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TriWaTechnik – Individuelle Lösungen mobiler Trinkwassersysteme

Das Interview mit Markus Walter vom Unternehmen TriWaTechnik

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen kurz vor.

Das Interview über das Trinkwasserversorgungssystem vom Unternehmen TriWaTechnikEin Existenzgründer und sein Nischenprodukt:
Die mobile Trinkwasserversorgung – das sind modulare Systeme in der Praxis für Not- und Krisenfälle.
Im Bedarfsfall sofort einsatzbereit zu sein: Das ist eine wesentliche Eigenschaft der mobilen Trinkwasserversorgung. Mobile Trinkwaserversorgungssysteme müssen außerdem praktisch und unkompliziert in der Nutzung und Bedienung sein. Genau dies ist unser Alleinstellungsmerkmal.

Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit im Jahr 2016 stellte sich dieser Herausforderung das neu gegründete Unternehmen „TriWaTechnik“. Wir entwickeln in Abstimmung mit den Kunden modulare Systeme zur mobilen Trinkwasserversorgung. Aus vielen einzelnen Komponenten kann ein modulares System zusammengestellt werden – entscheidend sind die Anforderungen und Vorgaben der Kunden.

Die stetige Weiterentwicklung und Verbesserung der Systeme ist uns ein großes Anliegen – das war auch der Auslöser für meinen Schritt damals in die Selbstständigkeit.

Für wen ist die mobile Trinkwassertechnik interessant?

Das Interview über das Unternehmen TriWaTechnikUnsere Kunden sind die Wasserversorger, Städte, Gemeinden, Kommunen, Bauhöfe, Technische Betriebe und die Hilfsorganisationen wie beispielsweise das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das BBK, der Katastrophenschutz in den Landratsämtern, die Bundeswehr, Kirmes-/Festbetreiber und die Feuerwehren.
Sogar die Bundespolizeidirektionen in ganz Deutschland werden mit unseren, passend auf den Bedarf, abgestimmten Komponenten versorgt.

Ebenso stellen wir spezielle Sanitär-Container für langfristige Trinkwasserversorgungen auf Baustellen und für Festveranstaltungen her.

Auch für den Bürger ist gesorgt. Wir produzieren hier selbst Faltbehälter mit 5 bis 7,5 Litern Volumen, damit Menschen im Krisenfall an Trinkwasserausgabestellen selbst ihr benötigtes Trinkwasser abholen können.

Ein weiteres, neues Standbein, ist die mobile Desinfektion von mobil verlegten Schläuchen und Behältern und deren anschließende Trocknung. Auch ganz aktuell versorgen wir Betriebe, die außerhalb des städtischen Versorgungs-netzes liegen mit Trinkwasser auf Abruf.

Erstellen Sie auch Dauerlösungen?

Das Interview über die Gruppenzapfstelle vom Unternehmen TriWaTechnikAktuell sind wir an Planungen und Gesprächen für Dauerlösungen bei Interessenten.

Viele unserer Kunden bevorzugen aber generell die mobilen Anlagen. Deshalb liegt unser Augenmerk auch noch verstärkt auf dem mobilen Versorgungsbereich.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen?

Nachhaltigkeit ist immer ein Thema. Deswegen haben unsere Komponenten Zulassungen, die weit über das normale Maß hinausgehen. Unsere Inliner, die sogenannten Wasserblasen, die in den Containern als „Wasserspeichersäcke“ verwendet werden sind so hergestellt, dass sie problemlos eine Aufbewahrung von Trinkwasser für 3 Monate aushalten und dass im Gegenzug auch das Trinkwasser nicht von – für den Menschen – schädlichen Chemikalien beeinträchtigt wird. Die Trinkwasserspeichersäcke, die sogenannten „Inliner“ werden nach Gebrauch der regionalen Wiederverwertung zugeführt.
Ansonsten sind unsere Systeme, die gesamten Komponenten „für die Ewigkeit“ gebaut.

Welchen Qualitätskontrollen unterliegt Ihr Trinkwasser?

Das Interview mit Markus Walter vom Unternehmen TriWaTechnikDas Trinkwasser, das wir zwischenspeichern, und verteilen können, wird von den zuständigen Wasserwerken dauernd untersucht. Das Trinkwasser ist das best kontrollierteste Lebensmittel in Deutschland.

Das Trinkwasser, das dann abgegeben wird aus unseren Systemen, ist nachweislich immer noch dasselbe Trinkwasser als bevor es eingefüllt wurde.

Es dürfen keinesfalls schädliche Stoffe laut der Trinkwasserverordnung den Geschmack, die Beschaffenheit, die Qualität und somit die Zusammensetzung des Trinkwassers beeinträchtigen.
Die Gesundheitsämter haben immer das Recht, das abgegebene Trinkwasser und die gesamte damit zusammenhängende Trinkwasserinfrastruktur zu kontrollieren.

Welche Ziele verfolgen Sie?

Das Interview über die Produkte vom Unternehmen TriWaTechnikEin wichtiges Anliegen ist uns, dass unsere Systeme im Katastrophenfall unter den verschiedenen Hilfsorganisationen kompatibel einsetzbar und austauschbar sind, damit die Helfer im Notfall zusammenarbeiten können.
Die Systeme, egal wie groß sie sind, im Bedarfsfall schnell einsatzbereit und einfach und praktisch bedienbar sein. Wenn sie nicht gebraucht und genutzt werden, sollen sie platzsparend und unkompliziert gelagert werden können.

Eine große Herausforderung sind auch die verschiedenen Regelwerke zur Trinkwasserversorgung, die auch in der mobilen Versorgung unbedingt eingehalten werden müssen. Diese elementar wichtigen Zulassungen und Zertifikate aller Komponenten, die mit dem Trinkwasser in Berührung kommen, gilt es nach der Trinkwasserverordnung, dem DVGW W-270 Regelwerk, der KTW-Leitlinie und der DIN 50930, Teil 6 zu genügen. Dies macht die Konstruktion mancher Komponenten relativ schwer und erfordert viel Hintergrundwissen und extremes technisches Verständnis.

Natürlich setzen wir auch auf ein gesundes Wachstum.
Unser Ziel ist eine flächendeckende Versorgung mit Trinkwasserversorgungssystemen zu schaffen, damit im Katastrophen- oder Krisenfall die Bevölkerung mit dem lebenswichtigen Trinkwasser versorgt ist.
Jährlich erfolgen relativ hohe Investitionen in den eigenen Betrieb, damit dieser immer auf der Höhe der Zeit bleibt, sowohl in der Material- und Werkstofftechnik als auch in der Betriebsausstattung.
Weiter müssen wir natürlich nach geeigneten Mitarbeiten suchen, die, wie wir auch, mit demselben Interesse und Begeisterung an das Thema „mobile Trinkwasserversorgung“ herangehen und es weiterentwickeln.

Vielen Dank, Markus Walter. Wir von ExpertenTesten wünschen Ihnen und dem Unternehmen TriWaTechnik weiterhin viel Erfolg!

Über die Redakteurin

Laura Hoffmann

Laura Hoffmann arbeitet als freie Redakteurin seit 2016 für expertentesten.de. Ihr Kernbereich liegt dabei in der Recherche spannender Interviewpartner aus den Ressorts Kultur, Sport und Wirtschaft.

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