Wer eine PDF-Datei bearbeiten möchte, muss diese in Word umwandeln. Dazu gibt es verschiedene kostenpflichtige oder kostenfreie PDF-Konverter. Die Vor- und Nachteile gibt es im Überblick.
Kostenlose PDF-Konverter machen es leicht
Kostenlose PDF-Konverter ermöglichen eine schnelle, einfache und kostenfreie Konvertierung von PDF in Word. Ein besonderer Vorteil: Der Vorgang findet fast immer direkt im Browser statt, es ist meist keine Installation einer Anwendung notwendig. Kostenfreie Tools sind besonders praktisch für Gelegenheitsnutzer. Sie sind einfach in der Anwendung und meist mit nur wenigen Klicks zu bedienen.
Nur bei sehr komplexen PDFs mit Tabellen, Bildern oder speziellen Layouts kann die Formatierung bei einer Umwandlung in eine Word-Datei unter Umständen leicht verändert dargestellt werden. Kostenlose Online-Tools erfordern meist einen Upload der Dateien. Daher sollte bei besonders sensiblen Daten auf den Datenschutz geachtet werden.
Kriterien für einen guten PDF-Konverter
Verschiedene Kriterien sind für verschiedene Nutzer bei PDF-Software wichtig. Einigen geht es nur um die reine Möglichkeit der Textbearbeitung als Word-Datei (anstatt der Unveränderbarkeit einer PDF), anderen ist das Layout oder eine gute Bildqualität der Bilder aus einer PDF-Datei besonders wichtig.
- Konvertierungsqualität: Wie gut bleiben Layout, Tabellen und Bilder bei der Konvertierung von PDF in Word erhalten?
- Vielseitigkeit: Welche Formate werden unterstützt (Word, Excel, HTML, TXT)? Gibt es weitere Funktionen, wie die Möglichkeit einer Signatur? Können PDF-Seiten sortiert oder verschoben werden?
- Benutzerfreundlichkeit: Einfachheit der Bedienung, verständliche Erklärungen und schnelle Ergebnisse, ohne großen Zeitaufwand.
- Geschwindigkeit: Wie schnell können auch komplexe PDFs konvertiert werden, die viele Seiten, Tabellen und Bilder haben?
- Datenschutz (ohne Cloud-Speicherung): Besonders wichtig, wenn eine PDF vertraulich ist – Tools, die lokal arbeiten, statt die Dateien in eine Cloud hochzuladen, werden von vielen Nutzern bevorzugt.
- Kostenfaktor: Ob dauerhaft kostenlos, als Einmalkauf oder jährliches Abo. Je nach Häufigkeit der Nutzung ist das ein wichtiges Kriterium für Nutzer. Wer PDF-Tools alle paar Monate benutzt, möchte meist lieber kostenlose PDF-Konverter nutzen.
- Zusatzfunktionen: Was kann der PDF-Konverter? Häufig genutzte Funktionen sind: Bearbeiten, Möglichkeit für Anmerkungen, Zusammenführen, Teilen, Komprimieren sowie die OCR-Texterkennung.
Was ist die OCR-Texterkennung?
Die Abkürzung „OCR“ steht für Optical Character Recognition – auf Deutsch „optische Zeichenerkennung“. Es handelt sich um eine intelligente Texterkennung.
Durch diese digitale Erkennungsart wird beispielsweise ein eingescanntes PDF-Dokument oder ein Foto mit Text auf Zeichen analysiert. Die OCR-Software erkennt Buchstaben, Zahlen und Zeichen und wandelt sie im Handumdrehen in automatisch bzw. maschinell lesbaren Text um.
Nach einer durchlaufenen Texterkennung sind die vorher erschwert zugänglichen Texte nicht nur kopierbar, durchsuchbar und markierbar, sondern können meist auch als Word-Datei gespeichert und bearbeitet werden. Das ist ein großer Vorteil, um Arbeitsabläufe zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. Mühsames Abtippen von gescannten Dokumenten wird Nutzern somit erspart.
Wofür ist die OCR-Texterkennung gut?
Studenten sparen durch die Texterkennung (OCR) meist viel Zeit beim Lernen. Gerade in Geistes- und Sprachwissenschaften liegen Texte oft digital vor. Früher war ein mühsames Überfliegen notwendig, um wichtige Schlagworte herauszufiltern. Heute geht das deutlich einfacher über die Texterkennung samt Suchfunktion.
Auch für Firmen erleichtert OCR die Verarbeitung großer Dokumentenmengen: Rechnungen, Formulare oder andere Berichte können über die Texterkennung leichter erfasst und bearbeitet werden. Aber auch die Frage nach der Zugänglichkeit für alle ist wichtig: Menschen mit Sehbehinderung können auf diese Weise vorher nicht digitalisierte Texte über eine Vorlesefunktion konsumieren.

