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Gelesene Rezensionen 477

Kondom Test 2018 • Die 16 besten Kondome im Vergleich

In diesem Ratgeber erfahren Sie nicht nur, wie die Produkte bei einem Kondom Test 2017 getestet werden, sondern auch, wie sie richtig angewendet werden und was es im Zusammenhang mit dem Thema Kondome an interessanten und kuriosen Fakten gibt.

Kondom Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  My.Size Kondome London-Kondome-feucht-100er-Pack Cacharel-Amor-Nature-100er-Pack-Kondome Ritex-Mega-Mix-Kondome Die Körperwärme fließt bei diesem neuartigen Material intensiver. Billy-Boy-Bunte-Vielfalt Ritex-Ideal-Kondome Billy-Boy-White-Comfort Kondome von Durex ein intensives und sicheres Gefühl beim gemeinsamen Liebesspiel
  Großpackung Durex Fun Explosion Lelo Luxuriös 100er Pack Nature Mega Mix Ritex LUST Ritex XXL - Extra groß Manix Skyn Extra Feucht Durex Intense Orgasmic Einhorn Wochenration - Design Edition Mix-Sortiment IDEAL - EXTRA FEUCHT White Comfort Durex Natural Feeling Easy Glide Durex Love
  Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,1
sehr gut
1,2
sehr gut
1,5
sehr gut
1,6
gut
1,9
gut
2,0
gut
2,0
gut
2,1
gut
2,2
gut
2,2
gut
2,2
gut
2,3
gut
2,5
gut
2,6
befriedigend
2,7
befriedigend
2,9
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.6 von 5 Sternen
bei 867 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 268 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 66 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 145 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 293 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 47 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 91 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 70 Rezensionen

3.5 von 5 Sternen
bei 122 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 338 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 73 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 92 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 38 Rezensionen

3.2 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen
Marke MySize Durex Lelo London Cacharel Amor Ritex Ritex Ritex Manix Durex Einhorn Billy Boy Ritex Billy Boy Durex Durex
Produktgewicht

162 g

150 g

k.A.

240 g

k.A.

18 g

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

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80 g

k.A.

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k.A.

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Nominale Länge

60 mm

180 mm

k.A.

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180-185 mm

185 mm

185 mm

k.A.

k.A.

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k.A.

175 mm

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

Nominale Breite

k.A.

52 mm

56 mm

52 mm

52 mm

53 mm

55 mm

55 mm

53 mm

56 mm

54 mm

52 mm

53 mm

54 mm

56 mm

52.5 mm

Inhalt

36 Stück

40 Stück

12 Stück

100 Stück

100 Stück

12 Stück

24 Stück

24 Stück

10 Stück

10 Stück

7 Stück

24 Stück

20 Stück

12 Stück

12 Stück

8 Stück

Material

Naturkautschuklatex

Naturkautschuklatex

Naturlatex

Latex

Naturkautschuklatex

Naturkautschuklatex

Naturkautschuklatex

Naturkautschuklatex

Polyisopren

k.A

Naturkautschuklatex

Naturkautschuklatex

Naturkautschuklatex

Natur­kaut­schu­klatex

Polyisopren

Naturkautschuklatex

Schaftform

Ana­to­misch

Anatomisch

Anatomisch

Ana­to­misch

Zylindrisch

zylindrische Form

Anatomisch

Anatomisch

Anatomisch

Anatomisch

Anatomisch

k.A.

Zylindrisch

Zylindrisch

Anatomisch

Anatomisch

Befeuchtung

Normal

Normal

Normal

Extra feucht

Normal

k.A.

Normal

Normal

Normal

Normal

Normal

Extra feucht

Extra feucht

Normal

Normal

Normal

Geruch

Geruchs­neu­tral

k.A

Normal

Geruchs­neu­tral

Dezent

Dezent

k.A

Intesiv

Normal

Dezent

k.A

Dezent

Geruchs­neu­tral

Dezent

Normal

Normal

Besonderheiten
  • wie eine zweite Haut
  • sehr bequem
  • leichtes aufziehen
  • 36 Kondome
  • Vanillegeruch
  • langes Haltbarkeitsdatum
  • gute Passform
  • transparent und befeuchtet
  • verschiedene Sorten
  • sehr gute Qualität
  • verringert die Chance von Rissen
  • verbessert Halt und reduziert Rutschen
  • Stabilität & Dünne kombiniert
  • erhöhte Sicherheit
  • garantierter Genuss
  • transparent
  • mit langem Reservoir
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • geruchs­neu­tral
  • sehr hohe Qualität
  • gefühlsecht
  • lässt sich schnell überstreifen
  • gute Qualität
  • preisgünstig
  • Naturkautschuklatex
  • mit Reservoir und Gleitbeschichtung
  • Made in Germany
  • dermatologisch getestet
  • 12 unterschiedliche Ritex Kondome
  • glatte Oberfläche
  • transparent mit Noppen und Rippen
  • sehr gute Hautverträglichkeit
  • Gleitbeschichtung aus Naturkautschuklatex
  • mit angenehmen Geruch
  • Premiumqualität
  • 24 extra große Kondome für mehr Komfort
  • transparent mit Reservoir
  • extra viel Gleitmittel
  • Naturkautschuklatex
  • mit angenehmen Geruch
  • 10 latexfreie Kondome aus Polyisopren
  • für ein ultra-sensitives Gefühl
  • ideal für Latexallergiker geeignet
  • extra feucht
  • transparent
  • stimulierende Latexkondome mit Rippen, Noppen und Stimulationsgel
  • ideale Passform für einen komfortablen Sitz
  • transparent und befeuchtet
  • 100% elektronisch geprüft
  • dermatologisch getestet
  • mit Gleitgelbeschichtung
  • mit Reservoir
  • 100% elektronisch getestet
  • naturfarben
  • 100% Naturkautschuklatex
  • Made in Germany
  • dermatologisch getestet
  • gute Passform
  • Mix aus 24 farbigen, aromatisierten, perlgenoppten und extra feuchten Kondomen
  • entspricht EN ISO 4074
  • extra viel Gleitbeschichtung
  • dermatologisch getestet
  • angenehm auf der Haut
  • Premiumqualität
  • einzeln elektronisch geprüft
  • Made in Germany
  • dermatologisch getestet
  • leichtes Abrollen
  • optimale Passform
  • hoher Komfort
  • Kondome aus Real Feel Material
  • extra dünn
  • transparent
  • hergestellt aus latexfreiem Polyisopren
  • ideale Passform für einen komfortablen Sitz
  • Kondome aus Naturkautschuklatex
  • transparent und befeuchtet
  • dermatologisch getestet
  • mit Reservoir
  • schmale Passform
Komfort
Materialbeschaffenheit
Verarbeitungsqualität
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Was ist ein Kondom?

Ein Kondom besteht aus einer dünnen Hülle aus elastischen Material, die über den erigierten Penis gezogen wird. An der Spitze befindet sich bei den meisten Ausführungen ein Reservoir, das zur Aufnahme des ejakulierten Spermas dient. Die Produkte sind unter vielen Namen bekannt. Weit verbreitet sind die Bezeichnungen Pariser, Präser (von Präservativ), Verhüterli, Lümmeltüte oder auch Frommser (nach einer bekannten deutschen Mark genannt). Kondome werden aus den verschiedensten Materialien hergestellt. Am weitesten verbreitet sind solche aus Naturkautschuk-Latex. Daneben gibt es auch Kondome aus Kunststoff. In früheren Zeiten wurden auch Naturdärme oder sogar Stoff als Material für Kondome benutzt. Kondome sind Verhütungsmittel für Männer. Basierend auf demselben Prinzip gibt es auch Kondome für Frauen, so genannte Femidome. Diese werden vor dem Sex in die Scheide eingeführt und kleiden sie vollständig aus.

Wie funktioniert ein Kondom?

Das Kondom gehört zu den mechanischen Verhütungsmitteln. Es funktioniert sehr effizient, wenn es richtig angewendet wird. Kondome werden in der Regel in einer Folie eingeschweißt und fertig zum Gebrauch aufgerollt verkauft. Das Kondom wird vorsichtig ausgepackt auf die Spitze des erigierten Penis, die Eichel, gesetzt und am Schaft nach unten gerollt. Die Spitze des Reservoirs muss dabei nach oben zeigen. Die Anwendung des Kondoms ist sehr einfach und gelingt nach etwas Üben so gut wie immer, außer Man(n) ist zu nervös. Erfahrene Prostituierte können angeblich ein Kondom beim Oralsex mit dem Mund überziehen, ohne dass der Freier etwas spürt.

Das Prinzip des Kondoms ist ganz einfach. Die Hülle verhindert den direkten Kontakt zwischen Penis und Scheide. Da sie wasser- und luftdicht ist, kann kein Sperma in die Scheide gelangen und eine Schwangerschaft verursachen.
Weil jeder direkte Kontakt unterbunden wird, sind Kondome die einzigen Verhütungsmittel, die nicht nur eine Schwangerschaft verhindern können, sondern außerdem zuverlässig gegen Geschlechtskrankheiten schützen. Gleichzeitig ist die Hülle dünn genug, um sexuelle Stimulation durch Reibung und Berührung zu ermöglichen. In einem Kondom Test werden die Produkte umfangreichen Prüfverfahren unterzogen, um sicher zu stellen, dass nur Qualitätsprodukte in den Handel gelangen.

Vorteile und Anwendungsbereiche von Kondomen

Kondome sind relativ sichere Verhütungsmittel. Wenn Sie optimal eingesetzt werden, sind sie fast so sicher wie die Antibabypille oder eine Hormonspritze. Fast immer ist das Versagens eines Kondoms auf Fehler bei der Anwendung zurückzuführen. Zudem haben Kondome den großen Vorteil, dass sie als einzige Verhütungsmittel auch gegen sexuell übertragbare Krankheiten schützen. Besonders in der Dritten Welt sind sie eine wirksame Waffe im Kampf gegen die Verbreitung von AIDS. Im Vergleich zu anderen Verhütungsmethoden sind Kondome einfach anzuwenden und kostengünstig. Sie sind lange haltbar und lassen sich gut lagern und transportieren. Wenn sie benötigt werden, sind sie mit einem Griff einsatzbereit.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sie nicht vergessen werden können, wie das zum Beispiel bei der Pille passieren kann. Die Frau merkt sofort, ob ihr Partner ein Kondom benutzt oder nicht und kann ihn gegebenenfalls daran erinnern es zu benutzen bzw. Sex ohne Kondom verweigern.

Kondome sind als Verhütungsmittel beim vaginalen Geschlechtsverkehr bestimmt. Oft werden sie auch als Schutz beim Oralverkehr benutzt. Das macht Sinn, weil auch durch ungeschützten Oralsex gewisse Krankheiten, darunter zum Beispiel Tripper, übertragen werden können. Andererseits sind sie aber für Oralsex nicht besonders gut geeignet, weil sie beim Blasen durch die Zähne schnell beschädigt werden können. Piercings an den Lippen oder auf der Zunge vergrößern die Gefahr noch. Selbst kleinste Löcher lassen das Kondom unwirksam werden.

Welche Nachteile haben Kondome?

Viele Männer verabscheuen den Einsatz von Kondomen, da sie den Genuss beim Sex mindern. Die Spitze des Penis, die Eichel, ist gut durchblutet und sehr empfindlich gegenüber Berührungen. Selbst das Kitzeln mit einer Flaumfeder kann dort über kurz oder lang einen Erguss auslösen. Da kann sogar die dünne Hülle des Kondoms stören und das Gefühl beim Sex vermindern. Zudem stört viele das Fummeln beim Anziehen des Kondoms.

Ein weiterer Fakt ist, dass Kondome sehr empfindlich sind. Schon beim Anziehen können sie durch spitze Fingernägel oder Schmuck beschädigt werden.
Bei intensiven Sex kann es vorkommen, dass sie reißen oder platzen. Letzteres passiert häufiger bei Modellen ohne Reservoir. Kondome haben ein Verfallsdatum. Wenn es abgelaufen ist oder sie falsch gelagert werden, können sie spröde und brüchig werden und leichter reißen.

Welche Arten von Kondomen gibt es?

Bei einem Kondom Test 2018 werden verschiedene Produkte getestet. Zu den wichtigsten Unterscheidungsmerkmalen gehören:

Material

Als Material für Kondome wird überwiegend Naturkautschuk-Latex, manchmal aber auch Kunststoff (Polyisopren und Polyurethan) sowie relativ selten Naturdarm verwendet.

Naturkautschuk-Latex

Naturkautschuk-Latex

Dieses Material wird am häufigsten für Kondome verwendet. Es ist günstig in der Herstellung und hat sich seit Jahrzehnten in der Praxis bewährt. Latex-Kondome werden in einem Kondom Test nach verschiedenen Verfahren auf Dichtheit, Elastizität und mechanische Widerstandsfähigkeit geprüft.

Neben Vorteilen zeigen Latex-Kondome im Kondom Test 2018 auch Nachteile. Manche Menschen haben eine Latex-Allergie. Wenn sie ein Kondom aus Latex benutzen, bekommen sie Hautausschlag, begleitet von Jucken und Rötungen.

Zudem ist Latex ein relativ empfindliches Material. Es verträgt weder Wärme noch plötzliche Temperaturschwankungen und kann durch Gleitgel auf der Basis von Öl oder Fett aufgelöst werden.

Kunststoff

Kunststoff

Kondome aus Polyisopren oder Polyurethan werden oft als Alternative für Menschen mit einer Latexallergie empfohlen. Sie sind dehnbarer als Latex-Kondome, haben aber einen geringeren Berstdruck. Sie sind weniger empfindlich gegen Gleitmittel auf der Basis von Fett oder Öl.

Von Nachteil ist ihr höherer Preis. Zudem sind sie noch nicht so lange auf dem Markt wie Latex-Kondome und noch nicht so umfangreich getestet, so dass sie ein höheres Risiko als Latex-Kondome aufweisen.

Naturdarm

Naturdarm

Vor der Erfindung der Vulkanisierung und der allgemeinen Verbreitung von Kautschuk wurden Kondome fast nur aus diesem Material hergestellt. Auch heute noch wird gelegentlich Naturdarm als Alternative zum Latex angeboten. Der Ausgangsstoff sind durch eine Spezialbehandlung widerstandsfähiger und elastischer gemachte Schafsdärme. Kondome aus diesem Material sind wesentlich teurer und bieten keinen so guten Schutz wie solche aus Latex.

Art der Anwendung

Kondome werden auch nach dem Verwendungszweck unterschieden. Dabei gibt es 4 Grundtypen.

Standard-Kondom

Standard-Kondome sind für den vaginalen Geschlechtsverkehr bestimmt. Ihre Abmessungen werden seit 2002 von der internationalen Norm EN ISO 4074 geregelt. Im ausgerollten Zustand muss das Kondom jedoch mindestens 16 cm lang sein und muss je nach Breite ein bestimmtes Mindestvolumen haben. An der Spitze hat das Kondom ein Hütchen, Reservoir genannt, dass zur Aufnahme des Ejakulats bestimmt ist. Standard-Kondome werden in unterschiedlich starken Hüllen und Breiten angeboten. Bei unsachgemäßer Benutzung können sie leicht beschädigt werden. Das kann besonders beim Oralverkehr, Analsex oder durch falsche Gleitmittel passieren.

Kondome für den Analverkehr

Für den Analverkehr gibt es Kondome mit besonders dicker Hülle. Die Wandstärke beträgt bis zu 0,1 mm. Das ist ungefähr doppelt so stark wie bei einem Standard-Kondom. Das liegt daran, dass die Belastungen, denen das Kondom beim Analverkehr ausgesetzt sind, wesentlich höher als beim vaginalen Verkehr sind. Ein Standard-Kondom könnte zu leicht reißen und dadurch seine Schutzwirkung verlieren. Die dicke Hülle ist zugleich ein großer Nachteil dieser Kondome. Dadurch wird das Gefühl beim Sex stark vermindert.

Kondome für den Oralverkehr

Das sind die bekannten bunten Kondome mit Geschmack, von denen wahrscheinlich schon jeder mal wenigstens gehört hat. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, wie zum Beispiel Erdbeere, Banane oder Vanille. Der Geschmack wird durch eine Beschichtung der äußeren Hülle mit Aromastoffen erreicht. Kondome mit Geschmack sind im Grunde genommen nur eine Spielerei. In der Praxis hält der Geschmack nicht lange vor.

Wird das Kondom im Anschluss zum normalen Sex benutzt, kann die Beschichtung die empfindlichen Schleimhäute der Vagina reizen oder sogar allergische Reaktionen verursachen.
Zudem sind Kondome mit Geschmack deutlich teurer als Standard-Kondome.

Gefühlsechte Kondome

Bei dieser Sorte handelt es sich um Standard-Kondome mit besonders dünner Hülle. Dadurch vermitteln sie fast das Gefühl wie beim Sex ohne Kondom. Bei manchen Sorten ist die Hülle weniger als 0,04 mm dick. Extradünne oder gefühlsechte Kondome eignen sich für alle Männer, die sich beim Benutzen eines Kondoms beklagen, dass sie zu wenig spüren. Sie halten dieselben Belastungen aus wie Standard-Kondome, sind aber empfindlicher. Beim Anziehen oder bei der Benutzung können sie leicht reißen oder beschädigt werden.

Spezialkondome

In dieser Kategorie werden gleich mehrerer Arten von Kondomen zusammengefasst. Das sind zum Beispiel Kondome mit Noppen bzw. Rillen oder feuchte Kondome, die mit Gleitmittel beschichtet sind. Manche Kondome sind auch mit Spermizid beschichtet, um die Empfängnisverhütung zu verbessern. Allen gemeinsam ist der Fakt, dass der Nutzeffekt, der sich aus der speziellen Eigenschaft ergibt, relativ gering ist. Sie sollen zum Beispiel bei der Frau ein intensiveres Gefühl beim Sex vermitteln oder das Gleiten erleichtern. Dafür sind sie jedoch teurer als normale Kondome und nicht so lange haltbar.

So werden Kondome getestet

Kondome gelten als medizinische Produkte und werden mehreren strengen Tests unterzogen, bevor sie das Qualitätssiegel bekommen. Zum Kondom Test 2018 gehören:

  • Dichtigkeitstest
  • Aufblastest
  • Dehnbarkeitstest
  • Mikrobiologische Reinheit

Dichtigkeitstest

Dieser Test ist in den Fertigungsprozess integriert. Ihm wird jedes Kondom vor der endgültigen Verpackung unterzogen. Die Kondome sind dabei noch auf die Formkörper gezogen und durchlaufen eine elektrisch leitende Flüssigkeit, ein so genanntes Elektrolyt. Der Formkörper bildet Teil eines Stromkreises, an den auch eine Lampe angeschlossen ist.

Sobald ein Kondom ein Loch aufweist, selbst ein nur winzig kleines, wird der Stromkreis geschlossen und die Lampe leuchtet auf. Daraufhin wird das defekte Kondom automatisch als Ausschuss aussortiert.

Aufblastest

Im Aufblastest wird die Festigkeit des Kondoms geprüft. Dazu wird das zu testende Kondom mit 18 Litern Pressluft aufgeblasen. Ein Qualitätskondom übersteht diese Beanspruchung, ohne zu bersten oder anderweitig Schaden zu nehmen.

Dehnbarkeitstest

Beim Dehnbarkeitstest wird das zu prüfende Kondom bis auf das Siebenfache seiner normalen Länge gestreckt. Es muss diesen Test bestehen, ohne zu reißen.

Test auf mikrobiologische Reinheit

Bei diesem Test wird sichergestellt, dass Kondome unter sterilen bzw. nahezu sterilen Bedingungen produziert werden und keine krankheitserregenden Keime aufweisen. Das ist notwendig, weil Kondome im Zuge der normalen Benutzung in direkten Kontakt zu den Schleimhäuten des menschlichen Körpers kommen. Dafür werden einzelne Produkte, Rohmaterialien und Produktionsmittel sowie Hilfsstoffe wie Wasser auf ihre Belastung mit Keimen geprüft.

Aufgrund der strengen Tests bei der Herstellung gelten Kondome als sehr sicher. Zusätzlich werden ausgewählte Kondome auch durch unabhängige Stellen, wie zum Beispiel die Stiftung Warentest, laufend überprüft.

Alle geprüften Kondome tragen entweder das CE Zeichen oder das DLF-Qualitätssiegel auf der Verpackung. Der strenge Kondom Test 2018 stellt sicher, dass Verbraucher den Prüfsiegeln vertrauen können.

Worauf muss ich beim Kauf eines Kondoms achten?

Beim Kauf von Kondomen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zu den wichtigsten gehören:

Kondomgröße

Die Auswahl der richtigen Größe ist der wichtigste Faktor beim Kauf eines Kondoms. Wenn das Kondom zu klein ist, wird es beim Sex als störend empfunden. Es schnürt ein und kann sogar Schmerzen verursachen. Zu kleine Kondome platzen außerdem schneller und stellen dadurch ein Risiko dar. Ein zu großes Kondom ist ebenfalls riskant. Es kann leicht abrutschen. In der Hitze des Liebesspiel passiert das oft sogar unbemerkt. Die Folgen können ungewollte Schwangerschaften oder Infektionen sein.

  • Standardkondome eignen sich für Männer mit durchschnittlich großen Penis und sind im ausgerollten Zustand 52 mm breit und 185 mm lang.
  • Kleinere Kondome erkennt man oft an den Bezeichnungen Slim oder XS. Sie sind ungefähr 49 mm breit und bis ca. 170 mm lang.
  • Größere Kondome tragen oft die Bezeichnung Maxi, King Size oder XXL. Sie sind ungefähr 55 mm breit und ab etwa 200 mm lang.

Haltbarkeitsdatum

Jedes Kondom trägt auf der Packung ein Haltbarkeitsdatum. Es gibt an, bis zu welchem Zeitpunkt das Kondom noch sicher benutzt werden kann. Bei sachgemäßer Lagerung (dunkel und kühl) beträgt die Haltbarkeit in der Regel 4 Jahre. Bim Kauf in Onlineshops, Drogerien oder Spezialgeschäften (Kondomerie) stellt das Haltbarkeitsdatum normalerweise kein Problem dar. Das sieht anders aus, wenn Kondome zum Beispiel an Tankstellen oder von Automaten gekauft werden. Dort kann es passieren, dass das Haltbarkeitsdatum schon abgelaufen ist oder bald abläuft. Die Gefahr besteht auch, wenn in kleineren Geschäften Kondome gekauft werden, die eher selten gefragt sind. Dazu zählen ungewöhnliche Größen, Farben oder Ausführungen.

Sensibilität

Viele Männer leiden an vorzeitigen Samenerguss. Das Problem gehört zu den häufigsten sexuellen Störungen des Mannes. Männer die daran leiden, wird empfohlen, Kondome mit etwas dickerer Hülle zu wählen, weil dadurch die Sensibilität beim Sex herabgesetzt wird und Er länger kann, bevor es zum Erguss kommt.

Bei anderen Männern ist es eher umgekehrt. Sie lehnen Kondome ab, weil sie damit beim Sex zu wenig spüren. Für diese Männer empfiehlt sich, es mit extra dünnen Kondomen zu versuchen. Die Hülle dieser Produkte ist höchstens 0,04 mm stark, praktisch ein Hauch von Nichts, so dass man fast das Gefühl von Haut auf Haut hat. Trotzdem erfüllen die extra dünnen Kondome alle Anforderungen des CE Tests.

Farbe

Bei Männern, die sich mit der Benutzung von Kondomen schwer tun, kann auch die Farbe eine große Rolle spielen. Kondome werden in allen möglichen Farben angeboten, selbst grelles Rot oder Schwarz. Einige Produkte leuchten sogar im Dunkeln. Männer, die wenig empfindsam sind, stören sich daran nicht und machen sich sogar darüber lustig.

Wer aber nur ungern Kondome benutzt, sollte lieber transparente Produkte wählen. Durch die Transparenz ist das Kondom eher unauffällig und gerät in der Hitze des Liebesspiels schnell in Vergessenheit.

Kurzinformation zu 7 führenden Herstellern

Der deutsche Markt für Kondome umfasst insgesamt beinahe 600 Produkte, die von 35 Herstellern angeboten werden. Darunter sind sowohl ausländische Unternehmen, die ihre Produkte in Deutschland verkaufen, aber auch deutsche Unternehmen, die umgekehrt ihre Produkte in alle Welt exportieren

  • Durex
  • Secura
  • Billy Boy
  • Amor
  • Ritex
  • MySize
  • Control

Die britische Firma Durex ist nicht nur in Deutschland, sondern auch international Marktführer in der Kategorie Kondome. Im Weltmaßstab hält Durex einen Marktanteil von 35 Prozent. Das Unternehmen wurde 1915 in London gegründet und verkaufte hauptsächlich Friseurbedarf. Importierte Kondome waren nur eine Nebenlinie. Im Jahr 1929 entstand daraus die Marke Durex. Bereits 3 Jahre später wurde die erste Durex Kondomfabrik gegründet. Die Nachfrage stieg ständig und schon bald wurde die vollautomatische Fertigung aufgenommen. Zu Beginn der sechziger Jahre wurden die ersten Kondom-Automaten aufgestellt und ab 1980 erfolgte der Verkauf in Supermärkten, Gaststätten und Lebensmittelgeschäften. Durch das Aufkommen von AIDS stieg die Nachfrage und Durex führte im Laufe der Zeit eine ganze Reihe neuer Produkte ein, darunter Kondome mit Geschmack oder mit Noppen und solche, die den Höhepunkt hinauszögern sollen.

Aktuell sind mehr als 130 Produkte der Marke Durex im Angebot. Die Kondome gehören zu den Serien:

  • Invisible
  • Natural Feeling
  • Gefühlsecht
  • Love
  • Performa
  • Pleasuremax

Die ersten 3 Serien umfassen besonders dünne Kondome, die beim Sex das Gefühl vermitteln, dass gar kein Kondom benutzt wird.

Kondome der Serie Love sitzen dagegen besonders fest, so dass sie kaum abrutschen können. Der Benutzer braucht sich keine Gedanken zu machen, sondern kann sich ganz auf das Liebesspiel konzentrieren.

Performa Kondome dagegen sind auf der Innenseite mit einer dünnen Schicht Substanzen versehen, die die Empfindlichkeit der Eichel etwas mindern. Dadurch kann der Benutzer länger Sex haben, bevor es zum Erguss kommt.

Pleasuremax sind genoppte oder gerippte Kondome. Sie bereiten der Partnerin beim Sex maximale Lust, daher auch ihr Name.

Secura ist keine eigenständige Firma, sondern eine Kondom-Marke, die von dem bekannten deutschen Erotikunternehmen Orion aus Flensburg vertrieben wird. Die Marke besteht bereits seit mehr als 50 Jahren. Secura-Kondome werden nach den strengen Anforderungen der Norm ISO 4074:2002 hergestellt. Die Produktionsstätten werden in regelmäßigen Abständen vom TÜV überprüft um eine einwandfreie Qualität der Produkte zu gewährleisten.

Kunden finden gegenwärtig 75 verschiedene Sorten von Secura Kondomen im Angebot. Dazu gehören beispielsweise Kondome der Serie Ultranass, extra feuchte Kondome, die ein Gleitgel überflüssig machen. Andere Kondome tragen den Namen Transparent, weil sie beinahe durchsichtig sind. Sehr beliebt sind auch Mischpackungen wie Sixpack oder Sex4Fun mit mehreren Sorten Kondomen. Zum Sortiment gehören auch Kondome in Übergröße und genoppte Varianten. Andere Sorten sind innen mit einer Substanz bestrichen, mit der die Eichel weniger empfindlich wird, so dass der Sex länger andauern kann.

Billy Boy ist ein deutscher Kondomhersteller, der seine Produkte seit 1990 auf dem Markt anbietet. Alle Kondome werden nach den strengen Anforderungen der Norm ISO 4074 produziert. Billy Boy verwendet für seine Kondome ausschließlich Naturlatex. Speziell geformte Glaskolben tauchen mehrfach in die flüssige Lösung aus Latex, so dass sich die spätere Form des Kondoms an ihnen anhaften kann. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die gewünschten Spezifikationen erreicht sind.

Billy Boy Kondome stechen durch das geschmackvolle und fröhliche Design ihrer Verpackung hervor. Während andere Hersteller ihre Kondome als Medizinprodukte vermarkten, vermittelt Billy Boy die Botschaft, dass Kondome Spaß machen können. Das Sortiment von Billy Boy gliedert sich in 3 Linien:

  • B2
  • Fun
  • White

Kondome der Serie B2 entsprechen den meisten Standard-Kondomen. Darunter finden sich aber auch Kondome, die stärkeren Belastungen, beispielsweise beim Analverkehr, gewachsen sind. In der Linie B2 gibt es Kondome für jede Gelegenheit.

Wahrscheinlich am populärsten sind Billy Boy Kondome der Reihe White. Sie sind leicht milchig-transparent und strömen einen angenehmen Duft aus. Viele von ihnen sind besonders dünn und erlauben ein intensives Gefühl beim Sex. Zur leichteren und angenehmeren Anwendung sind sie mit einem dünnen Gleitfilm beschichtet.

Die Firma Amor Gummiwaren GmbH wurde bereits 1968 gegründet. Damals wurden Kondome hauptsächlich für Automaten produziert. Seit dem Jahr 2004 befindet sich der Firmensitz in der thüringischen Stadt Arnstadt. Zum Sortiment gehören außer Amor auch die Marken Erotim und Rilaco, die hauptsächlich für den außereuropäischen Markt bestimmt sind. Der Verkauf erfolgt überwiegend an Großabnehmer wie Automatenbetreiber, Drogerien, Versandhäuser oder Fachgeschäfte. Seit 2011 können auch Endverbraucher direkt im Onlineshop des Unternehmens einkaufen. Außer Kondome gehören zum Sortiment auch Medizinprodukte, Handschuhe, Lovetoys und eine Reihe weiterer Produkte. Amor produziert pro Jahr ungefähr 150 Millionen Kondome.

Das Sortiment umfasst mehr als 40 Kondome der unterschiedlichsten Art. Besonders bemerkenswert sind Kondome der Serie Cold Moments mit Pfefferminzgeschmack und kühlenden Gleitgel und das Gegenstück, Hot Moments, Kondome mit wärmenden Gleitgel. Wild Love Kondome haben eine genoppte Oberfläche und sind mit Gleitgel beschichtet. Andere Sorten weisen an der Innenseite einen dünnen Film aus Benzocain auf. Das Mittel wirkt leicht betäubend auf die Schleimhäute und vermindert dadurch die Empfindlichkeit. Dadurch hält man(n) beim Sex länger durch.

Ritex ist ein deutsches Unternehmen, das seit 1948 Kondome herstellt. Die Firma ist ein typischer mittelständischer Betrieb und beschäftigt ungefähr 60 Mitarbeiter. Der Stammsitz befindet sich in Bielefeld. Der Name setzt sich aus Silben der Wörter Richter (der Familienname des Gründers) und Latex, dem wichtigsten Rohstoff bei der Kondomherstellung, zusammen. Neben Kondomen gehören auch Gleitmittel zum Fertigungsprogramm. Als Besonderheit können Kunden bei Ritex Kondome in individuell gestalteter Verpackung bestellen. Derartige Kondome werden zum Beispiels als Werbegeschenke in Marketingkampagnen verwendet.

Aktuell gibt es etwas mewhr als 30 verschiedene Sorten Kondome der Marke Ritex im Angebot. Darunter ist zum Beispiel das Kondom „47“, das sich durch einen besonders festen, sicheren Sitz auszeichnet. „Aquaresse“ sind Kondome,die mit einem Gleitmittel auf Wasserbasis beschichtet sind. Damit verläuft das Liebesspiel im wahrsten Sinn des Wortes reibungslos. Kondome der Serie „Fleur“ verbreiten dagegen einen angenehmen Blumenduft, der an eine Sommerwiese erinnert, etwas, das nicht nur von Liebhabern von Outdoor Sex geschätzt wird. Zum umfangreichen Angebot gehören auch gerippte oder extra dünne Kondome sowie Produkte in Übergröße.

Der deutsche Kondom-Hersteller MySize hat seinen Namen mit einem guten Grund gewählt. Das größte Problem, mit dem viele Männer bei der Benutzung eines Kondoms kämpfen, besteht darin, die passende Größe zu finden. Jeder Penis ist anders und benötigt daher ein Kondom, das genau zu seiner Größe passt. Wenn das Kondom perfekt passt, rutsch oder kneift es nicht und Mann kann sich endlich auf das Liebesspiel konzentrieren, anstatt sich dauern Gedanken um das Kondom zu machen. Da sind keine speziellen Effekte oder Strukturen notwendig, um die Lust zu steigern, es geschieht vielmehr alles ganz natürlich. Das Kondom gerät einfach in Vergessenheit, als ob es gar nicht da wäre.

Deswegen verzichtet MySize auch auf Kondome mit Noppen oder in ausgefallenen Farben bzw. mit speziellen Effekten, sondern beschränkt sein Sortiment von mehr als 30 Kondomen auf klassische Produkte, die aus Naturlatex hergestellt und mit Gleitgel beschichtet werden. Stattdessen hat MySize seine ganze Aufmerksamkeit der Passfähigkeit gewidmet. Alle Kondome werden in 7 Größen angeboten, die sich vor allem in der Breite unterscheiden. Die von MySize erhältlichen Größen in mm sind: 47, 49, 53, 57, 60, 64 und 69. Bei dieser Auswahl ist es praktisch garantiert, dass jeder Mann bei MySize ein Kondom findet, das fast wie maßgeschneidert sitzt. Auf seiner Homepage gibt der Hersteller ausführliche Anleitungen, wie die richtige Größe genau gemessen werden kann.

Das Unternehmen Control hat seinen Sitz in Spanien und produziert schon seit mehr als 30 Jahren Kondome und andere innovative Produkte. Auf dem deutschen Markt sind gegenwärtig 25 verschiedene Sorten Kondomen der Marke Control im Angebot.

Das Sortiment ist sehr umfangreich und enthält Produkte, die nicht nur den durchschnittlichen Anforderungen entsprechen. Bei den Verbrauchern sind zum Beispiel die Kondome „Chocolate Addiction“ mit Schokoladengeschmack sehr beliebt. Wer sich mit Kondomen schwer tut, sollte mal die Sorte „Control Finissimo“ mit extra dünner Wandstärke probieren. Die dünnsten Kondome der Marke Control sind so zart, dass man sie beim Sex fast gar nicht spürt. Wenn es dagegen mal etwas rauer zugeht und es zu erwarten ist, dass das Kondom hart beansprucht wird, sollte die Sorte „Forte“ mit extra dicker Wandstärke wählen. Derartige Kondome sind beispielsweise für den Analverkehr geeignet.

Manchmal erfordert das Aufziehen eines Kondoms etwas Übung und kann unter Stress fummelig werden. Dann empfiehlt sich ein Kondom der Sorte „Easy Way“. Diese Kondome kommen mit einem integrierten Applikator, einem dünnen Bändchen, mit dem es keine nervige (und lusttötende) Fummelei beim Überziehen mehr gibt.

Für Männer mit einer Latexallergie hat Control latexfreie Kondome im Angebot. Die Kondome werden aus Polyurethan (PU) gefertigt und erfüllen alle Anforderungen, die an Kondome aus Naturlatex gestellt werden. Sie sind ebenso gefühlsecht und mit Gleitmittel beschichtet. Auch Nichtallergiker können sie einsetzen.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Kondome am besten?

Kondome werden an vielen Orten verkauft, an Automaten in öffentlichen Toiletten, in Lebensmittelgeschäften, Drogerien und Tankstellen In größeren Städten gibt es auch Fachgeschäfte, die sich auf den Verkauf von Kondomen spezialisiert haben und Kondomerie genannt werden. Darüber hinaus können Kondome auch im Internet bestellt werden, eine Art des Einkaufs, die sich wachsender Beliebtheit erfreut und viele Vorteile hat, wie ein Kondom Test 2018 zeigt. Im folgenden Abschnitt gehen wir etwas näher auf die Vor- und Nachteile der beiden Optionen ein.

Kauf im Fachhandel bzw. vor Ort

Fast jeder hat beispielsweise schon einmal ein Kondom aus einem Automaten auf der Toilette gekauft, wenn er ein spontanes Date hatte und Sie sich zum Sex bereit zeigte. Der große Vorteil bei der direkten Verkaufsmethode, sei es in einem Ladengeschäft oder von einem Automaten, besteht darin, dass die Kondome sofort verfügbar sind und man nicht darauf warten muss.

Allerdings überwiegen die Nachteile bei weitem. Der wichtigste ist die Diskretion. Kondome sind sehr intime Produkte und man wird nicht gern dabei beobachtet, wenn man sie kauft. Es kostet einige Überwindung bzw. Gewöhnung, in eine Kondomerie oder Drogerie zu gehen und nach einer bestimmten Sorte zu fragen. Noch mehr Überwindung ist erforderlich, wenn man sich zum Beispiel in einer Kondomerie oder einem Sexshop zum Thema Kondome persönlich beraten lassen möchte.

Wer Kondome aus Automaten oder an der Tankstelle kauft, riskiert zudem, dass er Produkte erwischt, bei denen das Haltbarkeitsdatum bereits abgelaufen sind. Abgelaufene Kondome können porös sein und reißen leichter. Die Gefahr ist besonders groß, wenn man Sorten wählt, die nicht so gängig sind.

Oft genug werden Kondome an Verkaufsorten wie Automaten oder Verkaufsstellen nicht unter optimalen Bedingungen gelagert ( beispielsweise zu warm), so dass sich die auf der Packung angegebene Haltbarkeitsdauer reduziert.

Beim Kauf aus derartigen Quellen sind zudem die Preise höher als im Durchschnitt und die Auswahl geringer.

Einkauf im Internet

Der Einkauf im Internet wird immer beliebter, weil die Vorteile bei weitem überwiegen. Der einzige Nachteil, den es bei dieser Option gibt, ist eigentlich nur der Fakt, dass es keine Spontankäufe gibt, sondern es in der Regel 1 – 3 Tage dauert, bevor die Bestellung mit der Post eintrifft.

Davon einmal abgesehen, bietet der Einkauf im Internet gleich eine ganze Reihe von Vorteilen. Der wichtigste davon ist wahrscheinlich die Diskretion. Beim Einkauf in einem Onlineshop sind Anonymität und Diskretion zu 100 Prozent gewährleistet. Sie brauchen sich auf keiner öffentlichen Toilette herumzudrücken oder nachts zur Tankstelle zu laufen, sondern können rund um die Uhr bequem von daheim aus Ihre Bestellung aufgeben, wann immer Sie Zeit haben und ungestört sind.

Ihre Bestellung wird für gewöhnlich in einer neutralen Verpackung, die nicht auf den Inhalt schließen lässt, zu Ihnen nach Hause geliefert. In vielen Fällen werden ab einem bestimmten Mindestbestellwert noch nicht einmal Versandkosten erhoben.

Im Internet haben Sie zudem eine riesige Auswahl, die Sie selbst in der größten Kondomerie nicht vorfinden. Mit einem Mausklick können Sie die verschiedensten Produkte miteinander vergleichen und im Handumdrehen den günstigsten Preis finden.

Noch besser ist aber die Tatsache, dass Ihnen das Internet eine Fülle von Informationen bietet. Da gibt es nicht nur ausführliche Produktbeschreibungen des jeweiligen Herstellers, sondern auch unabhängige Kondom Tests, in denen die besten Produkte in unterschiedlichen Kategorien ermittelt werden. Zudem treffen Sie beim Recherchieren auf verschiedene Ratgeber und interessante Hintergrundinformationen, die Ihnen dabei helfen, das passende Kondom zu finden und es richtig anzuwenden. All das bekommen Sie, ohne irgendjemand peinliche Fragen stellen zu müssen oder zu befürchten, einen Bekannten zu treffen.

Ein weiterer Vorteil, den Sie beim Einkauf im Internet schnell bemerken werden, ist die riesige Auswahl. Auf dem deutschen Markt gibt es nahezu 600 Sorten an Kondomen von Dutzenden Herstellern. Die große Auswahl ist ein besonderer Vorteil, wenn Sie auf der Suche nach ungewöhnlichen Kondomen sind, eventuell Scherzkondome als Gag für eine Party oder Präservative in einer ungewöhnlichen Farbe, Größe oder mit ganz bestimmten Eigenschaften. Seltener gefragte Kondome sind in kleineren Verkaufsstellen oft nicht zu haben. Falls doch, besteht die reale Gefahr, dass Sie einen Ladenhüter erwischen und das Kondom überlagert ist.

Ganz anders im Onlineshop. Sie beliefern in vielen Fällen nicht nur die Bundesrepublik, sondern auch das benachbarte Ausland. Da solche Onlineshops in ganz anderen Dimensionen als ein kleiner Supermarkt oder eine Drogerie bestellen, beziehen sie ihre Ware meist direkt vom Hersteller. Dabei wird je nach Bedarf geliefert, so dass selbst ungewöhnliche Größen oder Sorten immer frisch sind und Sie sich keine Gedanken über das Haltbarkeitsdatum machen müssen.

Ein weiterer Vorteil des Einkaufs im Internet sind die niedrigeren Preise. Das liegt zum einen daran, dass viele Onlineshops große Mengen direkt vom Hersteller einkaufen.
Sie erhalten nicht nur einen Mengenrabatt, sondern umgehen auch teure Zwischenhändler. Dazu kommt, dass ein Onlineshop in der Regel niedrigere Betriebskosten als ein Fachgeschäft hat. Weder muss Ladenmiete bezahlt werden noch fallen Kosten für Strom, Heizung und andere Nebenkosten an. Auch die Personalkosten sind bedeutend niedriger. Alle diese Vorteile gibt der Onlineshop an seine Kunden in Form von günstigen Preisen weiter.

Gerade für so private Produkte wie Kondome ist das Internet der geeignete Ort zum Einkaufen. Nicht nur, dass Sie dort bequem und diskret von zu Hause aus rund um die Uhr einkaufen können, Sie haben auch eine Riesenauswahl zu günstigen Preisen und Ihre Bestellung wird schnell und diskret nach Hause geliefert. Da ist es kein Wunder, dass viele Onlineshops auf zweistellige Zuwachsraten verweisen können, während die Umsätze im Fachhandel stagnieren oder sogar rückläufig sind.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Kondoms

Kondome wurden bereits seit Hunderten von Jahren zur Empfängnisverhütung eingesetzt. Die ersten Exemplare sind bereits aus dem Mittelalter belegt. Damals bestanden die Kondome allerdings aus einem langen, schmalen Beutel aus gewebten Stoff, an dem lange Bänder angenäht waren, die zur Befestigung dienten. Derartige Kondome hatten nur eine geringe Wirksamkeit, da Sperma leicht durch den porösen Stoff dringen konnte. Für die Lust stellten sie jedoch ein massives Hindernis dar.

Das wurde erst im 18. Jahrhundert anders. Damals kam man auf die Idee, als Material für Kondome entsprechend gereinigte und behandelte Schafsdärme zu benutzen. Sie gewährten einen wesentlich besseren Schutz als die bis dahin bekannten Stoffbeutel. Da sie zudem wesentlich dünner waren, konnte man beim Sex echte Lust entwickeln. Derartige Kondome wurden bereits von dem berühmten Lebemann Giacomo Casanova verwendet, um sich gegen eine Infektion mit der damals grassierenden Syphilis zu schützen. Noch heute werden solche Kondome gelegentlich verwendet. Sie sind allerdings nicht so sicher wie Kondome aus Naturlatex oder Kunststoffmembranen.

Über die Herkunft der Bezeichnung Kondom gibt es viele Theorien. Die gängigste lautet, dass es vom Namen des Oberst Dr. Condom herstammt, der im 17. Jahrhundert Leibarzt des englischen Königs Charles II. war. Dr. Condom empfahl die Verwendung von Tierdärmen als Schutz gegen Infektionen und zur Empfängnisverhütung.

Die ersten Vorläufer der modernen Kondome tauchten um 1870 auf. Sie wurden aus 2 mm dicken, vulkanisierten Gummi produziert und vernäht. Sie konnten wiederverwendet werden. Diese Kondome wurden unter dem Markennamen „Le Parisien“ (übersetzt „Der Pariser“) hergestellt. Die Bezeichnung Pariser ist als Synonym für Kondome noch heute gebräuchlich.

Die ersten nathlosen Kondome aus Naturlatex wurden von dem Gummifabrikanten Julius Fromm im Jahr 1912 entwickelt. Er erfand spezielle Glaskolben, die in die flüssige Latexlösung getaucht wurden und an denen sich das Latex anhaftete. Bis heute bildet dieses Verfahren die Grundlage der Kondomherstellung. Auch die Bezeichnung „Frommser“ als Synonym für das Wort Kondom wird bis heute verwendet.

Durch die beiden Weltkriege wurden Kondome allgemein üblich, da sie Soldaten routinemäßig ausgehändigt und auf ihre Benutzung beim Sex mit Prostituierten oder in Bordellen bestanden wurde. Die Benutzung von Kondomen wurde durch die Verbreitung von AIDS in den achtziger Jahren stark gefördert, weil Kondome den einzigen bis jetzt bekannten sicheren Schutz gegen eine Infektion bieten.

Zahlen, Daten und Fakten rund um Kondome

Wie viele Kondome werden in Deutschland verkauft?

Laut statistischen Angaben wurden in Deutschland 2014 rund 240 Millionen Kondome verkauft. Wie viele davon allerdings bestimmungsgemäß verwendet wurden und wie viele als Wasserbomben oder für andere Scherze benutzt wurden, ist nicht bekannt.

Wie viele Männer in Deutschland benutzen Kondome?

Die Aufklärung über die Infektion mit Geschlechtskrankheiten und Verhütung von ungewollten Schwangerschaften zeigt Wirkung. Einer Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2010 zufolge, benutzen 87 Prozent der Männer im Alter von 16 – 44 Jahren bei neuen Bekanntschaften oder ONS Kondome. Im Jahr 1994 lag der Anteil erst bei 69 Prozent.

Wie lange halten Kondome?

Kondome haben eine Haltbarkeitsdauer von 4 – 5 Jahren. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass das Ablaufdatum auf der Packung aufgedruckt sein muss. Wenn es überschritten ist, kann das Kondom brüchig und porös werden und bietet keinen sicheren Schutz mehr. Durch unsachgemäße Lagerung verkürzt sich die Haltbarkeitsdauer.

Wie sicher sind Kondome?

Der Maßstab dafür ist der so genannte Pearl Index, benannt nach einem US-amerikanischen Frauenarzt. Er gibt an, wie gut ein Verhütungsmittel eine Schwangerschaft verhindert. Der Pearl Index für Kondome liegt durchschnittlich bei 2. Das bedeutet, wenn 100 Frauen ein Jahr lang ausschließlich Kondome zur Verhütung verwenden, werden 2 von ihnen schwanger. Bei korrekter und konsequenter Anwendung liegt der Pearl Index bei 0,6. Die Antibabypille hat einen Pearl Index von 0,3.

Trotzdem bevorzugen viele Kondome, weil sie als einziges Verhütungsmittel auch Schutz gegen infektiöse Geschlechtskrankheiten bieten.

Kondom für Betrunkene

Bei einem schweren Rausch sind bekanntlich die feinmotorischen Bewegungen der Finger stark eingeschränkt. Damit auch Betrunke (oder nervöse) Männer ein Kondom sicher überziehen können, erfand Beau Thompson 2011 das Kondom mit Abrollhilfe. Dabei handelt es sich um 2 am Kondom befestigte Bänder, mit denen das Abrollen zum Kinderspiel wird.

Wie werden Kondome richtig angewendet?

Kondome sind sichere Verhütungsmittel, vorausgesetzt, bei ihrer Anwendung werden keine Fehler gemacht. Wenn Sie Kondome richtig benutzen wollen, müssen Sie einige Punkte beachten.

Die richtige Größe

Entweder aus Eitelkeit oder Unkenntnis neigen viele Männer dazu, Kondome zu groß zu kaufen. Das Ergebnis ist ein zu locker sitzender Gummi, der beim Sex unbemerkt vom Penis rutschen kann. Das Ergebnis kann eine Schwangerschaft oder Infektion sein. Der wichtigste Faktor bei der Kondomgröße ist die Breite. Die Länge ist dagegen nicht so entscheidend, weil Sie ein zu langes Kondom einfach nicht so weit abzurollen brauchen. Um die richtige Kondomgröße zu finden, messen Sie den Umfang Ihres erigierten Penis an der dicksten Stelle. Dazu nehmen Sie einfach ein Band und messen die Länge dann nach. Wird der Wert durch 2 geteilt, erhalten Sie den Wert für die passende Kondombreite. Standardkondome sind 52 mm breit.

Vor der Benutzung

Vor der Benutzung sollte immer das Haltbarkeitsdatum kontrolliert werden. Ist es abgelaufen, sollte das Kondom nicht benutzt werden. Öffnen Sie die Verpackung an der dafür vorgesehenen Stelle. Bitte dafür keine Hilfsmittel wie Schere, Messer oder Nagelfeile benutzen, weil dadurch das Kondom beschädigt werden kann. Auch lange, spitze Fingernägel können gefährlich werden.

Das Aufsetzen

Das Kondom sollte nur auf den erigierten Penis aufgesetzt werden. Dazu wird die Vorhaut zurückgeschoben, bis die Eichel frei liegt und das Kondom vorsichtig mit dem Rand nach außen auf die Spitze gesetzt. Der Rand wird mit 2 Fingern angefasst und das Kondom am Schaft nach unten gerollt, bis der Penis komplett eingehüllt ist.

Dabei darf keinesfalls am Kondom gezogen oder gezupft werden, weil es sonst reißen kann.

Nach der Benutzung

Wenn der Samenerguss erfolgt ist, muss der Penis sofort aus der Scheide gezogen werden, so lange er noch steif ist. Wird das versäumt, kann das Kondom abrutschen und Sperma in die Scheide gelangen. Beim Herausziehen muss das Kondom mit 2 Fingern am Rand festgehalten werden, damit es nicht abrutscht und stecken bleibt. Ein benutztes Kondom gehört nicht in die Toilette! Es wird am besten in ein Stück Papier gepackt und im Hausmüll entsorgt. Nach dem Entfernen müssen unbedingt die Hände gewaschen werden, weil an den Händen noch Spuren von Sperma kleben können, die beispielsweise beim Fingern eine Schwangerschaft verursachen können.

10 Tipps zum Umgang mit Kondomen

Wo kaufe ich Kondome?

Am besten bestellt man Kondome in einem seriösen Onlineshop oder kauft sie in einer Kondomerie, falls man das Glück hat, dass eine in der Nähe ist. Dort gibt es eine große Auswahl und die Kondome sind frisch. Vorsicht ist jedoch beim Kauf von Automaten oder in kleinen Läden geboten. Dort werden Kondome oft unsachgemäß und zu lange gelagert. Das kann zur Folge haben, dass die Haltbarkeit überschritten ist, obwohl das Ablaufdatum noch nicht erreicht ist. Abgelaufene Kondome können porös werden und reißen schneller.

Wie transportiere ich Kondome?

Um auf jede Gelegenheit vorbereitet zu sein, tragen viele Singles ständig Kondome mit sich herum, sei es in der Geldbörse, der Handtasche oder gar in der Hosen- bzw. Jackentasche. Kurzfristig mag das ja noch angehen, aber ein Kondom längere Zeit auf diese Art mit sich herum zu tragen, ist keine gute Idee.

Zum einen ist die Umgebung meist zu warm, zweitens ist das empfindliche Latex Reibungen ausgesetzt, die kleine Löcher im empfindlichen Material verursachen können.

Wie werden Kondome richtig gelagert?

Das Latex, aus dem die meisten Kondome hergestellt werden, ist ein empfindliches Material. Es verträgt weder große Wärme noch direktes Sonnenlicht. Ständige plötzliche Temperaturschwankungen lassen es schnell altern. Deswegen werden Kondome am besten an einem dunklen, kühlen Ort mit konstanter Temperatur gelagert. Normalerweise ist der Kühlschrank ideal geeignet. Das könnte aber Probleme geben, wenn Kinder im Haushalt leben.

Welche Packungsgröße ist am besten?

Beim Kauf von Kondomen kann gespart werden, wenn man sich für Großpackungen entscheidet. Das ist aber nur dann sinnvoll, wenn ständig Kondome gebraucht werden. Wer nur ab und zu ein Präservativ braucht, ist mit einer kleinen Packung besser beraten, weil dann die Gummis immer frisch sind. Ab und zu sollte geprüft werden, ob das Haltbarkeitsdatum noch nicht erreicht ist und gegebenenfalls rechtzeitig neue Kondome bestellen.

Kann ich Kondome noch einmal benutzen?

Die Frage ist gar nicht so abwegig, wie es auf den ersten Blick scheint. Wenn es aus irgendeinem Grund beim Sex nicht zum Erguss kam, haben manche Männer die Idee, das Kondom einfach wieder aufzurollen und es beim nächsten Mal zu benutzen. Das empfiehlt sich auf gar keinen Fall, weil die Latexhülle sehr dünn ist und beim Aufrollen und Hantieren beschädigt sein kann, ohne dass man auf den ersten Blick etwas sieht. Benutzte Kondome müssen immer entsorgt werden!

Kann ich Kondome im Wasser benutzen?

Das ist im Prinzip möglich, jedoch mit einigen Risiken verbunden. In natürlichen Gewässern und in Pools taucht zumindest der Unterkörper vollständig ins Wasser ein. Dadurch kann es zwischen Kondom und Penis eindringen, so dass es sich beim stürmischen Liebesspiel unbemerkt ablöst. In der Badewanne und im Whirlpool wird das Material durch das warme Wasser elastischer und das Kondom passt nicht mehr so gut. Zudem geht eine Gefahr von den Badezusätzen aus, die das Latex angreifen können.

Warum verrutscht ein Kondom?

Dafür gibt es mehrere Ursachen. Die häufigste ist, dass Sie ein zu großes Kondom benutzen. Es kann aber auch passieren, dass Sie den Penis mit Gleitmittel einreiben, bevor das Kondom abgerollt wird. Auf dem schmierigen Film rutscht das Kondom hin und her. Es kann aber auch sein, dass die Scheide zu trocken ist und durch die starke Reibung das Kondom hin und her gezogen wird. Dabei besteht die Gefahr, dass es ganz abrutscht oder beschädigt wird. Ab und zu kann es auch passieren, dass das Kondom falsch aufgezogen wird und sich zwischen hülle und Penis ein Luftpolster bildet, wodurch das Kondom verrutscht.

Sind 2 Kondome sicherer als eines?

Manch einer könnte denken: doppelt hält besser und gleich 2 Kondome übereinander tragen. Das ist aber falsch. Die Reibung zwischen Latex und Latex ist größer als zwischen Latex und Haut.

Zwei Kondome übereinander gehen schnell kaputt. Davon abgesehen beeinträchtigen sie das Gefühl beim Sex sehr stark.

Soll ich ein Kondom beim Oralsex benutzen?

Ja, das ist auf jeden Fall bei einem unbekannten oder neuen Sexpartner sinnvoll, da manche Krankheiten wie zum Beispiel Herpes, Chlamydien oder auch Tripper auch beim Oralverkehr übertragen werden können. Bevor es zum vaginalen Verkehr kommt, sollte aber das Kondom unbedingt gewechselt werden, weil es durch die Zähne unwissentlich beschädigt worden sein könnte.

Wie werden benutzte Kondome richtig entsorgt?

Der Gedanke liegt nahe, sie einfach in die Toilette zu werfen und weg zu spülen. Das ist jedoch nicht die richtige Option. Latex oder Kunststoff lösen sich im Wasser nicht auf. Dadurch kann es in den Wasserwerken zu Problemen kommen, weil die Filter verstopfen können. Das kann auch bei der häuslichen Toilette passieren, wo ein Kondom irgendwo im Rohr hängenbleibt und der Ausgangspunkt einer Verstopfung wird. Am besten wird das Kondom nach der Benutzung in ein Papiertaschentuch oder ein Stück Küchenkrepp gewickelt und kann so diskret im Hausmüll entsorgt werden.

Nützliches Zubehör

Praktisches Zubehör, das gern mit Kondomen zusammen benutzt wird, sind Gleitmittel. Sie verringern die Reibung,steigern dadurch die Lust und werden auch im Kondom Test 2018 empfohlen. Allerdings sollten Sie beachten, dass Sie nur Gleitmittel auf Wasserbasis zusammen mit Kondomen verwenden dürfen. Substanzen, die Fette oder Öle enthalten, greifen Latex und teilweise auch Kunststoff an und können Löcher im Kondom verursachen und seine Festigkeit verringern. Das trifft im besonderen Maß auf Vaseline zu, die von vielen als günstiger Ersatz zu Gleitmitteln benutzt wird. Verwenden Sie bei der Benutzung von Kondomen nur Gleitmittel, deren Produktbeschreibung angibt, dass sie für Kondome geeignet sind. Am besten ist es, wenn Sie Kondome und Gleitmittel gleich zusammen bestellen. Fast alle Onlineshops haben beide Kategorien von Produkten in ihrem Sortiment. Bei einer Sammelbestellung bekommen Sie nicht nur Produkte, die zueinander passen, sondern sparen auch Versandkosten.

Alternativen zum Kondom

Eine Alternative zum Kondom stellt das Femidom dar, das auch als Kondom für die Frau bezeichnet wird. Es handelt sich um eine Hülle aus reißfesten Kunststoff, wie zum Beispiel Polyurethan oder Polyethylen, das rechtzeitig vor dem Verkehr in die Scheide eingesetzt wird und sie vollständig auskleidet. Deswegen besitzt es dieselben Schutzeigenschaften wie ein Kondom. Weder Sperma noch Krankheitskeime können in die Scheide gelangen.

Da Femidome nicht aus Latex gefertigt werden, können sie auch bei einer Latexallergie verwendet werden. Zudem können sie auch zum Einsatz kommen, wenn der Penis nicht richtig steif ist.

Femidome sind jedoch nur wenig verbreitet, weil ihr Einsetzen einiges Geschick erfordert und erst unter Anleitung einer erfahrenen Person oder eines Frauenarztes erlernt werden muss. Zudem sind sie erheblich teurer als Kondome, können aber ebenfalls nur einmal benutzt werden. Femidome haben einen Pearl Index zwischen 5 und 25, sind also nur etwa halb so so sicher wie Kondome. Sie werden seit 1990 auf dem Markt angeboten.

In Südafrika, dem Land mit der weltweit höchsten Rate von Vergewaltigungen, gibt es seit 2005 eine Sonderform des Femidoms, das Rape-aXe. Es schützt vor Vergewaltigungen. Das Rape-aXe wird ähnlich wie ein Tampon in die Scheide eingeführt. Versucht ein Mann, die Trägerin zu vergewaltigen, bohren sich beim Eindringen viele kleine Widerhaken in den Penis, die abbrechen und starke Schmerzen verursachen. Die Widerhaken können nur durch medizinisch geschultes Personal entfernt werden.

Ein Femidom sollte niemals zusammen mit einem Kondom benutzt werden. Die Reibung des Kondoms am Femidom ist größer als die an der nackten Haut. Dadurch werden beide Verhütungsmittel beschädigt und somit unwirksam gemacht. Bei der Verwendung von Gleitmitteln für Femidome müssen dieselben Regeln beachtet werden wie bei Kondomen.

Weiterführende Links und Quellen:

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Kondom
  2. https://de.wikipedia.org/wiki/Femidom
  3. https://de.pornopedia.com/wiki/Kondom
  4. https://www.kondomdiscount.de/content/ratgeber/kondome
  5. www.news.de/reisen-und-leben/855207722/20-skurrile-fakten-ueber-gummis/1/
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