteile besteht.
Zum Kundensupport gehören Live-Chat, Kontaktformular, E-Mail und eine deutsche Telefonnummer. Für den Rise erfolgt die Lieferung per Spedition mit Terminvereinbarung. Die produktspezifische Lieferzeit liegt bei etwa fünf bis zehn Arbeitstagen. Ergänzend gibt es einen Showroom in Dreieich bei Frankfurt.
Fazit
Der ofinto Rise in der getesteten Konfiguration ist ein überzeugender Schreibtisch für Menschen, die zwischen Sitzen und Stehen wechseln möchten und dabei Wert auf eine ruhige, wohnliche Gestaltung legen. Die 140 × 80 cm große Weiß-Holz-Platte bietet viel nutzbare Arbeitsfläche, während Dual-Motor, Memory-Funktion, Reminder und Kindersicherung den Alltag spürbar erleichtern.
Besonders gut passt der Tisch zu Berufstätigen im Homeoffice, Selbstständigen und Personen im empfohlenen Größenbereich von etwa 1,65 bis 1,90 m. Auch für Familien ist die Sperrfunktion praktisch. Wer eine aufgeräumte Tischunterseite wünscht, profitiert vom optionalen Kabelmanagement, sollte dafür aber den eigenen Platzbedarf bei Netzteilen und Steckdosenleisten berücksichtigen.
Ich empfehle den ofinto Rise bedingt zum Kauf, wenn eine 140 × 80 cm große Arbeitsfläche, eine ansprechende Weiß-Holz-Optik und eine unkomplizierte Sitz-Steh-Steuerung im Vordergrund stehen. Für den üblichen Büroalltag bietet das Modell eine ausgewogene Kombination aus Komfort, Verarbeitung und Sicherheitsfunktionen.
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