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Powermatic 5 PLUS Test: Vollautomatische Zigarettenstopfmaschine im Praxistest

Nach dem Druck auf die START-Taste setzt sich bei der Powermatic 5 PLUS nicht nur der elektrische Füllstab in Bewegung. Im Test nimmt das Gerät weitere King-Size-Hülsen aus dem Magazin, verarbeitet den locker eingefüllten Volumentabak und legt die fertigen Zigaretten in der Auffangschale ab. Genau diese Verbindung aus Befüllung, Hülsenzuführung und Tabakaufbereitung macht den Unterschied im Alltag aus.

Die vollautomatische elektrische Zigarettenstopfmaschine ist für private, nicht kommerzielle Nutzung gedacht. Während meines einwöchigen Tests zeigt sich, dass sie besonders bei größeren Serien angenehm arbeitet. Sie verlangt allerdings passendes Material, eine sorgfältige Vorbereitung und regelmäßige Pflege. Mit geeignetem Volumentabak, unbeschädigten Hülsen und einem frei beweglichen Füllsystem bleibt der Ablauf übersichtlich.

Powermatic 5 PLUS Test Vollautomatische Zigarettenstopfmaschine im Praxistest

Die Powermatic 5 PLUS im automatischen Betrieb ansehen

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Praxistest

  • Der AUTO-Modus führt nach dem Start mehrere Hülsen selbstständig zu, solange Tabak und Hülsen verfügbar sind.
  • Das Magazin nimmt ungefähr 60 Filterhülsen auf, der Tabaktrichter reicht abhängig von der Struktur für etwa 30 Zigaretten.
  • Ein integrierter Tabakschredder und ein Drei-Finger-Kompressionsmechanismus unterstützen den Materialfluss und die Verteilung in der Hülse.
  • Standard, Mittel und Stark erlauben eine Anpassung der Stopfdichte.
  • HOPPER und JAM informieren über Nachschubprobleme beziehungsweise Blockaden des Füllmechanismus.
  • Die CLEAN-Funktion bringt den Füllstab in eine besser zugängliche Position und erleichtert die Pflege.
  • Bei passenden Hülsen und geeignetem Volumentabak ist die Maschine vor allem für den privaten Serienbetrieb komfortabel.

Was das Gerät im Alltag leistet

Der praktische Vorteil der Powermatic 5 PLUS beginnt bereits bei der Vorbereitung. Ich richte die Hülsen auf einer ebenen Fläche aus und lege sie anschließend in das transparente Magazin. Dadurch entfällt das wiederholte Aufsetzen einzelner Hülsen, das beim manuellen Einzelbetrieb den Ablauf unterbricht. Die transparente Abdeckung erlaubt dabei eine schnelle Kontrolle des Vorrats.

Der Tabak kommt locker in den mittig angeordneten Trichter. Fest zusammengedrücktes Material rutscht schlechter in die Ladekammer und kann den automatischen Ablauf erschweren. Im Serienbetrieb ist außerdem zu beachten, dass der Trichter ungefähr 30 Zigaretten aufnimmt, während das Hülsenmagazin für ungefähr 60 Stück ausgelegt ist. Der Tabak muss deshalb typischerweise früher nachgefüllt werden.

Nach dem Start verarbeitet die Maschine die Hülse, füllt sie elektrisch und legt sie in der herausnehmbaren Auffangschale ab. Im AUTO-Betrieb wiederholt sich dieser Ablauf, solange ausreichend Material vorhanden ist und keine Störung auftritt. Für einzelne Zigaretten kann die automatische Zuführung deaktiviert werden. Dann setze ich die Hülse direkt auf die Injektionsöffnung und starte den manuellen Füllvorgang.

Welche Hülsen sich im Test bewähren

Am eindeutigsten ist die automatische Zuführung für unbeschädigte King-Size-Hülsen mit ungefähr 8 mm Durchmesser vorgesehen. Die Angaben nennen einen 15-mm-Filter und einen Hülsenbereich von 69 mm. Extra Size, King Size+ und je nach Version oder Einstellung längere Hülsen werden ebenfalls erwähnt. Für den kontinuierlichen Ablauf wähle ich dennoch vor allem gleichmäßig geformte King-Size-Hülsen, weil geknickte oder verformte Exemplare die Zuführung erschweren können.

Wenn eine Hülse nicht korrekt aufgenommen wird, erkennt die Maschine den fehlgeschlagenen Vorgang und fährt die Zuführung in die Ausgangsposition zurück. Ich prüfe dann die Ausrichtung im Magazin, die Schutzklappe und den Zustand der Hülse, entferne das beschädigte Exemplar und drücke erneut START.

Aufbau, Konzept und technische Eckdaten

Die Powermatic 5 PLUS verbindet eine elektrische Injektortechnik mit automatischer Zuführung und digitaler Überwachung. Außen besteht das Gerät aus pulverbeschichtetem Kunststoff, im Inneren wird eine Stahlkonstruktion angegeben. Das matte schwarze Gehäuse steht durch sein Gewicht von ungefähr 5 kg stabil auf der Arbeitsfläche. Mit 35,5 × 16,5 × 14 cm bleibt die Maschine dabei kompakt genug für einen festen Platz im privaten Arbeitsbereich.

  • Stromversorgung: 100 bis 240 V AC bei 50 bis 60 Hz
  • Netzkabel: EU-Kabel Typ F/C7 mit etwa 1,5 m Länge
  • Tabak: Volumen- beziehungsweise Stopftabak mit einer Schnittlänge unter 20 mm
  • Feuchte: unter 12 Prozent relative Feuchte, für den Automatikbetrieb möglichst etwa 8 bis 10 Prozent
  • Hülsenmagazin: ungefähr 60 Filterhülsen
  • Tabaktrichter: etwa 30 Zigaretten, abhängig von der Tabakstruktur
  • Anzeige: beleuchtetes Digitaldisplay mit rücksetzbarem Tageszähler und nicht rücksetzbarem Gesamtzähler
  • Füllsystem: integrierter Tabakschredder, Füllstab und Drei-Finger-Kompressionsmechanismus
  • Materialangabe am Messer: Titan
  • Kennzeichnung: CE

Praktisch bedeuten diese Daten vor allem, dass die Maschine auf Volumen- oder Stopftabak und nicht auf beliebige Tabaksorten ausgelegt ist. Drehtabak, Feinschnitt und Pfeifentabak sind laut Bedienungsanleitung nicht vorgesehen. Feuchtes, klebriges oder sehr langfaseriges Material kann den Nachschub behindern, selbst wenn der Trichter noch nicht leer ist.

Hersteller und Produktidee

Im Handel wird die Produktlinie unter Powermatic beziehungsweise Zorr und Zico USA geführt. Die Powermatic 5 PLUS steht innerhalb dieses Konzepts für einen hohen Automatisierungsgrad. Hervorgehoben werden die patentierte Konstruktion, die CE-Kennzeichnung, die einstellbare Dichte und die CLEAN-Funktion. Die Produktidee führt damit mehrere Arbeitsschritte in einem Gerät zusammen und richtet sich an private Anwenderinnen und Anwender, die regelmäßig Filterhülsen befüllen.

Für das aktuelle Angebot wird über den Händler eine Garantie von zwei Jahren oder maximal 10.000 produzierten Zigaretten genannt, je nachdem, was zuerst eintritt. Ältere Unterlagen nennen abweichend ein Jahr oder 10.000 Zigaretten. Für ein konkret gekauftes Gerät ist deshalb die jeweilige Händlerzusage entscheidend. Ein 14-tägiges Rückgaberecht wird genannt, sofern das Gerät sauber, vollständig und ordnungsgemäß zurückgesendet wird.

Ausstattung, Lieferumfang und Händlerangaben prüfen

Vom Auspacken bis zum ersten Füllvorgang

Die Maschine kommt in einem braunen, rechteckigen Wellpappkarton mit schwarzem Powermatic- und Cigarette-Injector-Aufdruck. Hauptgerät und Zubehör sind zusätzlich in transparenter Folie geschützt. Im Karton liegen die Powermatic 5 PLUS, die abnehmbare Auffangschale, der transparente Hülsenbehälter, das Netzkabel und die gedruckte Bedienungs- und Reinigungsdokumentation.

Zum Zubehör gehören eine weiche Bürste beziehungsweise ein Pinsel, ein Reinigungsstab oder eine Sonde sowie eine Rund- oder Drahtrundbürste. Die einzelnen Komponenten sind schnell zu kontrollieren. Auf der linken Seite befinden sich Hülsenschutz und Magazin, vorne links die Auffangschale. Tabaktrichter und braun-transparente Klappe liegen mittig, Display und Bedienelemente rechts oben.

Für die Installation verbinde ich das etwa 1,5 m lange Netzkabel mit dem Gerät und betätige den separaten Ein-/Aus-Schalter an der Rückseite. Anschließend wähle ich eine Dichtestufe, fülle den Volumentabak locker ein und bestücke das Magazin mit ausgerichteten Hülsen. Die große START-Taste ist eindeutig beschriftet und nach kurzer Orientierung am Display verständlich.

Der erste Füllvorgang gelingt ohne aufwendigen Aufbau. Für den AUTO-Betrieb muss der Hülsenschutz korrekt eingesetzt sein. Die Dichte wird mit den Stufen Standard, Mittel und Stark angepasst. Das Display zeigt außerdem die Zähler und die Betriebszustände an.

Vier Perspektiven aus sieben Testtagen

Bedienung und Serienbetrieb

Am ersten Testtag kontrolliere ich Verpackung, Lieferumfang und sichtbare Bedienelemente. An den folgenden Tagen vergleiche ich Einzel- und AUTO-Betrieb. Nach dem Befüllen von Magazin und Trichter übernimmt die Maschine die wiederkehrenden Schritte selbst. Die Auffangschale sammelt die fertigen Zigaretten, sodass ich nicht jedes Exemplar direkt aus der Ausgabe nehmen muss.

Der eigentliche Komfort liegt daher weniger in der elektrischen Befüllung allein als in der Kombination aus Magazin und automatischer Weiterführung. Bei einer längeren Serie muss ich den Tabakvorrat und die Auffangschale im Blick behalten, aber nicht jede Hülse einzeln aufsetzen.

Tabaktransport und Füllqualität

Am vierten Testtag untersuche ich den Tabaktransport genauer. Der integrierte Schredder beziehungsweise Tabakschneider bereitet das Material während des Prozesses auf. Der Drei-Finger-Kompressionsmechanismus verteilt und verdichtet den Tabak in der Hülse. Bei passendem Volumentabak entsteht im Test eine gleichmäßige Füllung.

Die Einstellung allein entscheidet jedoch nicht über das Ergebnis. Feuchtigkeit, Schnittlänge, Faserstruktur und Reinigung wirken ebenfalls auf den Materialfluss. Mit möglichst konstantem Tabak und derselben Einstellung lässt sich die Füllung nachvollziehbar anpassen. Eine mittlere Dichte bietet sich bei einer neuen Tabaksorte als Ausgangspunkt an, bevor das Ergebnis an den persönlichen Bedarf angepasst wird.

Die Angaben empfehlen weniger als 12 Prozent relative Feuchte und für einen möglichst störungsarmen Automatikbetrieb etwa 8 bis 10 Prozent. Die Schnittlänge sollte unter 20 mm liegen. Sehr feuchter oder langfaseriger Tabak erschwert den Nachschub. Locker eingefülltes Material rutscht besser in die Ladekammer als fest angedrückter Tabak.

Display, Sensorik und Störungen

Am fünften Tag prüfe ich die Anzeigeelemente. Der rücksetzbare Tageszähler eignet sich für eine aktuelle Charge, während der nicht rücksetzbare Gesamtzähler die gesamte Produktion erfasst. HOPPER und JAM liefern zusätzliche Hinweise, wenn der Ablauf unterbrochen wird.

HOPPER bedeutet nicht zwingend, dass der Trichter leer ist. Die Anzeige kann erscheinen, wenn vorhandener Tabak nicht ausreichend in die Ladekammer nachrutscht. In diesem Fall lasse ich den Deckel geschlossen und drücke START, damit Resttabak verarbeitet werden kann. Erst danach fülle ich lockeren Tabak nach.

JAM weist auf eine Blockade des Füllmechanismus oder des Füllstabs hin. Ich schalte das Gerät aus, entferne Tabak aus Trichter und Ladekammer und löse Rückstände mit der mitgelieferten Sonde. Bleibt die Meldung trotz leerem und sauberem Gerät bestehen, sollte der Service kontaktiert werden. Das Gehäuse öffne ich nicht eigenmächtig.

Reinigung und Lagerung

Am sechsten Tag nutze ich die CLEAN-Funktion. Sie fährt den Füllstab in eine zugänglichere Position. Vor jeder Reinigung leere ich Trichter und Ladekammer, schalte das Gerät aus und entferne Rückstände am Füllstab, Schneidemesser und an der Injektionsöffnung.

Wichtig sind außerdem der Bereich unter der Walze, das kleine Kupferrohr im vorderen Abschnitt und das äußerste Ende des Füllstabs. Dort kann sich verdichteter Tabak sammeln und eine unvollständige Füllung am Filterende begünstigen. Bürste, Sonde und Rundbürste übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben.

Nach ungefähr 200 bis 300 produzierten Zigaretten wird eine gründliche Reinigung empfohlen. Sichtbare Reste entferne ich nach jeder Nutzung. Öle und Fette gehören nicht in das Gerät, weil sie Tabakstaub binden können. Vor dem Wegstellen leere ich den Trichter und lasse die Mechanik gegebenenfalls über CLEAN oder wiederholtes Drücken von START frei laufen.

Mein Eindruck nach dem einwöchigen Test

Am deutlichsten fällt mir der Wechsel vom Einzel- zum AUTO-Betrieb auf. Sobald Hülsen und Tabak vorbereitet sind, beschränkt sich meine Arbeit auf Kontrolle, gelegentliches Nachfüllen und das Leeren der Auffangschale. Für regelmäßige größere Mengen ist das spürbar angenehmer als das wiederholte manuelle Aufsetzen.

Die Anordnung wirkt durchdacht. Links liegen Hülsenmagazin und Auffangschale, in der Mitte der Tabakbereich und rechts Display sowie START-Taste. Die Maschine steht stabil, die matte Oberfläche wirkt zweckmäßig und die abnehmbare Schale erleichtert das Entleeren.

Der Komfort entsteht für mich vor allem dadurch, dass die Hülsen nach dem Start selbstständig weitergeführt werden.

Auch die beiden Zähler haben im Alltag einen klaren Nutzen. Der Tageszähler lässt sich für eine aktuelle Menge zurücksetzen, während der Gesamtzähler den langfristigen Überblick erhält. Das Display ist damit nicht nur eine zusätzliche Anzeige, sondern unterstützt die Kontrolle des Betriebs.

Die CLEAN-Funktion macht die Pflege überschaubarer, weil der Füllstab gezielt in eine zugängliche Position fährt.

Als kleiner Kritikpunkt bleibt, dass die Maschine stärker auf Tabakfeuchte und Faserlänge reagiert als ein sehr einfach aufgebauter Stopfer. Mit geeignetem Volumentabak, lockerer Befüllung und regelmäßiger Reinigung lässt sich dieser Punkt im Test jedoch gut berücksichtigen. Eine verbindliche Aussage über die langfristige Lebensdauer erlaubt der einwöchige Test nicht.

Was andere Nutzerinnen und Nutzer berichten

Mehrere dokumentierte externe Erfahrungen beschreiben die automatische Hülsenzuführung, den Zeitgewinn bei größeren Mengen, die gleichmäßige Füllung und das Magazin für ungefähr 60 Hülsen positiv. Auch Tabakschredder, Dichteauswahl und die beiden Zähler werden wiederholt als nützlich genannt. Diese Einschätzungen passen zu meinem Eindruck im Serienbetrieb.

Andere Nutzerinnen und Nutzer berichten bei geeignetem Tabak von einem schnellen und gleichmäßigen Ablauf. Einzelne Erfahrungsberichte nennen mehrere Tausend gefertigte Zigaretten, darunter einen Bericht mit mehr als 33.000 Zigaretten bei einem früheren Gerät. Solche Angaben sind individuelle Nutzungserfahrungen und keine zugesicherte Lebensdauer oder Garantie.

Wie in meinem Test werden HOPPER- und JAM-Meldungen auch extern mit zu feuchtem oder langfaserigem Tabak, verdichteten Rückständen und nicht optimal zugeführten Hülsen in Verbindung gebracht. Das gemeinsame Muster ist klar: Die Maschine spielt ihren Komfortvorteil besonders dann aus, wenn Material und Reinigung zum vorgesehenen Ablauf passen.

Praktische Antworten für die Nutzung

Wie arbeitet die Powermatic 5 PLUS?

Sie verarbeitet Volumen- beziehungsweise Stopftabak elektrisch und führt ihn über einen Füllstab in eine Filterhülse ein. Im AUTO-Modus nimmt sie weitere Hülsen aus dem Magazin und wiederholt den Vorgang. Schredder, Kompressionsmechanismus und Dichteauswahl unterstützen die Verteilung des Materials.

Wie schnell ist der Ablauf?

Aktuelle Vertriebsangaben nennen weniger als neun Sekunden pro Zigarette. Das setzt einen störungsfreien Materialfluss voraus. Feuchter Tabak, ungeeignete Faserlänge oder eine JAM-Meldung können den Durchsatz verringern. Der wesentliche Zeitgewinn entsteht durch die eingesparten Handgriffe im Serienbetrieb.

Wie viele Hülsen und wie viel Tabak nimmt die Maschine auf?

Das Magazin fasst ungefähr 60 Filterhülsen. Der Trichter reicht abhängig von Struktur und Feuchte für etwa 30 Zigaretten. Eine exakte Grammzahl wird nicht angegeben. Im längeren Betrieb wird deshalb meist zuerst Tabak nachgefüllt.

Was bedeuten Standard, Mittel und Stark?

Die drei Stufen verändern die eingestellte Stopfdichte. Das Ergebnis hängt zusätzlich von Tabakfeuchte, Schnittlänge, Hülsenformat und Sauberkeit des Systems ab. Für eine neue Tabaksorte empfiehlt sich zunächst eine mittlere Einstellung, die anschließend anhand der Füllung angepasst werden kann.

Was ist bei HOPPER zu tun?

HOPPER kann auf fehlenden Nachschub oder auf Tabak hinweisen, der nicht ausreichend in die Ladekammer rutscht. Der Deckel bleibt zunächst geschlossen und START wird gedrückt, damit vorhandenes Material verarbeitet wird. Danach wird lockerer, geeigneter Tabak nachgefüllt.

Wie lässt sich eine JAM-Meldung beheben?

Die Maschine wird ausgeschaltet und von Tabak in Trichter und Ladekammer befreit. Rückstände an Füllstab, Injektionsöffnung, Schneidbereich und Kupferrohr werden mit Bürste oder Sonde entfernt. Bleibt JAM bei leerem und sauberem Gerät bestehen, ist der Service die richtige Anlaufstelle.

Wie wird die CLEAN-Funktion genutzt?

CLEAN fährt den Füllstab in eine Reinigungsposition. Danach wird das Gerät ausgeschaltet, bevor der Füllstab, der Schneidbereich und die Injektionsöffnung gesäubert werden. Die Funktion erleichtert den Zugang, ersetzt aber nicht das Entfernen von Rückständen unter der Walze und in der Ladekammer.

Was tun bei einer unvollständigen Füllung am Filter?

Zuerst werden Rückstände am äußersten Ende des Füllstabs, am Messer, an der Injektionsöffnung und in der Ladekammer entfernt. Auch zu feuchter Tabak kann die Ursache sein. Erst nach der Reinigung und bei ausgeschaltetem Gerät sollte erneut getestet werden.

Kann die Powermatic 5 PLUS unbeaufsichtigt laufen?

Im AUTO-Modus verarbeitet sie mehrere Hülsen nacheinander, solange Material vorhanden ist und keine Störung auftritt. Die Anzeigen informieren über Nachschub und Blockaden. Der Betrieb ersetzt dennoch nicht die Beachtung der Sicherheits- und Reinigungshinweise.

Wie werden die Zähler verwendet?

Der rücksetzbare Zähler eignet sich für eine Tagesmenge oder Charge. Der zweite Zähler erfasst die gesamte Produktion und kann nicht zurückgesetzt werden. Er kann bei Wartungsfragen und bei der Einordnung der Nutzung hilfreich sein. Die Produktionsmenge steht außerdem im Zusammenhang mit den genannten Garantiebedingungen.

Wie wird das Gerät gelagert?

Vor dem Wegstellen werden Trichter und Ladekammer geleert. Komprimierte Reste unter der Walze und am Füllstab werden entfernt. Die Mechanik kann über CLEAN oder mehrfaches Drücken von START leer bewegt werden. Öle und Fette werden nicht verwendet, weil sie Tabakstaub binden können.

Welche Sicherheitsregeln gelten?

Vor jeder Reinigung wird die Powermatic 5 PLUS ausgeschaltet. Füllstab, Messer und Injektionsöffnung werden nur im Stillstand berührt. Das Gehäuse wird nicht zur Eigenreparatur geöffnet. Flüssigkeiten dürfen nicht in das Innere gelangen.

Wie lange gilt die Garantie?

Für das aktuelle Angebot werden zwei Jahre oder maximal 10.000 produzierte Zigaretten genannt, je nachdem, was zuerst eintritt. Ältere Unterlagen nennen ein Jahr oder 10.000 Zigaretten. Entscheidend ist die konkrete Händlerzusage. Kaufbeleg, Garantiesiegel und sachgemäße Reinigung sollten erhalten bleiben.

Wie lange hält das Gerät?

Eine verbindliche Lebensdauer in Jahren oder Zyklen ist nicht angegeben. Einzelne externe Berichte nennen mehrere Tausend Zigaretten und in einem früheren Fall mehr als 33.000 Stück. Das sind keine Garantiewerte. Materialwahl, Reinigung und bestimmungsgemäße Nutzung beeinflussen den langfristigen Betrieb.

Für wen die Powermatic 5 PLUS sinnvoll ist

Die Maschine passt vor allem zu privaten Nutzerinnen und Nutzern, die regelmäßig mehrere Filterhülsen hintereinander befüllen möchten. Wer den AUTO-Betrieb tatsächlich nutzt, profitiert von Magazin, Auffangschale, automatischer Zuführung und den reduzierten manuellen Schritten. Auch der Einzelbetrieb bleibt möglich, wenn nur eine einzelne Hülse benötigt wird.

Besonders wichtig ist die Bereitschaft, den Tabak passend auszuwählen, ihn locker einzufüllen und das Füllsystem zu reinigen. Wer diese Vorbereitung in den Alltag einplant, erhält ein verständliches Gerät mit automatischem Serienablauf. Für gelegentliche Einzelvorgänge sind viele Funktionen weniger relevant, weil der größte Komfort erst bei mehreren Hülsen nacheinander entsteht.

Händler und Serviceangebot

Stopfmaschineshop.com ist auf elektrische und mechanische Zigarettenstopfmaschinen sowie passendes Zubehör spezialisiert. Das Sortiment umfasst unter anderem Geräte von Powermatic und Hawkmatic. Ergänzend zum Verkauf stellt der Händler technische Hilfeseiten zu HOPPER, JAM, Tabakwahl, Reinigung, Rückgabe und Reparatur bereit.

Zum Angebot gehören außerdem Ersatz- und Zubehörteile sowie ein Kundenservice für technische Fragen und Garantiefälle. Die bereitgestellten Hinweise greifen typische Situationen aus der praktischen Nutzung auf, etwa die richtige Feuchtigkeit, die Reinigung unter der Walze oder den Umgang mit einer Blockade. Dadurch ist der Händler nicht nur Verkaufsstelle, sondern auch Anlaufstelle für Wartungsfragen.

Powermatic 5 PLUS Test Vollautomatische Zigarettenstopfmaschine im Praxistest

Fazit nach sieben Testtagen

Die Powermatic 5 PLUS überzeugt im praktischen Einsatz vor allem durch das Zusammenspiel aus automatischer Hülsenzuführung, Tabakaufbereitung und AUTO-Betrieb. Das Magazin für ungefähr 60 Hülsen, der Trichter für etwa 30 Zigaretten, die einstellbare Dichte und die Statusanzeigen machen den Ablauf bei größeren Mengen übersichtlich.

Bei passendem Volumentabak, korrekt vorbereiteten Hülsen und regelmäßiger Reinigung arbeitet das Konzept im Test zuverlässig und komfortabel. Für private Nutzerinnen und Nutzer, die regelmäßig Serien herstellen und möglichst wenige Handgriffe benötigen, spreche ich deshalb eine klare Kaufempfehlung aus.

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